Otium – im Bllok

Otium – Tirana – Albanien

Der Stadtteil Bllok in der albanischen Hauptstadt Tirana war in der kommunistischen Herrschaft ein abgeschirmter Bereich, in welchem unter anderem der Diktator Enver Hoxha oder sein langjähriger Ministerpräsident Mehmet Shehu lebten. Außer ein paar Privilegierte durfte niemand dieses Viertel betreten. Während das Volk immer mehr verarmte und so in allen anderen Vierteln Tiranas lange für ein Brot anstehen musste, ließen es die Regierenden und Günstlinge Hoxhas im Bllok mit westlichen Schokoladenriegeln und Champagner so richtig krachen. Gebracht hat es ihnen dennoch nichts. Mehmet Shehu soll der einzige Mensch auf der Welt gewesen sein, der sich nach seinem Selbstmord mit einer Schusswaffe noch liebevoll zugedeckt hat, und Enver Hoxha erlag ein paar Jahre später einem Herzversagen und konnte sein ehrgeiziges Lieblingsprojekt, noch mehr Bunker in die wunderschöne albanische Landschaft zu knallen, dann nicht mehr vollenden.

Heute ist der Bllok das Zentrum der Jugend, der Bars, der Szene und der vielen Restaurants Tiranas geworden. Zu diesem gehört auch das Restaurant Otium. Wein und Speisekarten gibt es hier nicht. Der Kellner ist hier die wandelnde Karte und steht lächelnd und freundlich in brüchigem englisch Rede und Antwort. Die Speisen erinnern im Otium an italienische Gerichte. Balsamico Cremes, viel Schnickschnack und allerlei Verzierungen auf den Tellern galten damals als das A und O der modernen Küche. Das ist alles gut und nett, hat in dieser Umgebung auch Charme und macht satt, ist jedoch vergleichbar mit einem italienischen Restaurant im Bergischen Land.

Was dann aber an einem Dienstabend direkt im Bllok los war, spottet jeder Beschreibung. Eine lebensfrohe Jugend, laut wummernde Beats, endlose Autokonvois mit getunten Edelkarossen und eine Stimmung, die an viele westliche Partymeilen erinnern, lassen keinen Zweifel daran, dass die Albaner sich ihre Zukunft rosig und fröhlich vorstellen und diese Tatsache ausgiebig feiern.

Diverse Salate.
Meeresfrüchte Teller.
Pulpo.
Aubergine und Co.
Spinat und Käse.
Huhn und Rote Bete.
Kalbsfilet.

Otium – Rruga Brigada e VIII – Tirana – Albanien – Telefon: +355 4 222 3570 –

  • Punkte
10

Unsere Wertung: 10 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Le Moine Nuits St. Georges Vaucrains 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Vaucrains Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru 2021 stammt aus einer der renommiertesten Lagen der Appellation – oberhalb des legendären Les Saint-Georges. Ein kraftvoller, strukturreicher Pinot Noir von großer Substanz. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains – Kraft und Struktur

Les Vaucrains zählt zu den renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Nuits-Saint-Georges. Der 6,2 Hektar große Weinberg liegt am steilen Oberhang der Côte d'Or, direkt oberhalb des legendären Les Saint-Georges, das als Spitzenlage der Appellation gilt; nördlich und südlich grenzen Les Chaboeufs und Chaines Carteaux an. Dieser Abschnitt der Côte beheimatet einige der besten Pinot-Noir-Terroirs der ganzen Gemeinde.

Der kalkhaltige, steinige Boden ist wasserdurchlässig und sorgt für konzentrierten Beerensaft, während ein gewisser Tonanteil dem Wein zusätzliche Substanz verleiht. Das Climat liegt am Rand eines sanften Tals; die überwiegend nach Osten ausgerichteten Hangteile haben eine kühlere Note. Das ergibt einen besonders kraftvollen, strukturreichen und langlebigen Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturreichen Lage wie Vaucrains ergibt das einen kraftvollen, zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalkig-steinigen Boden mit etwas Ton lebt dieser Nuits-Saint-Georges: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und substanzreich, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Kraftvoll und substanzreich – dunkle Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer, mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~6,2 ha am steilen Oberhang oberhalb Les Saint-Georges; kalkhaltiger, steiniger Boden mit etwas Ton, überwiegend Ostausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2021

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2021 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Die naturnahe Bearbeitung der Weinberge und die spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020 stammt aus dem größten und kraftvollsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein tiefgründiger, mineralischer Pinot Noir mit Struktur und Lagerpotenzial. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de la Roche – kraftvollster Grand Cru von Morey

Der Clos de la Roche ist die größte Grand-Cru-Lage von Morey-Saint-Denis, rund 16,9 Hektar, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Er liegt auf einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern, geprägt von Felsbrocken und einer braunen, kalkhaltigen Bodenauflage, die stellenweise nur 30 cm dünn ist. Der Jura-Unterboden und die großen Felsstücke („roches"), die der Lage ihren Namen geben, prägen ihren Charakter.

