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31. März 2019

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Spanien

Abel Mendoza Selección Personal 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja El Bardallo & Marrate · Labastida uralte Reben (60+ J.) ~12 Monate franz. Eiche

Der Abel Mendoza Selección Personal 2019 ist einer der großen Tempranillos der Bodega Abel Mendoza aus der Rioja. Je nach Jahrgang entstehen nur rund zehn Barriques. Die Trauben stammen zu 100 % von über sechzig Jahre alten Reben aus den Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche – ein kraftvoller, zugleich eleganter Rotwein der Sonderklasse.


El Bardallo & Marrate – Labastida, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza in San Vicente de la Sonsierra steht für kleine Mengen und große Sorgfalt. Für die Selección Personal stammen die Trauben aus den beiden Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida, mit über sechzig Jahre alten Reben. Abel Mendoza und Maite Fernández arbeiten von Hand und in winzigen Mengen – nur rund zehn Barriques je Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus uralten Reben. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche; Säurestruktur und Barriquearomen sind fein in den Wein eingearbeitet. 

Im Glas

Jung braucht der Wein Luft – erst nach rund einem Tag Belüftung treten balsamische Erdnoten und vielschichtige Fruchtaromen hervor. Am Gaumen sehr voluminös, dabei nie erschlagend, sondern mit der Eleganz eines feinen Chambolle-Musigny. Säure und Holz sind harmonisch eingebunden, der Nachhall vibrierend, spannend und sehr lang. Ein ganz großer Rioja.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren – dieser Wein zeigt sich nach langer Belüftung von seiner besten Seite. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse. Mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035 und darüber hinaus. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage El Bardallo & Marrate, Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 12 Monate in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche

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Spirituosen

Valverde Liquore di Pistacchio Pistazienlikör

Spirituose · Likör · Pistazie · Italien

Valverde Liquore di Pistacchio ist ein cremiger italienischer Pistazienlikör, hergestellt aus Pistaziendestillat, Alkohol und Zucker. Nussig-süß und vollmundig im Geschmack.


Herkunft / Italien

Pistazien sind eine geschätzte italienische Spezialität, besonders aus Sizilien. Der Liquore di Pistacchio von Valverde stellt die Pistazie in den Mittelpunkt – ein cremiger Likör für den genussvollen Ausklang.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Pistaziendestillat, Alkohol und Zucker. Das Destillat sorgt für das klare, intensive Pistazienaroma, während der Zucker die feine Süße und die cremige Art beisteuert.

Im Glas

Zartes Grün. In der Nase intensives, typisches Pistazienaroma. Am Gaumen cremig, nussig und süß, mit klarer Pistazienfrucht und rundem, vollmundigem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, über Vanilleeis und Desserts, zum Espresso oder in cremigen Cocktails.


Marke: Valverde (Italien)
Art: Pistazienlikör (Liquore di Pistacchio)
Zutaten: Pistaziendestillat, Alkohol, Zucker
Geschmack: cremig, nussig, süß

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Whisky

Kilkerran Glengyle Distillery Single Malt Whisky 12 Jahre 46 %

Spirituose · Whisky · Campbeltown · Schottland

Kilkerran 12 Jahre ist der Single Malt der Glengyle Distillery aus Campbeltown – die Standardabfüllung des Hauses Mitchell's. Ein vielschichtiger Whisky aus Bourbon- und Sherryfässern, mit einer feinen, maritim-rauchigen Campbeltown-Handschrift.


Herkunft / Campbeltown

Die Glengyle Distillery liegt in Campbeltown an der schottischen Westküste – einst eine der bedeutendsten Whisky-Regionen der Welt. Die Brennerei gehört der Familie Mitchell, die auch hinter Springbank steht. Da der Markenname „Glengyle" bereits anderweitig vergeben war, wird der Whisky unter dem Namen Kilkerran abgefüllt.

Herstellung und Reifung

Single Malt, gereift über 12 Jahre in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern. Der Whisky ist leicht getorft, wird ungefärbt und nicht kühlfiltriert abgefüllt, was ihm seine natürliche Farbe, Textur und aromatische Tiefe bewahrt.

