Das Weinland Österreich

Nur einen kleinen Blick auf die Oberseite des Verschlusses getätigt und man erkennt sie sofort: Weine aus Österreich mit dem Rot-Weiß-Rot ihrer Landesflagge. Das ist bei der Einführung 1985 nicht etwa eine Marketing-Idee gewesen, sondern Folge eines ungeheuren Skandals, der dem österreichischen Weinbau fast den Garaus gemacht hätte: die hohe Nachfrage nach süßen Weinen in den 80ern brachte einige Winzer auf die verhängnisvolle Idee, einfachen Weinen durch künstliche Süßung den Anschein edler Auslesen zu geben – allerdings nutzten sie dafür keinen Zucker, sondern das Frostschutzmittel Diethylenglykol. Als ein Winzer Unmengen davon von der Steuer absetzen wollte, wurden die Behörden jedoch misstrauisch und das ganze Ausmaß der Panscherei offenbar: auch ins Ausland war der manipulierte Wein exportiert worden, besonders nach Deutschland, wo er mit heimischen Weinen verschnitten wurde. Obwohl keine gesundheitlichen Schäden durch den Konsum nachgewiesen werden konnten, kam es zu einem gigantischen Image-Schaden – Abermillionen Flaschen wurden vernichtet, etliche kleine Weinbauern gingen bankrott.

Claus Preisinger, Burgenland

Die Konsequenz aus alledem ist eines der strengsten Weingesetze der Welt. In der Strukturierung der Qualitätsstufen ist es dem deutschen recht ähnlich, insofern es eine Pyramide errichtet zunächst aus dem einfachen Wein ohne Angabe von Sorte und Jahrgang, darauf aufbauend dem Wein aus Österreich, dem Landwein und dem Qualitätswein. Zwei Drittel macht diese beste Kategorie aus, ein verglichen mit anderen Nationen sehr hoher Wert. Für all diese Weine ist eine künstliche Alkoholerhöhung von höchstens zwei Volumenprozent zulässig, für den Kabinett und die Prädikatsweine an der Spitze der Pyramide nicht mehr. Diese lassen sich anhand der verlangten Mindestmostgewichte in vier Stufen einteilen: die Spätlese, die Auslese, die Stufe Eiswein/ Strohwein/ Beerenauslese und die Stufe Trockenbeerenauslese/ Ausbruch.

Moment, Strohwein und Ausbruch? Regelmäßige Österreich-Touristen werden es wissen: obwohl man eine gemeinsame Sprache teilt, haben unsere Nachbarn im Süden doch für viele Dinge ganz eigene Bezeichnungen. Die Weinwelt ist da keine Ausnahme: der in Deutschland als Lemberger bekannte Rotwein ist dort der Blaufränkisch, Scheurebe wird als Sämling 88 bezeichnet und der weltberühmte Chardonnay muss auf diesen Namen zugunsten vom zugegeben nicht weniger edel klingenden Morillon verzichten. Hinzu kommen lokale Besonderheiten, die sich vor Ort ausgesprochen großer Beliebtheit erfreuen, im Ausland aber faktisch unbekannt sind. Dazu gehören der Uhudler, ein heller Rotwein aus amerikanischen, unveredelten Wildreben, die sich als besonders schädlingsresistent erwiesen und so die Reblausplage überlebt haben. Der als Fox-Ton bezeichnete, sehr eigenwillige Geschmack hat zu allerhand Legendenbildung beigetragen, so werden die Reben oft als „Rabiatperle“ bezeichnet, da Uhudler-Konsum angeblich sehr aggressiv mache. Ebenfalls hellrot kommt der steirische Schilcher daher, ein Rosé aus der Rebsorte Blauer Wildbacher, der den Namen seinem schillernden Farbspektrum verdankt.

