Kawori – Valencia – Spanien

Kawori, auf die asiatische Art

Ruzafa ist der Stadtteil in Valencia, in dem die verschiedensten Kulturen zusammen prallen. Direkt um die große Markthalle herum hat sich eine lebendige und vielfältige Restaurantszene etabliert. Die Mieten sind hier noch günstig und das Quartier inzwischen das hipste von ganz Valencia.

Auch Alberto González hat hier sein kleines Restaurant Kawori eröffnet. Wild, bunt und grell wie der Innenraum hier designt wurde präsentiert sich im Kawori auch die Küche. Da werden japanische Koch- und Schnitttechniken auch einmal mit heimischen Produkten genial kombiniert, und da geht es auch schon einmal etwas schärfer und facettenreicher als in der traditionellen japanischen Küche zu. Das ist urban und schmeckt einfach saulecker.

Kawori, Carrer de Carles Cervera, 8, Bajo Derecha, 46006 Valencia, Spanien, Telefon: +34 961 14 48 16, https://www.kawori.es/

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Weine

Claus Preisinger Fruitloops white 2022 BIO

Weißwein · Cuvée · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Fruitloops White ist ein Bio-Naturwein und eine Cuvée aus Riesling, Scheurebe und Furmint. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren, ein Teil reifte in der Amphore mit etwas Flor. Ein aromatischer, eigenständiger Weißwein mit feiner Textur. Im Glas frisch, fruchtig und vielschichtig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich) und zählt zu den profiliertesten Naturwein-Erzeugern des Landes. Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Riesling, Scheurebe und Furmint. Ein Teil wird auf der Maische vergoren (mit etwas Schalenkontakt), ein Teil reift in der Amphore mit etwas Flor – ein naturnaher Ausbau, der dem Wein Aromatik, Textur und Frische verleiht.

Im Glas

Helles bis leicht goldenes Gelb. In der Nase aromatisch: Steinobst, Zitrus, gelbe Frucht und feine Kräuter. Am Gaumen frisch und vielschichtig, mit feiner Textur vom Maischekontakt und einer dezenten, vom Flor geprägten Note. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, asiatische Küche und würzige Gemüsegerichte.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Naturwein (Österreich) – Weißwein
Ausbau: Riesling/Scheurebe/Furmint, teils Maischegärung, teils Amphore mit Flor

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Weine

Domaine Bretaudeau Granite Clos des Perrières Muscadet 2023

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Perrières Granitböden 2023 · Bio (FR-BIO-01) 24 Monate Feinhefe (Beton)

Der Granite Clos des Perrières Muscadet 2023 der Domaine Bretaudeau ist ein vollmundiger Muscadet aus biodynamischem Anbau. Die rund 30 Jahre alten Reben (Melon de Bourgogne) wachsen auf mineralreichen Granitböden; der Wein reift 24 Monate auf der Feinhefe. Ausdrucksstark, expressiv mineralisch und elegant.


Clos des Perrières – Granit im Pays Nantais

Der Clos des Perrières liegt im Pays Nantais an der Loire, der Heimat des Muscadet aus der Sorte Melon de Bourgogne. Die rund 30 Jahre alten Reben stehen auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind.

Dieser Granituntergrund liefert die salzig-mineralische Linie des Weins. Die Domaine Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Pays Nantais

2023 brachte im Pays Nantais einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für den Muscadet steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Vinifiziert ohne zugesetzte Hefen, Enzyme oder önologische Zusätze. Anschließend reift der Wein 24 Monate auf der Feinhefe im Betongebinde – das gibt ihm Textur, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ausgesprochen mineralisch, mit feinen floralen und rauchigen Noten. Am Gaumen eine sanfte, fast cremige Textur, fein ausbalanciert von Frische und präziser Säure. Salzige und mineralische Nuancen geben Tiefe und langen Nachhall – ausdrucksstark, etwas wild und zupackend.

Expressiv mineralisch, salzig und ein bisschen wild – hier wird Muscadet auf ein neues Niveau gehoben.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Perrières, Pays Nantais (Loire); mineralreicher Granitboden mit Quarzadern, Reben ~30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; 24 Monate Feinhefe im Beton; ohne önologische Zusätze

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza entsteht in den Höhen von Valcavado de Roa, auf fast 900 Metern über dem Meer. Ein eleganter, tiefgründiger Crianza von über 40 Jahre alten Reben, mit klarer Prägung des Ribera-del-Duero-Terroirs.


Ribera del Duero / Valcavado de Roa

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die Trauben stammen von über 40 Jahre alten Reben in den hochgelegenen Lagen von Valcavado de Roa auf fast 900 Metern Höhe. Streng begrenzte Erträge von nur 4.500 kg/ha, Handlese in kleinen Kisten und mehrfache Selektion sorgen für konzentrierte, charaktervolle Früchte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach einer kurzen Kaltmazeration von zwei Tagen folgt eine Spontangärung mit autochthonen Hefen über etwa zehn Tage; eine 15-tägige Nachmazeration gibt Struktur und Balance, bevor die malolaktische Gärung auf der Hefe stattfindet. Anschließend reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern (90 % französisch, 10 % amerikanisch) und weitere 16 Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase Brombeere, Heidelbeere, süße Gewürze, schwarzer Pfeffer und zarte Röstaromen, begleitet von balsamischen, frischemachenden Nuancen. Am Gaumen dicht und saftig, mit feinen, cremigen Tanninen, weicher Säure und langem Nachhall nach dunklen Früchten und Mokka.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Dekantieren öffnet den Wein.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Rindfleisch, Wild und gereiftem Hartkäse.


