Rausell – Valencia – Spanien

Rausell – so wie immer

Die valencianische Institution Rausell wurde 1948 eröffnet und hat sich im Laufe der Jahrzehnte einen regelrechten Kultstatus erarbeitet. Es ist eine dieser berühmten spanischen Stätten, wo im vorderen Bereich erst einmal eine Bar mit kulinarischer Theke auftaucht und im hinteren Teil ein Restaurant untergebracht ist. Hinter der Theke werkeln sehr geschäftig wirkende spanische Männer herum, die im Minutentakt Kaffee, Orangensaft, Wein oder gezapftes Bier für die zahlreich wartenden Gäste zubereiten.

Auf dem Grill brutzeln derweil Würste, Weissbrot und Schalentiere, um kurz darauf als kleiner Snack zu den bereits servierten Getränken gereicht zu werden. Die Weinkarte ist hier imposant, die Stimmung famos, der Service wissend und zurückhaltend nett. Dies ist einer dieser Orte, an denen der Gast frühstücken, Mittag essen und Abend essen kann und immer noch nicht genug bekommt. Für jeden, der sich einmal in Valencia aufhält, definitiv ein Pflichtbesuch mit der Garantie, in die wahre, alte spanische „Wohlfühl Genuss Seele“ einzutauchen.

Rausell, C/ d’Àngel Guimerà, 61, 46008 València, Valencia, Spanien, Telefon: +34 963 84 31 93, https://www.rausell.es/

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2018

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2018

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Schaumweine

Franck Bonvillle Millésime Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2016

Der Franck Bonville Millésime 2016 ist ein Jahrgangs-Blanc-de-Blancs aus Avize, der schon schön gereift ist. Weich, cremig und trotzdem frisch – genau richtig, wenn der Abend gemütlich werden soll.

Im Glas

Hellgold mit feiner Perlage. Die Nase zeigt weißes Steinobst, eingehüllt in Butter und Sahne. Am Gaumen sanft und samtig, mit weißem Pfirsich, reifer Aprikose und etwas Brioche. Zum Schluss wird er kühl und salzig, mit einem kleinen Menthol-Kick. Die Jahre auf der Hefe haben ihn weich gemacht, ohne ihm den Biss zu nehmen.

Mach was draus

Hähnchen mit Estragonsoße, Kabeljau mit Kartoffelpüree oder ein Risotto mit Pilzen. Auch zum Sonntagsessen mit der Familie macht er eine gute Figur. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich schenke ihn in große Gläser, dann zeigt er seine cremige Seite. Als Aperitif geht er, zum Essen ist er aber noch besser.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Millésime? Jahrgangschampagner: Alle Trauben stammen aus einem Jahr, hier 2016. Er wird nur in guten Jahren gemacht.

Was war besonders an 2016? Winter und Frühling waren kühl und nass, ab Mitte August wurde es warm und stabil. Ungewöhnlich: Die Chardonnay-Lese kam diesmal nach Pinot Noir und Meunier.

100 % Chardonnay · Avize Grand Cru · Jahrgang 2016 · Méthode Traditionnelle · lange Hefereife · Extra Brut · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020.

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Feinkost

Terrine mit Hühnerleber und Cognac

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine mit Hühnerleber und Cognac ist eine fein abgestimmte französische Terrine aus dem Limousin. Zarte Hühnerleber, veredelt mit einem Hauch Cognac – klassische französische Charcuterie aus natürlichen Zutaten, ohne künstliche Zusätze.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Hühnerleber, verfeinert mit einem Hauch Cognac. Handwerklich nach französischer Terrinen-Tradition zubereitet – fein in der Textur und klar im Geschmack, ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und cremig, mit dem feinen, leicht herzhaften Aroma der Hühnerleber und der dezenten Würze des Cognac. Rund und ausgewogen – typisch französisch.