Im Glas

Helles Bernstein. In der Nase maritime Noten, Vanille und helle Frucht, getragen von einem feinen Rauch und einer würzigen Campbeltown-Note. Am Gaumen vollmundig und vielschichtig, mit Malz, Frucht, leichter Torfwürze und einem langen, salzig-rauchigen Abgang.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas genießen, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, um die Aromen zu öffnen.

Ideal: pur oder mit etwas Wasser, als charaktervoller Begleiter für den Abend.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Glengyle Distillery (Kilkerran / Mitchell's)
Art: Single Malt Scotch Whisky, 12 Jahre
Reifung: Bourbon- und Sherryfässer; ungefärbt, nicht kühlfiltriert

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Weine

Aurore Casanova Puisieulx Grand Cru "Les Petites Vignes" Pinot Noir

Der Aurore Casanova Les Petites Vignes Pinot Noir: ein Blanc de Noirs aus Puisieulx, einem der kleinsten Grand-Cru-Dörfer der Champagne. Alte Reben, eine einzige Lage, gut 7.000 Flaschen – ein Champagner für Kenner und kräftige Gerichte.

Im Glas

Goldfarben, zarte Perlen. Rote Früchte wie kandiert, dazu schwarzer Pfeffer und Süßholz. Im Mund fruchtig und tief, mit sanfter Säure. Zum Schluss Salz, ein Hauch Meeresbrise und eine angenehm herbe Note, die zum nächsten Bissen einlädt.

Mach was draus

Ente mit Orangensoße, Thunfischsteak, ein Pilzragout oder gereifte Mimolette. Er verträgt kräftige Aromen und auch etwas Rauch vom Grill. Ein Glas für lange Abende. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Das ist ein Blanc de Noirs für den Esstisch. Zu Thunfisch oder Pilzgerichten zeigt er, wie viel Frucht und Würze in ihm stecken.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie alt sind die Reben? Sie stammen aus einer alten Selektion von 1968/69. Alte Reben tragen wenig, dafür konzentrierte Trauben.

Wie wird er ausgebaut? Spontan vergoren und mindestens elf Monate im Fass auf der Hefe, ohne Abstich. Dazu kommt eine ewige Reserve. Geschönt und filtriert wird nicht.

100 % Pinot Noir · Lieu-dit Les Petites Vignes, Puisieulx Grand Cru · Reben von 1968/69 · Spontangärung, mind. 11 Monate Fassreife auf der Hefe · Réserve perpétuelle · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut · 7.165 Flaschen · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Domaine Lignier Clos de la Roche Gran Cru 2017

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Osthang 270–300 m · 16,9 ha 2017

Der Clos de la Roche Grand Cru 2017 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis. Elegant, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs – im charmanten, harmonischen Jahrgang 2017.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 brachte nach dem frostgeprägten Vorjahr wieder eine gesunde, großzügige Ernte. Ein ausgewogener Vegetationsverlauf ermöglichte eine vollständige, gleichmäßige Reife.

Für die roten Burgunder steht 2017 für reife, aromatische Frucht bei geschmeidigem Tannin und schöner Frische – ein harmonischer, vergleichsweise zugänglicher Jahrgang, der die Eleganz des Clos de la Roche betont.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen elegant und strukturiert, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und steinige Mineralität über feinem Tannin – ein eleganter Grand Cru mit Tiefe.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

Morillon blanc by Jeff Carrel

Wein · Weißwein · Limoux · Frankreich

Jeff Carrel Morillon Blanc ist ein einzigartiger, reinsortiger Chardonnay aus dem Limoux – „Morillon" ist ein Synonym für Chardonnay. Goldgelb in der Farbe, mit einem Duft zwischen getrockneten Früchten wie Quitte, Datteln und Rosinen sowie frischen Aromen von Orange und Tropenfrucht.