Lage: DO Ribera del Duero, Valcavado de Roa (~900 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Crianza – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 16 Monate franz./amerik. Eiche (90/10), 16 Monate Flaschenreife

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Länder/Regionen

Piero Busso Barbaresco Mondino 2022

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Mondino (Neive) Piero Busso große Fässer · 18+ Monate nur 7.295 Flaschen 2022

Der Piero Busso Barbaresco Mondino 2022 ist der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine des Hauses – ein eleganter Nebbiolo aus Neive mit intensivem rubinrotem Bukett, roter Beerenfrucht und seidigen Tanninen.


Mondino – die Bricco-Mondino-Lage in Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco, besonders für die hochgelegenen, ausdrucksstarken Lagen rund um Neive. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet, mit autochthonen Hefen, langen Maischestandzeiten und Ausbau in großen Holzfässern.

Der Barbaresco Mondino stammt aus den Weinbergen auf dem Hügel Bricco Mondino in der Gemeinde Neive. Auf 1,60 Hektar und einer Höhe von 240 Metern über dem Meeresspiegel wachsen die Nebbiolo-Reben auf südwestlich ausgerichteten, kalkhaltig-sandigen Böden. Die Reben sind 40 bis 50 Jahre alt und werden nach dem Guyot-System erzogen.

Jahrgang 2022 – Barbaresco

2022 war im Piemont ein warmes, trockenes Jahr, das früh reifende, fruchtbetonte und zugängliche Nebbioli mit weichem Tannin hervorbrachte. Das kommt dem Charakter des Mondino besonders entgegen: ein offener, charmanter Barbaresco mit klarer roter Frucht, der schon jung viel Freude bereitet.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2022, Barbaresco DOCG, trocken.

Die Vinifikation erfolgt durch Gärung und Mazeration in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur von 28 bis 30 °C. Der Ausbau findet in großen Fässern über mehr als 18 Monate statt, gefolgt von einer Flaschenreifung von mindestens 6 Monaten. Gesamtproduktion: 7.295 Flaschen.

Im Glas

Der Barbaresco Mondino zeichnet sich durch ein intensives rubinrotes Bukett aus, das fruchtige Aromen von kleinen roten Beeren offenbart. Seine seidigen, gut entwickelten Tannine sorgen für ein weiches und elegantes Mundgefühl. Ein strukturierter Wein – der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine von Piero Busso, der als erster den Keller verlässt und damit eine hervorragende Wahl für alle ist, die sich mit diesem klassischen Rotwein vertraut machen möchten.

Der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine von Piero Busso – seidig und elegant.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu geschmortem und gebratenem rotem Fleisch, zu Pilzgerichten und Risotto sowie zu mittelreifem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Bricco Mondino (Zone Balluri), Neive (Piemont, Italien); 1,60 ha, ~240 m, Südwest-Exposition, kalkhaltig-sandige Böden, Reben 40–50 Jahre
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur 7.295 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Gärung/Mazeration im Stahltank (28–30 °C), >18 Monate große Fässer, ≥6 Monate Flaschenreife

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Ungarn

Oremus Tokaji Aszu 5 Puttonyos 1972

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 5 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Lage Oremus edelsüß · Botrytis über 50 Jahre Reife 1972

Der Oremus Tokaji Aszú 5 Puttonyos 1972 ist eine seltene, über fünfzig Jahre gereifte Rarität aus der berühmtesten Süßwein-Region der Welt. Er trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú – und stammt aus der Ära des ungarischen Staatsweinbaus. Ein edelsüßer, botrytisgeprägter Tokajer von tiefer Reife und lebendiger Säure.


Tokaj-Hegyalja und die historische Lage Oremus

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige". Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt feuchtfeuchter Herbstnebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima den Trauben Würze und Säure geben. Seit 2002 ist die Region UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Lage Oremus bei Tolcsva gilt als Ursprungsort des Tokaji Aszú: Hier wurde im frühen 17. Jahrhundert erstmals die Herstellung dieses botrytisierten Süßweins dokumentiert. Der Lagenname trägt dieses Erbe bis heute – auch auf historischen Flaschen wie dieser.

Jahrgang 1972 – Tokaj im Staatsweinbau

Der Jahrgang 1972 stammt aus der Zeit des ungarischen Staatsmonopols: Zwischen 1949 und 1990 wurde der Tokajer zentral von der staatlichen Kombinat-Kellerei (Borkombinát) erzeugt und ausschließlich über die Außenhandelsgesellschaft Monimpex exportiert. Diese historischen Flaschen tragen den Lagennamen Oremus und entstanden Jahrzehnte vor der Gründung des heutigen, gleichnamigen Weinguts (1993). Mit über fünfzig Jahren Flaschenreife ist der Wein eine echte Rarität – ein lebendiges Stück Tokaj-Geschichte, dessen Charakter durch die lange Reife geprägt ist.

