La Espiga – Donostia-San Sebastián – Spanien

La Espiga – ein Klassiker

Die Bar La Espiga ist einer der ganz alten Klassiker in Donostia-San Sebastián. Abseits von der trubeligen Altstadt in der Nähe des Hotel Londres und unweit der Concha gelegen, lässt es den Gast in eine vergangene, spanische  Zeitepoche eintauchen.

Der Wirt sieht so aus, als ob er die halbe Nacht durchgemacht hätte, die Lautstärke der nach Tapas und Getränken schreienden Gäste ist exorbitant hoch, die Müllberge der auf den Boden geschmissenen Servietten und verbliebenen Zahnstocher der verputzten Pintxos werden minütlich größer und die zwei Fernseher, die in diesen Minuten ein Fußballspiel von Real Sociedad San Sebastián und Athletic Bilbao übertragen, ist auf Endlautstärke eingestellt, was zur Folge hat, dass die aus dem Fernseher dröhnenden und schreienden Reporterstimmen nur noch stark verzerrt wahrzunehmen sind.

Alkohol fließt hier natürlich in rauen Mengen und ein paar Happen kann man in der Bar Espiga freilich auch unfallfrei zu sich nehmen. Die Tortilla de patata ist hier legendär und so schmeckt sie dann auch. Die kalten Pintxos auf der Bar sind ebenfalls immer einen Griff wert, und so kann man hier in dieser herrlichen, vom spanischen Feuer getragenen Kultur für ein paar Minuten abtauchen, bevor es weiter in die nächste Pintxo Bude geht …

Anchovis mit Ei, Mayonnaise und Zwiebeln.
Tortilla de patata.

La Espiga – San Martzial Kalea, 48 – 20005 Donostia-San Sebastián – Spanien – Telefon: +34 943 42 14 23

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14

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Chassagne Montrachet La Platière 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet AOC La Platière · 0,34 ha Reben von 1990 2024

Der Chassagne-Montrachet La Platière 2024 von Pierre Vincent stammt aus einer kleinen, alten Parzelle direkt unterhalb des Dorfes. Ein beeindruckender Chardonnay: puristisch, präzise und von ausgeprägter Mineralität getragen – verarbeitet von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


La Platière – alte Parzelle bei Morgeot

Die 0,34 Hektar große Lage wurde 1990 bepflanzt und liegt auf Kalkstein-Ton, nach Südosten ausgerichtet, mit Blick auf die Abtei von Morgeot. Es handelt sich um eine lange Parzelle, parallel zu Champs de Morjot – einst Ackerland. Böden werden gepflügt, dann begrünt, mit minimalen Behandlungen; Handlese mit systematischer Sortierung und präziser Wahl des Lesezeitpunkts nach Reifekontrolle.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle in Auxey-Duresses – biologisch bewirtschaftet, in Umstellung auf Biodynamie.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – ein Jahrgang, der dieser mineralischen, präzisen Stilistik besonders entgegenkommt.

Im Glas

In der Nase betören reife Aromen von Honigbirne, weißem Pfirsich, Zitrusfrüchten und feinen Blütennoten. Am Gaumen wunderbar ausgewogen: mittel bis vollmundig, mit sattem Schmelz, dabei stets klar konturiert und mineralisch getragen. Trotz der feinen Rundungen bleibt der Eindruck puristisch und präzise, untermalt von einer frischen Säure, die für Spannung und Ausdruck sorgt. Das Finale ist lang, salzig und von einem tiefen, mineralischen Nachhall geprägt – ein echter Charakterwein mit Energie und Finesse.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Käse – oder solo als Aperitif. Bei 12–13 °C servieren.


