Das Weinbaugebiet Wagram

Über Zweigelt, PiWis, die Reblaus und eine Mostwaage

Gegründet wurde sie im Stift Klosterneuburg, mit seiner neunhundertjährigen Geschichte eines der ältesten Weingüter des Landes, außerdem das größte private und – bereits seit 2009 – das erste, das klimaneutral wirtschaftet. Beide sind ähnlich legendär, das Klosterweingut und sie, die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau. Der sehr bürokratische Name lässt es schon vermuten: diese Institution untersteht, übrigens als einzige ihrer Art in ganz Österreich, direkt dem Landwirtschaftsministerium. Das wiederum lässt Schlüsse darauf zu, wie wichtig dem Staat die Ausbildung seiner Winzer ist – an der 1860 gegründeten und damit ältesten Weinbauschule der Welt werden etwa 160 Schüler etwa in Kellerwirtschaft, Rebenzüchtung – hier ganz auf der Höhe der Zeit mit Fokus auf sogenannten „PiWis“, pilzwiderständigen Sorten, die in bisher als zu kühl erachteten Regionen angebaut werden können -, aber auch Nachhaltigkeit unterrichtet. Entwickelt wurde hier zum Beispiel die Klosterneuburger Mostwaage, deren Zuckergrade das Pendant zu den in Deutschland genutzten Oechsle-Graden darstellen. Sie ist nicht nur in Österreich verbreitet, sondern aus historischen Gründen nach wie vor in fast allen Regionen des ehemaligen Habsburgerreichs, etwa in Italien, Ungarn, Slowenien und Teilen des Balkans. In der Vergangenheit schoss man mit zu forscher Forschung manchmal allerdings auch über das Ziel hinaus: beim Versuch, mit dem Mehltau eine der großen Plagen der Weinwelt zu bekämpfen, holte man sich unbeabsichtigt eine noch viel größere ins Land: auf den Rebstöcken, die man aus akademischen Zwecken aus der Neuen Welt importierte, hatte sich die Reblaus niedergelassen und verbreitete sich nun von Klosterneuburg aus in ganz Europa. Der Direktor musste unter Polizeischutz gestellt werden, so erzürnt waren die Weinbauern der Umgebung über die Vernichtung ihrer Ernten. Wenige Jahre später entdeckte derselbe allerdings auch, dass sich die Kombination aus robusten amerikanischen Unterlagen und aufgepfropften heimischen Edelreisern als ausreichend widerständig erwies.

Einige Jahrzehnte später, 1921, kreuzte ein gewisser Fritz Zweigelt aus den beiden alten österreichischen Sorten St. Laurent und Blaufränkisch eine neue Traube, die sich ab der Nachkriegszeit langsam aber sicher zur führenden Rotweinrebe Österreichs mausern sollte, auch wenn sie am Ort ihrer Entstehung ironischerweise nur auf 15 Prozent der Fläche kultiviert wird. Die Gründe für ihren Aufstieg lagen einerseits in ihrer besonderen Eignung für die Erziehung in Hochkultur, mit der Lenz Moser Anfang der 50er den Weinbau revolutioniert hatte, andererseits in der Anspruchslosigkeit in Bezug auf die Böden. Moser war es auch, der der Rebe zum eingängigen Namen ihres Züchters verhalf, nachdem sie lange Zeit nur als das Kreuzungsprodukt ihrer Elternreben etikettiert worden war. Ob der Zweigelt Zweigelt bleiben darf, war in Österreich vor einiger Zeit Gegenstand einer heftigen Debatte: weil der Namensgeber als überzeugter Nationalsozialist galt, gab es alle möglichen Vorschläge für eine Umbenennung, von durchaus ernst gemeinten wie „Österreich Blau“ bis hin zum augenzwinkernden „Blauen Montag“. Der schon länger existierende Alternativname „Rotburger“, welcher mit „Blauburger“ und „Goldburger“ den schön aufeinander abgestimmten Dreiklang der wichtigsten Züchtungen Zweigelts bildet, wurde ebenfalls in Betracht gezogen, angesichts der Erfolglosigkeit der beiden anderen Rebsorten aber verworfen. Mittlerweile hat sich die Affäre etwas abgekühlt, der allergrößte Teil der Winzerschaft hat aus Marketinggründen den Namen „Zweigelt“ beibehalten, lediglich der Dr. Fritz Zweigelt-Preis für verdiente Weingüter wurde 2016 eingestampft.

