Kulinarische Streifzüge durch Lissabon

Lissabon und seine Gastronomie im Wandel der Zeit

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Gebeutelt durch Erdbeben, Tsunamis, schwere Feuersbrünste, bis hin zur Pest, einem traumatischen Cholera Ausbruch und einer schlimmen Typhus Epidemie hat sich die Stadt, welche am Flusse Tejo liegt, immer wieder berappelt und neu erfunden. Strukturelle Probleme, die alte Bausubstanz und die Wirtschaftskrise im Jahr 2008 haben Lissabon auch in der Neuzeit noch einmal schwer zugesetzt. Doch seitdem geht es stetig steil bergauf. Ausländische Investoren wurden mit Steuergeschenken angelockt, eine junge Start Up Szene hat Lissabon durch seine im europäischen Vergleich sehr günstigen Mietpreise und Lebenshaltungskosten angezogen sowie ein florierendes Tourismusgeschäft spült reichlich Geld in die leeren Kassen.

Auch kulinarisch hat sich in den letzten Jahren sehr viel in Lissabon getan. Geprägt durch eine meist schlichte, authentische Bauernküche, die hier in der Regel von Hunderten verschiedenen Stockfischgerichten lebt und in kleinen Tavernen mit Reis und Gemüse serviert wird, hat der Tourismus neben Fast Food auch internationale Speisen und Zutaten in die Stadt getragen. Aber wo verschiedene Kulturen, Wissen und neue Menschen aufeinander treffen, entsteht sehr häufig auch großes Neues. Eine junge, gebildete und motivierte Köche und Köchinnen Generation treibt hier den Aufschwung zu ganz neuen Blüten.

Der Klassiker: Pastéis de Nata

Der kulinarische Klassiker in Lisboa, wie Lissabon auf portugiesisch genannt wird, sind die Pastéis de Nata. Ein göttliches Blätterteig Törtchen mit Pudding Füllung. Diese wurden schon im 18. Jahrhundert von Mönchen erfunden und haben seitdem ihren Siegeszug als Frühstück und Süßspeise in ganz Portugal angetreten.

Das Mosteiro dos Jerónimos.

Das Original kommt aus dem Lissabonner Stadtteil Belem. Hier haben die Mönche im Mosteiro dos Jerónimos das Rezept entwickelt, um dann die Rechte an dem Gebäck an die Bäckerei Pastéis de Belém zu verkaufen. Seit dem Jahr 1837 werden hier nun im Café direkt neben dem alten Hieronymuskloster die kleinen „Dickmacher“ zum Kaffee gereicht. Da die Warteschlangen vor dem Café meistens sehr lang sind, empfiehlt es sich, schnell eine Pastéis de Nata auf die Hand „to go“ zu erwerben. Obwohl es sich bei diesem Pastéis de Nata um eine absolute Touristenattraktion handelt, schmecken diese dennoch sehr, sehr gut.

Pastéis de Belém, R. de Belém 84 92, 1300-085 Lisboa, Portugal, +35 121 363 7423, https://pasteisdebelem.pt/

Eine der berühmten Trams von Lissabon.

Im Café Gelo, welches streng genommen rund um die Uhr Touristen mit Fast Food und süßen Backwaren versorgt, ist die Pastel de Nata wirklich gut. Schon seit 1890 wird hier diesem Klassiker in der Backstube der letzte Schliff gegeben, um dann von süßen Schleckermäulern vernascht zu werden.

Café Gelo, Praça Dom Pedro IV 64, 1100-200 Lisboa, Telefon: +351 21 342 6288, https://cafe-gelo.negocio.site/

Straßenkunst in Gedenken an die alten Einwohner des Stadtteils Alfama in Lissabon.

Die Pastelaria Santo Antonio im Lissabonner Stadtteil Alfama ist 2019 für die beste Pastéis de Nata ausgezeichnet worden, und auch hier schmeckt das kleine Blätterteig Törtchen hervorragend, wird in der kleinen Backstube noch handwerklich selbst gefertigt und an Einheimische und Touristen lauwarm im Café oder auf die Hand serviert. Schmeckt etwas süßer als die alten Klassiker, aber dies entspricht ja auch dem Zeitgeist und Geschmacksbild.

