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15. Juli 2020

Frankreich

Château Haut Brion 1995

Château Haut Brion 1995 – Graves – Bordeaux – Frankreich Die Meinungen über den 1995er Château Haut Brion aus dem Anbaugebiet Graves im Bordeaux gehen

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape (Terroir-Trio) · Grenache

100 % Grenache Amph-Serie · 3er-Set Crau · Pignan · Serres Châteauneuf-du-Pape Rotem & Mounir Saouma 6 Monate Tonamphore ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung nur 400 Boxen · 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei verschiedene Terroir-Weine aus Châteauneuf-du-Pape, deren Trauben nach dem leichten Anpressen für sechs Monate in Tonamphoren ruhen. Ein radikales Naturwein-Experiment von Mounir Saouma, ganz ohne Zusätze – ein wahres Naturprodukt in nur 400 Boxen.


Amph – reine Natur aus der Amphore

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape geht Mounir Saouma mit der „Amph"-Serie einen kompromisslosen Weg: Er verwendet innen unbeschichtete Tonamphoren, damit die Trauben unmittelbar mit den Eigenschaften des Tons in Kontakt kommen. Die Trauben ruhen sechs Monate in der Amphore, werden dann leicht angepresst und kehren in die Amphore zurück; die Füllung erfolgt allein über die Schwerkraft. Dabei verzichtet Mounir auf jegliche Zusätze wie Hefe, Säure oder Schwefel – rein gar nichts.

Für dieses Trio wählte er Trauben von drei verschiedenen Terroirs von Châteauneuf-du-Pape aus, die den Einfluss des Bodens unverfälscht ins Glas bringen: La Crau, Pignan und Les Serres. Das Ergebnis ist ein Dreiklang, der die unterschiedlichen Charaktere der Natur perfekt widerspiegelt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

2013 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, frische und fein gezeichnete Weine hervorbrachte – ideal für Mounir Saoumas Stil, der die Eleganz und Transparenz des Terroirs über pure Kraft stellt. Die schonende Vinifikation in der Amphore unterstreicht diese klare, ursprüngliche Handschrift.

Herstellung und Ausbau

Drei Einzellagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken; je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Les Serres. Limitierte Produktion von nur 400 Dreier-Boxen.

Die Trauben ruhen nach leichtem Anpressen sechs Monate in innen unbeschichteten Tonamphoren – ohne Zusatz von Hefe, Säure oder Schwefel. Gefüllt wird ausschließlich über die Schwerkraft. Diese kompromisslos natürliche Machart bringt die Eigenheiten jedes Bodens unverfälscht zum Ausdruck und macht jeden der drei Weine zu einem eigenständigen Terroir-Porträt.

Im Glas

Die drei Weine spiegeln die unterschiedlichen Eigenschaften der Natur wider. Crau: Die Rebstöcke fußen auf tonhaltigen Böden und ergeben einen eher kräftigen, würzigen Rotwein voller Kraft und Energie. Pignan: Auf sandigem Untergrund gewachsen, mundet er zart fruchtig und finessenreich, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: Seine Aromen sind wärmend und intensiv-fruchtig, geprägt von reicher, dunkler Frucht und wärmenden Gewürzen. Das Trio kann zu Recht als ein wahres Naturprodukt bezeichnet werden.

Crau – kräftig und würzig vom tonigen Boden; Pignan – zart fruchtig und finessenreich vom Sand; Serres – wärmend und intensiv-fruchtig. Drei Terroirs, drei Charaktere.

Als Naturweine vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse – ideal, um die drei Terroirs im direkten Vergleich zu verkosten.


Lage: drei Terroirs von Châteauneuf-du-Pape – La Crau (toniger Boden), Pignan (sandiger Boden), Les Serres (südliche Rhône, Frankreich)
Klassifikation: Terroir-Serie „Amph"; 100 % Grenache (trocken); je 1 Flasche Crau, Pignan, Serres; limitiert auf 400 Boxen
Ausbau: ~6 Monate in innen unbeschichteten Tonamphoren, ohne Zusätze (kein Schwefel, keine Säure, keine Hefe), Füllung über Schwerkraft

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Spanien

Envinate Benje tinto 2024

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2024

Der Envínate Benje Tinto 2024 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2024 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2024, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Weine

Le Moine Morey St. Denis Reserve MS 1er Cru 2015 Magnum

Rotwein · Morey-Saint-Denis 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis 1er Cru Réserve MS Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert Magnum (1,5 l) · 2015

Der Le Moine Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru 2015 in der Magnum ist eine rare Premier-Cru-Cuvée des Beauner Micro-Négoce – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir aus einem großen Jahrgang. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Im Magnum-Format für die lange Reife.


