Die Ernte war super

Erntebericht 2020 vom Winzerhof Stahl aus Franken

Ernte war super…top gesunde Trauben – perfekte Bedingungen, um den Lesezeitpunkt optimal zu terminieren …

Der Frost hielt sich auf dem Winzerhof Stahl in Grenzen – somit konnten wir zwar geringere Erträge, jedoch höchst qualitative Trauben ernten.

Die eigentliche Herausforderung war, trotz Söder genügend Handlese Helfer ins Land zu bringen…haben wir aber perfekt hinbekommen. Text: Winzerhof Stahl

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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Grenache Blanc · Marsanne · Roussanne · Viognier · Picpoul Blanc Santa Barbara County Los Olivos District neutrales französisches Holz trocken

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée der Margerum Wine Company aus dem Santa Barbara County, im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Los Olivos District – Kalk und Schotter im Santa Barbara County

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Der Abgang ist lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Fünf Rhône-Sorten von Kalk und Schotter, ausgebaut in neutralem Holz: Steinobst, Geißblatt und Schmelz ohne Breite.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Produzent Margerum Wine Company, Santa Barbara County
Rebsorte Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc
Lage Los Olivos District, Santa Barbara County, Kalifornien, USA · Kalk und Schotter
Klassifikation weiße Rhône-Cuvée · trocken
Ausbau überwiegend neutrales französisches Holz · Barriques und Puncheons

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Rebsorten

Anne Gros Chambolle Musigny Cuvee La Combe D´ Orveau 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · Lieu-dit Combe d'Orveau 1,1 ha 2023 30% neues Holz

Der Chambolle-Musigny Cuvée La Combe d'Orveau 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Combe d'Orveau, einer 1,1 Hektar großen Parzelle. Ein Pinot Noir von feiner Eleganz, mit Noten von Johannisbeere und Himbeere und einem zarttanninigen Finale. Chambolle-Musigny steht für die spitzenmäßig feinen, duftigen Pinots der Côte de Nuits.


Combe d'Orveau – im „Val d'Or" von Chambolle

Die Combe d'Orveau liegt im Grenzbereich zwischen Chambolle-Musigny und Vosne-Romanée, in einem kleinen, goldenen Tal – dem Val d'Or. Die Parzelle ist tief in der Geschichte der Familie verwurzelt: 1951 schenkte Louis Gros sie seinem Sohn François. Bis heute prägt eine ausgeprägte Biodiversität die Lage.

Chambolle-Musigny gilt als die Gemeinde der feinsten, parfümiertesten Pinots der Côte de Nuits. Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – feingliedrige, zugängliche Weine, wie sie der duftige Stil von Chambolle besonders schön zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus Bewirtschaftung von Hand.

Gereift in ausgewählten Fässern, davon 30% neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz lässt die Finesse und das feine Tannin der Lage im Vordergrund.

Im Glas

Schon beim ersten Antrunk feine Eleganz, getragen von Noten aus Johannisbeere und Himbeere. Ein Hauch weißer Pfeffer rundet das zarttanninige Finale ab.

Feine Eleganz aus Johannisbeere und Himbeere, ein Hauch weißer Pfeffer – Chambolle-Musigny in seiner duftigen Form.

Schon jung zugänglich, sein volles Potenzial entfaltet er über rund ein Jahrzehnt. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Feine, mittelschwere Speisen: Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Combe d'Orveau (Lieu-dit), Chambolle-Musigny; „Val d'Or", 1,1 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau, 30% neues Holz; Handarbeit im Weinberg

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Terrassen · ~700 m nur 3.000 Flaschen 2024

Der José Gil Paraje La Canoca 2024 ist ein präziser, klar definierter und zugleich harmonischer Single-Vineyard-Tempranillo aus der Sonsierra – fein austariert, mit einem Hauch Viura. Er fängt die Eleganz und stille Ausdruckskraft der hohen Lagen von San Vicente authentisch ein.


