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25. Juni 2021

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Frankreich

Etienne Sauzet Corton Charlemagne Grand Cru 2022

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne · Grand Cru Pernand- & Ladoix-Seite Côte de Beaune 2022

Der Corton-Charlemagne Grand Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet ist seit diesem Jahrgang neu im Portfolio. Ein reinsortiger Chardonnay aus zwei kleinen Parzellen – eine auf der Pernand-, eine auf der Ladoix-Seite – mit großer Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge: kraftvoll, flintig und zitrisch.


Corton-Charlemagne – der große weiße Hügel

Corton-Charlemagne liegt auf dem Corton-Hügel, einem großen Kalksteinausläufer am nördlichen Ende der Côte de Beaune, und umfasst rund 52 Hektar (Appellation seit 1937). Das Gebiet verteilt sich über Aloxe-Corton, den nordwestlich ausgerichteten Abschnitt En Charlemagne in Pernand-Vergelesses und die östlichen Climats in Ladoix. Der von der bewaldeten Hügelkuppe erodierte Boden hinterließ eine Kalkstein-Mergel-Mischung, die sich hervorragend für Chardonnay eignet.

Sauzet bezieht den Wein aus zwei kleinen Parzellen auf der Pernand- und der Ladoix-Seite. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds; Corton-Charlemagne ist seit dem Jahrgang 2022 neu im Sortiment.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Tiefe dieses Grand Cru trägt.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus zwei kleinen Parzellen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Große Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge. Die feine Reduktion lässt feuersteinhaltige Gesteinsnoten, Artischocke, Anis, reife Orange, Apfel und saftige Birne aufblitzen. Kraftvoll, flintig und zitrisch, von einem Brioche-Mantel und zischender Säure umhüllt, mündet der Wein in ein fulminantes Finale.

Feuerstein, reife Orange und Brioche, umhüllt von zischender Säure – kraftvoll, flintig und von großer Länge.

Schon jetzt groß, in einigen Jahren noch größer; mit langem Reifepotenzial. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Corton-Charlemagne, Corton-Hügel (Pernand-Vergelesses- & Ladoix-Seite, Côte de Beaune); Kalkstein-Mergel
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Weine

Winning Achtmorgen Pinot Noir GG 2018

Rotwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Spätburgunder (Großes Gewächs)

Spätburgunder (Pinot Noir) Ruppertsberg Achtmorgen VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Ruppertsberger Reiterpfad Sandstein & Kalk burgundische Dichtpflanzung (2009) trocken · 2018

Der von Winning Ruppertsberg Achtmorgen Pinot Noir GG 2018 ist das erste Große Gewächs vom Spätburgunder des Guts. Aus dem Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg entsteht ein ätherischer, nobler und eleganter Pinot – ein Pinot Grand Cru.


Ruppertsberg Achtmorgen – erstes Pinot-Noir-GG

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus – der Achtmorgen ist das erste Große Gewächs vom Pinot Noir.

Die Parzelle „An den Achtmorgen" ist ein Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg. Mit der Dichtpflanzung burgundischer Pinot-Varietäten, bereits 2009 angelegt, bildet sie das Herzstück der Pinot Noirs des Guts. Sandstein und Kalk im Boden und die geschützte Lage am Fuß der Haardt machen diese Lage herausragend für Pinot Noir – seit 2018 auch offiziell als Großes Gewächs klassifiziert.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war in der Pfalz ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die geschützte, sandig-kalkige Lage am Fuß der Haardt und der burgundische Ausbau bewahrten dennoch Eleganz, Frische und fein gewobene Tannine – Reife und Finesse im Gleichgewicht. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein in einer schönen, zugänglichen Phase.

Ausbau

Trockener Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs aus der Parzelle „An den Achtmorgen" (Ruppertsberger Reiterpfad), Jahrgang 2018; 100 % Spätburgunder von Sandstein und Kalk, aus burgundischer Dichtpflanzung.

Der Wein wird im burgundischen Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Eleganz, ätherische Feinheit und fein gewobene Tannine ausgerichtet. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Wein zeigt helles Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Ätherisch, nobel und elegant, mit Aromen von Pflaume und eingelegten Kirschen in der Nase, setzt er sich am Gaumen aristokratisch und ätherisch schwebend fort und wird von fein gewobenen Tanninen und Kirschenaromatik zu großer Länge getragen. Pinot Grand Cru.

Ätherisch, nobel und elegant – Pflaume und eingelegte Kirschen, am Gaumen aristokratisch und schwebend, von fein gewobenen Tanninen und Kirscharomatik zu großer Länge getragen.

Ein eleganter, langlebiger Pinot in schöner Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: „An den Achtmorgen", Ruppertsberger Reiterpfad (VDP.Große Lage), Ruppertsberg, Pfalz; Sandstein und Kalk, geschützte Lage am Fuß der Haardt; burgundische Dichtpflanzung (2009)
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: burgundischer Ausbau im Stil des Guts; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Domaine des Ardoisières Argile IGP Vin des Allobroges 2023 BIO

Wein · Weißwein · Savoyen · Frankreich

Domaine des Ardoisières Argile 2023 ist eine biozertifizierte Weißwein-Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Von den Schieferböden Savoyens überzeugt er mit mineralischer Frische, dezenter Frucht und rassiger Säure.


