Publiek – Gent – Belgien

Publiek – Du bist nicht verloren

Gent, die Hauptstadt der belgischen Provinz Ostflandern, ist eigentlich immer eine Reise wert. Die historische Altstadt, die liebenswerten Bewohner, das Flair und eine ansprechende Gastronomie Szene versüssen einem hier jeden Trip.

Seit ein paar Jahren hat hier der flämische Koch Olly Ceulenaere mit seiner Lebenspartnerin Kelly Dehollander das Restaurant Publiek eröffnet. Wände aus lediglich leger weiss verputzten Ziegelsteinen, Holztische ohne Decken, Stühle, die aus einem Klassenzimmer stammen könnten, im Zentrum eine Bar sowie eine offene, einsehbare Küche machen direkt klar, dass im Publiek eine lockere unverkrampfte Atmosphäre herrscht. Auch die Weinauswahl ist überschaubar in je 20 Weiß- und Rotweine gefasst, die in vier unterschiedlichen Geschmackskategorien aufgeteilt sind. Die auf Recyclingpapier gedruckte Speisekarte besteht aus einem Sechs- Gang- Menü und einer Handvoll á la carte Gerichten.

Gearbeitet hat Olly Ceulenaere unter anderem bei Peter Gossens vom belgischen Kult Restaurant Hof van Cleve, und dieses Wissen und Können lässt er locker und lässig in seine beeindruckenden Kreationen einfließen. Es ist ein Menü wie aus einem Guss. Ein paar Zutaten, eine schmissige Sauce mit einem ordentlichen Schuss Säure passen in das Ambiente und lassen einen sehr zufrieden und nach erfolgreicher Nahrungsaufnahme und Getränkezufuhr aus dem Publiek ins Hotel taumeln.

Walnuss Salami, leicht scharf geimpfte Melone, Käsekekse und Paprika Tempura als Starter.
Sehr gutes Sauerteigbrot.
Geräucherte Paprikaschoten, Seehecht, Mandeln und dehydrierte Erdbeeren.
Kohlrabi, geräucherte Forelle, Kerbel, frische Gewürze und Blüten.
Geeister Tomatenhut auf Seekuckkuck (eine Art Knurrhahn) und sauren Johannisbeeren.
Kimchi Weißkohl, Nordseekrabben und junger Knoblauch.
Perlhuhn, Lauch, Pflaumen in einer Verjus Sauce.
Kombucha Kaffeeeis auf einer Bier Panacotta.
Petit Fours.

Publiek – Ham 39 – 9000 Gent – Belgien – Telefon: +32 9 330 04 86 – https://www.publiekgent.be/

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Länder/Regionen

Noon Reserve Shiraz 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2019

Der Noon Reserve Shiraz 2019 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös aromatischer Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, der dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance zeigt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2019er zeigt diese Handschrift mit großer Fülle, getragen von einer festen Gaumenstruktur, die ihm trotz seiner Größe eine ausgezeichnete Balance verleiht.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Shiraz stammt vollständig vom ‚20 Rows'-Block der Familie Borrett in Langhorne Creek. Er ist groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs, besitzt aber dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, generös aromatischer Shiraz: tiefdunkle Frucht (Brombeere, Zwetschge), ergänzt um würzige Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, dabei keineswegs überladen – die feste, reife Gaumenstruktur gibt dem Wein Halt, Balance und großes Reifepotenzial.

Groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs – mit ausgezeichneter Balance dank fester Struktur.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Cantina Tollo Roccaventosa Pinot Grigio Liter

Weißwein · Pinot Grigio · Abruzzen · Italien

Roccaventosa Pinot Grigio ist ein weicher, runder Weißwein der Cantina Tollo aus den Abruzzen, hier in der 1-Liter-Flasche. Die große Genossenschaft im Ort Tollo keltert daraus einen unkomplizierten, fruchtbetonten Pinot Grigio aus Mittelitalien. Im Glas Noten von reifem Apfel, harmonisch und mild – ein Wein mit eigenem Profil und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Abruzzen

Die Cantina Tollo liegt im Ort Tollo in der Provinz Chieti in den Abruzzen, einer sonnenreichen Region an der mittleren Adriaküste Italiens. Das milde Klima und die fruchtbaren Böden bringen reife, zugängliche Weißweine hervor. Der Wein trägt die Herkunft Terre di Chieti.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinot Grigio. Er vergärt kühl im Edelstahltank und bleibt unverholzt, was die weiche, apfelbetonte Frucht und das milde Profil bewahrt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reifer Apfel und dezente Fruchtnoten. Am Gaumen weich, harmonisch und rund, mit zurückhaltender Säure und eigenem, sortentypischem Profil. Der Abgang ist mild und unkompliziert.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen, ideal als Begleiter im Alltag.

Klassische Begleitung: helle Vorspeisen, Fisch, Pasta und Geflügel.


Lage: Tollo (Chieti), Abruzzen, Italien
Klassifikation: Pinot Grigio – Terre di Chieti IGT
Ausbau: Edelstahl, ohne Holz

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Schaumweine

François Montand ICE Demi-Sec

Der François Montand ICE Demi-Sec ist ein Schaumwein, der ausdrücklich auf Eis gehört. Mit seiner Süße und kräftiger Frucht ist er so angelegt, dass schmelzende Eiswürfel ihn nicht verwässern, sondern erfrischen. In der Flasche vergoren, im Jura gemacht.

Im Glas

Hellgelb, feine Perlen. Duft von Pfirsich, Birne, gelbem Apfel und Blüten. Im Mund rund und weich, frische Säure fängt die Süße ab. Auf Eis wird er schlanker und zitrusfrischer – genau das ist der Plan.