La Canoca – stille Eleganz aus der Höhe

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Die Trauben stammen aus drei rund fünfzig Jahre alten Terrassenlagen unterhalb des Dorfes Peciña, die mit ihren Nord-, Ost- und Westausrichtungen das gesamte Spektrum des Valle de La Canoca abbilden. Auf knapp 700 Metern Höhe reifen die Beeren in einem kühlen, windoffenen Klima, geprägt von schluffigen Böden mit leichtem Kalkanteil. Die Parzellen sind von wilden aromatischen Kräutern umgeben – ein Detail, das sich subtil in der aromatischen Signatur des Weins widerspiegelt.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. In der hochgelegenen, kühlen Lage La Canoca ergibt das einen besonders feinen, klar definierten Tempranillo. Aufgrund der geringen Erträge dieses Jahrgangs stehen nur 3.000 Flaschen zur Verfügung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem Hauch Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt von Hand; anschließend werden die Trauben weitgehend entrappt, mit einem kleinen Anteil von 5 % Rappen für zusätzliche Struktur. Die Gärung findet in unbehandelten Betontanks statt, bevor der Wein zehn Monate lang in gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift. Ganz im Stil von José Gil steht hier nicht das Holz, sondern die Textur und die Reinheit des Terroirs im Vordergrund. Abgefüllt im September 2025.

Im Glas

Ein fein austarierter Höhen-Tempranillo von stiller Ausdruckskraft: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine kräutrige Würze, die das von wilden Kräutern umgebene Terroir widerspiegelt. Am Gaumen kühl, präzise und harmonisch, mit feiner Textur, lebendiger Frische und elegantem, gut eingebundenem Tannin – Eleganz statt Kraft.

Präzise, klar definiert und harmonisch – fein austariert, mit der stillen Eleganz der hohen Lagen von San Vicente.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, unterhalb Peciña, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); drei Terrassenlagen (~50 J.), ~700 m, Nord-/Ost-/Westausrichtung, schluffige Böden mit leichtem Kalkanteil
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.000 Flaschen
Ausbau: Handlese, 5 % Ganztraube/Rappen, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in gebrauchten 500-l-Fässern (franz. Eiche); organischer Anbau

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2020

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve 20 Rows · Outback Block Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2020

Der Noon Reserve Shiraz 2020 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – aus einer winzigen Ernte mit besonderer Konzentration, groß und tiefgründig, dabei von ausgezeichneter Balance. Ein Wein, der Intensität mit Finesse verbindet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % aus dem Borrett-Vineyard in Langhorne Creek. Der 2020er stammt von den Blocks „20 Rows" und Outback. Die wurzelechten Reben des „20 Rows"-Blocks (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2020 – Langhorne Creek

Der 2020er stammt aus einer winzigen Ernte, die durch die kleinen Beeren einen zusätzlichen Grad an Konzentration mitbringt. Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig.

Drew Noon selbst sagt zum 2020er: „Er kommt aus einer winzigen Ernte, mit einem zusätzlichen Grad an Konzentration durch die kleinen Beeren in diesem Jahr. Er hat große Aromentiefe und ein langes, festes Finale. Er ist groß, aber die Balance ist ausgezeichnet, und ich liebe die Art, wie dieser Wein Intensität mit Finesse verbindet. Er passt perfekt zu langsam geschmortem Winteressen – man denke an Geschmacksrichtungen wie Sojasauce, Rotweinreduktionen und Steinpilze." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, konzentrierter Shiraz: tiefdunkle Frucht, ergänzt um würzige und herzhafte Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen große Tiefe und Fülle, dabei keineswegs plump – die feste Struktur und das lange Finale geben dem Wein Halt, während er Intensität und Finesse auf besondere Weise verbindet.

Groß, aber von ausgezeichneter Balance – die Art, wie dieser Wein Intensität mit Finesse verbindet.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu langsam geschmortem Winteressen – etwa zu Gerichten mit Sojasauce, Rotweinreduktionen und Steinpilzen, zu kräftigem rotem Fleisch und Schmorbraten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks „20 Rows" (gepflanzt 1962) und Outback, Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Spirituosen

Cassissée Creme de Cassis de Dijon

Spirituose · Likör · Burgund · Frankreich

L'Héritier-Guyot Cassissée ist ein original französischer schwarzer Johannisbeerlikör. Frische schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne prägen den natürlich-fruchtigen Geschmack dieser Crème de Cassis de Dijon.