Pastelaria Santo Antonio, Rua do Milagre de Santo Antonio 10, Lissabon 1100-351, Portugal, Telefon: +351 21 887 1717

Die Marisqueiras: Meeresfrüchte in Hülle und Fülle

Marisqueiras sind Meeresfrüchte Restaurants, wo auch Fisch serviert werden. Diese findet man in Lissabon in einfachen Tavernen mit rustikalem Flair bis hin zu gediegenen Etablissements mit gehobenem Service und verlockenden Weinkarten. Wie bei so vielen Dingen ist hier das Grundprodukt der Star, dem die jeweiligen Köche und Köchinnen nur den richtigen Grill- und Garpunkt entlocken müssen. So schlicht dieses Essen für viele auch anmuten mag, Krustentiere und Fische kann man eigentlich nur so in seiner reinsten Form perfekt geniessen. Authentischer und besser geht es nicht.

Das Luxushotel Hotel Tivoli liegt direkt an der Prachtstraße Avenida da Liberdade in Lissabon. In dem Hotel ist mit dem Restaurant Cervejaria Liberdade eine der besten Marisqueiras der Stadt untergebracht. Austern, Krabben, Langusten und Hummer werden hier im stilvollen Ambiente zuvorkommend und flott serviert. Das schmeckt gut und bereitet mit oder ohne guten Wein einfach sehr gute Laune.

Hotel Tivoli, Cervejaria Liberdade, Av. da Liberdade 185, 1269-050 Lisboa, Telefon: +351933 001 457, https://www.tivolihotels.com/en/tivoli-avenida-liberdade-lisboa/restaurants/cervejaria-liberdade

Ein guter Meeresfrüchte Reiseintopf ist eins der meist unterschätzten Gerichte schlechthin. Mit dem richtigen Sud, dem richtigen Reis und dem perfekten Garpunkt der Schalentiere und Muscheln, der gut gekühlten Flasche Weiß- oder Roséwein und einem lauschigen, sonnigen Plätzchen im Freien gehört es immer wieder zu einem echten Schlemmer Highlight. Das Restaurant Mar ao Largo kann genau so etwas bieten. Gelegen im Stadtteil Bairro Alto in Lissabon sitzen die Gäste auf der Terrasse und können sich dieser Leckerei voll und ganz hingeben.

Mar ao Largo, Largo Rafael Bordalo Pinheiro 28, 1200-369 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 052 3906

Grelles Licht, eine einfache rustikale Einrichtung, eine Theke mit Schalentieren in Hülle und Fülle, gemütliche und nette Kellner sind die Haupteigenschaften der im Jahre 1947 an der Av. da Liberdade eröffneten Marisqueira Cervejaria Ribadouro. Trotz Happy Hour und einem florierenden Lieferservice sind es genau diese Lokale, die allerbeste Grundprodukte verarbeiten. Austern, Entenmuscheln, Krebse und Krabben aller Art werden zur Preisfindung gewogen und dann auf den richtigen Garpunkt gekocht oder gegrillt. Das schmeckt hier himmlisch gut und stellt wie so oft die Frage, was man eigentlich noch mehr für ein perfektes, leckeres Essen benötigt?

Cervejaria Ribadouro, Av. da Liberdade 155, 1250-144 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 354 9411, https://www.cervejariaribadouro.pt/

Die modernen Restaurant Konzepte in Lissabon

Der gebürtige Brasilianer Francisco Martins, der sich auch kurz und knapp Chef Kiko nennt, gehört zu den kreativsten Köchen Portugals. Der als Fernsehkoch und Kochbuchautor bekannt gewordene Chef Kiko schafft es spielend, in einem hippen und modernen Restaurantumfeld seine Kreativität auszuleben und umzusetzen. In seinem Restaurant A Cevicheria bietet er beste klassische, peruanische Küche mit einem Hauch von der Seele Portugals. Hier geht es sehr locker zu und es schmeckt einfach ausgezeichnet. Der Pisco Sour ist womöglich sogar der beste in ganz Lissabon. Außergewöhnlich munden hier auch die Ceviche Kombinationen wie zum Beispiel Lachs, Tapioka, Cashew, Ananas und Kokosnuss oder Rote Bete, Thunfisch, Lychee und Gänseleber. Auch das Dessert aus Maisküchlein, Guave Eis und Popcorn ist kreativ und betört die Sinne.