Mach was draus

Drei, vier Eiswürfel ins große Glas, den gut gekühlten Schaumwein darüber, dazu ein Minzblatt oder etwas Limettenzeste. Passt zu Melone mit Schinken, Ziegenkäse mit Honig, Sushi, Obstsalat oder Sorbet. Der Drink für Terrasse, Pool und Sommerparty. Am besten eiskalt, 4 bis 6 Grad.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mit Minze und Limette ist ICE mein liebster Sommer-Aperitif. Ganz ohne Sirup und trotzdem ein kleiner Cocktail.“

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Kurz gefragt

Warum so viel Süße? Schmelzendes Eis verwässert alles im Glas. Ein Brut wirkt dann schnell wässrig und spitz, der ICE dagegen bleibt rund.

Was heißt Demi-Sec? Halbtrocken. Seine etwa 40 Gramm Zucker je Liter liegen mitten in dieser Stufe.

Chardonnay, Ugni Blanc, Colombard · versektet im Jura · Grundwein im Edelstahl · Flaschengärung · halbtrocken, etwa 40 Gramm Zucker je Liter · auf Eis servieren · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 1

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 1 ist ein Aceto Balsamico di Modena IGP der Acetaia del Casato Bertoni, der drei bis vier Jahre in Holzfässern gereift ist. „Scudo 1" steht für die jüngste Stufe der Bertoni-Reifeskala – fruchtbetont, süß-säuerlich (agrodolce) und vielseitig. Aus Weinessig und gekochtem Traubenmost, mit feiner Viskosität. Ein Allrounder für die alltägliche Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Der Aceto Balsamico di Modena IGP entsteht aus Weinessig und gekochtem Traubenmost und reift in Holzfässern.

Anbau und Verarbeitung

Weinessig und gekochter Traubenmost reifen rund drei bis vier Jahre in Holzfässern. Die Stufe „Scudo 1" markiert den jüngsten und frischesten Reifegrad der Bertoni-Reihe. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Dunkelbraun und glänzend, mit feiner Viskosität. Im Geschmack fruchtbetont und süß-säuerlich ausbalanciert, mit klarer Frische. Der Abgang ist mittellang und sauber.

Am Tisch

Vielseitig für Salate, Dressings und Marinaden, zu gegrilltem Gemüse, Tomaten mit Mozzarella oder zum Verfeinern von Saucen. Auch zum Ablöschen und leichten Einkochen geeignet. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Aceto Balsamico di Modena IGP, Stufe „Scudo 1"
Zutaten Weinessig, gekochter Traubenmost (enthält Sulfite)
Herkunft Modena / Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung 3–4 Jahre Reifung in Holzfässern
Mindesthaltbarkeit (MHD) 2034

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Weine

Claus Preisinger Ordinaire 2022 BIO

Ordinaire nennt Claus Preisinger diesen Wein – ganz gewöhnlich ist er aber nicht. Der Ordinaire 2022 ist ein rosa Pét-Nat aus Gols im Burgenland, gekeltert aus einem Gemischten Satz und in der Flasche fertig vergoren. Leicht, saftig und wie gemacht für lange Sommerabende.

Im Glas

Lachsrosa, hell und etwas trüb, die Perlen sanft und fein. Der Duft zeigt frische rote Früchte und eine Spur Hefe. Im Mund leicht und unkompliziert, die Frucht saftig, der Schluss frisch.

Mach was draus

Perfekt als Aperitif oder zu leichten Vorspeisen, Salaten, Fingerfood und allem, was im Sommer auf den Tisch kommt. Serviere ihn gut gekühlt bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ordinaire ist mein Pét-Nat für die Terrasse. Aufmachen, einschenken, gute Laune.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist ein Gemischter Satz? Mehrere Rebsorten, die gemeinsam im Weinberg stehen und gemeinsam gelesen werden. So entsteht schon im Weinberg eine Cuvée.

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Der Most kommt noch während der Gärung in die Flasche. Dort gärt er zu Ende, und die Kohlensäure entsteht ganz natürlich.

Wer steht dahinter? Claus Preisinger aus Gols am Neusiedlersee, einer der bekanntesten Naturwein-Winzer Österreichs.

Gemischter Satz (rote Sorten) · Burgenland, Gols · Jahrgang 2022 · Pét-Nat (Méthode ancestrale) · Perlwein · Rosé · trocken · ohne geschützte Ursprungsbezeichnung · bio (AT-BIO-402) · Weingut Claus Preisinger, Gols (Burgenland) · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

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Weine

Jeff Carrel Eclipse X BIO

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Eclipse X ist eine spannende, biozertifizierte Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Grenache, die farbintensiv im Glas erstrahlt. Cabernet Sauvignon steuert klare Cassisfrucht und feine Tannine bei, Grenache eine minzig-samtige Himbeerfrucht.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle Weine aus dem Süden Frankreichs. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (FR-BIO-01). Der Name spielt auf das intensive Farbspiel des Weins an – wie bei einer Sonnenfinsternis.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Grenache. Cabernet Sauvignon bringt Struktur, Cassisfrucht und feine Tannine, Grenache samtige Himbeerfrucht und eine minzige Note. Der Ausbau betont Frucht und Tiefe. Trocken ausgebaut – der Wein braucht etwas Luft.

Im Glas

Farbintensives, tiefes Rubinrot. In der Nase klare Cassisfrucht und minzig-samtige Himbeere. Am Gaumen kraftvoll und aromenreich, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gutem Zug; mit Luftkontakt gewinnt er an Tiefe und Geschmeidigkeit.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Grenache, trocken
Ausbau: fruchtbetont; Wein aus biologischem Anbau
Produktion: 6.000 Flaschen

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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