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26. September 2019

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Spanien

Contino blanco 2020

Weißwein · Rioja · Cuvée · Spanien

Contino Blanco ist eine Weißwein-Cuvée aus der Rioja, gewonnen aus Viura, Garnacha Blanca und Malvasía. Vom renommierten Einzellagen-Gut Contino, zeigt er sich saftig mit leicht exotischen Fruchtnoten. Der dezente Barriqueausbau gibt ihm Struktur und Reifepotenzial. Im Glas Limette, frische Vanille und unreifer Apfel.


Rioja

Contino ist ein renommiertes Einzellagen-Gut in der Rioja Alavesa im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen frische, ausdrucksstarke Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Viura, Garnacha Blanca und Malvasía – Letztere bringt leicht exotische Fruchtnoten. Der dezente, aber nachhaltige Ausbau in Barriques aus französischer Eiche verleiht dem Wein das Gerüst, um sich weiter positiv zu entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Limette, frische Vanille und unreifer Apfel. Am Gaumen sehr saftig, mit leicht exotischen Fruchtnoten und feiner Struktur aus dem Holzausbau. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Blanco
Ausbau: Viura/Garnacha Blanca/Malvasía, französisches Barrique

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USA

Saxum Broken Stones 2013

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2013

Der Saxum Broken Stones 2013 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2013 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2013 – Paso Robles

2013 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, ausgewogener Jahrgang mit reifer Frucht und besonders feiner, polierter Tanninqualität. Im Broken Stones 2013 stieg ausnahmsweise der Anteil an Petite Sirah – erstmals lag Syrah unter 50 % –, was dem Wein zusätzliche Farbe, Dichte und Struktur gab. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2013, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Petite Sirah – in diesem Jahrgang ungewöhnlich stark vertreten – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Mineralität: tiefes, tintiges Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und rote Frucht wie Cassis, schwarze Kirsche, Brombeere und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geräucherte Erde, Graphit und eine zartbittere Schokoladennote. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und vielschichtig, mit reifem, poliertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Tintiges Purpur, Cassis, schwarze Kirsche und Veilchen über Lakritz, geräucherter Erde und Graphit – dicht und mineralisch, mit poliertem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Portugal

Niepoort Charme 2024

Rotwein · DOC Douro · Cuvée

Tinta Roriz · Touriga Franca · weitere autochthone Sorten DOC Douro alte Reben auf Schieferterrassen zurückhaltende Extraktion überwiegend gebrauchtes Holz rund 13.000 Flaschen 2024

Niepoort Charme 2024 ist die burgundisch inspirierte Terroir-Cuvée von Niepoort aus dem Douro: alte Reben auf Schieferterrassen, schonend vinifiziert, in überwiegend gebrauchtem Holz ausgebaut, in rund 13.000 Flaschen. Jung zeigt sich der Wein noch verschlossen; mit Luft öffnet er sich zu roten Blüten, frischen Kräutern und dezenter Würze über reifer, saftiger Frucht.


Douro – Schieferterrassen und ein Wein gegen den Strich

Das Douro-Tal im Norden Portugals ist eine der ältesten abgegrenzten Weinregionen der Welt. Die Reben stehen auf steilen Terrassen, die in den Schiefer gehauen wurden; der Boden ist karg, die Wurzeln folgen den senkrechten Klüften des Gesteins in die Tiefe, um an Wasser zu kommen. Die Sommer im Inneren des Tals sind heiß und trocken, geschützt vom Atlantik durch das Marão-Gebirge.

Diese Bedingungen bringen gewöhnlich kraftvolle, dunkle, konzentrierte Rotweine hervor – die Grundlage des Portweins. Der Charme geht bewusst den anderen Weg. Dirk Niepoort nahm sich Burgund zum Vorbild: Statt Konzentration und Wucht sucht er Feinheit, Duft und Transparenz. Die Trauben stammen von alten Reben auf den Schieferterrassen im Herzen des Tals; alte Stöcke tragen wenig, wurzeln tief und kommen mit der Trockenheit zurecht, ohne dass die Frucht überreif wird.

Niepoort ist ein Familienhaus aus Porto, das über Generationen mit Portwein groß wurde und seit den 1990er-Jahren unter Dirk Niepoort zu den Häusern gehört, die den Douro als Herkunft für trockene Weine neu definiert haben.