Stilistisch steht Clos de la Roche für Kraft, Struktur und ausgeprägte Mineralität – das kraftvollere, langlebigere Pendant zum feineren Clos Saint-Denis. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer kraftvollen Lage wie Clos de la Roche ergibt das einen tiefgründigen, strukturreichen Grand Cru mit großer Substanz – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos de la Roche Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom felsigen, dünnen Kalkboden des Clos de la Roche lebt dieser Grand Cru von Kraft und Mineralität: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, steinig-würzige Note von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle Frucht und steinig-würzige Tiefe – kraftvoll und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de la Roche Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); leicht ansteigender Osthang, 270–300 m, ~16,9 ha; felsig, dünne braune Kalkauflage über Jura-Unterboden
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Baglio Gibellina Sogno del Sud Merlot BIO

Rotwein · Sizilien · Bio

Der Baglio Gibellina Sogno del Sud Merlot ist ein reinsortiger Bio-Rotwein aus dem Westen Siziliens, erzeugt rund um den befestigten Gutshof Baglio Gibellina bei Gibellina in der Provinz Trapani. Die Trauben stammen aus Hügellagen auf tonreichen Böden und werden von Hand gelesen. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank und stellt die Frucht des Merlot in den Vordergrund. Im Glas ein rubinroter, samtiger Rotwein mit feinem Tannin und mediterraner Würze.


Gibellina – Trapani, Sizilien

Baglio Gibellina liegt im westsizilianischen Hinterland zwischen Palermo und Marsala, eingebettet zwischen den Hügeln von Salemi und Santa Ninfa. Die Weinberge erstrecken sich in Hügellagen zwischen rund 300 und 600 Metern über dem Meer. Die tonhaltigen Böden mit hohem Anteil an organischer Substanz und das mediterrane Klima prägen den Charakter des Weins. Eingestuft ist der reinsortige Merlot als Terre Siciliane IGT; der biologische Anbau ist unter der Öko-Kontrollnummer IT-BIO-007 zertifiziert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Merlot aus biologischem Anbau. Die Trauben werden von Hand gelesen und temperaturkontrolliert vergoren. Der Wein reift im Edelstahltank, der die fruchtbetonte Art des Merlot bewahrt und auf Holznoten verzichtet. Der Wein enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas ein klares Rubinrot. In der Nase ein feines, komplexes Bukett aus roten Früchten, reifer Kirsche und mediterraner Würze. Am Gaumen samtig und geschmeidig, mit fein entwickelten, weichen Gerbstoffen und reifer Frucht. Der Abgang bleibt harmonisch und weich.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Risotto und gereifter Käse. Der weiche Tanninstil trägt auch gegrilltes Gemüse und mediterrane Küche. Trinkreif ab sofort; bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2028. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Gibellina, Trapani (Sizilien), Hügellagen 300–600 m, tonhaltige Böden
Klassifikation Terre Siciliane IGT, Bio (IT-BIO-007)
Ausbau Reinsortiger Merlot, handgelesen, Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Footer

KYWIE Weinkühler Wildleder blau

Die Schaffell Wein- und Champagnerkühler von KYWIE sind leicht, unzerbrechlich, benötigen kein Eis und sehen auch noch sensationell gut aus.

Vorgekühlte Flaschen bleiben bis zu vier Stunden kalt, da Schaffell ein wunderschönes, natürlich leichtes Material mit einer hervorragenden isolierenden Wirkung ist. Die Wolle an der Innenseite des zylinderförmigen KYWIE Kühlers sorgt dafür, dass eine Luftschicht festgehalten wird. Diese hält die Flasche stundenlang auf Temperatur. KYWIE besteht zu 100% aus Schaffell und wird komplett in Handarbeit (Niederlande, Türkei) hergestellt. Sie werden in einem stilvollen Geschenkkarton geliefert und sind somit eine beliebte Geschenkidee. Keep it cool with wool.

 

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Cardenal Mendoza Brandy Solera Gran Reserva

Spirituose · Brandy de Jerez · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Solera Gran Reserva ist der Flaggschiff-Brandy der Bodega Sánchez Romate Hnos. – ein klassischer Brandy de Jerez, rund 15 Jahre in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern gereift. Tiefes Mahagoni, samtig und intensiv, mit Noten von Rosine und Pflaume.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. wurde 1781 in Jerez de la Frontera gegründet und zählt zu den ältesten und wenigen noch in Familienbesitz befindlichen Häusern der Region. 1887 schuf die Familie einen eigenen Brandy für den privaten Kreis – aus ihm wurde Cardenal Mendoza, benannt nach Kardinal Pedro González de Mendoza (1423–1495).