A Cevicheria, R. Dom Pedro V 129, 1250-096 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 803 8815, https://www.acevicheria.pt/

Prado ist ein Restaurantkonzept in Lissabon mit ausschließlich ausgewählten Produzenten. Für die hier gekochten Gerichte werden nur Lebensmittel verwendet, die gerade Saison haben. Die Weinkarte setzt auf Bio- und Naturweine. Die Küche ist offen und der Service nett, wissend und flott unterwegs. Solch ein Lokal könnte auch in Berlin, Paris oder Kopenhagen erfolgreich seine Gäste in den Bann ziehen und folgt den Regeln zeitgemäßer Gastronomie. Kleine leckere und gut bezahlbare Portionen auf den Tellern, alle Speisen gerne auch zum Teilen und alles weitestmögliche nachhaltig und fair. Dass es im vor gut vier Jahren eröffneten Restaurant Prado auch noch sehr gut schmeckt, die Gerichte harmonisch und kreativ munden und es sich bei der Weinauswahl um eine der besten der Stadt handelt, versteht sich da schon fast von selbst. 

Restaurant Prado, Tv. Pedras Negras 2, 1100-404 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 053 4649, https://pradorestaurante.com/

Der 1990 geborene Koch Vítor Adão stammt aus der nordportugiesischen Ortschaft Chavas. Nach seinen Lehr- und Wanderjahren hat er mit dem Restaurant Plano im August 2019 in Lissabon als Chefkoch sein erstes eigenes Restaurant eröffnet. Hier im Restaurant Plano interpretiert Vítor Adão seine Version von einer gesunden, zeitgemässen und leckeren portugiesischen Küche. Viele Zutaten und Ideen stammen aus seiner Heimat Chavas, der er sich immer noch sehr verbunden fühlt. Das Ambiente ist im vorderen Teil einer Weinbar nachempfunden und der hintere Raum erinnert an einen Gewölbekeller. Die Einrichtung wird dabei bewusst schlicht gehalten, um den Fokus auf das hier gereichte Degustations Menü zu lenken, welches in einer mittleren oder größeren Version bestellt werden kann.

Plano, Rua da Bela Vista à Graça 126, 1170-055 Lisboa, Portugal, +351 933 404 461, https://en.planorestaurante.com/

Für ein ausgefallenes Catering, Hochzeiten, Feiern jeder Art, ein großes Restaurant mit famoser Terrasse und noch ein bißchen mehr steht das SUD Lisboa. Modern und zeitgemäß liegt es direkt am Flusse Tejo und bietet zeitgemässe mediterrane und italienische Küche an. Restaurant und Terrasse sind stylish designed und der Blick auf den Tejo begeistert. Es ist ein Ort, an dem man gerne sitzt und wohl auch gerne gesehen werden möchte; so erklären sich wohl auch die hier aufgerufenen Preise für Speis und Trank, die sich leider am oberen Ende der Preisskala bewegen.

SUD Lisboa, MAAT, Pavilhão Poente (ao lado do, Av. Brasília, 1300-598 Lisboa, Telefon: +351 21 159 2700, https://sudlisboa.com/de/

Der portugiesische Koch Henrique Sá Pessoa ist in Lissabon kein Unbekannter. Führt er doch mit seinem Restaurant Alma (die Seele) eines der besten Restaurants der Stadt. Viele Jahre arbeitete er in Spanien, unter anderem im Restaurant Evo in Barcelona und bei den drei Roca Brüdern im berühmten Restaurant El Cellar de Can Roca in Girona. Was liegt da näher, auch in Lissabon ein Restaurant nach spanischem Vorbild zu eröffnen? So wurde mit dem Restaurant Tapisco genau so ein Konzept etabliert. Eine lange Bar, hinter denen die Köche kleine Tapas für die Gäste kreieren, und ein paar Tische in dem schlauchartigen Restaurant Raum, und fertig ist eines der lockersten und unkompliziertesten Essvergnügen Lissabons. Die Kreationen sind nicht neu, aber sorgfältig, schmackhaft und mit dem richtigen Schuss Liebe bereitet. Ein bisschen Spanien in Portugal kann nie schaden.