Jahrgang 2024 – Douro

Nach mehreren Jahren mit knappem Regen und langen Hitzewellen brachte 2024 dem Douro ein Jahr, das eher an frühere Zeiten erinnerte. Die Niederschläge lagen im Mittel, die Temperaturen im Durchschnitt oder leicht darunter. Blüte und Farbumschlag fielen wieder auf die für die Region üblichen Termine – die Blüte Anfang Mai, der Farbumschlag Mitte Juli.

Im August fiel kein Regen, doch die Wasserreserven aus der ersten Jahreshälfte hielten die Reben gesund; die Reife verlief gleichmäßig, Zucker und Säure blieben im Gleichgewicht. Die roten Sorten wurden später gelesen als in den Vorjahren, bei frischen Nächten in der ersten Septemberhälfte. Für einen Wein, der auf Finesse statt Kraft angelegt ist, war das eine günstige Ausgangslage.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tinta Roriz – dem Tempranillo des Douro – und Touriga Franca, ergänzt durch weitere autochthone Sorten der Region. Tinta Roriz bringt rote Frucht und Struktur, Touriga Franca Blütenduft und Würze. Alte Douro-Weinberge sind oft im gemischten Satz bepflanzt, mit vielen Sorten nebeneinander.

Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend, mit zurückhaltender Extraktion – das Gegenteil der langen, kräftigen Maischestandzeiten, die im Douro sonst üblich sind. Ausgebaut wird in überwiegend gebrauchtem Holz, das keine Vanille- oder Röstaromen abgibt und den Duft des Weins nicht überdeckt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot – für einen Douro auffallend hell. In der Nase rote Blüten, frische Kräuter und eine dezente Würze, dazu reife, saftige Frucht. Am Gaumen feinkörniges Tannin, eine geschmeidige, fast cremige Textur und eine klar gezeichnete Struktur. Jung noch zurückhaltend; der Wein braucht Luft.

Alte Reben auf Schiefer, wenig Extraktion, altes Holz: Douro, der nach Blüten statt nach Kraft duftet.

Großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren. Ein Wein mit Reifepotenzial, der in den kommenden Jahren an Offenheit gewinnt.

Am Tisch

Passt zu geschmortem Lamm, Entenbrust und gereiftem Käse. Die feine Art trägt auch Geflügel, Kalb mit Pilzen und Bacalhau aus dem Ofen.


Produzent Niepoort, Porto
Rebsorte hauptsächlich Tinta Roriz und Touriga Franca, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten
Lage Douro-Tal, Portugal · alte Reben auf Schieferterrassen
Klassifikation DOC Douro · trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation traditionell, schonend · zurückhaltende Extraktion
Ausbau überwiegend gebrauchtes Holz
Trinkempfehlung 2027 bis 2036
Auflage rund 13.000 Flaschen

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Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection

Calvados · Normandie · Apfelbrand · Selection

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Hause Marquis de Saint-Loup, das seit Generationen Cidre und Calvados erzeugt. Für diese Abfüllung werden ausgesuchte Apfelsorten verwendet und der Brand zwei bis drei Jahre in sehr alten Holzfässern gereift. Das verleiht ihm sein typisches Aroma. Im Glas ein weicher Calvados mit feinen Apfel- und Birnenaromen.


Normandie

Calvados ist der klassische Apfelbrand der Normandie und eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Apfelgärten und das maritime, milde Klima prägen die Region. Die Früchte für diesen Calvados werden reif gelesen und sorgfältig ausgewählt.

Herstellung und Reifung

Der Cidre aus ausgesuchten Apfelsorten wird zunächst vergoren und anschließend zweifach destilliert. Danach reift der Calvados zwei bis drei Jahre in sehr alten Eichenfässern, häufig ehemaligen Port- und Sherryfässern, die für ein rundes, harmonisches Aroma sorgen.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase feine Apfel- und Birnenaromen. Am Gaumen weich und rund, mit klarer Fruchtigkeit und dezenter Fasswürze. Der Abgang ist sanft und unkompliziert.

Zum Genuss

Pur als Digestif genießen, ebenso als Basis für Cocktails oder klassisch als „trou normand". Auch zum Verfeinern von Gerichten mit Schwein, Geflügel oder Wild geeignet.

Passt außerdem zu reifem Käse und Apfeldesserts.


Herkunft: Normandie (Frankreich)
Art: Calvados AOC, Selection
Reifung: 2–3 Jahre in alten Eichenfässern

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Spirituosen

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi Antica Porta Selection

Grappa · Cortese · Piemont · Italien

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi (Antica Porta Selection) ist ein klarer Grappa aus dem Piemont. Gebrannt aus dem Trester der weißen Cortese-Traube von Gavi, zeigt er sich frisch und floral mit langem Abgang.