Morey-Saint-Denis 1er Cru – zwischen Gevrey und Chambolle

Morey-Saint-Denis liegt in der Côte de Nuits zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny und verbindet die Stile beider Nachbarn: die Struktur und Kraft des einen mit der Finesse und Aromatik des anderen. Die ton-kalkigen Böden bringen tiefe, würzige und langlebige Pinot Noirs hervor. „Réserve MS" ist eine eigenständige Premier-Cru-Cuvée von Lucien Le Moine.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer 1er Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren – in winziger Stückzahl, hier im Magnum-Format für die ganz lange Reife abgefüllt.

Jahrgang 2015 – Côte de Nuits

2015 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer strukturreichen Lage wie Morey und im Magnum-Format ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015, Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Aus den ton-kalkigen Böden von Morey-Saint-Denis und dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Premier Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze ein. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Morey-Saint-Denis 1er Cru „Réserve MS", Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny, ton-kalkige Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

De Sousa Champagne Avec le Temps Grand Cru Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

De Sousa Avec le Temps Grand Cru Extra Brut ist ein reiner Chardonnay-Champagner (Blanc de Blancs) aus den besten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs – vor allem Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger und Cramant. Die Trauben stammen von alten, biodynamisch bewirtschafteten Reben und werden von Hand gelesen. Im Glas hellgolden mit feiner Perlage.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Die Grand-Cru-Dörfer Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger und Cramant zählen zu den besten Lagen für Blanc de Blancs und verleihen dem Champagner seine kalkige Spannung und salzige Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay von alten Reben. Nach der Flaschengärung reift er lange auf der Hefe, was ihm eine cremige Textur gibt. Mit dezenter Dosage von rund 5 g/l bleibt er als Extra Brut balanciert, ohne die straffe Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Hellgolden mit feiner Perlage. In der Nase reife Äpfel, Birnen und Zitronenzesten, dazu frisch gebackene Brioche, geröstete Haselnuss und ein Hauch Meeresbrise; mit Luft Trockenfrüchte, Mandel und feine Kräuter. Am Gaumen klar und präzise, mit frischer Chardonnay-Frucht und cremiger Textur. Der Nachhall ist lang, salzig und von kalkiger Spannung getragen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger, Cramant – Grand Cru); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, langes Hefelager, ~5 g/l Dosage

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Australien

Langmeil Steadfast Shiraz Cabernet

Rotwein · Cuvée · Barossa Valley · Australien

Langmeil Steadfast Shiraz Cabernet ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée aus dem berühmten Barossa Valley in South Australia. Aus Shiraz und Cabernet Sauvignon, mit kräftigem Fruchtgerüst, Brombeermarmelade und weißem Pfeffer – saftig und voll, mit rundem Finish. Ein typischer Down-Under-Wein.


Barossa Valley

Langmeil zählt zu den ältesten Weingütern Australiens (Wurzeln in den 1840ern) und ist eine 5-Sterne-Winery (Halliday) im Barossa Valley in South Australia – einer der besten Shiraz-Regionen der Welt. Das Gut ist bekannt für alte, oft wurzelechte Reben und einen traditionellen, fruchtbetonten Stil.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Shiraz und Cabernet Sauvignon. Der Shiraz bringt üppige dunkle Frucht und Fülle, der Cabernet Struktur und Würze. Der Wein reift mehrere Monate in französischer und amerikanischer Eiche (überwiegend gebrauchte Fässer), was die Frucht stützt und feine Würznoten ergänzt.

Im Glas

Dichtes, dunkles Violett. In der Nase kräftiges Fruchtgerüst mit Brombeermarmelade, weißem Pfeffer und roter Grütze, dazu Gewürz und etwas Kakao. Am Gaumen saftig und voll, mit reifer dunkler Frucht, samtigen Tanninen und guter Länge. Rundes, harmonisches Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Hervorragend zu kraftvollem Essen – oder einfach solo genossen.

Klassische Begleitung: Rinderbraten, Lamm, Schmorgerichte, Gegrilltes und gereifter Käse.


