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14. Mai 2020

Restaurants

Luke – Madrid – Spanien

Luke – auf die koreanische Art Der koreanische Koch Luke Jang hat in Madrid jahrelang ein kleines, sechs Tische Restaurant betrieben, und hat sich nun

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); Handarbeit im Weinberg

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Spirituosen

Schwebebahn Dry Gin

Spirituose · Gin · Wuppertal · Deutschland

Schwebebahn Dry Gin zeigt sich besonders blumig im Bouquet – ein Strauß aus Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte. Im Geschmack kommt eine sehr kräutrige Note zum Tragen: reichlich Wacholder, etwas Kardamom und Thymian.


Herkunft / Wuppertal

Der Schwebebahn Dry Gin trägt das Wahrzeichen Wuppertals im Namen. Im klassischen Dry-Gin-Stil steht der Wacholder klar im Zentrum, ergänzt um ein blumig-kräutriges Botanical-Profil.

Botanicals und Destillation

Im Zentrum steht der Wacholder, umspielt von floralen Botanicals wie Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte sowie würzigen Komponenten wie Kardamom und Thymian. So entsteht ein blumig-kräutriger Dry Gin mit klarer Wacholderbasis.

Im Glas

Klar. In der Nase ausgeprägt blumig, mit Hibiskus, Veilchen, Rose und Kirschblüte. Am Gaumen kräutrig und würzig, mit reichlich Wacholder, etwas Kardamom und Thymian; trockener, aromatischer Abgang.

Pur und im Drink

Empfohlen wird ein mediterranes bzw. leichteres Tonic Water, das die blumig-kräutrige Aromatik unterstreicht.

Ideal: im Gin & Tonic mit mediterranem/leichtem Tonic Water, garniert mit Thymian oder essbaren Blüten.


Herkunft: Wuppertal (Deutschland); Weinhandlung Oellingrath
Art: Dry Gin
Botanicals: Wacholder, Hibiskus, Veilchen, Rose, Kirschblüte, Kardamom, Thymian u. a.
Serviertipp: mit mediterranem/leichtem Tonic Water

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Spanien

Barbadillo Amontillado Medium dry Sherry

Sherry · DO Jerez-Xérès-Sherry · Amontillado

100 % Palomino Fino Amontillado · Medium Dry Bodegas Barbadillo, Sanlúcar Albariza · Jerez Superior erst unter Flor, dann oxidativ Solera y Criaderas leicht gesüßt mit Pedro Ximénez

Barbadillo Amontillado Medium Dry ist ein Sherry aus Palomino Fino, der beide Reifewege durchläuft: zunächst biologisch unter dem Flor, dann oxidativ unter Luftkontakt. Ein kleiner Anteil Pedro Ximénez nimmt der Strenge die Kante – daher Medium Dry, also halbtrocken. Bernsteinfarben, mit gerösteter Haselnuss, Trockenfrucht und der salzigen Ader, die aus Sanlúcar kommt.


Sanlúcar, Jerez Superior und die Albariza

Sherry stammt aus dem Dreieck zwischen Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Die besten Lagen liegen im Jerez Superior auf Albariza, dem weißen Kalkmergel mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler. Palomino Fino liefert darauf einen säurearmen, neutralen Grundwein – die Voraussetzung dafür, dass Flor und Fassreife den Charakter bestimmen.

Bodegas Barbadillo wurde 1821 in Sanlúcar gegründet und ist bis heute in Familienbesitz, inzwischen in siebter Generation. Rund 500 Hektar Rebfläche verteilen sich auf die Güter Gibalbín und Santa Lucía im Jerez Superior; gekeltert wird auf Viña Gibalbín, gereift wird anschließend in den Bodegas in Sanlúcar. Barbadillo ist der größte Manzanilla-Erzeuger der Region.

Genau das prägt diesen Wein. Weil die Fässer in Sanlúcar an der Mündung des Guadalquivir stehen, wo der feuchte Westwind Poniente die Kellerhallen kühlt, wächst die Florhefe dort ganzjährig und in dicker Schicht. Der Amontillado beginnt deshalb als Manzanilla-artiger Wein – und behält auch nach der oxidativen Phase die salzige, herbe Ader, die einen Amontillado aus Sanlúcar von einem aus dem Landesinneren unterscheidet.

