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8. Juli 2019

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Rebsorten

Joblot Givry Le Empreinte 1er Cru 2020

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru (Cuvée L'Empreinte) Cellier · Servoisine · Clos Marole · Bois Chevaux Côte Chalonnaise 2020

Der Givry L'Empreinte 1er Cru 2020 der Domaine Joblot ist eine neue Cuvée aus den vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts. Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft braucht – und dann Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz entfaltet. Lang und frisch im Abgang.


L'Empreinte – Assemblage der besten 1er Crus

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. L'Empreinte ist eine neue Cuvée der Domaine Joblot, die die vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts vereint: Cellier (aux Moines), Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2020 – Côte Chalonnaise

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur Struktur dieser Cuvée passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, eine Assemblage aus Cellier, Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft zu seiner Entfaltung braucht. Nach und nach entströmen Aromen von Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz. Der Abgang ist lang und frisch.

Walderdbeere, Lavendel und Veilchen mit etwas Süßholz – kantig, lang und frisch, mit Luft immer ausdrucksvoller.

In der Jugend großzügig dekantieren; über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Rind und Wild, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein strukturierter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus vier 1er-Cru-Parzellen (Cellier, Servoisine, Clos Marole, Bois Chevaux)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Aalto PS 2023

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero La Horra · La Aguilera alte Reben (60–90 J.) 21 Monate neue franz. Eiche

Der Aalto PS 2023 ist der Spitzenwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen mit 60 bis 90 Jahre alten Reben in La Horra und La Aguilera. Nach Handlese und strenger Selektion reift der Wein 21 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche. Sattes, rotviolettes Dunkelrot, balsamische schwarze Frucht und eine dichte, konzentrierte Struktur.


La Horra & La Aguilera – Ribera del Duero

Die Bodegas Aalto liegen in der Ribera del Duero im Norden Spaniens, gegründet von Mariano García und Javier Zaccagnini. „PS" steht für Pagos Seleccionados, ausgewählte Einzellagen. Die Trauben für den PS stammen aus alten Parzellen in La Horra und La Aguilera, mit Reben zwischen 60 und 90 Jahren. Das kontinentale Klima der Hochebene mit heißen Tagen und kühlen Nächten gibt dem Tempranillo Tiefe und Säurespannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von sehr alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit Selektion Traube für Traube am Sortiertisch. Der Ausbau dauert 21 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche, die dem Wein feine Holz- und Gewürznoten verleihen, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Sattes, rotviolettes Dunkelrot mit ausgeprägten Glyzerinschlieren. In der Nase balsamische, vollreife schwarze Früchte, Gewürze und feine Holznoten. Am Gaumen frisch und dennoch konzentriert, mit kraftvollem, dichtem Tannin, das von dunkler Fruchtsubstanz durchzogen ist. Stoffig und vollmundig, mit langem, feinem Nachhall.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, geschmortes Rind, Wild, Steaks vom Grill und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren ein bis zwei Stunden dekantieren. Schon zugänglich, mit der Substanz für weitere Reife – bei kühler, dunkler Lagerung gut über das kommende Jahrzehnt, etwa bis 2038. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage La Horra, La Aguilera · Ribera del Duero (Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 21 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~600 m nur 3.570 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.


La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.

Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), ~600 m, lehmige Böden mit kleinem Kalksteinanteil, von Fenchel, Thymian und Rosmarin umgeben
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.570 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), 100 % entrappt, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im historischen Kellergewölbe; organischer Anbau

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Rebsorten

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc 2020

Weißwein · Sauvignon Blanc · Marlborough · Neuseeland

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc ist ein charaktervoller Sauvignon Blanc aus Marlborough in Neuseeland, der zeigt, dass Überseeweine echtes Terroir besitzen. Er wächst auf Grauwacke-Flusssteinböden in einem trocken-maritimen Klima. Über 20 Jahre alte Reben und ein langer Holzausbau geben ihm Tiefe. Im Glas mineralisch, texturreich und komplex.


Marlborough

Marlborough an der Nordspitze der Südinsel Neuseelands ist die berühmteste Sauvignon-Blanc-Region des Landes. Clos Henri – gegründet von der Sancerre-Familie Bourgeois – setzt auf Grauwacke-Flusssteinböden, einen für die Region spezifischen Bodentyp, der dem Wein eine ausgeprägte Mineralität und Tiefe verleiht. Das trocken-maritime Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten erhält die Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc von über 20 Jahre alten Reben. Er wird spontan vergoren und über 20 Monate in einem 600-Liter-Barrique aus österreichischer Eiche ausgebaut, was ihm Textur, Tiefe und feine, sehr zurückhaltende Holznoten verleiht.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase herbstliche Aromen von Quitte, reifen Steinfrüchten und kandierten Feigen. Am Gaumen kräftig und geschmacksintensiv, mit sehr leichten Eichennoten, Ingwer und Nüssen. Die kiesige Mineralität sorgt für ein texturreiches Finish mit langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas und etwas Luft betonen die Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und kräftige vegetarische Gerichte.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Grauwacke-Flussstein
Klassifikation: Marlborough – Sauvignon Blanc
Ausbau: 100 % Sauvignon Blanc, Spontangärung, 20 Monate 600-l-Barrique (österreichische Eiche)

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Only Bubbles

Metzger Flying Pig secco rosé

Der Metzger Flying Pig Secco rosé ist der Perlwein für spontane Abende: leicht perlend, beerig und fruchtig-mild. Kein Grund zum Grübeln, nur zum Anstoßen.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. Erdbeere, Kirsche und Himbeere, intensiv und saftig. Am Gaumen mild, prickelnd frisch und angenehm unkompliziert. Ein Secco, der Laune macht, ohne viel zu verlangen. Dornfelder bringt dunkle Beerenfrucht, Merlot sorgt für Weichheit. Die Perlen sind feiner und sanfter als bei einem Sekt. Ein Glas, das nach Sommer schmeckt.

Mach was draus

Grillabend, Picknick, Gartenparty: Dazu Bruschetta, Wassermelone mit Feta oder ein bunter Salat. Er ist der Begrüßungsdrink fürs Sommerfest im Hof und für den Abend am See. Unkompliziert, ohne Arbeit und zu fast allem vom Grill – von Hähnchen bis Halloumi. Servier ihn bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ganz kalt aus dem Kühlschrank, dazu Fingerfood oder ein Obstteller – mehr braucht dieser Secco nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Trauben stecken drin? Dornfelder und Merlot aus der Pfalz. Sie bringen die kräftige Beerenfrucht und die zartrosa Farbe.

Wie süß ist er? Halbtrocken laut Steckbrief: fruchtig-mild mit spürbarer, aber nicht klebriger Süße.

Dornfelder und Merlot · Perlwein (Secco) · halbtrocken · Pfalz · Weingut Metzger, Grünstadt-Asselheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Moulin a Vent 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Moulin-à-Vent · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Moulin-à-Vent Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Moulin-à-Vent 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Moulin-à-Vent gilt als der kraftvollste, langlebigste und „burgundischste" der Beaujolais-Crus; seine Granitböden mit hohem Mangananteil verleihen dem Gamay Tiefe, Struktur und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Moulin-à-Vent, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom mangan­reichen Granitboden von Moulin-à-Vent und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein „burgundischer" Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Moulin-à-Vent (Frankreich); Granitböden mit hohem Mangananteil; gilt als kraftvollster und langlebigster der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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