Langer Tisch 2019 – Wuppertal feiert, wir feiern mit!

Liebe Weinfreunde,

auch wir freuen uns riesig, beim Langen Tisch zum 90- jährigen Stadtgeburtstag Wuppertals dabei zu sein. Unseren Stand haben wir zusammen mit dem Kulturzentrum „Die Börse“ an der Ecke Friedrich-Engels-Allee/Pauluskirchstraße (siehe Lageplan anbei). Wir werden mit guter Laune ein paar frisch gekühlte Tropfen bereit halten! An alle, die Spaß und Lust haben vorbeizuschauen … wir freuen uns auf ein tolles Fest!

Ihr

Christian Fenske und Team

? Wann: 29.06.2019 ab 17°° Uhr

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2020

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve 20 Rows · Outback Block Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2020

Der Noon Reserve Shiraz 2020 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – aus einer winzigen Ernte mit besonderer Konzentration, groß und tiefgründig, dabei von ausgezeichneter Balance. Ein Wein, der Intensität mit Finesse verbindet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % aus dem Borrett-Vineyard in Langhorne Creek. Der 2020er stammt von den Blocks „20 Rows" und Outback. Die wurzelechten Reben des „20 Rows"-Blocks (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2020 – Langhorne Creek

Der 2020er stammt aus einer winzigen Ernte, die durch die kleinen Beeren einen zusätzlichen Grad an Konzentration mitbringt. Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig.

Drew Noon selbst sagt zum 2020er: „Er kommt aus einer winzigen Ernte, mit einem zusätzlichen Grad an Konzentration durch die kleinen Beeren in diesem Jahr. Er hat große Aromentiefe und ein langes, festes Finale. Er ist groß, aber die Balance ist ausgezeichnet, und ich liebe die Art, wie dieser Wein Intensität mit Finesse verbindet. Er passt perfekt zu langsam geschmortem Winteressen – man denke an Geschmacksrichtungen wie Sojasauce, Rotweinreduktionen und Steinpilze." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, konzentrierter Shiraz: tiefdunkle Frucht, ergänzt um würzige und herzhafte Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen große Tiefe und Fülle, dabei keineswegs plump – die feste Struktur und das lange Finale geben dem Wein Halt, während er Intensität und Finesse auf besondere Weise verbindet.

Groß, aber von ausgezeichneter Balance – die Art, wie dieser Wein Intensität mit Finesse verbindet.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu langsam geschmortem Winteressen – etwa zu Gerichten mit Sojasauce, Rotweinreduktionen und Steinpilzen, zu kräftigem rotem Fleisch und Schmorbraten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks „20 Rows" (gepflanzt 1962) und Outback, Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Domaine de Montlong Monbazillac BIO

Süßwein · Monbazillac · Sud-Ouest · Bio · 0,375 l

Domaine de Montlong Monbazillac ist ein edelsüßer Bio-Weißwein aus dem Herzen der Appellation Monbazillac im Südwesten Frankreichs – eine perfekte Alternative zum berühmten Sauternes aus Bordeaux. Das Gut wird in dritter Generation von der Familie Lambert geführt. Hier in der 0,375-Liter-Flasche, mit Aromen getrockneter und karamellisierter Früchte.


Monbazillac (Sud-Ouest)

Die Domaine de Montlong liegt in Pomport im Herzen der Appellation Monbazillac, südlich des Bergerac-Gebiets, auf ton- und kalkhaltigen Lehmböden. Feuchtigkeit und Wind im Herbst fördern die Edelfäule (Botrytis cinerea), die Voraussetzung für edelsüße Weine. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-16).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus 70 % Sémillon, 20 % Muscadelle und 10 % Sauvignon Blanc. Durch die Edelfäule (Botrytis cinerea) konzentrieren sich Zucker und Aromen, woraus die kraftvolle, edelsüße Stilistik entsteht.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In Duft und Geschmack getrocknete und karamellisierte Früchte, Honig und feine Würze. Am Gaumen eine kraftvolle, aber sehr elegante Süße, getragen von feiner Säure. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: Gänse- oder Entenpastete, Foie gras, Blauschimmelkäse und Schokoladendesserts.


Lage: Pomport, Monbazillac, Sud-Ouest (Frankreich); Ton-/Kalk-Lehmböden
Klassifikation: Monbazillac AOC – edelsüß (Botrytis)
Ausbau: 70 % Sémillon / 20 % Muscadelle / 10 % Sauvignon Blanc, Edelfäule; 0,375 l

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Weine

Forstmeister Geltz Zilliken Saarburg Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM

Weißwein · Saar · Riesling

Riesling Saar Saarburger Rausch VDP.Grosses Gewächs Devonschiefer · Diabas Magnum (1,5 l) 2019

Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 – hier in der Magnum – ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.


Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.

Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein – und in der Magnum reift er noch langsamer und harmonischer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Magnum (1,5 l).

Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit. Die Magnum begünstigt eine besonders langsame, harmonische Flaschenreife.

Im Glas

Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber – gerade in der Magnum – mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse – ein idealer Wein für die große Tafel.


Lage: Saar, Saarburger Rausch (Deutschland); verwitterter Devonschiefer mit Quarzit und Diabas, älteste Parzellen (teils bis 130 J. alte, wurzelechte Reben); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Saar, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: Riesling; Spontangärung, klassischer Ausbau im 1.000-l-Fuder

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Rebsorten

Knab Spätburgunder Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018 ist ein hochklassiger Lagen-Spätburgunder vom Kaiserstuhl. Ein besonders schonender, langer Ausbau sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial – ausgezeichnet mit dem Deutschen Rotweinpreis 2020.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Im Endinger Wihlbach wurde bereits zu Römerzeiten ein Gutshof errichtet und unter Kaiser Probus, dem Förderer germanischen Weinbaus, die ersten Weinberge angelegt. Die meterdicke Lössbedeckung und der sehr hohe Kalkgehalt des Bodens sorgen für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben. Die ***-Kennzeichnung steht bei Knab für die höchste Qualitätsstufe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Ein besonders schonender Ausbau über 16 Monate im Barrique und 6 Monate im großen Eichenfass sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Waldbeeren, verbunden mit feiner Holzwürze und dezenten Röstnoten aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit reifem, feinkörnigem Tannin, klarer Frucht und einem langen, nachhaltigen Abgang; großes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jugendliche Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Wild, Braten, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spitzenklasse (***) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: 16 Monate Barrique + 6 Monate großes Eichenfass; Löss mit hohem Kalkgehalt
Auszeichnung: Deutscher Rotweinpreis 2020
Jahrgang: 2018

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Ma Cuvée 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Ma Cuvée · alte Reben Assemblage mehrerer Parzellen 2022

Der Gevrey-Chambertin Ma Cuvée 2022 von Arnaud Mortet ist eine sorgfältige Assemblage von Pinot Noir aus mehreren ausgewählten Parzellen innerhalb von Gevrey-Chambertin. Die alten Reben liefern Frucht von hoher Qualität; im Wein zeigt sich Mortets Handschrift aus Finesse und Terroir-Ausdruck.


Gevrey-Chambertin – Assemblage aus alten Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. „Ma Cuvée" entsteht als Verschnitt mehrerer mit Bedacht gewählter Parzellen innerhalb der Appellation – alle mit alten Rebstöcken.

Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes. Seine Handschrift zielt auf Finesse und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dieser Cuvée Substanz und knackige Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage mehrerer Parzellen mit alten Reben.

Der Wein reift in Eichenfässern unterschiedlicher Reife, abgestimmt auf die Charakteristik des Jahrgangs. So bleibt die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten gewahrt.

Im Glas

In der Nase intensive rote Frucht und eine deutliche florale Note, dazu sanfte Gewürznoten aus dem Eichenfass. Am Gaumen tiefgründige Textur mit präsenten Tanninen und knackiger Struktur.

Rote Frucht und florale Noten über sanfter Holzwürze – ein Gevrey-Chambertin mit knackiger Struktur und Mortets Finesse.

Schon heute zugänglich, mit Potenzial, sich über die kommenden rund fünf Jahre weiterzuentwickeln. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin; Assemblage mehrerer Parzellen, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Eichenfässer unterschiedlicher Reife (je nach Jahrgang)

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Schaumweine

Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Extra Brut

Eric Rodez Empreinte Pinot Noir Grand Cru ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Die Trauben stammen aus den Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs, mit durchschnittlich über 30 Jahre alten Reben. Vollständig im großen Holzfass ausgebaut, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Ein Champagner für Kenner.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir. Die Reben der Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs wurzeln tief in den kalkreichen Böden und verleihen dem Wein seine charakteristische Struktur und Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt vollständig im großen Holzfass, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Die Dosage liegt unter 3 g/l und hält den Wein in Balance zwischen Kraft, Präzision und Frische.