Aszú 5 Puttonyos – Herstellung und Reife

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 1972, Stufe 5 Puttonyos – traditionell eine Cuvée auf Furmint-Basis, ergänzt um Hárslevelű und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen Hotten – zum Grundwein gegeben; fünf Puttonyos stehen für eine hohe, konzentrierte Süße. Die Gärung verläuft langsam über Wochen bis Monate, gefolgt von langer Fassreife im klassisch oxidativen Tokaj-Stil. Daran schließt sich in diesem Fall eine außergewöhnlich lange Flaschenreife von über fünf Jahrzehnten an.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und über fünfzig Jahren Reife lebt dieser Tokajer von tiefer, oxidativer Komplexität: eine bernsteinfarbene bis mahagonibraune Farbe, dazu Aromen von getrockneter Aprikose, Orangenschale, Feige und Dattel, von Karamell, Walnuss, Honig und einem feinen, balsamischen Ton. Am Gaumen edelsüß und dicht, doch von einer bemerkenswert lebendigen, frischen Säure getragen, die den Wein trotz seines Alters straff und lang hält. Nichts wirkt schwer – das Finale ist würzig, nussig und sehr lang.

Bernstein bis Mahagoni, getrocknete Aprikose, Orangenschale, Karamell und Walnuss – edelsüß und dicht, von lebendiger Säure getragen, sehr lang.

Als gereifte Rarität vor dem Genuss aufrecht stehen lassen und behutsam öffnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Solo als meditativer Wein im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Walnuss oder Karamell.


Lage: Lage Oremus, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; historischer Ursprungsort des Tokaji Aszú
Klassifikation: Tokaji Aszú 5 Puttonyos (edelsüß); Furmint-basierte Cuvée; Erzeugung im Staatsweinbau (Borkombinát/Monimpex)
Ausbau: traditionelle Aszú-Bereitung, lange Fassreife im oxidativen Tokaj-Stil; über 50 Jahre Flaschenreife

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gaisböhl Ruppertsberg GC 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. · Monopol Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Buntsandstein · Schotter mit Tonflözen Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Ruppertsberger Gaisböhl Riesling G.C. 2023 stammt aus der einzigen Monopollage des Guts. Ein Grand-Cru-Riesling von gewaltigem Körper und feiner Säure – tief, salzig und außergewöhnlich langlebig.


Ruppertsberger Gaisböhl – Monopol am Fuß der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Der Gaisböhl ist die einzige Monopollage des Guts: Bürklin-Wolf ist Alleineigentümer dieser rund 7,6 Hektar großen Ruppertsberger Toplage, von der 5,2 Hektar als G.C. klassifiziert sind. Schon 1828 galt sie als Spitzenlage von Ruppertsberg. Die reine Südlage am Fuß der Mittelhaardt sorgt für optimale Erwärmung; Terrassenschotter mit Tonflözen verleihen dem Wein seinen gewaltigen Körper und eine feine Säure, der Buntsandstein macht ihn besonders langlebig.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die warme Südlage, die alten Reben und die biodynamische Arbeit bewahrten Körper, salzige Mineralität und Präzision – Kraft und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Monopollage Gaisböhl, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Terrassenschotter mit Tonflözen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, schonende Kelterung. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kerniger, körperreicher Riesling: reife gelbe Frucht und Mirabelle, dazu Zitrus, frischer Pfirsich, eine feine Kräuternote und eine tiefe, erdig-salzige Mineralität. Am Gaumen gehaltvoll und dicht, zugleich präzise strukturiert, mit feiner Säure, salziger Spannung und einem langen, druckvollen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Mirabelle und Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuternote und erdig-salziger Mineralität – gehaltvoll und dicht, zugleich präzise, mit feiner Säure und langem, druckvollem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Gaisböhl (Monopol), Mittelhaardt (Pfalz); reine Südlage; Buntsandstein, Terrassenschotter mit Tonflözen; Gut ist Alleineigentümer (~7,6 ha, davon 5,2 ha G.C.)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Weine

Poggiotondo Chianti DOCG Organic BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti DOCG ist ein fruchtbetonter, biozertifizierter Chianti aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Granatrot in der Farbe, bestechen in Duft und Geschmack Aromen von reifen, dunklen Kirschen und Oregano – mit samtiger Struktur bis in den Nachhall.


Toskana / Chianti

Die Reben gedeihen auf kalkhaltigen Böden im Chianti (Toskana). Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo im milderen Westen der Region, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte, traditionell ergänzt um heimische Sorten wie Canaiolo und Colorino.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Sangiovese bringt Frucht und Struktur, Canaiolo Weichheit, Colorino Farbe und Tiefe. Der Ausbau betont die fruchtbetonte, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Oregano. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit reifer Kirschfrucht, mediterraner Würze und samtiger Struktur, die bis in den Nachhall trägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Lammfleisch, Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti DOCG – Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo & Colorino, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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