Lage: Barossa Valley, South Australia (Australien)
Klassifikation: Shiraz-Cabernet – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: mehrere Monate in französischer und amerikanischer Eiche

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Frankreich

Le Moine Grands Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Grands-Échézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Grands-Échézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Grands-Échézeaux Grand Cru 2022 stammt aus einer der ranghöchsten Lagen der Côte de Nuits, direkt oberhalb des Clos de Vougeot – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir von großer Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Grands-Échézeaux – Grand Cru über dem Clos de Vougeot

Grands-Échézeaux liegt in der Gemeinde Flagey-Échézeaux, unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot und nördlich von Vosne-Romanée. Mit nur rund 9 Hektar ist er deutlich kleiner, einheitlicher und ranghöher als der benachbarte, weitläufige Échézeaux – auf gut dränierten Kalk-Ton-Böden am Mittelhang. Das ergibt Pinot Noirs am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote und dunkle Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, festes Tannin und große Lagerfähigkeit, dabei mehr Tiefe und Struktur als der einfache Échézeaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 brachte an der Côte de Nuits eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Ernte mit tiefer, klar definierter Frucht, samtigem Tannin und guter Balance. In einem strukturreichen Grand Cru wie Grands-Échézeaux ergibt das einen kraftvollen, dichten und zugleich eleganten Pinot Noir mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Grands-Échézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem gut dränierten Kalk-Ton-Hang oberhalb des Clos de Vougeot lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2022 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, samtigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Grands-Échézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9 ha unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot; gut dränierte Kalk-Ton-Böden am Mittelhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

Dujac Charmes Chambertin Grand Cru 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin 0,70 ha · ~85% Ganztraube 14–18 Monate Holz

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. In 2022 einer der kraftvollsten Weine des Kellers: tief, dicht und vielschichtig, getragen von seidigem, sehr feinem Tannin. Die Pinots von Dujac gelten als wahre Weinlegenden.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin liegt zwischen Morey-Saint-Denis und Gevrey-Chambertin. Den Untergrund prägen zwei Kalkarten: kompakter Comblanchien-Kalkstein im östlichen Teil trifft auf Entroques-Kalk (calcaire à Entroques) im Westen – ein Hinweis auf eine Verwerfung unter der Lage.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,70 Hektar in vier Parzellen, verteilt auf Aux Charmes und Mazoyères, gepflanzt in den 1950er- und 1970er-Jahren. Dujac, gegründet von Jacques Seysses (1967) und heute von Jeremy, Diana und Alec geführt, arbeitet biologisch zertifiziert (seit 2011, biodynamische Praxis ab 2003).

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Bei Dujac begann die Lese am 29. August.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – beim Charmes-Chambertin von Dujac mit besonders viel Kraft und Substanz (rund 14,1 % vol).

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus vier Parzellen in Aux Charmes und Mazoyères.

Rund 85 % wurden als ganze Trauben vergoren, mit zurückhaltender Extraktion und natürlichen Hefen. Anschließend reift der Wein 14 bis 18 Monate im Eichenfass – ganz auf die Balance zwischen Festigkeit und Geschmeidigkeit des Tannins ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe, reife Frucht nach Pflaume und Kirsche, dazu Menthol, Potpourri, Orangenzeste, Würze und erdig-rauchige Anklänge. Am Gaumen vollmundig, dicht und vielschichtig, mit seidigem, sehr feinem Tannin (weniger griffig als viele) und langem Abgang.

Pflaume und Kirsche mit Menthol und Würze über seidigem, sehr feinem Tannin – kraftvoll und doch von großer Finesse.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


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Spirituosen

Prinz Alte Williams Christbirne

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Williams-Christbirne ist ein holzfassgereifter Williams-Birnenbrand der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus der beliebten, aromatischen Williams-Christ-Birne destilliert und im Holzfass veredelt – intensiv-fruchtig, vollmundig und weich, mit feiner Fassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Verarbeitet werden nur sonnenverwöhnte Williams-Christ-Birnen bester Qualität aus den Gärten regionaler Obstbauern, geerntet meist im August und September.

Destillation und Reifung

Die Birnen werden auf ihren Reifegrad geprüft – das weiße Fruchtfleisch soll zart, nicht mehlig sein –, dann entkernt, entstielt, eingemaischt und vergoren. Im Roh- und Feinbrandverfahren übertragen die Brennmeister die vielschichtigen Fruchtaromen ins Destillat. Nach der Reifung im Steingut folgt das Finish im Holzfass, dessen Holzart den Charakter prägt, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase vielschichtig, intensiv und charakteristisch nach reifer Williams-Birne. Am Gaumen vollmundig und weich, mit dezenter Süße und herb-würzigen Holzfassnoten. Der fruchtige Eindruck setzt sich im Abgang fort.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtig-würzige Art passt auch zu Dessert oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifter Williams-Birnenbrand (Obstbrand)
Destillation: Roh- und Feinbrandverfahren
Reifung: Steingut, Finish im Holzfass

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