Claus Preisinger, Burgenland

Das große Aushängeschild für die Alpenrepublik ist aber natürlich der Grüne Veltliner. Fast die Hälfte der österreichischen Weißweine entstammen seinen Trauben, der frische Tropfen mit der Zitrusnase und der animierenden Pfeffernote passt einfach zu jedem Anlass, ob nun als zünftiger Schoppenwein oder Weinkeller-Rarität. Besonders in der Wachau, der Schatzkammer des österreichischen Weines, kann er zu sehr beachtlichen, jahrzehntelang lagerfähigen Ergebnissen heranwachsen, ebenso wie der Riesling, der hier oft körperreicher und fruchtiger, dafür weniger säurebetont als in Deutschland gerät. Nicht verwandt mit diesem, der zur besseren Unterscheidung auch oft als Rheinriesling bezeichnet wird, ist der Welschriesling. Ähnlich wie der Grauburgunder in Deutschland glänzt er besonders als unkomplizierter Alltagswein, der mit seinem spritzigen Apfel-Bukett jeden glücklich zu machen versteht. Eine weitere österreichische Spezialität ist, obwohl dies im Mittelalter in ganz Europa die etablierte Art der Weinerzeugung darstellte, der Gemischte Satz. Besonders in Wien wird er kultiviert, der weltweit einzigen Hauptstadt mit eigenem Weinbau in nennenswertem Umfang – etwa 270 Winzer bestellen 1,2 Prozent der Stadtfläche, von den großen Rieden in Döbling bis zum kleinsten Weingarten Wiens am zentral gelegenen Schwarzenbergplatz, der gerade einmal 50 Flaschen abwirft. Anders als beim Cuvée werden verschiedene Rebsorten nicht einzeln gekeltert und dann miteinander verschnitten, sondern direkt gemeinsam eingemaischt. Mindestens drei Rebsorten müssen im als Wiener Gemischter Satz bezeichneten Wein enthalten sein, es können aber gut und gern auch über ein Dutzend verarbeitet werden.

Auf der roten Seite, die ein Drittel der Gesamtproduktion ausmacht, beansprucht der Blaue Zweigelt Platz 1 für sich. Als gezüchteter Abkömmling der beiden autochthonen Rebsorten Blaufränkisch und St. Laurent ist er quasi die Quintessenz österreichischen Rotweins und überzeugt mit einem sanften Aroma von Kirsche und Vanille. Auch seine Eltern sind nicht zu verachten: der tiefdunkelrote Blaufränkisch gilt als hervorragender Botschafter seines jeweiligen Terroirs und betört mit eleganter Säurestruktur und dunkelbeerigen Tanninen. Als recht anspruchslose Traube verfügt er über deutlich mehr Fläche als der empfindliche St. Laurent, der in seinen geringen und unsicheren Erträgen dem Spätburgunder ähnlich ist. Geschmacklich rangiert er mit seiner kirschigen Herbheit zwischen dem fruchtigen Zweigelt und dem vornehm-kühlen Blaufränkisch. Gerade in diesen Rotweinen zeigt sich die Scharnierposition Österreichs zwischen Mittel- und Südeuropa sehr gut.