Tapisco, R. Dom Pedro V 81, 1250-096 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 342 0681, https://www.tapisco.pt/

Über 1000 Quadratmeter Genuss und Gastronomie und das ganze noch in komplett unterschiedliche Restaurant Konzepte unterteilt. Portugals Starkoch José Avillez hat sich hier in Lissabon mit dem Bairro do Avillez ein eigenes Deckmal gesetzt. Ob portugiesisch, eine klassische mediterrane Meeresfrüchte Küche, Tapas im Avillez Stil, Italienisches mit Pizza und Co., Veranstaltungen, eine trendige Bar oder eine imposante Schinken, Wurst und Käse Theke. Hier wird jeder Hungrige und Durstige ganz nach seiner Fasson fündig. Das komplette Konzept ist in verschiedenen Hallen untergebracht, wirkt mit ein wenig Industriehallen Flair, Loft Design, pfiffigen und jeweils thematisch passenden Kachelmotiven und den richtigen Accessoires zu den jeweiligen Konzepten gut in Szene gesetzt, und ist vor allen Dingen von den hier gereichten Qualitäten auf der Höhe der Zeit. Das ist urban, schmeckt gut und lädt mal zum schnellen oder auch zum längeren Verweilen ein. So geht und schmeckt moderne Gastronomie ohne Qualitätsverlust.

Bairro do Avillez, R. Nova da Trindade 18, 1200-303 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 583 0290, https://www.bairrodoavillez.pt/pt/

Time Out Market: schnell und unkompliziert essen und trinken

2014 wurde in Lissabon der Time Out Market eröffnet. Direkt neben dem bekannten, klassischen Markt Mercado da Ribeira, der seit dem 19. Jahrhundert alles von Land, Fluß und Meer frisch für die Restaurants und Einwohner Lissabons anbietet, wurde hier ein großes und neues Gastronomie Konzept entwickelt. Um die dreißig verschiedene Anbieter kochen, backen, braten hier in ihren kleinen Verkaufsständen und bieten so den hier hin strömenden Besuchern kleine Köstlichkeiten an. Diese können sich dann mit den erworbenen Speisen in die Mitte des Time Out Market setzten und mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern geniessen. Obwohl der Time Out Market als lokale Attraktion gefeiert wird, finden die Gäste mit Burgern, Pizza, Sushi und Co. dennoch vorwiegend international bekannte Essenskonzepte vor. Aber auch die in Lissabon omnipräsenten Pastéis de Nata, Stockfisch Kreationen und Meeresfrüchte Buden sind hier würdevoll am Start. Inzwischen feiert das Time Out Market internationale Erfolge und wurde auch schon in anderen Städten in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada etabliert.

Time Out Market Lisboa, Av. 24 de Julho 49, 1200-479 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 21 395 1274, https://www.timeoutmarket.com/lisboa/

Rund um Lissabon: Ausflugsziel Cascais am Meer

Cascais ist einer dieser kleineren, hübschen Küstenorte, der sich durch seine Strände und Sehenswürdigkeiten einen Namen gemacht hat. Hier in Cascais hat sich der portugiesische Adel und die, die sich dafür halten, seine Sommerresidenzen aufgebaut. Nach und nach hat sich der „normale“ Tourismus noch dazu gesellt und das Städtchen zu einem der typischen Touristen Hochburgen der Welt gemacht. Bausünden, Fressmeilen und Fast Food inklusive.