Zum Genießen

Auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot servieren, dazu Cornichons, Zwiebelkonfitüre oder etwas Senf. Als Vorspeise, Apéro-Häppchen oder Teil einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Zwiebelkonfitüre und einem Glas Rotwein.


Hersteller: Familie Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne, Limousin (Frankreich)
Produkt: Terrine mit Hühnerleber und Cognac (Charcuterie)
Zutaten (Auszug): Hühnerleber, Cognac; natürliche Zutaten, ohne künstliche Zusätze
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11/2030

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny steiniger Mergel/Kalk · 3,4 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod vereint Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit zu einem virtuosen Ganzen. Ein dichter, mineralischer Pinot Noir aus einer Höhenlage zwischen Chambolle und Morey-Saint-Denis.


Les Baudes – Höhenlage zwischen Chambolle und Morey

Les Baudes ist ein 3,4 Hektar großer Premier Cru, der auf einer Höhe und auf halber Strecke zwischen Chambolle-Musigny und Morey-Saint-Denis liegt. Steiniger Mergel mit hohem Kalkstein- und Tonanteil prägt die Lage und verleiht den Weinen hohe Dichte, Mineralität und Kraft.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Dichte und Mineralität von Les Baudes mit Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Dicht und mineralisch, mit roter Frucht und floralen Noten. Am Gaumen vereinen sich Kraft und Finesse zu einer seidigen, vielschichtigen Struktur, getragen von frischer Säure und einem langen, mineralischen Abgang.

Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit – ein dichter, mineralischer Chambolle als virtuoses Ganzes.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Höhenlage zwischen Chambolle & Morey-Saint-Denis, steiniger Mergel mit hohem Kalk- und Tonanteil, 3,4 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Weingut Andres Donnerkiesel Weißburgunder Grauburgunder BIO

Weißwein · Pfalz · Grauburgunder & Weißburgunder

Grauburgunder & Weißburgunder Donnerkiesel (Cuvée) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres fruchtig · cremig Apfel · Birne BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Donnerkiesel 2025 ist ein fruchtiger, sinnlicher und cremiger Blend aus Grauburgunder und Weißburgunder. Die Brüder Michael und Thomas Andres haben zusammengefügt, was naheliegt – ein Geschmacks-Donnerwerk aus der Pfalz.


Donnerkiesel – Burgunder-Blend aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Donnerkiesel ist ihr fruchtbetonter Burgunder-Blend, in dem sie die beiden naheliegenden Rebsorten Grauburgunder und Weißburgunder zu einem harmonischen Ganzen assemblieren.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandsteinverwitterung bis Löss – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen zugänglichen, cremigen Wein mit klarer Fruchtprägung.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Donnerkiesel 2025 zeigt eine reife, saftige Frucht bei animierender Frische. Der auf Zugänglichkeit und Cremigkeit ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die fruchtige, verspielte Art des Blends – Fülle und Trinkfluss im Vordergrund.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grauburgunder und Weißburgunder, Jahrgang 2025; fruchtbetont assembliert.

Der Grauburgunder bringt viel Apfelaroma, der Weißburgunder als Gegengewicht ein gehöriges Maß an Birnenfrucht. Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von Frucht, Cremigkeit und Trinkfluss ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Viel Apfelaroma bringt der Grauburgunder, ein gehöriges Maß an Birnenfrucht als Gegengewicht der Weißburgunder. Der Donnerkiesel ist voll im Mundgefühl und hat eine transparente, verspielte Art; die Säure hält sich dezent im Hintergrund, und der Abgang ist weinig und lang. Ein wahres Geschmacks-Donnerwerk!

Apfel vom Grauburgunder, Birne vom Weißburgunder – voll im Mundgefühl, transparent und verspielt, mit dezenter Säure und einem weinigen, langen Abgang.