Lage: La Platière, Chassagne-Montrachet (unterhalb des Dorfes, bei Morgeot); Kalkstein-Ton, Südost; gepflanzt 1990, 0,34 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village)
Ausbau: Gärung teils im Edelstahl, dann Fassausbau (~15% neues Holz) mit malolaktischer Gärung, 12 Monate; danach 6 Monate Edelstahl; bio, in Umstellung auf Biodynamie

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Feinkost

Raguso Orecchiette

Feinkost · Pasta · Apulien · Italien

Raguso Orecchiette sind ein absoluter Klassiker der süditalienischen Küche. Italienisch für „Öhrchen", zeichnen sie sich durch ihre kuppelförmige Gestalt mit rauer Oberfläche aus – ideal, um Saucen aufzunehmen.


Herkunft / Apulien

Orecchiette sind eng mit Apulien verbunden. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig geklärt – diskutiert werden Wurzeln in der Provence (eingeführt durch die Anjou-Dynastie) ebenso wie eine Verbindung zur normannischen Herrschaft in Apulien. Regionale Varianten sind etwa die „strascinati" in der Basilikata oder die größeren „Priesterohren" aus Cisternino. Hier von Pasta Raguso.

Zutaten und Herstellung

Traditionell gefertigt aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Der Teig wird geknetet, in kleine Stücke geschnitten und mit dem Daumen zur typischen Öhrchenform gedrückt – ein handwerkliches Verfahren, das Geschick und Übung erfordert. Die raue Oberfläche sorgt dafür, dass Saucen besonders gut haften.

Geschmack

Angenehm bissfest mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Die kuppelige Form und raue Oberfläche geben dem Gericht Biss und nehmen Sauce hervorragend auf.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Orecchiette con le cime di rapa (mit Stängelkohl), Varianten mit Sardellen oder Peperone Crusco, oder als Orecchiette alla materana überbacken mit Tomaten, Lammhack, Mozzarella und Schafskäse.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Orecchiette – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Apulien (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 23.01.2029

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Weine

Weingut Andres Cabernet Sauvignon Reserve BIO

Rotwein · Gimmeldingen (Pfalz) · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Reserve Gimmeldinger Schlössel · Pfalz Weingut Andres sandiger Buntsandstein 20 hl/ha · entrappt 18 Mon. · 100 % neue Barrique BIO · 2023

Der Weingut Andres Cabernet Sauvignon Reserve 2023 stammt aus der renommierten Lage Gimmeldinger Schlössel und ist ein beeindruckend strukturierter Cabernet Sauvignon mit großem Reifepotenzial und klarer Herkunftsprägung. Cabernet Sauvignon aus der Pfalz, der richtig rockt!


Gimmeldinger Schlössel – Cabernet vom Buntsandstein

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Cabernet Sauvignon stammt aus der renommierten Lage Gimmeldinger Schlössel, genauer aus dem unteren Bereich der Parzelle.

Die Böden sind hier sandig und stark von Buntsandsteinverwitterungen geprägt – ein Terroir, das ideale Voraussetzungen für kraftvolle, strukturierte Cabernet-Weine bietet. Der Ertrag ist mit gerade einmal 20 hl/ha extrem niedrig, was Konzentration und Tiefe sichert.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein warmer Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und guter Struktur. Die warme, geschützte Mittelhaardt bot dem spät reifenden Cabernet Sauvignon die nötige Wärme für volle physiologische Reife, während die sandigen Buntsandsteinböden für Frische und feinkörnige Gerbstoffe sorgten – kraftvolle Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Cabernet Sauvignon (Reserve) aus der Einzellage Gimmeldinger Schlössel, Jahrgang 2023.

Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen und zusätzlich am Sortiertisch optisch kontrolliert. Nach dem vollständigen Entrappen folgt eine dreiwöchige Maischegärung, um maximale Tiefe, Struktur und Aromatik zu extrahieren. Anschließend reift der Wein 18 Monate in 100 % neuen Barriques – dank seiner enormen inneren Kraft integriert sich das Holz dabei hervorragend und verleiht zusätzliche Komplexität, ohne den Wein zu dominieren. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Intensive Aromen von schwarzen Johannisbeeren, reifer Paprika und Kräutern treffen auf würzige und balsamische Noten. Am Gaumen kraftvoll, dicht und dennoch ausbalanciert, mit reifen, feinkörnigen Gerbstoffen und einem sehr langen, harmonischen Finale. Ein beeindruckend strukturierter Cabernet Sauvignon mit großem Reifepotenzial und klarer Herkunftsprägung.