Dennoch hat sich dieser Ort seinen Charme bewahrt. Ob die mittelalterliche Festung Nossa Senhora da Luz, der hübsche Palast der Zitadelle, die feine, mit den so typisch portugiesischen weiß-blauen Azulejo-Kacheln verkleidete Kirche, Nossa Senhora da Assunção, der schützende Leuchtturm Farol de Guia oder die beeindruckende Atlantik Meeresschlucht Boca de Inferno, alles Hingucker. Und genau hier, wo die Atlantikflut die imposanten Wellen in den Teufelsschlund prallen lässt und für ein außergewöhnliches Naturspektakel sorgt, gibt es das klassische Restaurant Mar do Inferno, welches beste Meeresfrüchte und Fischgerichte auftischt.

Noch viel imposanter und erst seit Anfang Juli 2021 in der Ortschaft Cascais mit einem kleinen Restaurant vertreten, ist das Restaurant Kappo. Japanese Cuisine ist hier das Schlagwort und wird in vollkommener Vollendung zelebriert. Kappo steht für einen traditionellen japanischen Küchenstil, bei dem die Gäste an einer Theke rund um die offene Küche sitzen, um die Köche und Köchinnen bei ihrer Kochkunst zu bewundern. Hier im Restaurant Kappo berührt Chefkoch Tiago Penão die kulinarischen Seele der Speisenden. Klassische japanische Küchentechniken mit behutsam und perfekt integrierten, europäischen Zutaten sorgen für einprägsame, spektakuläre Genussmomente. Jeder Happen für sich ein kleines Fest und die Jakobsmuschel in Tempura mit frischen Trüffel sind die besten bisher genossenen Sushi. Und die Auster auf Gänseleber und Haselnuss Sauce werden auf ewig unvergesslich bleiben.

KAPPO | Japanese Cuisine, Av. Emídio Navarro N.23 A, 2750-337 Cascais, Portugal

Die Tavernen: die wahre gastronomische Seele Lissabons

Die wahre gastronomische Seele sind in Lissabon die unzähligen Tabernen. Hier sitzen die Einheimischen drinnen und draußen mit einem Glas Wein in der Hand, diskutieren lebhaft und melancholisch über Politik und Fußball und erfreuen sich bei zünftigem Essen des Lebens. Werden die Tabernen auch immer mehr von internationalen Gastronomie Konzepten verdrängt, findet man die „Tabernas“ in Lissabon dennoch an vielen Plätzen, Straßen und Ecken. Hier wird dann eine traditionelle Hausmannskost ohne großes Brimborium schlicht, einfach und lecker aufgetischt. Die Taberna Anti Dantas auf der schönen Rua São José ist so eine kleine schmucke Lokalität. Hier sitzen die Gäste in einem spannenden Interieur, in dem die Wände mit Zeitungsartikeln und politischen Karikaturen gespickt sind. Die Atmosphäre wirkt einzigartig, die aus den Boxen swingende Jazzmusik ist top und der Salat und das Reisgericht mit Fisch schmeckten so wie es sein muss: Wie von Muttern und zum Finger abschlecken gut.

Taberna Anti Dantas, R. São José 206, 1150-326 Lisboa, Portugal, Telefon: +351 917 494 749

Mit der Taberna do Calhau und dem Restaurant â ma go sollen hier zwei weitere portugiesische Restaurant Tipps nicht verschwiegen werden. Die Taberna do Calha bietet eine moderne, mediterrane Küche an. Hier ist das Produkt der Star. Diese Taberna möchte explizit als Restaurant betrachtet werden; man fühlt sich allerdings wie in einer klassischen Taberna. Auch die Weinauswahl ist hier grandios und beinhaltet sehr viele Naturweine. Das Restaurant â ma go besteht lediglich aus einem kleinen Raum mit einem großen Tisch, an dem bis zu maximal zehn Gäste Platz nehmen können. Aus der offenen Küche wird dann ein mehrgängiges Überraschungsmenü gezaubert. Fine Dining in einem sehr intimen Rahmen.

Christo Rei: die Jesus Statue, eine Skulptur von Francisco Franco de Sousa, die Lissabon vom südlichen Ufer der Tejo Mündung aus segnet.
Christo Rei: die Jesus Statue, eine Skulptur von Francisco Franco de Sousa, die Lissabon vom südlichen Ufer der Tejo Mündung aus segnet.