Ein cremiger, zugänglicher Burgunder-Blend zum Genießen. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu hellem Fleisch und Geflügel, zu Fisch in cremiger Sauce, zu Pasta- und Gemüsegerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Cuvée, Pfalz; Grauburgunder und Weißburgunder
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Only Bubbles

Huré Frères Champagne Instantanée Blanc de Noirs 2018

Eine Momentaufnahme des Jahres 2018, ganz ohne Reserveweine: Das ist der Huré Frères L'Instantanée Blanc de Noirs 2018. Vier Fünftel Pinot Noir, ein Fünftel Meunier, gewachsen in Ludes, in Villedommange sowie in Rilly-la-Montagne. Mehr als 72 Monate lag er auf der Hefe, dosiert ist er mit nur 2 g/l.

Im Glas

Hellgold mit kupfernem Schimmer, feine Perlen. Im Duft gelbe Früchte, etwas Zitrus und im Hintergrund Hefetöne vom langen Lager. Im Mund reichhaltig und ausgewogen: Die Fülle des warmen Jahrgangs trifft auf die Frische der Nordhänge. Langes, trockenes Finale.

Mach was draus

Poularde mit Morcheln, Steinbutt, Rindercarpaccio oder ein alter Comté. Er hat genug Kraft für ein ganzes Menü. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm zehn Minuten Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Instantanée zeigt, wie gut 2018 an der kühlen Nordseite der Montagne gelungen ist. Ein Champagner zum Essen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum 2018? Ein warmes, frühes Jahr mit reifen Trauben. Die nach Norden geneigten Lagen von Ludes und Rilly behielten dabei ihre Säure.

Was bringt die lange Hefereife? Mehr als sechs Jahre Hefelager machen ihn cremig und bringen Brioche- und Nusstöne – ganz ohne Zucker.

Pinot Noir 80 %, Meunier 20 % · Lagen in Villedommange, Ludes und Rilly-la-Montagne · Jahrgang 2018, ohne Reserveweine · über 72 Monate Hefelager · Blanc de Noirs · Dosage 2 g/l (Extra Brut) · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Abel Mendoza Jarrarte blanco

Weißwein · Rioja · Spanien

überwiegend Viura (~85 %) D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Edelstahltank · ohne Holz trocken 

Der Abel Mendoza Jarrarte Blanco ist der frische Weißwein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Der Wein entsteht überwiegend aus Viura, ergänzt durch Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco und Torrontés, und wird im Edelstahltank ohne Holz ausgebaut. Blüten, Apfel, Kräuter und reifer Pfirsich prägen Duft und Geschmack. Ein eigenständiger Rioja-Weißwein mit packender Säurestruktur und stilvollem Abgang – aus sehr kleiner Produktion.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández, von Tim Atkin 2015 zu „Winemakers of the Year" gekürt, bewirtschaften ihre über 35 Jahre alten Reben organisch und von Hand. Die Böden bestehen aus Lehm, Mergel und feinem Sandstein. Jarrarte ist die ursprüngliche Marke des Guts, heute den jungen Weinen vorbehalten.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht überwiegend aus Viura (rund 85 %), ergänzt durch Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco und Torrontés. Die handgelesenen Trauben werden im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren; der Wein bleibt auf der Feinhefe mit sanfter Bâtonnage, was Textur und Tiefe gibt – ganz ohne Holzeinsatz. 

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frisch und klar, mit Blüten und Frühlingsblumen, einem Hauch Kamille, viel Apfel, Kräutern und reifem Pfirsich. Am Gaumen finden sich diese Noten wieder, getragen von einer packenden Säurestruktur und viel Nerv. Der Abgang bleibt frisch, klar und stilvoll.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Fisch und Meeresfrüchte, Reisgerichte, Geflügel und frische Käse. Auch solo ein frischer Aperitif. Jung und gut gekühlt genießen, bei 8–10 °C. Am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren trinken.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Edelstahltank, auf der Feinhefe mit Bâtonnage, ohne Holz

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