Schwarze Johannisbeere, reife Paprika und Kräuter über würzig-balsamischen Noten – kraftvoll, dicht und dennoch ausbalanciert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und sehr langem Finale.

Ein kraftvoller Cabernet mit großem Reifepotenzial; jung unbedingt dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Gimmeldinger Schlössel (unterer Parzellenbereich), Gimmeldingen, Pfalz (Mittelhaardt); sandige, von Buntsandsteinverwitterung geprägte Böden; 20 hl/ha
Klassifikation: Cabernet Sauvignon Reserve, Pfalz (trocken); 100 % Cabernet Sauvignon
Ausbau: Handlese mit Sortiertisch, vollständig entrappt, dreiwöchige Maischegärung, 18 Monate in 100 % neuen Barriques; biologisch, DE-ÖKO-039

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah ist ein Kult-Syrah aus dem Walla Walla Valley im pazifischen Nordwesten der USA. Das von Christophe Baron gegründete Weingut Cayuse arbeitet biodynamisch auf den von Flusskieseln durchsetzten Böden des Rocks District. Die Einzellage En Chamberlin liefert einen mittelkräftigen bis kräftigen, seidigen Syrah. Im Glas dunkle Frucht, Würze und große Balance.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, genauer im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Syrahs ihren unverwechselbaren, würzig-erdigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Lagen biodynamisch. En Chamberlin ist eine seiner Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Syrah aus der Einzellage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die Frucht und den unverwechselbaren „Rocks"-Charakter unterstreichen, ohne ihn zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Bing-Kirsche und Blaubeere, dazu Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen und ein erdiger Pilzton – der klassische Rocks-Stil. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und perfekt balanciert, mit feinen Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und Pilzgerichte.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Valmur Grand Cru 2023

Weißwein · Chablis Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Valmur · Grand Cru 2023 Einzelparzelle ~2 ha 15–18 Monate Feinhefe

Der Chablis Valmur Grand Cru 2023 der Domaine Bessin-Tremblay kommt von einer der sieben Grand-Cru-Lagen am rechten Ufer des Serein. Ein gewichtiger, kraftvoller Chardonnay mit dichter Frucht und kalkiger Mineralität. Der Jahrgang 2023 gibt ihm reife Substanz und tragende Säure zugleich.


Valmur – Grand Cru am rechten Serein-Ufer

Valmur gehört zu den sieben Grand-Cru-Klimaten von Chablis, die sich am südwestlich exponierten Hang am rechten Ufer des Serein über rund 100 Hektar verteilen – zwischen Vaudésir und Grenouilles im Norden und Les Clos im Süden. Der Boden ist kimmeridgisch geprägt: Kalkmergel mit hohem Anteil fossiler Austernschalen, der den Weinen Tiefe und Salzigkeit gibt.

Valmur bildet eine Combe mit zwei einander zugewandten Hängen, die Frucht und Struktur zusammenbringen. Die Domaine Bessin-Tremblay bewirtschaftet hier eine Parzelle von rund 2 Hektar in einem Stück – das Spitzenstück des Guts.

Grand-Cru-Status bedeutet strenge Begrenzung: maximal 45 Hektoliter pro Hektar, und die Grand Crus stellen nur etwa 5 % der Chablis-Produktion. Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain – zählt im Stilbild von Chablis zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer Frucht und tragender Säure – in den Grand Crus mit besonders viel Stoff und Länge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife der Grand-Cru-Trauben zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe, beim Grand Cru zu einem Teil im Holzfass für Struktur und Reifepotenzial. Die Weinberge werden naturnah nach Lutte raisonnée bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase satte Honignoten, reifes Birnenchutney und eingelegtes Obst. Am Gaumen Limette und erneut Honig, getragen von einer präsenten, kalkig-frischen Unterlage. Kraftvoll und dicht, mit feiner Spannung und langem Abgang.