Josef Dockner, Niederösterreich

Die 17 Anbaugebiete befinden sich fast ausnahmslos im Osten des Landes, wo der Alpenraum in die Pannonische Tiefebene übergeht. Die Landschaft hat hier nicht mehr viel alpine Wildheit, ist stattdessen eher flach bis gleich hügelig, die Weinberge liegen in aller Regel zwischen 200 und 400 Meter Seehöhe. Donau und Neusiedlersee sorgen zwar für ein gewisses Maß an Grundwärme, allerdings kommt es hier an der Grenze zwischen maritimen Atlantik- und trockenem Kontinentalklima zu hohen Temperaturschwankungen. Trotz der Ballung der Gebiete – keines liegt für sich allein, sondern grenzt immer an mindestens zwei andere – sind die Böden sehr variantenreich und ermöglichen überhaupt erst den Anbau so vieler verschiedener Rebsorten. Einteilen lassen sich die Gebiete am sinnigsten in einen Bereich Niederösterreich und Wien mit Urgestein und dicken Lössschichten, der vor allem für frische und leichte Veltliner und Rieslinge bekannt ist, einen kalkigen und schiefrigen Bereich Burgenland, aus dem die gehaltvollen Rotweine zum großen Teil stammen, und einen vulkanstein- und braunerdedominierten Bereich Steiermark, dessen Spezialitäten insbesondere Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Chardonnay und sehr duftige Muskateller sind. Ihre jeweilige Größe liegt zwischen knapp 300 und bis zu 14 000 Hektar, was aber eine Ausnahme darstellt – die meisten Gebiete liegen im untersten vierstelligen oder gar dreistelligen Bereich, sind also meist eher überschaubar. Vergleicht man die Jahresproduktion von 2,5 Millionen Hektolitern mit den deutschen 8 Millionen und setzt dies in Relation dazu, dass Deutschlands Weinbaufläche aber gar nicht über drei Mal, sondern lediglich doppelt so groß ist wie die österreichische, fällt schnell auf, dass die Erträge in Österreich deutlich geringer sein müssen. Das liegt mitnichten am Klima, das hier sogar deutlich geeigneter ist, sondern schlicht daran, dass das Weingesetz einen Höchstertrag von 67,5 Hektolitern pro Hektar vorschreibt – in Deutschland liegt der durchschnittliche Ertrag bei 80 Hektolitern. Hinzu kommt, dass die Erträge oft massiv reduziert werden, um aus stark tragenden Rebsorten genug Aromatik herauszuholen. Die viele liebevolle Handarbeit hat ihren Preis – gerade in der Einstiegskategorie liegt dieser oft über dem in Deutschland üblichen, dafür ist im unteren Mittelfeld die Qualität im Schnitt aber auch wesentlich höher. Als ein Hauptgrund dafür kann das seit 20 Jahren etablierte DAC-System (Districtus Austriae Controllatus) gelten, das besonders gebietstypische Weine hervorhebt – im Bemühen, das jeweilige Terroir stärker als die Rebsorte zu gewichten, orientiert man sich mehr am romanischen Weinrecht, etwa an der französischen AOP-Klassifizierung. Auch die Nennung der Rieden, also der Einzellagen, wird bei höherklassigen Weinen immer mehr forciert, an erster Stelle durch die ÖTW, die Österreichischen Traditionsweingüter, die eine ähnliche Philosophie wie der deutsche VDP verfolgen, jedoch erst in sieben der 17 Anbaugebiete präsent sind.

Anders als in Deutschland ist es in Österreich üblich, fast ausschließlich einheimische Weine zu trinken – und für sich selbst will man ja stets das Beste. Gerade im Sommer erfreut sich der „Spritzer“ großer Beliebtheit, die Mischung aus Wein und Sprudel, die man sich am liebsten selbst mischt, um das Verhältnis der beiden Flüssigkeiten der Tageszeit, der Außentemperatur und dem noch vor einem liegenden Arbeitspensum anpassen zu können. Genossen wird der Spritzer am liebsten im Heurigen, einem mal bodenständig-urigen, auch von Einheimischen gern frequentierten, mal für Touristen auf Attraktion gebürsteten Lokal, das den süddeutschen Strauß- und Besenwirtschaften ähnlich ist und seinen Namen deshalb trägt, weil dort der „heurige“, also diesjährige Wein ausgeschenkt wird. Bis zum Ende des Folgejahres ist das erlaubt, und die „echten“ Heurigen haben auch nur saisonal geöffnet – dann aber gibt es keinen Ort, an dem man die österreichische Seele besser erforschen könnte. Die dort mit Vorliebe zum Besten gegebenen sogenannten Wienerlieder, die mit einer einzigartigen Mischung aus melancholischem Weltschmerz und derb-hintergründigem Humor die Stadt und ihre Bewohner beschreiben, haben nicht ohne Grund sehr häufig den – auch übermäßigen – Weinkonsum zum Thema. Titel wie „Mei Oide sauft so vü wia i“, „Mei Naserl is so rot, weil i so blau bin“ oder „Mei Gurgl hat heut Waschtag“ zeugen vom großen Einfluss, den der Wein zu aller Zeit auf das österreichische Gemüt hatte. 30 Liter werden im Schnitt pro Kopf und Jahr konsumiert, was im internationalen Vergleich für einen sehr ansehnlichen fünften Platz reicht.