Destillation und Reifung

Aus einer Auswahl feinster, langsam in Kupferbrennblasen (alquitaras) destillierter holandas. Die Reifung erfolgt im traditionellen Solera- und Criaderas-System über durchschnittlich 15 Jahre – in Fässern, die zuvor Oloroso und Pedro Ximénez enthielten. Der Oloroso steuert nussig-trockene, oxidative Tiefe bei, der PX konzentrierte Süße und Dörrfrucht. Klassifiziert als Solera Gran Reserva, der höchsten Kategorie des Brandy de Jerez.

Im Glas

Tiefes Mahagoni mit goldenen, kupfrigen Reflexen. In der Nase sauber, elegant und rund, mit deutlichen Sherry-Anklängen aus dem Fass. Am Gaumen ausgewogen, warm und samtig, mit Rosine, Pflaume und feiner Würze. Sehr langer Abgang, in dem sich alle Nuancen zu einem nachhaltigen Eindruck verbinden.

Pur genießen

Pur bei Raumtemperatur im Schwenker servieren – ideal als Digestif. Klassisch zu dunkler Schokolade (ab 60 % Kakao), die seine Süße und die Röst- und Nussnoten unterstreicht.

Passt zu: dunkler Schokolade, Kaffee, Zigarre, Trockenfrüchten und Nüssen.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Brandy de Jerez Solera Gran Reserva
Destillation: holandas aus Kupferbrennblasen (alquitaras)
Reifung: ~15 Jahre im Solera-/Criaderas-System in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Jose Gil San Vicente Labastida Village Wine 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (~70 %) mit ~30 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil alte Reben (45–100 J.) 2023

Der José Gil Viñedos en Labastida 2023 begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein harmonischer Village-Wein aus 45 bis 100 Jahre alten Reben, der die Geschichte seines einzigartigen Terroirs erzählt. Ein Wein mit Seele.


Viñedos en Labastida – Ortswein mit Seele

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der neue Ortswein aus Labastida begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit. Gewonnen aus zwei Weinbergen mit 45 bis 100 Jahre alten Reben in Labastida, Rioja Alavesa, erzählt dieser Wein die Geschichte seines einzigartigen Terroirs.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen tiefen, eleganten Village-Wein mit kraftvoller Frucht und faszinierender Frische. Gesamtproduktion: 5.500 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Harmonische Cuvée aus knapp 70 % Tempranillo und knapp 30 % Garnacha, ergänzt durch die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Tempranillo gibt mit seiner kraftvollen Frucht den Ton an, Garnacha sorgt für charmante Fülle und samtige Struktur; Viura und Palomino bringen Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Der Ausbau erfolgt in sorgfältig ausgewählten, gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, die dem Wein eine elegante Struktur verleihen, die feinkörnigen Gerbstoffe veredeln und ihn mit faszinierender Ernsthaftigkeit abrunden.

Im Glas

Ein Village-Wein mit Tiefe und Persönlichkeit: kraftvolle, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, dazu die charmante Fülle und samtige Struktur der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und faszinierender Ernsthaftigkeit – ein Wein mit Seele.

Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein Wein mit Seele, der Tradition, Terroir und Handwerkskunst vereint.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); zwei Weinberge mit Reben von 45 bis 100 Jahren
Klassifikation: Rioja DOCa, ~70 % Tempranillo, ~30 % Garnacha, mit Viura und Palomino (trocken); 5.500 Flaschen
Ausbau: Ausbau in gebrauchten 300- und 500-l-Fässern aus französischer Eiche; organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Zeni Lugana Doc Vigne Alte 2025

Weißwein · Lugana · Turbiana · Gardasee

Zeni Lugana DOC Vigne Alte ist ein ausdrucksstarker Weißwein vom Südufer des Gardasees. Er entsteht aus Trebbiano di Lugana (Turbiana), die auf den lehm- und kreidehaltigen Hügeln der Region gedeiht. Nur die besten, von Hand gelesenen Trauben werden verwendet. Im Glas ein strohgelber Wein mit grünlichen Reflexen, frischen grünen Noten und feinem Mandelton.


Lugana

Die DOC Lugana liegt am Südufer des Gardasees, zwischen Lombardei und Venetien. Lehm- und kreidehaltige Hügelböden und das ausgleichende Seeklima geben den Weinen Frische und Finesse. Die Trauben werden bei optimaler Reife sorgfältig von Hand gelesen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Trebbiano di Lugana (Turbiana). Nach einer kurzen Maischestandzeit mit den Schalen folgen eine sanfte Pressung und eine temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahltank. So bleiben Frische und klare Fruchtaromatik erhalten.

Im Glas

Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen. In der Nase frische, grüne Noten und ein feiner Mandelton. Am Gaumen ausgeprägt fruchtig, klar und ausgewogen. Der Abgang ist rund.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein vielseitiger Begleiter zu leichten Gerichten, jung zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, helle Vorspeisen und Risotto.


Lage: Lugana, Südufer Gardasee (Lehm-/Kreideböden)
Klassifikation: Lugana DOC
Ausbau: kurze Maischestandzeit, Edelstahl, ohne Holz

Mehr erfahren ...