Erlebt im Dezember 2021.

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

I Muri Sangiovese Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Sangiovese · Salento · Italien

I Muri Sangiovese ist ein saftiger Rotwein der Fantini Group aus dem Süden Italiens. Reinsortiger Sangiovese aus dem Salento in Apulien, mit klarer Kirschfrucht in Duft und Geschmack – weich und samtig im Finish.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Fantini by Farnese zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, fruchtbetonte Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sangiovese. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die klare Kirschfrucht und die weiche, samtige Art des Weins. Ein unkomplizierter, zugänglicher Rotwein.

Im Glas

Rubinrot. In Nase und Gaumen klare Kirschfrucht. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, weich und samtig, mit geschmeidigem, rundem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, zugänglicher Begleiter zur italienischen Küche.

Klassische Begleitung: Antipasti, Pasta mit Tomatensauce, Pizza und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Weine

Chateau Maucoil Chateauneuf-du-Pape rouge BIO

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Bio · Rhône

Château Maucoil Châteauneuf-du-Pape rouge BIO ist ein konzentrierter Rotwein aus biologischem Anbau aus dem südlichen Rhônetal. Eine Nase voll aromatischer Würze, schwarzer Früchte und Konfitüre leitet über zu konzentrierter, eleganter und fast mineralischer Frucht. Saftige Himbeeren und Kirschen treten hinzu, die Tannine runden die Aromen ab. Im Abgang lang, mit dezenter Frische.


Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape liegt im südlichen Rhônetal nördlich von Avignon. Die berühmten Galets roulés – große, runde Kiesel – speichern die Tageswärme und geben sie nachts an die Reben ab; das mediterrane Klima bringt konzentrierte, würzige Rotweine hervor. Dieser Wein stammt aus biologischem Anbau (bio-zertifiziert, Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Klassische Châteauneuf-Cuvée auf Basis von Grenache, ergänzt um Syrah und Mourvèdre. Der Ausbau verleiht dem Wein Struktur, feine Tannine und Reifepotenzial.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase aromatische Würze, schwarze Früchte und Konfitüre. Am Gaumen konzentriert, elegant und fast mineralisch, mit saftigen Himbeeren und Kirschen. Reife Tannine und ein langer Abgang mit dezenter Frische.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, kräftige Braten und gereifter Hartkäse.


Lage: Châteauneuf-du-Pape, südliche Rhône (Frankreich)
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape
Ausbau: Grenache-basierte Cuvée (Syrah, Mourvèdre)

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Feinkost

L´ Olmo Risotto mit Safran

Feinkost · Risotto · Piemont · Italien

L'Olmo Risotto mit Safran ist ein italienisches Fertig-Risotto aus Carnaroli-Reis, verfeinert mit Safran – im Stil des klassischen Risotto alla Milanese, in wenigen Minuten zubereitet.


Herkunft

Das Risotto stammt von der Maggiorotto Group aus Agliano Terme in der Provinz Asti im Piemont – der Heimat des Carnaroli-Reises und einer bodenständigen, hochwertigen Küchentradition. Das Safran-Risotto ist eine Hommage an den norditalienischen Klassiker Risotto alla Milanese.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Carnaroli-Reis – die „Königin" der Risotto-Reissorten, die selbst nach langem Garen bissfest bleibt und eine cremige Konsistenz entwickelt. Verfeinert mit Safran, Gemüsebrühe und Kräutern, der dem Reis seine charakteristische goldgelbe Farbe und das feine Aroma verleiht. Als praktische Trockenmischung schnell zubereitet.

Geschmack

Cremig mit bissfestem Kern und leuchtend goldgelber Farbe. Der Safran sorgt für ein feines, blumig-würziges Aroma und eine milde, elegante Note – ein klassisches, vollmundiges Risotto.

In der Küche

3–4 Löffel natives Olivenöl extra in einem flachen, breiten Topf erhitzen, den Reis dazugeben und etwa eine Minute anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein und etwas Noilly Prat ablöschen. Anschließend 3 Gläser (800 ml) heißes Wasser hinzugeben und unter ständigem Rühren garen, bis das Risotto fertig ist. Je nach Geschmack mit Butter oder Parmesan verfeinern.