Herkunft

Die Brennerei Inga wurde 1832 gegründet und wird heute in fünfter Generation von Lorenzo Inga geführt – eine der traditionsreichsten Grappa-Familien des Piemont, ansässig nahe den Weinbergen von Gavi. Dort wächst die Cortese-Traube auf kalkhaltigen Böden, die ihr eine feine Mineralität verleihen.

Trester und Destillation

Gebrannt wird der Trester der weißen Cortese di Gavi – jener Sorte, aus der auch der bekannte Gavi-Weißwein entsteht. Die schonende Destillation in Kupferkesseln bewahrt die feinen Aromen. Als Grappa Bianca reift er ohne Fasslagerung und bleibt kristallklar. Abgefüllt mit

Im Glas

Kristallklar. In der Nase frische Zitrusfrüchte, grüner Apfel und zarte florale Noten. Am Gaumen weich und mild, mit fruchtig-blumiger Aromatik und einer feinen Mandelnote im Ausklang. Langer, harmonischer Abgang.

Pur genießen

Als Digestif nach dem Essen – gut gekühlt in einem schmalen Glas. Die frische Aromatik macht ihn auch zu einem Begleiter für besondere Genussmomente am Nachmittag.

Klassisch solo: als Digestif oder zum Espresso.


Herkunft: Piemont, Italien (Gavi)
Art: Grappa Bianca (Cortese di Gavi)
Ausbau: ohne Fassreifung, kristallklar

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Rebsorten

Dietrich Weißer Burgunder Oaked

Weißwein · Pfalz · Weißer Burgunder

Großkarlbach, Pfalz Südhang Tiefgründiger Kalkboden Amerikanische Eiche, erstbelegt Trocken

Dietrich Weißer Burgunder Oaked ist ein holzausgebauter Weißburgunder aus der nördlichen Pfalz, gewachsen an einem Südhang bei Großkarlbach. Die Brüder Dietrich legen den Wein für einige Monate in erstbelegte amerikanische Eichenfässer – ein Ausbau, der die Frucht nicht überdeckt, sondern ihr Struktur und Textur gibt. Das Ergebnis liegt zwischen klassischem Pfälzer Burgunder und einem Weißwein neuweltlicher Machart.


Großkarlbach: Südhang auf Kalk

Großkarlbach liegt im Leiningerland am nördlichen Rand der Pfälzer Weinbauregion, zwischen Haardtrand und Rheinebene. Die Parzelle ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem, kalkreichem Boden – die Kombination sorgt für vollreife Trauben ohne Säureverlust.

Der hohe Kalkanteil ist der Grund, warum dieser Weißburgunder trotz Fassausbau nicht breit wird: Er liefert das Rückgrat, das die Cremigkeit trägt.

Rebsorte und Ausbau

Sortenrein Weißer Burgunder, trocken ausgebaut. Nach der Gärung reift der Wein einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern. Erstbelegung bedeutet maximale Holzabgabe – hier bewusst kurz gehalten, damit Vanille und Röstnote dosiert bleiben.

Amerikanische Eiche bringt ein anderes Aromenspektrum als französische: süßere Vanille, Kokos- und Gebäcknoten statt trockener Würze. Der Hefekontakt im Fass verstärkt zusätzlich den Schmelz.

Im Glas

In der Nase erdige Birne und Quitte, dahinter frisches Gebäck und dezente Vanille. Am Gaumen cremig und breit angelegt, mit feiner Würze und seidigem Körper. Der Abgang bleibt trocken und wird vom Kalkboden getragen, das Holz klingt im Hintergrund nach.

Birne und Quitte treffen auf amerikanische Eiche: Schmelz und Würze, ohne dass der Wein seine Frucht verliert.

Bei 10 bis 12 °C servieren – zu kalt verschließt sich das Holz. Ein großes Glas hilft, der Wein öffnet sich über zwanzig Minuten deutlich. Trinkreif, mit Reservepotenzial von zwei bis drei Jahren.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Kalbfleisch, Poularde mit Rahmsauce, gegrilltem Kabeljau und Risotto mit Pilzen. Auch zu gereiftem Hartkäse und Kürbisgerichten. Der Fassausbau verträgt Röstaromen – Wein und Grillgericht funktionieren hier besser als Wein und Salat.


Lage Südhang bei Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Qualitätswein trocken
Boden Tiefgründig, kalkreich
Ausbau Einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern
Trinktemperatur 10–12 °C

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial – in der Magnum umso mehr; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2022

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2022 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Wein Druck und Volumen gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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