Anders als in den Gebieten rund um Krems ist am Wagram sowohl das Klima als auch das Bodenprofil von einer mustergültigen Einheitlichkeit. Klimatisch ist er ganz und gar den Luftströmen der Pannonischen Tiefebene hingegeben, die, ungehindert durch größere Erhebungen in der Landschaft, am Tag sehr warme Winde hertragen, die Nächte aber sehr kalt werden lassen. Das mag der Grüne Veltliner gern, mit einem Anteil von zwei Dritteln die Leitrebe der Region, die hier einen anderen Charakter entwickelt als auf den mineralischen Urgesteinsböden, die weiter im Nordwesten vorherrschen: er gerät weniger schlank, legt sich stattdessen eine gewisse Schmelzigkeit zu und weiß so in Kombination mit einer saftigen, eher gelben als grünen Frucht auch diejenigen zu überzeugen, denen ein Wachauer Veltliner zu knackig-karg daherkommt. Zu verdanken ist das der meterdicken Lössschicht, die sowohl Wärme als auch insbesondere Wasser hervorragend speichern kann und damit die in ihr wurzelnden Reben während der heißen Sommer der letzten Jahre gut versorgte. Ob die Vorherrschaft der weißen Sorten allerdings auf Dauer anhalten wird, ist fraglich. Wäre es nicht so, müsste man sich gewiss umstellen: als Riedenweine, also höchste Qualitätsstufe, sind aktuell nur Riesling, Grüner Veltliner und Roter Veltliner zugelassen. Letzterer ist trotz seines Namens ein Weißwein, und eine Spezialität der Region noch dazu. Allerdings bedarf er einer radikalen sogenannten Grünlese, also des Wegschneidens eines großen Teils noch unreifer Trauben, um zu ausreichend geschmacklichem Ausdruck zu finden. Verfärben sich die Schalen der Weinbeeren rötlich (daher stammt sein Name), hat man alles richtig gemacht, dann gerät der Wein feinwürzig und hält sich viele Jahre. Die anstrengende notwendige Handarbeit hat ihn von der ehemals verbreitetsten Rebsorte der Region zu einer Liebhabertraube herabsinken lassen, die in ganz Österreich nur noch 200 Hektar beanspruchen darf, was aber manche Winzer wie etwa Josef Fritz aus Zaußenberg nicht davon abgehalten hat, den Roten Veltliner zu seiner Leitrebe zu machen. Aufgrund seiner Toleranz auch für glühende Hitze wird aus ihm vielleicht doch noch eine Traube der Zukunft. Ebenso fit für klimatische Veränderungen ist seit jeher der Gemischte Satz, eine Besonderheit des Wiener Raumes, bei der verschiedene Rebsorten – mit entsprechend verschiedenen Resistenzen gegen Umwelteinflüsse – in einem gemeinsamen Weingarten angebaut und auch zusammen eingemaischt werden – in früheren Jahrhunderten, als man noch nicht über eine klare Ampelographie verfügte, der Standard im Weinbau. Franz Leth aus Fels am Wagram treibt es damit richtig auf die Spitze und hält wahrscheinlich den geheimen Weltrekord für die meisten Rebsorten in einem Wein: 200 unterschiedliche Trauben, von denen sich jeweils nur einige Stöcke im Versuchsweingarten des Gutes befinden, haben ihren Saft zu diesem Gemischten Satz der Extraklasse beigesteuert. Und auch Süßweine, insbesondere Eisweine von erlesener Qualität gewinnen von Jahr zu Jahr an Bedeutung, auch wenn sie (noch) nicht den Gebietsnamen tragen dürfen, sondern sich mit einem schlichten „Niederösterreich“ begnügen müssen.

