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16. Mai 2020

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Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Länder/Regionen

Le Moine Echezeaux Grand Cru 2021

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Echézeaux Grand Cru 2021 ist ein floral-eleganter Pinot Noir aus der Côte de Nuits – luftig, rein und vielschichtig, mit würziger Breite über sehr frischer roter Frucht. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Echézeaux – Grand Cru oberhalb des Clos de Vougeot

Echézeaux ist ein Grand-Cru-Weinberg an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot, in der Gemeinde Flagey-Échézeaux nördlich von Vosne-Romanée. Mit über 37 Hektar ist das fragmentierte Climat deutlich größer als die meisten Grands Crus und in elf Lieux-dits sowie rund 80 Eigentümer unterteilt. Echézeaux-Weine entstehen ausschließlich aus Pinot Noir und liegen am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, gutes Tannin und Lagerfähigkeit. Als beste Terroirs gelten die steinigen, gut dränierten Lieux-dits am oberen Mittelhang wie Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders feiner, herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und florale Eleganz, ohne die würzige Tiefe der Lage zu verdecken.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In Echézeaux ergibt das einen besonders eleganten, luftigen Pinot Noir mit floralem Charme und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Echézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Ein Pinot Noir vom vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums, vom kühlen Jahrgang 2021 in elegante Bahnen gelenkt: rote Beeren und Kirsche, florale Anklänge und die für Echézeaux typische Würze von Unterholz und feinem Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz geben dem Wein eine feine Röstwürze und eine seidige Textur. Am Gaumen mittelgewichtig und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, kühler Frische und langem, präzisem Nachhall.

Rote Beeren, florale Würze und Unterholz – seidig, feinkörnig und kühl, mit langem, präzisem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Echézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hänge oberhalb des Clos de Vougeot, nördlich von Vosne-Romanée; über 37 ha, fragmentiertes Climat
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Florent Garaudet Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2023 Reben ~45 Jahre

Der Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023 von Florent Garaudet ist ein reinsortiger Chardonnay aus rund 45 Jahre alten Reben. Die kalkhaltigen Böden Pulignys zeigen sich in einer salzigen Mineralität, getragen von Tiefe und klarer Frische.


Puligny-Montrachet Vieilles Vignes – alte Reben auf Kalk

Puligny-Montrachet zählt zu den berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Garaudets Vieilles Vignes stammt aus rund fünfundvierzig Jahre alten Reben in den tiefer gelegenen Lagen Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux und Derrière la Velle.

Der kiesige Kalk-Ton-Boden in süd-südöstlicher Ausrichtung prägt diesen Wein. Er gibt ihm feine Mineralität, feste Struktur und die für Puligny typische salzige Linie.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr. Der Austrieb setzte Mitte April ein, häufige Niederschläge bis Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte verlief Anfang Juni weitgehend ohne Störungen. Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife deutlich.

Die ersten Betriebe lasen bereits ab Ende August, andere warteten die volle Reife ab. Der Regen Mitte September brachte Abkühlung und Balance. Die Ernte fiel gesund und mengenmäßig großzügig aus, bei niedrigen pH-Werten. Für die weißen Burgunder steht 2023 für einen klaren Fruchtkern bei tragender Frische. Beides unterstreicht die tiefe, komplexe Art dieses Puligny.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mehrfach manuell und streng selektiv gelesen.

Der Ausbau erfolgte rund eineinhalb Jahre auf der Vollhefe in gebrauchten und neuen Fässern aus französischer Eiche. Diese Wahl zielt auf Tiefe, Cremigkeit und Frische.

Im Glas

Helles Goldgelb im Glas. In der Nase grüner Apfel, Zitrusfrüchte, Haselnuss und gelbe exotische Früchte. Am Gaumen bestimmt eine dichte, salzige Mineralität den Chardonnay. Die lange Hefelagerung bringt cremige Textur, die Säure hält den Wein straff bis in den langen Abgang.

Kiesiger Kalk-Ton und 18 Monate Vollhefe: salzige Mineralität, cremige Textur, straffe Frische.

Schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Produzent Domaine Florent Garaudet, Monthelie
Rebsorte Chardonnay
Lage Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux, Derrière la Velle · kiesiger Kalk-Ton · Süd-Südost
Klassifikation Puligny-Montrachet AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · mehrfach selektiv
Ausbau ~18 Monate auf der Vollhefe · neue und gebrauchte Fässer aus französischer Eiche
Rebenalter ~45 Jahre

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Feinkost

Casata Bertoni Fragranza Balsamico Creme Classica

Feinkost · Balsamico-Creme · Emilia-Romagna

Die Bertoni Casata Fragranza Balsamico Creme Classica ist eine schwarze Balsamico-Creme der Acetaia del Casato Bertoni auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P. Die dichte, cremige Konsistenz lässt sich exakt dosieren und bleibt auf dem Teller stehen. Geschmacklich süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note. Ideal zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren – besonders von Eis und anderen Süßspeisen.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige, Condimenti und Cremes her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage dieser Creme ist Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der in der Emilia-Romagna eine jahrhundertelange Tradition hat.

Anbau und Verarbeitung

Die Creme entsteht auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der zu einer dichten, streichfähigen Konsistenz eingedickt wird. So lässt sie sich präzise dosieren und zum Dekorieren einsetzen. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dichter, cremiger Textur. Im Geschmack süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note und reifer Fruchtsüße. Der Nachgeschmack bleibt intensiv.

Am Tisch

Zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren von Tellern. Besonders schön über Eis, Panna Cotta und anderen Süßspeisen, aber auch zu Käse, Carpaccio, gegrilltem Gemüse und Erdbeeren. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Balsamico-Creme „Classica" (Crema di Balsamico)
Basis Aceto Balsamico di Modena I.G.P. (enthält Sulfite)
Herkunft Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung eingedickte Creme auf Balsamico-Basis
Mindesthaltbarkeit (MHD) 10.2027

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USA

Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2021

Der Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich elegant, weich und vielschichtig, aus einem milden Jahrgang, der laut Krankl an den großen 2019 erinnert.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta III 2021 stammt zu 51 % vom The Third Twin Vineyard, zu 26 % vom Cumulus Vineyard und zu 23 % vom Eleven Confessions Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2021 – Central Coast

2021 brachte an den Sine-Qua-Non-Lagen Krankls bevorzugte Bedingungen: mildes Wetter mit konstantem Sonnenschein, aber ohne extreme Hitze – nur ein einziger Tag mit 100 °F, und das an nur einem der vier Weinbergstandorte.

Das Ergebnis erinnert an den Jahrgang 2019, vielleicht mit etwas mehr Reichhaltigkeit: viel Eleganz, Charakter und spielerische Würze mit vielen Schichten und Nuancen.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 81,7 % Syrah, 11,3 % Grenache, 3,3 % Mourvèdre, 2,1 % Petite Sirah sowie 1,6 % weiße Sorten (0,7 % Gelber Muskateller, 0,9 % Petit Manseng).

21 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren, 79 % entrappt. Ausgebaut über rund 23 Monate: 53,0 % in brandneuen französischen Eichenfässern, 43,1 % in gebrauchten Fässern (ein bis drei Jahre alt) und 3,9 % in Beton.

Im Glas

Sehr dunkle Farbe. In der Nase Kaffeesatz, Rhabarber, rote Pflaumen, Toffee, Boysenbeere, zerdrückte Erdbeerhäute, Zigarrenkiste sowie etwas Kreide und staubige Keksbrösel. Am Gaumen super weich, aber nicht schlaff, sondern strukturiert und weit aufgefächert – ähnlich dem 2019, mit einem Hauch mehr Fleisch. Die Tannine sind reichlich, doch breit und seidig, dazu milde asiatische Gewürze. Mit Luft wird der Wein zusehends üppiger und umhüllender. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Super weich, doch strukturiert und aufgefächert – mit breiten, seidigen Tanninen.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (51 %), Cumulus (26 %) und Eleven Confessions (23 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 21 % Ganztrauben; 23 Monate Eiche/Beton (53,0 % neue französische Eiche, 43,1 % gebraucht, 3,9 % Beton)