Zwei Reifewege: unter dem Flor und unter Luft

Ein Amontillado ist der Wein mit der doppelten Biografie. Er beginnt wie ein Fino oder eine Manzanilla: leicht aufgespritet, sodass die Florhefe lebensfähig bleibt, reift er biologisch unter der Hefedecke. Die Hefe zehrt Glycerin und Restzucker, schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und hält ihn blass und schlank.

Irgendwann stirbt die Hefedecke ab – von selbst oder durch höhere Aufspritung. Ab da reift der Wein oxidativ weiter, unter Luftkontakt im Fass. Daraus kommen die Bernsteinfarbe, die Nussigkeit und die Tiefe. Beide Phasen laufen im Solera-y-Criaderas-System, bei dem regelmäßig ein Teil entnommen und aus der jeweils jüngeren Fassreihe wieder aufgefüllt wird; der Wein wird dadurch fortlaufend verjüngt und der Stil bleibt über die Jahre gleich.

Vor der Füllung kommt ein kleiner Anteil Pedro Ximénez hinzu, dessen Trauben vor dem Pressen in der Sonne getrocknet werden. Das ergibt die Kategorie Medium Dry: nicht süß, aber mit spürbarer Restsüße, die die herbe Seite des Amontillado abfedert und eine rosinige Note beisteuert.

Im Glas

Helles Bernstein bis Altgold, klar und glänzend. In der Nase geröstete Haselnuss und Mandel, dazu Trockenfrucht, ein Hauch Zimt und die Holzwürze der langen Fassreife; darunter liegt noch der hefige, salzige Ton aus der Phase.

Am Gaumen mittelkräftig und rund, mit einer feinen Restsüße, die nicht klebt, weil die herbe Nussigkeit dagegenhält. Die salzige Ader zieht sich durch bis in den Abgang, der lang und leicht bitter ausklingt.

Erst unter der Hefedecke, dann unter Luft: Der Amontillado ist der einzige Sherry, der beide Reifewege in einem Glas zeigt.

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Copita. Durch die oxidative Reifephase ist der Wein angebrochen mehrere Wochen haltbar – anders als ein Fino oder eine Manzanilla, die binnen Tagen getrunken werden müssen.

Am Tisch

Der klassische Partner ist der Jamón Ibérico, dazu Mandeln, Oliven und gereifter Hartkäse – Manchego oder alter Gouda. Die Restsüße trägt auch Melone mit Schinken, Foie gras, Entenleberparfait und asiatische Gerichte mit süß-salziger Würze. Als Digestif passt er zu Mandelgebäck und Trockenfrüchten. Zu reinem Schokoladendessert ist er zu herb – dafür ist ein Cream oder ein Pedro Ximénez die bessere Wahl.


Produzent Bodegas Barbadillo, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino Fino, leicht gesüßt mit Pedro Ximénez
Lage Jerez Superior, Andalusien · Albariza-Böden · Güter Gibalbín und Santa Lucía
Klassifikation D.O. Jerez-Xérès-Sherry · Amontillado · Medium Dry (halbtrocken)
Vinifikation Kelterung auf Viña Gibalbín · Reifung in den Bodegas in Sanlúcar
Ausbau erst biologische Reifung unter Flor, danach oxidativ · Solera-y-Criaderas-System
Trinkempfehlung trinkfertig, angebrochen mehrere Wochen haltbar

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Weine

Arnaud Mortet Mazoyères-Chambertin Grand Cru 2021

Rotwein · Mazoyères-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Mazoyères-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin ~1,82 ha 2021

Der Mazoyères-Chambertin Grand Cru 2021 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer kleinen Grand-Cru-Parzelle von rund 1,82 Hektar in Gevrey-Chambertin. Am Gaumen kraftvoll, opulent und elegant, mit komplexem Körper – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


Mazoyères-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Mazoyères-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und liegt an der Route des Grands Crus, die von Gevrey-Chambertin bis Morey-Saint-Denis verläuft, auf bis zu 280 Metern Höhe. Die Lage ist ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt; Mortet bewirtschaftet hier rund 1,82 Hektar.