Will man von Wien aus einen Abstecher in ein Weinbaugebiet der Umgebung machen, bietet sich der Wagram, der bis 2007 noch Donauland hieß, besonders an: nicht so überlaufen wie die Wachau, dazu mit einer sehr sanften Landschaft, die ohne große Mühen durchwandert werden kann. Folgt man der langgestreckten Erhebung, mag man gar nicht glauben, dass hier „nur“ 2500 Hektar bewirtschaftet werden, denn der glücklicherweise nach Süden ausgerichtete, bis zu 20 Meter hohe Hang ist über und über mit Reben bepflanzt – auch wenn besonders kleinere Winzer dem Kostendruck, den die Bewirtschaftung des an vielen Stellen für Maschinen unzugänglichen Wagrams erzeugt, nicht standhalten konnten und aufgaben. Geologisch betrachtet handelt es sich bei ihm um eine 30 Kilometer lange Geländestufe, die sich auf einem Urgesteinssockel durch die Ablagerung vom Wind hergetragener feiner Sedimente aus Sand, Kalk und Lehm am Ufer des Urmeeres bildete. Alt ist sein aus dem Mittelhochdeutschen stammender Name, bestehend aus den Begriffen „wac“, der mit Welle oder Woge zu übersetzen ist und dem auch heute noch geläufigen „rain“, einen Hang bezeichnend. Nicht nur äußerlich macht man ihn sich zur Nutze, in ihn hinein grub man seit jeher auch Keller für Weinbereitung und -lagerung, ja darüber hinaus ganze unterirdische Gangsysteme, sogenannte Erdställe, deren vermutete Funktionen unter Archäologen kontrovers diskutiert werden und von Zufluchtsorten bei feindlichen Angriffen bis zu heidnischen und frühchristlichen Kultstätten reichen. Mit dem „Lössfrühling am Wagram“ setzt die Region seit einigen Jahren ihrem Boden an ganzen vier Wochenenden ein Denkmal, bei dem der Rebensaft natürlich auch nicht zu kurz kommt: 100 Winzer laden zur Verkostung von insgesamt 1200 Weinen.

Die Donau durchfließt das Weinbaugebiet in der Mitte von Westen nach Osten und trennt es so in einen nördlichen Teil mit dem eigentlichen Wagram und einen südlichen mit dem beschaulichen Tullnerfeld, das eher mit gröberen Schotterböden aufwartet und im Osten bei Klosterneuburg bis vor die Wiener Stadtgrenze reicht. Im Tullnerfeld münden viele Flüsse in die Donau, die ihrerseits namensgebend für andere Weinbaugebiete in der Nähe sind, etwa die Traisen, die Krems oder der Kamp. Die Winzer sind sehr gastfreundlich hier, auch weil man weiß, dass der Besuch weinbegeisterter Touristen nicht selbstverständlich ist. Bis vor etwa 20 Jahren hatte kein Kenner Wagramer Weine auf dem Schirm, der Landstrich zwischen den beiden großen Namen Wachau und Wien galt weintechnisch als Niemandsland ohne eigenen Charakter. Es waren Winzer wie Karl Fritsch oder Bernhard Ott, die konsequent auf Biodynamie und damit einhergehende Handarbeit setzten und dem unter Übervermarktung leidenden Wagramer Wein endlich ein eigenes Gesicht schenkten. Die Vereinigung „respekt-BIODYN“, die von beiden maßgeblich mitangestoßen wurde, vereint mittlerweile einige der interessantesten Winzer im deutschsprachigen Raum wie Heinrich, Claus Preisinger, Clemens Busch oder Wittmann. Zudem erkannte man in der steigenden Nachfrage nach Pet Nat und Orange-Weinen früh einen der großen Trends der Zukunft und ist darin neben dem Neusiedlersee auch jetzt österreichweit noch führend.

Die einen kehren also zur Ursprünglichkeit zurück, die anderen haben sie nie verlassen. Viele Heurige hier verdienen noch ihren Namen, haben tatsächlich nur wenige Wochen im Jahr geöffnet und wenig gemein mit den großen Wiener Lokalen, die nurmehr gewöhnliche Restaurants im Heurigenstil sind. In Großriedenthal kann man im „Museum der einfachen Dinge“ den Alltag einer bäuerlichen Gemeinschaft in der Frühen Neuzeit nachempfinden, und in Grafenwörth hat sich mit der Fass- und Bottichmanufaktur Benninger eine der ganz wenigen Betriebe Mitteleuropas erhalten, die noch jene Behältnisse herstellen, die bis zur Etablierung der Flasche unverzichtbar für die Aufbewahrung des Rebensaftes waren und auch heute für den Barrique-Ausbau noch nachgefragt werden. Und selbst im Obstbau behaupten sich alte Kulturen gegen intensive Landwirtschaft: wie die Wachau für ihre Marille ist der Wagram bekannt für seine Walnüsse. Die „Wagramer Nuss“ findet sich im Register der traditionellen österreichischen Lebensmittel, mit dem das Landwirtschaftsministerium diesen den Status von bewahrenswerten Kulturgütern zugesteht. Eingeführt bereits durch die Römer, werden die Bäume bis heute liebevoll gepflegt und zu den unterschiedlichsten Leckereien, besonders den in Österreich seit jeher beliebten Mehlspeisen, verarbeitet und entfalten so in Palatschinken, Strudel, Buchteln oder Torten ihr Aroma. Weinliebhabern dürfte die Walnuss aber vor allem als Bestandteil des Nussbrotes begeben, das von vielen Winzern während der Weinprobe gereicht wird oder beim Restaurantbesuch die Speisenfolge einläutet.