Schieferböden Savoyens

Die Reben wachsen auf einem besonderen Terroir aus Schiefermergel und hartem, schwarzem Schiefer, durchmischt mit lehmigem Boden – jenen Schieferhängen, denen die Domaine des Ardoisières ihren Namen verdankt. Erzogen wird nach Guyot und Cordon de Royat bei rund 40 hl/ha. Das Gut zählt zu den großen Namen Savoyens und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Der Jahrgang 2023 war in Savoyen gesund und großzügig, mit reifen Trauben aus einem warmen Sommer und frischer, rassiger Säure.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Vergoren werden ganze Trauben mit autochthonen Hefen, was den Terroir-Charakter bewahrt. Anschließend reift der Wein neun Monate im Tank und entwickelt eine ausgewogene Struktur und feine Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dezente Fruchtaromen und klare mineralische Noten. Am Gaumen geradlinig und klar gezeichnet, mit mineralischer Frische, rassiger Säure und feiner Aromatik; präziser, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Schalentieren, Ziegenkäse sowie savoyardisch zu Fondue und Raclette.


Lage: Savoyen, Schieferböden (Frankreich); Domaine des Ardoisières
Klassifikation: IGP Vin des Allobroges – Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay & 20 % Mondeuse Blanche, trocken
Ausbau: Ganztraubengärung mit autochthonen Hefen, 9 Monate Tank
Jahrgang: 2023

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2023

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein herrlicher trockener Riesling mit großer geschmacklicher Tiefe und dem ausgeprägten, feinwürzigen Aroma des Höllenpfades.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir. Erstmals mit dem Jahrgang 2017 wurden die hochreifen Rieslinge dieser Parzelle einzeln geerntet und als Großes Gewächs ausgebaut.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2023; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Spanien

La Madriguera Rosé

Roséwein · D.O. Valencia · Bobal

Bobal 100 % Roséwein D.O.P. Valencia Terres dels Alforins

Der Antonio Arráez La Madriguera Rosé 2024 ist ein reinsortiger Rosé aus 100 % Bobal aus der D.O. Valencia. Blassrosa und leuchtend im Glas, bringt er valencianisches Sommergefühl an die Tafel – Sonne und Meeresluft der Costa del Azahar. Die Trauben wachsen im Hinterland westlich von Valencia auf rund 700 Metern Höhe. Tiefe Frucht trifft hier auf natürliche Frische.


Terres dels Alforins

Die Bobal-Reben stehen in den Terres dels Alforins westlich von Valencia, rund 90 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und auf etwa 700 Metern Höhe. Die Böden sind lehmig und karg, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Die großen Tag-Nacht-Unterschiede erhalten Frucht und Säure. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2024 besteht zu 100 % aus Bobal, einer autochthonen Rebsorte des spanischen Levante. Für den Rosé wird das Lesegut schonend und mit kurzer Maischestandzeit im Edelstahl verarbeitet, sodass die blassrosa Farbe und die klare Frucht erhalten bleiben. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez, die heimische Sorten modern interpretiert.

Im Glas

Blassrosa und leuchtend. In der Nase intensive Aromen von Himbeere und Erdbeere, untermalt von zarten Blütennoten. Am Gaumen frisch, klar und ausgewogen, mit saftiger Frucht und einer geradlinigen Säure. Der Abgang bleibt frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Tapas, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und leichte Sommergerichte. Ebenso gut solo, wenn der Sommer ruft. Der 2024 ist jung und frisch und sollte in den nächsten ein bis zwei Jahren getrunken werden.



Lage: Terres dels Alforins, Valencia (~700 m)
Klassifikation: D.O.P. Valencia
Ausbau: schonende Rosé-Bereitung im Edelstahl

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Weine

Domaine Bretaudeau Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Perrières Granitböden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 24 Monate Feinhefe (Beton)

Der Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein charakterstarker Muscadet aus biodynamischem Anbau. Die rund 30 Jahre alten Reben (Melon de Bourgogne) wachsen auf mineralreichen Granitböden; der Wein reift 24 Monate auf der Feinhefe. Ausdrucksstark, expressiv mineralisch und elegant.


Clos des Perrières – Granit im Pays Nantais

Der Clos des Perrières liegt im Pays Nantais an der Loire, der Heimat des Muscadet aus der Sorte Melon de Bourgogne. Die rund 30 Jahre alten Reben stehen auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind.