Den Untergrund prägt steiniges Material: in den oberen Lagen kiesreich, an den Hängen Kalkstein mit wechselndem Tongehalt. Zahlreiche Fossilien zeugen von einem Urmeer, das vor rund 150 Millionen Jahren hier lag. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von einer rund 1,82 Hektar großen Grand-Cru-Parzelle.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Die Farbe reicht von dunklem Rubin bis zu tiefer schwarzer Kirsche. Im Bukett Himbeere und Johannisbeere, ergänzt um Lakritz und Gewürze, dazu feine Anklänge von Rose, Veilchen, Moos und Unterholz. Am Gaumen kraftvoll, opulent und elegant, mit komplexem, üppigem Körper.

Himbeere und Johannisbeere, Lakritz und Veilchen – am Gaumen kraftvoll, opulent und zugleich elegant.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Mazoyères-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-/Kiesboden mit Fossilien, bis 280 m, ~1,82 ha
Klassifikation: Mazoyères-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Christian Ottenbreit Müller-Thurgau O mein Liebster 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Müller-Thurgau Deutscher Qualitätswein Franken Edelstahltank

Der Müller-Thurgau „O mein Liebster" 2024 ist der frische, im Edelstahltank ausgebaute Weißwein von Christian Ottenbreit aus Franken. Der Jahrgang 2024 zeigt in der Nase Apfel und Zitrus, mit etwas Luft auch leichte exotische Noten. Am Gaumen würzige und muskatige Anklänge, markant und mineralisch strukturiert. Trocken und unkompliziert – ein Wein für jeden Moment.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Müller-Thurgau. Gärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Frucht und die klare Aromatik betont. 

Im Glas

In der Nase Aromen von Apfel und Zitrus, nach etwas Zeit im Glas auch leichte Exotik. Am Gaumen würzige und muskatige Anklänge, markant und mit mineralischer Struktur. Ein klarer, frischer Müller-Thurgau mit gutem Trinkfluss.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, helle Vorspeisen, gebratener Fisch, Geflügel und frischer Ziegenkäse. Auch solo ein Wein für jeden Moment – ob romantisch oder nicht. Jung und frisch genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Rotwein · Eisenberg DAC · Blaufränkisch

100 % Blaufränkisch Eisenberg DAC Deutsch Schützen · Eisenberg Lehm mit Schiefer 13 Monate großes Holzfass trocken

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist der gebietstypische Blaufränkisch der Familie Kopfensteiner aus Deutsch Schützen im Südburgenland. Trauben vom Eisenberg und vom Deutsch Schützener Weinberg, gewachsen auf Lehm mit Schiefereinlagen und 13 Monate im großen Holzfass gereift, ergeben einen würzigen, mineralischen Rotwein mit feiner, saftiger Frucht – pur ebenso wie zum Essen.


Eisenberg und Deutsch Schützen – Schiefer am Hang, eisenhaltiger Lehm am Fuß

Das Weingut Kopfensteiner liegt in Deutsch Schützen im Weinbaugebiet Eisenberg, einem der kleinsten Anbaugebiete des Burgenlands. Manfred und Edith Kopfensteiner führen den Betrieb gemeinsam mit Sohn Thomas in dritter Generation. Seit den 1990er Jahren wuchs die Rebfläche auf heute rund 15 Hektar, der Schwerpunkt liegt auf Blaufränkisch.

Der Eisenberg bildet zusammen mit dem Deutsch Schützener Weinberg das weinbauliche Zentrum des Gebiets. An den steilen Hängen dominieren Schieferböden, am Hangfuß werden die Böden tiefgründiger und bestehen aus stark eisenhaltigem Lehm – der Eisengehalt ist es, auf den der Name des Berges verweist. Das Klima ist pannonisch geprägt, mit warmen Sommern; durch die Nähe zu den Ausläufern der Alpen ist es im Südburgenland aber kühler und niederschlagsreicher als am Neusiedler See. Die Trauben reifen langsamer und behalten mehr Säure.

Für diesen Wein verbindet Thomas Kopfensteiner Lesegut aus beiden Lagen. Der Schiefer liefert die typische Würze und den mineralischen Zug, der eisenhaltige Lehm Körper und dunkle Frucht. Die Herkunftsbezeichnung Eisenberg DAC gilt für Blaufränkisch Klassik seit 2009, für die Reserve-Stufe bereits seit 2008.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Die Sorte treibt früh aus, reift spät und bringt von Natur aus kräftige Säure, dunkle Frucht und eine pfeffrige Würze mit – Eigenschaften, die auf Schiefer besonders deutlich hervortreten. Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg sichern reifes, gesundes Lesegut.