Ein gewichtiger Chablis: Honig und reife Birne über einer kalkigen, salzigen Unterlage – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Mit ein bis zwei Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein weiter an Klarheit; über mehrere Jahre lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren, eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, Steinbutt oder Seezunge in heller Sauce, Bresse-Poularde, Kalbsbries, gereifter Comté. Die Kraft des Weins trägt auch sahnige und buttrige Zubereitungen.


Lage: Valmur, rechtes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Grand Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, teils Holzausbau; naturnah, Lutte raisonnée

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Länder/Regionen

Torre il Cerreto Garda Bianco

Weißwein · Garda Bianco DOC · Gardasee · Italien

Cantina Delibori Torre il Cerreto Garda Bianco ist ein frischer Weißwein aus der DOC Garda am Gardasee im Nordosten Italiens. Überwiegend aus Garganega gewonnen und im Edelstahl ausgebaut, zeigt er sich leicht und fruchtbetont. Apfel, etwas Pfirsich und reife Birne prägen das Bild. Rund, weich und sommerlich – ein kleiner Urlaub für daheim.


DOC Garda

Die DOC Garda erstreckt sich rund um den Gardasee zwischen der Lombardei und Venetien im Nordosten Italiens. Das milde, vom See geprägte Klima bringt frische, fruchtbetonte Weißweine hervor, die für das Lebensgefühl der Region stehen.

Rebsorte und Ausbau

Überwiegend Garganega. Der Ausbau im Edelstahl bewahrt die frische Frucht und das leichte, klare Profil des Weins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase viel Apfel und etwas Pfirsich. Am Gaumen trocken, leicht und frisch, mit reifen Birnennoten. Rund und weich, mit harmonischem, sommerlichem Gesamtbild.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein Sommerwein für die Terrasse.

Klassische Begleitung: Antipasti, Fisch, Meeresfrüchte, Risotto und leichte Pastagerichte.


Lage: DOC Garda, Lombardei/Venetien (Italien)
Klassifikation: Garda DOC Bianco
Ausbau: überwiegend Garganega, Edelstahl

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay La Garenne · 1er Cru Puligny-Montrachet (Blagny) Sauzet-Parzelle 0,99 ha (1989) 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein delikater, kühler und knisternder Chardonnay mit begeisterndem Finish. Die Domaine bepflanzte hier 1989 ein 0,99 Hektar großes Teilstück; La Garenne steht für präzise, steinige und geradlinige Weißweine.


La Garenne – Premier Cru in der Blagny-Zone

Mit 10 Hektar ist La Garenne einer der größten Premier Crus in der Blagny-Zone von Puligny-Montrachet. Der Weinberg liegt an einem ostwärts gerichteten Hang, etwas südwestlich des Weilers Blagny; im Westen grenzt die Gemeinde Saint-Aubin an. Nicht zu verwechseln mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.

Die kühlere Höhenlage bringt äußerst präzise, steinige und geradlinige Chardonnays hervor. Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1989 eine 0,99 Hektar große Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die kühle, präzise Art von La Garenne unterstreicht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Delikat, kühl und knisternd: Zitrus und weiße Blüten treffen auf steinige Mineralität. Am Gaumen präzise und geradlinig, mit klarer Säure und einem begeisternden, langen Finish.

Kühl, knisternd und steinig – ein präziser, geradliniger Puligny mit begeisterndem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: La Garenne (1er Cru), Puligny-Montrachet (Blagny-Zone, Côte de Beaune); Ostlage, kühl, kalksteinreich; Sauzet 0,99 ha (1989), 10 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2022

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2022 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Wein Druck und Volumen gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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