Herkunft / Dijon

L'Héritier-Guyot ist ein traditionsreiches Haus aus Dijon im Burgund und einer der Spezialisten für Crème de Cassis. „Crème de Cassis de Dijon" ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die für höchste Qualität und einen besonders hohen Fruchtanteil steht.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus frischen schwarzen Johannisbeeren der Burgunder Spitzensorte Noir de Bourgogne, die für ihr intensives Aroma bekannt ist. Die Beeren werden mazeriert, um ihren natürlich-fruchtigen Geschmack und die tiefdunkle Farbe zu gewinnen.

Im Glas

Tiefes Dunkelviolett. In der Nase intensive, frische schwarze Johannisbeere. Am Gaumen vollmundig und fruchtig, mit der typischen Süße und Säurefrische der Cassisbeere und einem lang anhaltenden Beerenaroma.

Pur und im Drink

Klassisch im Kir (mit Weißwein) oder Kir Royal (mit Champagner oder Crémant) – oder über Desserts.

Ideal: für Kir und Kir Royal, in Cocktails, über Eis und Desserts oder zum Verfeinern.


Herkunft: Dijon, Burgund (Frankreich); L'Héritier-Guyot
Art: Crème de Cassis de Dijon (schwarzer Johannisbeerlikör), geschützte Herkunftsbezeichnung
Zutaten: schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne

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Weine

Yotuel Seleccion 2018

Rotwein · DO Ribera del Duero · Tinta del País

100 % Tinta del País DO Ribera del Duero Anguix · ca. 810 m Otero · Morris · Camino Viejo Reben über 60 Jahre 14 Monate franz. Eiche 2018

Der Yotuel Selección 2018 ist ein reinsortiger Tinta del País der Familie Gallego Zapatero aus Anguix in der Ribera del Duero. Die Trauben stammen aus den alten Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo, von Hand gelesen bei nur 3.500 Kilogramm je Hektar. Spontan im Betontank vergoren und 14 Monate in französischer Eiche gereift – ein dichter, tiefgründiger Tempranillo aus einem späten, kühlen Jahrgang.


Anguix – Hochplateau der Ribera auf 810 Metern

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero ist ein Familienweingut in Anguix in der Provinz Burgos. Mariano Gallego und Vicenta Zapatero legten den Grundstein, heute führen die Söhne Bienvenido und Ignacio den Betrieb. Der Markenname Yotuel – aus „yo, tú, él“, „ich, du, er“ – steht für das Zusammenwirken dieser drei Generationen, dargestellt auf dem Etikett als stilisierter Rebstock mit drei Silhouetten.

Die Familie verarbeitet ausschließlich Trauben aus eigenen Weinbergen: rund 15 Hektar Tinta del País, verteilt auf zahlreiche Parzellen in der Gemarkung Anguix, mit sehr unterschiedlichen Böden, Ausrichtungen, Erziehungsformen, Höhen und Rebenaltern. Die Landschaft um Anguix ist von vielen Tälern und Hügeln geprägt und liegt auf rund 810 Metern. Die Vegetationsperiode ist kurz, Frost droht im Frühjahr und am Ende des Sommers. Die Sommer sind heiß und trocken, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß, und es fallen nur rund 430 Millimeter Regen im Jahr.

Für den Selección werden die Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo gelesen. Die Böden sind tonig-kalkig mit sandigen Schluffeinlagen. Die Reben sind über 60 Jahre alt und im traditionellen Buschschnitt (en vaso) erzogen. Im Weinberg arbeitet die Familie traditionell: Trockenschnitt, Ausbrechen der Triebe und Traubenausdünnung begrenzen die Erträge.

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

2018 begann mit einem sehr kalten Winter. Reichliche Niederschläge im Frühjahr verzögerten Austrieb und Fruchtansatz deutlich. Die Reben starteten damit spät in die Saison, hatten aber gute Wasserreserven.