Im Glas

Goldene Reflexe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, kandierte Orangenschale und feine Röstnoten, dazu ein Hauch Rauch und Gewürz. Am Gaumen kraftvoll, dicht und vielschichtig, getragen von präziser Säure und feiner salziger Mineralität. Der Abgang ist lang, elegant und voller Spannung.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas und etwas Luft betonen die Aromatik. Als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Wild, Fisch und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes, Les Secs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: großes Holzfass, ohne malolaktische Gärung, ohne Filtration, unter 3 g/l Dosage

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Vosne Romanee Aux Malconsorts 1er Cru 2023

Rotwein · Vosne-Romanée 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Vosne-Romanée 1er Cru Côte de Nuits 2023 Aux Malconsorts · 0,74 ha

Der Vosne-Romanée 1er Cru Aux Malconsorts 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist eines der Flaggschiffe des Guts – ein kraftvoller, zugleich mineralisch-präziser Pinot Noir aus einer Lage direkt neben dem Grand Cru La Tâche, mit einer Tiefe und Dimension von Grand-Cru-Format.


Aux Malconsorts – 1er Cru neben La Tâche

Vosne-Romanée gilt vielen als Inbegriff perfekter Balance aus Fülle, Struktur und Eleganz. Aux Malconsorts liegt im südlichen Teil der Gemeinde, an der Grenze zu Nuits-St-Georges und unmittelbar angrenzend an den Grand Cru La Tâche. Der tiefrote Boden über komplexem Kalkstein gibt einen Wein, der mit Reife eine vielschichtige, fast Grand-Cru-würdige Komplexität entfaltet.

Cathiards Parzelle umfasst 0,74 Hektar mit Reben aus den frühen 1970ern. Aux Malconsorts ist der Wein, der am stärksten mit der Domaine verbunden wird.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Sébastien Cathiard begann am 13. September zu lesen; die Weine kamen natürlich auf 12–13 % Alkohol. Ein Jahr für saftige, balancierte und frische Pinots mit feinem Tannin.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, anschließend Spontangärung mit langer Maischestandzeit. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, beim Aux Malconsorts mit rund zwei Dritteln neuem Holz und einem Drittel einjährigem Holz. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

In der Nase eine zurückhaltende, konzentrierte und pure rote Frucht mit mineralischem Zug. Am Gaumen subtil saftig und mundwässernd, getragen von einer salinen, sanft mineralischen Persistenz; schön reife, integrierte Tannine, keine harte Kante trotz unterschwelliger Kraft. Es ist die Länge, die diesen Wein heraushebt.

Pure, mineralische Frucht und eine Länge, die heraushebt – Grand-Cru-Dimension im 1er Cru.

Braucht Zeit; Trinkfenster etwa 2028–2045. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Reh, Taube, Rinderfilet oder Gerichte mit Trüffel und dunklen Saucen. Ein großer Wein für besondere Anlässe – idealerweise mit einigen Jahren Reife.


Lage: Vosne-Romanée „Aux Malconsorts" (Côte de Nuits); neben Grand Cru La Tâche, tiefroter Boden über Kalkstein, 0,74 ha, Reben aus den frühen 1970ern
Klassifikation: Vosne-Romanée 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, Spontangärung, 15–18 Monate Fass, ~2/3 neues Holz (+ 1/3 einjährig), ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Charmes 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Charmes · 1er Cru Chambolle-Musigny zwischen Musigny & Bonnes-Mares · 9,5 ha 2022

Der Chambolle-Musigny Les Charmes 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus der größten und einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Ein reinsortiger Pinot Noir im klassischen Chambolle-Stil: floral, seidig und voller Finesse.


Les Charmes – zwischen Musigny und Bonnes-Mares

Les Charmes ist mit rund 9,5 Hektar die größte und eine der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny. Sie liegt am unteren Hang der Côte d'Or, zwischen den Grand Crus Musigny und Bonnes-Mares. Die südöstliche Ausrichtung begünstigt im kühlen Burgunder Klima eine gleichmäßige Reife.

Der Boden besteht aus kargem, kiesel- und kalkhaltigem Alluvialmaterial mit geringer Fruchtbarkeit; die Reben wurzeln tief – ein Faktor, der maßgeblich zur Komplexität beiträgt. Die Weine von Ghislaine Barthod zählen Jahr für Jahr zu den ausdrucksstärksten, lagerfähigsten und gesuchtesten dieser Top-Lage.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die floral-seidige Art von Les Charmes schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Duftig und präzise, mit Aromen von roten Beeren, Rosenblättern und feinen Gewürzen. Am Gaumen seidig, ausbalanciert und mineralisch, mit großer aromatischer Tiefe und einem langen, eleganten Finale.

Rote Beeren, Rosenblätter und feine Würze über seidiger, mineralischer Struktur – Chambolle in klassischer Eleganz.

In der Jugend zugänglich, mit hervorragendem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Charmes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); unterer Hang zwischen Musigny & Bonnes-Mares, karger kiesel-/kalkhaltiger Alluvialboden, SO-Lage, 9,5 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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