Limoux / Südfrankreich

Das Limoux im westlichen Languedoc ist für seine kühleren, höher gelegenen Lagen und sein Talent für Chardonnay bekannt. Die Reben für den Morillon stehen auf kalksteinhaltigem Untergrund. Vinifiziert wird der Wein vom renommierten Winzer Jeff Carrel.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, gewonnen aus bewusst botrytisbefallenen Trauben. Der Wein reift zunächst acht Monate auf der Feinhefe und anschließend weitere sechs Monate in stark getoasteten Barriques. Trotz reif-süßlichem Eindruck ist er komplett durchgegoren und trocken.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase getrocknete Früchte wie Quitte, Datteln und Rosinen, dazu frische Orange und Tropenfrucht. Am Gaumen breit und sehr vollmundig, fast süßlich-reif wirkend, dabei trocken – ein vielschichtiges, ausdrucksstarkes Geschmacksparadoxon mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 11–13 °C servieren – ein kraftvoller Weißwein, der auch kräftigere Gerichte begleitet.

Passt zu: gebratenem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, reifem Käse und Gerichten mit etwas Süße.


Lage: Limoux (Languedoc, Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Limoux – 100 % Chardonnay (Morillon), trocken
Ausbau: 8 Monate auf der Feinhefe, anschließend 6 Monate in stark getoasteten Barriques

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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Le Tesson 2021

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Le Tesson Côte de Beaune 2021 Premier-Cru-Niveau

Der Meursault Le Tesson 2021 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein laserpräziser, mineralischer Chardonnay aus einem der besten Village-Lieux-dits Meursaults – fern jedes butterig-holzigen Klischees, fokussiert und auf Premier-Cru-Niveau.


Le Tesson – Lieu-dit auf Premier-Cru-Niveau

Der prestigeträchtige Lieu-dit Le Tesson verdankt seinen Namen den „tessons" – Kalksteinsplittern, die den Boden prägen. Die ost-exponierte Parzelle liegt auf einem ausgewogenen Boden zwischen Ton und Kalk über einem Untergrund aus Kalkmergel, auf denselben Höhenlinien wie die besten Crus von Meursault, in direkter Fortsetzung der Premiers Crus.

Le Tesson wird daher qualitativ oft mit einem Premier Cru verglichen; Fichets Version übertrifft regelmäßig die Premier-Cru-Abfüllungen anderer Erzeuger – fokussiert wie ein Laserstrahl, mit Gewicht und Länge am Mittelgaumen.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein klassischer, kühler Jahrgang. Ein verheerender Aprilfrost und feuchte Witterung reduzierten die Mengen drastisch und verlangten höchste Sorgfalt im Weinberg; gelesen wurde spät.

Das Ergebnis sind präzise, spannungsreiche Weißweine mit moderaten Alkoholen, lebendiger Säure und klarer Herkunft – eine Rückkehr zum „klassischen" Burgunder-Stil nach den warmen Vorjahren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Fichet arbeitet kompromisslos auf Transparenz: niedrige Erträge durch strengen Winterschnitt, lange sanfte Pressung, eine kühl gestartete Gärung. Der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – etwa 12 Monate im Fass (überwiegend gebraucht, mit geringem Neuholzanteil) bzw. in österreichischen Foudres, gefolgt von sechs Monaten im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Zitronenöl und Zitruszeste, Birne, geröstete Haselnuss und weiße Blüten über einem Grund aus zerstoßener Kreide. Am Gaumen konzentriert und satiniert, mit klarem Schnitt und viel Energie; eine salzig-mineralische Spannung trägt den Wein zu einem langen, präzisen Abgang.

Fokussiert wie ein Laserstrahl – salzige Mineralität, klarer Schnitt und große Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Hummer, Steinbutt, Cèpes-Risotto oder Edelfisch in Buttersauce. Nach einigen Jahren Reife auch ein großer Begleiter zu gereiftem Käse.


Lage: Meursault „Le Tesson" (Côte de Beaune); ost-exponierter Lieu-dit, ton-kalkiger Boden über Kalkmergel, auf Premier-Cru-Höhenlinien
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; lange Pressung, ~18 Monate (12 Monate Fass/Foudre, wenig neues Holz, +6 Monate Tank), wenig Bâtonnage

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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