Ja, eine Historie dieses Landes würde ohne Erwähnung des Weinbaus und seiner vielen Auswirkungen gar nicht auskommen können. Als um die Zeitenwende die Provinzen Noricum und Pannonien, die den größten Teil des heutigen österreichischen Gebiets ausmachten, in das Römische Reich eingegliedert wurden, sorgte man sehr schnell dafür, neben der Errichtung von Kastellen und Heerstraßen auch die Rebkultur in Gang zu setzen. In der römischen Geschichtsschreibung wird die Qualität zwar eher als minderwertig bezeichnet und recht sicher wurde Wein aus diesem Teil des Reiches nicht nach Rom exportiert, sondern nur zur Versorgung der Soldaten vor Ort genutzt, aber der Grundstein war gelegt und an ihm konnten auch die Verheerungen der Völkerwanderungszeit nicht nachhaltig rütteln. Ab dem Mittelalter begann, angestoßen durch Karl den Großen, die Herrschaft der Geistlichkeit über die Rebpflege: große Klöster wie die Stifte Melk in der Wachau, Göttweig im Kremstal sowie Heiligenkreuz und Klosterneuburg bei Wien unterhielten riesige Flächen, allgemein blühte der Weinbau dank der damaligen Warmzeit: die Klimagrenze lag 200 Meter höher, was die Rebstöcke auch in den bergigen Regionen Salzburgs, Kärntens und Tirols und insgesamt auf einem Vielfachen der heutigen 47 000 Hektar gedeihen ließ.

Die weltliche Obrigkeit in Person der Herzöge von Österreich erkannte früh das Potential des Weins als Wirtschaftsfaktor und schuf im 14. Jahrhundert einerseits Rechtssicherheit in vielen den Weinbau betreffenden Fragen, andererseits begann man, mit dem sogenannten Ungeld Weinkonsum zu besteuern – die Erfindung der ersten indirekten Steuer Europas. Einmal auf den Geschmack gekommen, übertrieb man es aber irgendwann damit und würgte in der Frühen Neuzeit das Weinwesen, das ohnehin schon durch die Konkurrenz des preiswerteren Bieres, den Dreißigjährigen Krieg und die Kleine Eiszeit gebeutelt war, recht radikal ab. Die daraufhin einsetzende Billigwein-Schwemme konnte von Maria Theresia immerhin ein bisschen gebremst werden, indem sie die Verwertung desselben für die Herstellung von Schnaps, Senf und Essig verfügte und damit eine Tradition begründete, die bis heute fortreicht und sich im Angebot dutzender solcher Erzeugnisse auch in den allerländlichsten Kleinstbetrieben niederschlägt. Ihr Sohn, Kaiser Joseph II., etablierte durch seinen Erlass, selbst erzeugte Lebensmittel auch in den eigenen vier Wänden verkaufen zu dürfen, dann schließlich die Heurigen-Kultur, sehr zur Freude der einfachen arbeitenden Bevölkerung, deren liebste Sonntagsbeschäftigung der Gang dorthin in der Folgezeit wurde. Doch auch für sich selbst wollte der Adel etwas haben: dass das Kaiserhaus und die sonstige Upper Class des Habsburger-Reiches seit jeher Champagner besonders schätzte, machte sich 1842 Robert Schlumberger zunutze, als er in Bad Vöslau ein Unternehmen gründete, das erstmals österreichischen Schaumwein in Flaschengärung herstellte.