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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Grenache Blanc · Marsanne · Roussanne · Viognier · Picpoul Blanc Santa Barbara County Los Olivos District neutrales französisches Holz trocken

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée der Margerum Wine Company aus dem Santa Barbara County, im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Los Olivos District – Kalk und Schotter im Santa Barbara County

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Der Abgang ist lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Fünf Rhône-Sorten von Kalk und Schotter, ausgebaut in neutralem Holz: Steinobst, Geißblatt und Schmelz ohne Breite.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Produzent Margerum Wine Company, Santa Barbara County
Rebsorte Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc
Lage Los Olivos District, Santa Barbara County, Kalifornien, USA · Kalk und Schotter
Klassifikation weiße Rhône-Cuvée · trocken
Ausbau überwiegend neutrales französisches Holz · Barriques und Puncheons

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Länder/Regionen

Schneider Tohuwabohu

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Tohuwabohu ist eine kräftige Bordeaux-Cuvée aus der Pfalz. Der Name – ein alter Ausdruck für „größtmögliche Unordnung" – ist Sohn Nicolaus gewidmet, der beim Winzer nicht nur vieles auf den Kopf stellt, sondern auch neu ordnet.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den Bordeaux-Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen für Reife und Konzentration.

Assemblage und Ausbau

Eine klassische Bordeaux-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Assemblage verbindet die Struktur und Würze des Cabernet mit der samtigen Fülle des Merlot zu einem kräftigen, dichten Rotwein. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Cassis und Brombeere, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen kräftig und dicht, mit reifem, samtigem Tannin, klarer Frucht und einem langen, ausgewogenen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Steak, Braten, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Bordeaux-Stil) – Cabernet Sauvignon & Merlot, trocken
Ausbau: kräftig und dicht, samtiges Tannin

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Spanien

Jade Gross Jabalina 2023

Roséwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo Rosé DOCa Rioja Jade Gross 7 Monate Feinhefe nur 898 Flaschen 2023

Der Jade Gross Jabalina 2023 ist ein reinsortiger Tempranillo-Rosé, dessen Stilistik ein wenig an einen würzigen Provence-Rosé erinnert – fein, ein wenig wild und vielschichtig, mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack. Eine neue Roséwein-Dimension im Glas.


Jabalina – „die Wildsau"

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Namensgebung „Jabalina" (die Wildsau) ist eine Anspielung auf die gefräßigen Wildsauen, die ab und an die Weinberge von Jade Gross in der Nacht heimsuchen, um die reifen Trauben vor der Ernte zu verputzen. Den Rosé keltert sie reinsortig aus der Tempranillo-Traube.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo-Rosé aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Über sieben Monate Reife auf der Feinhefe – ungewöhnlich lang für einen Rosé –, was dem Wein seine Vielschichtigkeit, Tiefe und Struktur verleiht. Handwerklich und mit minimaler Intervention vinifiziert. Gesamtproduktion: 898 Flaschen.

Im Glas

Hagebutte, unreife Kirschen, mediterrane Gewürze, weißer Tee und eine gute Säure mit Zug und Druck malen hier eine neue Roséwein-Dimension ins Glas. Fein, ein wenig wild, vielschichtig und mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack zeigt er, was ein über sieben Monate auf der Feinhefe gelegener Rosé alles kann.

Fein, ein wenig wild und vielschichtig – eine neue Roséwein-Dimension im Glas.

Ein ausdrucksstarker Gastronomie-Rosé, kein simpler Terrassenwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu mediterranen Gemüsegerichten und Tapas sowie zu mild-würziger Küche.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Höhenlagen vor der Sierra Cantabria
Klassifikation: DOCa Rioja rosado, Tempranillo (trocken); nur 898 Flaschen
Ausbau: Tempranillo-Rosé; über 7 Monate auf der Feinhefe; handwerklich, minimale Intervention

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