Dazu passt: Ossobuco, ein Glas Weißwein oder gereifter Parmesan.


Hersteller: Maggiorotto Group s.r.l., Agliano Terme (Piemont, Italien)
Produkt: Fertig-Risotto mit Safran (Carnaroli-Reis)
Zutaten: Carnaroli-Reis, Safran, Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Kräuter
Herkunft: Piemont (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.12.2027

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Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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Feinkost

Vigilante Atun claro en aceite vegtal - Heller Thunfisch in Pflanzenöl

Feinkost · Thunfisch · Spanien

Vigilante Atún Claro en Aceite Vegetal ist heller Thunfisch in Pflanzenöl aus Spanien – ein vielseitiger Klassiker der Vorratskammer.


Herkunft / Spanien

Konservierter Thunfisch gehört zu den Grundpfeilern der spanischen Küche – ob in Salaten, Empanadas oder als Tapa. Atún Claro (heller Thunfisch) ist eine geschätzte, milde Thunfischsorte. Hier von der Marke Vigilante.

Zutaten und Herstellung

Heller Thunfisch (Atún Claro), eingelegt in Pflanzenöl. Das Öl hält den Fisch saftig und bewahrt sein mildes Aroma. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Mild und saftig, mit dem typisch hellen, feinen Thunfischaroma. Zarte Textur, die sich gut zerteilen und vielseitig verarbeiten lässt.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar – kalt wie warm.

Ideal: für Salate (z. B. Ensalada mixta), Empanadas und Empanadillas, Pasta, Pizza, gefüllte Paprika und Tomaten oder als Tapa.


Hersteller: Vigilante (Spanien)
Produkt: Atún Claro en Aceite Vegetal – heller Thunfisch in Pflanzenöl
Zutaten: heller Thunfisch (Atún Claro), Pflanzenöl, Salz
Herkunft: Spanien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01.01.2029

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Spanien

Hika Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri 10 % Petit Courbu & Chardonnay D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Kühle Gärung 10 Monate Feinhefe

Hika Txakolina ist der weiße Txakoli der Bodega Hika aus dem baskischen Villabona. Ein Weißwein aus überwiegend Hondarrabi Zuri, kühl vergoren und zehn Monate auf der Feinhefe gereift. Wo klassischer Txakoli rein auf Frische setzt, sucht Hika bewusst mehr Volumen und Textur, ohne den maritimen Charakter der Küste zu verlieren.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Nähe zum Atlantik prägt den Stil: feuchtes Klima, ständiger Wind und kühle Nächte halten Säure und Salzigkeit hoch. Der moderne, gastronomische Ansatz des Hauses zeigt sich in der Cuvée und im längeren Hefeausbau.

Assemblage und Ausbau

Hika Txakolina ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Petit Courbu und Chardonnay – der Chardonnay-Anteil ist ein moderner Zug, der dem Wein zusätzliche Fülle gibt.

Vergoren wird bei niedriger Temperatur, danach reift der Wein mindestens zehn Monate auf der Feinhefe im Tank. Der Hefekontakt gibt ihm Volumen und cremige Textur, die ihn vom leichteren Standard-Txakoli abheben.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen und feiner, natürlicher Perlage. In der Nase weißes Obst und Zitrus, dazu mineralische und salzig-kräutrige Anklänge. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit feinperligem Mousseux, langem, seidigem Verlauf und cremig-salzigem, atlantischem Abgang.

Zehn Monate Feinhefe geben dem Hika Volumen und Schmelz, ohne die salzige Frische der atlantischen Küste zu überdecken.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Die höhere Textur macht ihn zum Essensbegleiter über den reinen Aperitif hinaus.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Austern und Pintxos. Durch die cremige Textur trägt der Wein auch reichere Fischküche und weißes Fleisch.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Petit Courbu und Chardonnay
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Kühle Gärung im Tank
Ausbau mindestens 10 Monate auf der Feinhefe im Tank
Trinktemperatur 8–10 °C

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