Ein Unternehmen von der Größe Schlumbergers ist allerdings eher ungewöhnlich. Über zwei Drittel der österreichischen Winzer betreiben den Weinbau lediglich als Nebenerwerb, bei einer durchschnittlichen Anbaufläche von nur drei Hektar je Betrieb können die wenigsten vom Wein allein leben. Nur etwas über ein Dutzend Betriebe fährt überhaupt einen Jahresertrag von über einer Million Liter ein. Diese kleinteilige Struktur ist es aber wohl auch, was die unglaubliche Vielfalt dieses kleinen Weinlandes ausmacht. Viele der autochthonen Trauben und Spezialitäten, für die vinophile Touristen in die Alpenrepublik pilgern, wären ohne den Einsatz heimatverbundener Winzerfamilien nicht möglich, die auf gerade mal drei Prozent der landwirtschaftlichen Fläche 20 Prozent des gesamten Agrarumsatzes erwirtschaften. Text: Dario Sellmeier

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Weine

Champagne Georges Laval Les Hautes Chèvres Brut Nature 2015 BIO

Champagner · Cumières Premier Cru · Pinot Meunier · Brut Nature · Bio

Georges Laval Les Hautes Chèvres Premier Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Pinot Meunier aus der Parzelle Les Hautes Chèvres in Cumières. Georges Laval keltert hier aus alten Meunier-Reben einen puristischen, terroirgeprägten Champagner. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt. Im Glas klar und mineralisch.


Cumières

Cumières liegt in der Vallée de la Marne und ist als Premier Cru klassifiziert. Die Einzellage Les Hautes Chèvres prägt mit ihren kalkgeprägten Böden die Tiefe und Mineralität dieses Meunier. Georges Laval arbeitet naturnah und ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Meunier aus alten Reben der Einzellage Les Hautes Chèvres. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses im Eichenfass; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Meunier mit der charakteristischen Tiefe und Klarheit der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas lohnt sich. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, feine Vorspeisen und gereifter Käse.


Lage: Les Hautes Chèvres, Cumières (1er Cru), Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: Eichenfass, naturnah, ohne Dosage

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Frankreich

Charles Dufour Vin de Comptoir Coteaux Champenois blanc L21

Weißwein · Coteaux Champenois · Naturwein · Champagne

Charles Dufour Coteaux Champenois Blanc L21 ist ein stiller Weißwein aus der Champagne und Teil von Charles Dufours Herzensprojekt „Bulles de Comptoir". Er besteht zu rund drei Vierteln aus Pinot Noir, ergänzt um Chardonnay und Pinot Blanc. Naturnah und ohne Schwefel bei der Abfüllung gemacht, ist er ein eigenständiger, verspielter Wein. Charles Dufour gilt als Kult.


Coteaux Champenois

Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Charles Dufour ist ein für seine naturnahen, eigenständigen Weine bekannter Winzer der Region. Die Trauben spiegeln das kühle Klima und die kalkgeprägten Böden der Champagne wider.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht zu rund drei Vierteln aus Pinot Noir, ergänzt um Chardonnay und Pinot Blanc. Der Wein reift über ein Jahr in gebrauchten Holzfässern und wird ohne Schwefelzugabe abgefüllt – naturnah und ohne klassische Schönung.

Im Glas

In der Nase zunächst wild und würzig, mit frischem Weißbrot, unreifem Kernobst und Limette; der Wein braucht Luft und wird mit jedem Schwenk harmonischer. Am Gaumen geradlinig und salzig-mineralisch, mit exemplarischer Frische und präziser Länge. Hinter der vordergründigen Leichtigkeit steckt viel innere Kraft.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren und dem Wein Luft geben – idealerweise dekantieren. Er entwickelt sich im Glas spürbar.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Champagne (Coteaux Champenois)
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: über 1 Jahr gebrauchtes Holzfass, ohne Schwefel bei der Füllung

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Spirituosen

Schwedhelm Weinbrand 1998

Spirituose · Weinbrand · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Weinbrand 1998 ist ein gereifter Winzer-Weinbrand aus dem Zellertal in der Nordpfalz. Aus eigenem Wein gebrannt und über viele Jahre gereift, ist er eine seltene, charaktervolle Spirituose aus dem Hause Schwedhelm.


Herkunft

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet – der ältesten Weinbau treibenden Gemeinde der Pfalz, geprägt von kühler Lage und kalkreichen Böden. Neben seinen Rieslingen und Burgundern hat das Gut mit diesem Weinbrand aus dem Jahrgang 1998 eine besondere Rarität aus eigenem Wein im Programm.