Der Wein reift 13 Monate im großen Holzfass. Das große Fassformat gibt dem Blaufränkisch Geschmeidigkeit, ohne Holzaromen aufzuprägen, und lässt die Würze der Schieferböden im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. In der Nase dunkle Beeren und Sauerkirsche mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und weichem, gut strukturiertem Tannin. Der Abgang ist würzig und klar.

Lehm mit Schiefer vom Eisenberg und 13 Monate großes Holz: Blaufränkisch mit dunkler Frucht, Pfeffer und mineralischem Zug.

Bereits gut zugänglich; eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Bei 16–18 °C servieren. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Ein ordentlicher Teller Pasta, gebackenes oder gebratenes Geflügel, helles Fleisch, Gegrilltes und mittelreifer Käse – oder einfach pur. Die Würze des Blaufränkisch passt zudem zu Gulasch, Wildwurst und Gerichten mit Paprika.


Produzent Weingut Kopfensteiner, Deutsch Schützen (Südburgenland)
Rebsorte 100 % Blaufränkisch
Lage Eisenberg und Deutsch Schützener Weinberg, Südburgenland, Österreich · Lehm mit Schiefereinlagen
Klassifikation Eisenberg DAC · trocken
Vinifikation Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg · trocken vergoren
Ausbau 13 Monate großes Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023

Rotwein · Volnay · Pinot Noir

Volnay Village Hanglage bis 350 m Weißer Mergel Pflanzung 1959 50 % Ganztrauben 18 Monate Pièce Erster Jahrgang Pierre Vincent

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023 stammt aus der höchsten Lage, die Pierre Vincent in Volnay bewirtschaftet: ein Weinberg direkt am Waldrand oberhalb des Premier Cru Clos des Chênes, an der Grenze zu Monthélie. Die Reben wurden 1959 gepflanzt. 2023 ist der erste Jahrgang, den der frühere Leiter der Domaine Leflaive auf seinem eigenen Gut in Auxey-Duresses vinifiziert hat – ein Volnay, dessen Charakter von Höhe, Wind und hellem Mergel bestimmt ist.


Ez Blanches: „In der weißen Erde“ am Waldrand

Der Name beschreibt den Boden. „Ez“ ist eine mittelalterliche Verkürzung von „en les“, ergänzt um das unausgesprochene Wort für Erde: in der weißen Erde. Ein Flurbuch von 1507 verzeichnet die Stelle noch als En Belange. Beide Namen gehen auf das keltische bel für „hell“ zurück. An der Stelle entspringt eine Quelle, die Erde ist stark kalkhaltig.

Ez Blanches liegt im oberen Hang, oberhalb des Clos des Chênes. Die Rebzeilen reichen bis an die Baumgrenze auf etwa 350 Meter. Der Wind vom Waldrand und die Höhe halten die Lage kühler als den Premier-Cru-Gürtel darunter, die Trauben reifen langsamer. Hier steht weißer Mergel an: kalkreich, hell, mit wenig Oberboden. Die Parzelle der Domaine umfasst 0,3430 Hektar, ist nach Südosten ausgerichtet und wurde 1959 gepflanzt. Die Rebzeilen werden bearbeitet und anschließend begrünt, gelesen wird von Hand mit Sortierung.

Im Sortiment der Domaine bildet Ez Blanches den Gegenpol zum Premier Cru Le Ronceret: Der eine liegt ganz oben am Wald auf Mergel, der andere unten am Hangfuß auf steinigem Ton-Kalk.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf den milden Winter folgte ein später Austrieb, Pinot Noir kam in frühen Lagen erst am 12. April. Das bewahrte die Reben vor Frostschäden. Ab Mai beschleunigte sich das Wachstum stark. Juni und Juli verliefen wechselhaft mit Gewittern, Hitzeschüben und feuchter Luft, am 11. und 15. Juli ging lokal Hagel nieder. Die Trockenheit aus dem Vorjahr blieb bestehen. Regen im August verhinderte jedoch Ertragseinbußen.