Ein warmer Sommer holte den Rückstand teilweise auf. Zum Ende des Zyklus sorgten große Unterschiede zwischen Tag- und Nachttemperatur für eine gute phenolische Reife. Gelesen wurde für den Selección am 6. Oktober 2018 von Hand, bei nur rund 3.500 Kilogramm je Hektar. 2018 ergibt in Anguix einen reifen, zugleich frischen Jahrgang.

Betontank und französische Eiche

Reinsortiger Tinta del País, wie der Tempranillo in der Ribera del Duero heißt, Jahrgang 2018. Die Trauben werden in Kisten von 15 Kilogramm gelesen und vollständig entrappt. Anschließend gären sie mit einheimischen Hefen rund zwölf Tage im Betontank.

Die malolaktische Gärung erfolgt im Barrique aus französischer Eiche, wo der Wein anschließend insgesamt 14 Monate reift. Trocken ausgebaut. Die Auflage des Jahrgangs 2018 umfasst 10.044 Flaschen und 200 Magnums.

Im Glas

Tiefes, konzentriertes Kirschrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, würzige Noten, edles Holz und ein Hauch Balsamico. Am Gaumen dicht und breit, zugleich frisch und seidig, mit feinkörnigen Tanninen, klarer Struktur und langem Abgang.

Über 60 Jahre alte Buschreben auf 810 Metern, spät gelesen im kühlen Jahr 2018: dichter Tinta del País mit Frische und feinkörnigem Tannin.

Mit Lagerpotenzial. Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Lechazo aus dem Holzofen, dunkles Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichte und reifer Käse.


Produzent Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero, Anguix (Burgos)
Rebsorte 100 % Tinta del País (Tempranillo)
Lage Otero, Morris und Camino Viejo, Anguix · ca. 810 m · Ton-Kalk mit sandigem Schluff · Buschschnitt
Klassifikation DO Ribera del Duero
Jahrgang 2018
Vinifikation Handlese am 6. Oktober 2018 · entrappt · einheimische Hefen · 12 Tage im Betontank
Ausbau malolaktische Gärung und 14 Monate in französischer Eiche
Rebenalter über 60 Jahre
Ertrag ca. 3.500 kg/ha
Auflage 10.044 Flaschen · 200 Magnums

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Spirituosen

Valverde Grappa di Barolo Stravecchia in botti di rovere

Spirituose · Grappa · Barolo · Italien

Valverde Grappa di Barolo Stravecchia ist ein piemontesischer Grappa aus der Nebbiolo-Traube. Der Trester wird bei Roberto Dellavalle getrennt in kleinen Destillierblasen gebrannt, um die natürliche „Blume" der Trauben zu bewahren – ein sehr sortentypischer, weicher Grappa.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese Grappa stammt vom Nebbiolo aus der Barolo-Zone des Piemont – jener noblen Sorte, aus der der „König der Weine" entsteht. Hier von Valverde, gebrannt bei Roberto Dellavalle.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester von Nebbiolo-Trauben der Barolo-Zone. Die Trester werden getrennt in kleinen Destillierblasen schonend gebrannt, was die feine, sortentypische Aromatik („Blume") bewahrt. Als Stravecchia reift die Grappa besonders lange in Eichenfässern (botti di rovere) und wird dadurch weich und vielschichtig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase sortentypisch und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen, Vanille und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als edler Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont / Barolo-Zone (Italien); Valverde (gebrannt bei Roberto Dellavalle)
Art: Grappa (Stravecchia, lange fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (Barolo, sortenrein)
Reifung: lange in Eichenfässern (botti di rovere)

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Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg

Wein · Weißwein · Kremstal · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg ist ein typischer, fruchtintensiver Grüner Veltliner aus der Großlage Göttweiger Berg. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel, unterlegt mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein frischer Veltliner für viele Anlässe.


Kremstal / Göttweiger Berg

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die Trauben für diesen Wein stammen aus der Großlage Göttweiger Berg rund um das Stift Göttweig, deren Löss- und Verwitterungsböden dem Grünen Veltliner Fülle und feine Würze verleihen. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Frucht, die Frische und das sortentypische Pfefferl zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und fruchtig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Wiener Schnitzel, Fisch, Spargel, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Kremstal, Großlage Göttweiger Berg (Niederösterreich); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Kremstal – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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