Herstellung und Reifung

Ein Weinbrand aus eigenem Wein des Weinguts, gebrannt und über viele Jahre gereift. Der Jahrgang 1998 steht für eine lange Reifung, die dem Destillat Tiefe und Rundheit verleiht.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. Ein gereifter Weinbrand mit weicher, runder Textur und der Würze langer Fassreife; ausgewogen und lang im Nachklang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur (18–20 °C) im bauchigen Glas servieren – als Digestif nach dem Essen.

Passt zu: dunkler Schokolade, Trockenfrüchten, Gebäck oder einer guten Zigarre.


Herkunft: Pfalz, Zellertal (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Art: Weinbrand (Brandy), aus eigenem Wein
Jahrgang: 1998
Füllmenge: 0,5 Liter

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Rebsorten

Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling Tonschiefer (Gutsriesling) Dönnhoff Nahe Tonschieferböden · Hanglagen trocken Edelstahl & großes Holzfass 2023

Der Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023 ist der perfekte Einsteiger-Riesling des Guts. Frisch, fruchtig und voller Finesse – ein mineralischer Nahe-Riesling, der richtig Spaß macht.


Tonschiefer – der Einsteiger-Riesling von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Tonschiefer ist der Gutsriesling des Hauses und zeigt schon auf Einstiegsniveau die klare, mineralische Handschrift des Guts.

Die Reben wachsen auf Hanglagen rund um den Leistenberg, geprägt von Tonschieferböden. Dieser Untergrund gibt dem Wein seine Frische, Finesse und mineralische Prägung.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Tonschieferböden bewahrten Frische, Finesse und eine klare mineralische Ader – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Hanglagen rund um den Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Tonschieferböden.

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank und in großen Eichenholzfässern, ganz auf Frische, klare Frucht und mineralische Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Ein frischer, mineralischer Riesling: helle Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine Schiefermineralität. Am Gaumen saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner Schiefermineralität – saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und frischem, mineralischem Nachhall.

Ein frischer, mineralischer Nahe-Riesling mit viel Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und leichter asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Hanglagen rund um den Leistenberg, Nahe; Tonschieferböden
Klassifikation: Gutsriesling, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Gärung im Edelstahltank und im großen Eichenholzfass

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Frankreich

Le Moine Grands Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Grands-Échézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Grands-Échézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Grands-Échézeaux Grand Cru 2022 stammt aus einer der ranghöchsten Lagen der Côte de Nuits, direkt oberhalb des Clos de Vougeot – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir von großer Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Grands-Échézeaux – Grand Cru über dem Clos de Vougeot

Grands-Échézeaux liegt in der Gemeinde Flagey-Échézeaux, unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot und nördlich von Vosne-Romanée. Mit nur rund 9 Hektar ist er deutlich kleiner, einheitlicher und ranghöher als der benachbarte, weitläufige Échézeaux – auf gut dränierten Kalk-Ton-Böden am Mittelhang. Das ergibt Pinot Noirs am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote und dunkle Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, festes Tannin und große Lagerfähigkeit, dabei mehr Tiefe und Struktur als der einfache Échézeaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 brachte an der Côte de Nuits eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Ernte mit tiefer, klar definierter Frucht, samtigem Tannin und guter Balance. In einem strukturreichen Grand Cru wie Grands-Échézeaux ergibt das einen kraftvollen, dichten und zugleich eleganten Pinot Noir mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Grands-Échézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem gut dränierten Kalk-Ton-Hang oberhalb des Clos de Vougeot lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2022 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, samtigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Grands-Échézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9 ha unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot; gut dränierte Kalk-Ton-Böden am Mittelhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

De Sousa Champagne Avec le Temps Grand Cru Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