Der Wagram – ein Weinbaugebiet der leisen Töne, das behutsam seiner ganz eigenen Zukunft zustrebt. Zwischen neuen Wegen in Klosterneuburg und alten Pfaden im Löss entspinnt sich ein feines Netz, in dem sich der aufgeschlossene Weintrinker nur allzu leicht verfangen kann! Text: Dario Sellmeier

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses Les Hautés 2023

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2023

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2023 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Cinq Climats Volnay 1er Cru (Frankreich) 2021 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist eine rare Ausnahmecuvée: Erstmals in der Geschichte der Domaine assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen in einen einzigen Wein – ein „Greatest Hits" Volnays von nur elf Fässern.


Cinq Climats – fünf Lagen in einer Cuvée

Der frostbedingt winzige Ertrag 2021 reichte nicht aus, um die einzelnen Volnay-Premiers-Crus jeweils als eigenständige Abfüllung zu erzeugen. So entstand erstmals der Cinq Climats: eine Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, vereint in einer einzigen Cuvée. Frédéric Lafarge beschreibt sie als Wein, der zugleich die Generosität, die Mineralität und die Noblesse seiner großen Lagen in sich trägt.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Volnay

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang. Lafarge verlor rund 80 % der Ernte; die weit fortgeschrittenen Reben wurden von Schnee und anschließendem Frost getroffen.

Was blieb, kam gesund und ohne Fäulnis in den Keller – und ergab klassische, frische und präzise Weine mit der für die Domaine typischen Klarheit.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol. Insgesamt nur elf Fässer.

Alle fünf Lagen wurden gemeinsam in einem Tank vergoren, von Hand vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte mit nur rund 5 % Neuholz in überwiegend gebrauchten Fässern, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Mittleres Rubin, kein tiefes Schwarz. Ein schimmerndes Bouquet aus rotem Beeren- und Kirschobst, Brombeerranke, zerstoßenem Stein und einer feinen pfeffrigen Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frischer Säure und großer Harmonie – klassisch und präzise, mit saftigem, langem Abgang.

Erstmals alle fünf Volnay-Premiers-Crus in einer Cuvée – ein „Greatest Hits" von nur elf Fässern.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; von Hand vollständig entrappt; ca. 5 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Spirituosen

Valverde Grappa di Moscato L'Armonia

Spirituose · Grappa · Moscato · Italien

Valverde Grappa di Moscato L'Armonia ist eine sortenreine italienische Grappa aus Moscato-Trester. Klar und unverändert (bianco), besticht sie durch die unverwechselbar blumig-aromatische Art der Muskattraube.


Herkunft / Italien

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand und darf ausschließlich aus in Italien gewonnenem Traubentrester hergestellt werden. Diese Grappa stammt sortenrein vom Moscato (Muskat) – einer der ältesten und aromatischsten Rebsorten. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester der Moscato-Traube. Als klare Grappa (bianco) reift sie nicht im Holz, sondern bewahrt unverfälscht die typische blumig-traubige Aromatik des Moscato.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase intensiv blumig und traubig, mit der charakteristischen Muskat-Aromatik, dazu Anklänge von Rosenblüte und Litschi. Am Gaumen weich und aromatisch, mit klarer Frucht und einem feinen, anhaltend wärmenden Abgang.

Pur genießen

Leicht gekühlt in einem Grappa-Glas servieren – als aromatischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder zu Obstdesserts und Gebäck.


Herkunft: Italien; Valverde
Art: Grappa (klar, bianco)
Grundlage: Trester der Moscato-Traube (sortenrein)
Reifung: ohne Fassreife

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Mesnil Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Mesnil 2019 präsentiert sich nach über fünf Jahren Reife unter Naturkork als klarer, charakterstarker Blanc de Blancs aus dem Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger. Puristisch, gradlinig und mineralisch – ein Champagner mit Rückgrat und Persönlichkeit, absolut typisch für seinen legendären Herkunftsort.