Dieser Granituntergrund liefert die salzig-mineralische Linie des Weins. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Vinifiziert ohne zugesetzte Hefen, Enzyme oder önologische Zusätze. Anschließend reift der Wein 24 Monate auf der Feinhefe im Betongebinde – das gibt ihm Textur, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ausgesprochen mineralisch, mit feinen floralen und rauchigen Noten. Am Gaumen eine sanfte, fast cremige Textur, fein ausbalanciert von Frische und präziser Säure. Salzige und mineralische Nuancen geben Tiefe und langen Nachhall – ausdrucksstark, etwas wild und zupackend.

Expressiv mineralisch, salzig und ein bisschen wild – hier wird Muscadet auf ein neues Niveau gehoben.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Perrières, Pays Nantais (Loire); mineralreicher Granitboden mit Quarzadern, Reben ~30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; 24 Monate Feinhefe im Beton; ohne önologische Zusätze

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Weine

Marguet Oger Grand Cru 2020 Brut Nature BIO

Champagner · Oger Grand Cru · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Marguet Oger Grand Cru Brut Nature ist ein reinsortiger Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Oger. Benoît Marguet zeigt hier erneut sein Gespür für große, kompromisslose Champagner. Bemerkenswert reif und harmonisch für einen Wein ohne Dosage. Im Glas noch jugendlich, kreidig und mineralisch.


Oger Grand Cru

Oger ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs, dem Kerngebiet des Chardonnay. Die reinen Kreideböden verleihen dem Wein seine kreidige Mineralität und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Oger. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase noch jugendlich und zurückhaltend, mit Zitronenschale und Kreide. Am Gaumen jung, aber bemerkenswert reif und harmonisch; Zitrusfrucht und Mineralität prägen das Bild, ehe ein feiner, leicht toastiger Abgang folgt. Ein Champagner mit Spannung und Entwicklungspotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits jetzt sehr gut, mit weiterem Reifepotenzial. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: 100 % Chardonnay, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

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Aurore Casanova Union Grand Cru

Champagner · Grand Cru · Assemblage

Chardonnay & Pinot Noir (~50/50) Grand Cru: Le Mesnil & Puisieulx Extra Brut Spontangärung, Fassausbau Reserve Perpétuelle (seit 2016) ca. 13 % vol. 2.335 Flaschen ohne Schönung & Filtration

Der Aurore Casanova Union Grand Cru ist die Ursprungs-Cuvée des Weinguts – eine Vereinigung zweier Menschen (Aurore und Jean-Baptiste), zweier Grand-Cru-Terroirs (Le Mesnil-sur-Oger und Puisieulx) und zweier Rebsorten (Chardonnay und Pinot Noir). Der Chardonnay aus Le Mesnil bringt kreidige Spannung und Säure, der Pinot Noir aus Puisieulx Körper und Fruchttiefe. Naturnah und spontan vinifiziert, ohne Schönung und Filtration, als Extra Brut abgefüllt – in nur 2.335 Flaschen.


Le Mesnil-sur-Oger & Puisieulx

Union verbindet zwei Grand-Cru-Lagen: den Chardonnay aus „Rose et Jutées" in Le Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs – Kreideböden in Südlage, Reben von 1981 und 1991 – und den Pinot Noir aus „Les Petites Vignes" in Puisieulx an der Montagne de Reims, alte Selektion von 1968 in Ostlage auf Lehm über hartem Kalkstein. Beide Parzellen werden biologisch und nach biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Chardonnay und Pinot Noir aus zwei Grands Crus (etwa zu gleichen Teilen). Nach traditioneller Pressung vergären die Grundweine spontan und reifen lange auf der Hefe im Fass – teils in gebrauchten Fässern befreundeter Häuser wie Egly-Ouriet und Selosse –, ohne Abstich und ohne Schönung oder Filtration. Eine 2016 angelegte perpetuelle Pinot-Noir-Reserve fließt in die Assemblage ein und liefert zugleich die Dosage. Die finale Assemblage erfolgt im Juli/August; abgefüllt wird als Extra Brut.

Im Glas

Leuchtendes Gold mit feiner Perlage. In der Nase kreidige Spannung mit kandierten Zitruszesten, Ingwerschale und zerstoßener Austernschale, dazu helle Frucht und etwas süße Würze. Am Gaumen führt zunächst die stählerne Eleganz des Mesnil-Chardonnay, bevor der Pinot mit Schmelz, Druck, Salzkaramell und dunkler Kirsche übernimmt. Der Nachhall ist lang, würzig und salzig-mineralisch.

Am Tisch

Bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, helles Geflügel, Kalb sowie gereifte Käse. Ein gastronomischer Grand-Cru-Champagner, der auch als festlicher Aperitif überzeugt.


Produzent: Aurore Casanova
Rebsorten: Chardonnay & Pinot Noir (ca. 50/50)
Lage: Le Mesnil-sur-Oger & Puisieulx (Grand Cru)
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Assemblage
Dosage: Extra Brut (aus perpetueller Reserve)
Alkohol: ca. 13 % vol.
Ausbau: Spontangärung, Ausbau auf der Hefe im Fass, ohne Schönung/Filtration
Auflage: 2.335 Flaschen

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