De Sousa Avec le Temps Grand Cru Extra Brut ist ein reiner Chardonnay-Champagner (Blanc de Blancs) aus den besten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs – vor allem Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger und Cramant. Die Trauben stammen von alten, biodynamisch bewirtschafteten Reben und werden von Hand gelesen. Im Glas hellgolden mit feiner Perlage.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Die Grand-Cru-Dörfer Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger und Cramant zählen zu den besten Lagen für Blanc de Blancs und verleihen dem Champagner seine kalkige Spannung und salzige Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay von alten Reben. Nach der Flaschengärung reift er lange auf der Hefe, was ihm eine cremige Textur gibt. Mit dezenter Dosage von rund 5 g/l bleibt er als Extra Brut balanciert, ohne die straffe Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Hellgolden mit feiner Perlage. In der Nase reife Äpfel, Birnen und Zitronenzesten, dazu frisch gebackene Brioche, geröstete Haselnuss und ein Hauch Meeresbrise; mit Luft Trockenfrüchte, Mandel und feine Kräuter. Am Gaumen klar und präzise, mit frischer Chardonnay-Frucht und cremiger Textur. Der Nachhall ist lang, salzig und von kalkiger Spannung getragen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger, Cramant – Grand Cru); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, langes Hefelager, ~5 g/l Dosage

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Schaumweine

Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut

Champagner · Champagne · Chardonnay & Pinot Noir · Extra Brut

Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut ist eine Champagner-Cuvée aus überwiegend Chardonnay, ergänzt um Pinot Noir, mit einem Anteil Reservewein für Tiefe und Reife. Die Trauben stammen aus Coizard-Joches und Congy, Lagen mit kalkgeprägter Mineralität. Mit nur 1 g/l Dosage bleibt er kompromisslos klar und puristisch. Im Glas ein kühler, präziser Champagner.


Coizard-Joches & Congy

Die Lagen Coizard-Joches und Congy liegen im Süden der Côte des Blancs (Coteaux du Petit Morin) in der Champagne. Sie sind für ihre kalkgeprägte Mineralität bekannt, die dem Champagner seine kühle, präzise und fast salzige Spannung verleiht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint rund 74 % Chardonnay und 26 % Pinot Noir, davon etwa ein Drittel Reservewein für zusätzliche Tiefe und Reife. Abgefüllt mit nur 1 g/l Dosage als Extra Brut, bleibt der Stil klar und puristisch.

Im Glas

Helles Gold mit zurückhaltender, fein integrierter Perlage. Zunächst verschlossen, öffnet er sich mit Luft: Zitrusfrucht, feine Kräuter, ein Hauch weißer Blüten und eine klare, kalkige Frische. Am Gaumen fokussiert und druckvoll, ohne laut zu sein, mit feiner Textur und salziger Spannung. Mit Zeit gewinnt er an Breite und Balance.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas oder im Dekanter lohnt sich. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Coizard-Joches & Congy, Côte des Blancs / Coteaux du Petit Morin (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Chardonnay/Pinot Noir + Reservewein, 1 g/l Dosage

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Australien

Noon Eclipse 2020

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

92 % Grenache · 8 % Shiraz McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2020

Der Noon Eclipse 2020 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – wunderbar parfümiert, am Gaumen mit süßer Frucht und fester Struktur, fast Pinot-artig im Stil, aber mit mehr Körper.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz. Der 2020er ist eine Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz.

Jahrgang 2020 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2020er: „Der 2020 Noon Eclipse ist sehr gut geraten. Er ist wunderbar parfümiert und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran rieche. Im Mund zeigt er beim Auftakt süße Frucht, dann übernimmt eine richtig feste Struktur und hinterlässt einen wunderbar langen Aromenschwanz. Er ist im Stil recht Pinot-artig, aber mit mehr Körper. Er wird ab Freigabe jederzeit köstlich zu trinken sein, und ich erwarte, dass er langsam reift." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz, Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Wunderbar parfümiert in der Nase, mit duftiger roter Frucht und feiner Würze. Am Gaumen beim Auftakt süße Frucht, der eine richtig feste Struktur folgt; ein langer, anhaltender Aromenschwanz prägt das Finale. Im Stil fast Pinot-artig, dabei aber mit deutlich mehr Körper und Tiefe.

Recht Pinot-artig im Stil, aber mit extra Körper – wunderbar parfümiert, mit langem Aromenschwanz.

Ab Freigabe jederzeit köstlich, reift aber langsam über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 92 % Grenache, 8 % Shiraz; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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