Ende August setzte eine Hitzeperiode mit mehr als 35 °C ein, die bis in die erste Septemberwoche reichte. Die Lese der Burgunder Stillweine lief ab Anfang September, gegen den 25. September war die Côte de Beaune eingebracht. Die Menge war die höchste seit Jahren, Pinot Noir verlangte strenge Auslese. In einer Waldrandlage auf 350 Metern wirkte die Spätsommerhitze schwächer als in den tiefen Parzellen. Der Jahrgang zeigt sich hier eher von seiner frischen Seite.

Halbe Stielgärung, zwei Winter im Fass

Die Hälfte der Trauben ging ungerebelt in den Edelstahltank. Pierre Vincent schichtet ganze Trauben und entrappte Beeren abwechselnd ein und legt das Verhältnis erst am Sortiertisch fest. Nach einigen Tagen Kaltmazeration setzt die Gärung spontan ein. Extrahiert wird vorwiegend durch Umpumpen, Maischestandzeit insgesamt etwa 15 Tage.

Danach reift der Wein 18 Monate in Burgunderfässern zu 228 Litern, rund 20 Prozent davon neu. Vor der Abfüllung werden die Fässer in einem Edelstahltank zusammengeführt. Das Gut liegt am Bach Velle in Auxey-Duresses. Die feuchte Kellerluft hält die Verdunstung aus den Fässern gering. Vincent leitete zuvor zehn Jahre die Technik der Domaine de la Vougeraie und ab 2017 die Domaine Leflaive.

Im Glas: Höhen-Volnay auf Mergel

Reben von 1959, weißer Mergel, 350 Meter am Waldrand – der kühlste Volnay im Keller von Pierre Vincent.

Helles bis mittleres Rubin. In der Nase Himbeere und rote Kirsche, dazu von den Stielen Rosenblätter und feine Gewürze. Der kalkreiche Mergel und die Höhe geben dem Gaumen Straffheit und klare Säure, das Tannin ist feinkörnig und trocken. Mittlerer Körper, kein Übergewicht, das neue Holz bleibt im Hintergrund. Im Abgang salzig-kreidig. Zugänglicher und schneller offen als der Ronceret vom Hangfuß.

Am Tisch: Geflügel, Kalb, Pilze

Die feine Struktur passt zu Gerichten mit wenig Fett und klarer Würze: Perlhuhn aus dem Ofen mit Thymian, Kalbsrücken mit Pfifferlingen, Wildente oder Pilzrisotto. Zu Käse Brillat-Savarin oder junger Comté. Serviertemperatur 15–16 °C, in den ersten Jahren eine halbe Stunde vorher öffnen.


Produzent Domaine Pierre Vincent, Auxey-Duresses

Rebsorte Pinot Noir

Lage Ez Blanches, Volnay; weißer Mergel, Südost-Exposition, oberhalb Clos des Chênes, bis ca. 350 m

Klassifikation Volnay AOC (Village)

Jahrgang 2023

Vinifikation 50 % Ganztrauben, Kaltmazeration, ca. 15 Tage Maischestandzeit, Handlese mit Selektion

Ausbau 18 Monate Pièces (228 l, ca. 20 % neu), anschließend Edelstahltank bis zur Abfüllung

Trinkreife 2026–2033

Rebenalter Pflanzung 1959

Parzellengröße 0,3430 ha

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Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru Monopole 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos de la Pucelle · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet Côte de Beaune 2022

Der Puligny-Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron ist ein feiner, eleganter Chardonnay aus einer ummauerten Monopol-Lage. Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine prägen das Aroma; nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet, aber mit viel Druck im langen Nachhall.


Clos de la Pucelle – Monopol-Premier-Cru in Puligny

Der Clos de la Pucelle ist eine ummauerte Premier-Cru-Lage und eine Monopol-Lage der Domaine Jean Chartron im Herzen von Puligny-Montrachet, in unmittelbarer Nähe der großen Lagen. Die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay feine Mineralität und feste Struktur.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der dem Druck und der Struktur dieses Clos de la Pucelle entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Struktur, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Fein und elegant, mit Aromen von Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine. Nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet Grand Cru, aber in diese Richtung weisend – mit viel spürbarem Druck und Länge im Nachhall.

Steinobst, Quitte und Grapefruit, fein und elegant, mit viel Druck im Nachhall – simplement magique.

Sollte noch einige Jahre reifen, um sich voll zu entfalten; über viele Jahre lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos de la Pucelle (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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