Champagne / Le Mesnil-sur-Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem berühmten Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger – einem der größten Chardonnay-Terroirs der Welt. Die Trauben stammen aus drei Parzellen: Les Zailleux, Le Tilleul und Les Hautes Mottes, größtenteils im unteren Hangbereich, wo das Terroir Weine von Substanz, Spannung und innerer Ruhe hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork, was ihm Tiefe, Komplexität und Präzision verleiht. Mit nur 2.000 Flaschen eine seltene Parzellen-Selektion.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase konzentriert und fast puristisch: Zitruszeste, grüne Mandel und feine Kreideanklänge, mit Tiefe und Präsenz. Am Gaumen gradlinig, druckvoll und sehr strukturiert, mit straffer Frische und dichter Textur; der markante, fast salzige mineralische Ausdruck verleiht dem langen Finale eine klare, fast kristalline Handschrift.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger (Parzellen Les Zailleux, Le Tilleul, Les Hautes Mottes), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Produktion: 2.000 Flaschen; Jahrgang 2019

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Rebsorten

Künstler Hochheimer Hölle Riesling TBA 2015

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hochheimer Hölle Trockenbeerenauslese edelsüß 0,375 l 2015

Die Künstler Hochheimer Hölle Riesling Trockenbeerenauslese 2015 ist die edelsüße Krönung einer der großen Hochheimer Lagen – monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich, von enormer Länge und Fülle. Eine seltene Schatzkammer in der 0,375-Liter-Flasche.


Hochheimer Hölle – Lage und Boden

„Hölle" leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Halde(a) = steiler Berg" ab. Diese Südlage mit 15 Prozent Neigung zieht sich östlich der Hochheimer Altstadt auf den Main zu. Der Tonmergelboden besteht aus feinsten Tonpartikeln und reichlich Kalk – ein mineralisches Kraftpaket. Durch den darüber liegenden, lockeren, braunen Lösslehm erhält die Rebe reichlich Wasser und Luft zum Gedeihen.

Die Lage Hölle hat monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich; ihre Weine zeigen enorme Länge und Fülle. Sie ist die kraftvollste der Hochheimer Lagen – eine ideale Basis für eine konzentrierte, langlebige Trockenbeerenauslese.

Jahrgang 2015 – Rheingau

2015 gilt im Rheingau als herausragender Riesling-Jahrgang: ein warmer, sonnenreicher Sommer und ein optimaler Herbst brachten vollreifes, kerngesundes Lesegut mit großer Substanz und feiner Säure. Ideale Bedingungen für edelsüße Spitzenweine, in denen sich die Edelfäule (Botrytis) in ihrer reinsten, konzentriertesten Form zeigt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2015, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß, 0,375 l.

Selektive Lese einzelner, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren in mehreren Durchgängen von Hand – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Leuchtendes Bernsteingold. In der Nase ein betörendes, hochkonzentriertes Bukett von kandierter Aprikose und Quitte, Honig, Dörrfrüchten (Feige, Rosine), Orangenmarmelade und exotischer Frucht, untermalt von der typischen Botrytis-Würze und einem mineralischen Zug. Am Gaumen von dichter, fast öliger Fülle und enormer Konzentration, die dennoch von einer rassigen, lebendigen Säure getragen und ausbalanciert wird – monumental und zugleich elegant.

Monumentale Kraft und mineralische Eleganz – von enormer Länge und Fülle.

Ein Wein für die Ewigkeit mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial; der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hochheimer Hölle (Deutschland); Südlage mit 15 % Neigung zum Main, Tonmergel mit Kalk unter lockerem braunem Lösslehm
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß; 0,375 l
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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USA

Saxum The Hexe 2018

Rotwein · Paso Robles · Grenache-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée The Hexe Multi-Vineyard · James Berry & G2 Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden lange Reife · Amphore & Puncheon 2018

Der Saxum The Hexe 2018 ist eine rare, um Grenache gebaute Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus den Spitzenlagen James Berry und G2 in Paso Robles. Vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit dunkler Beerenfrucht, Lakritz, würzigen Kräutern und einer beeindruckenden Mineralität – im Stil eines großen Châteauneuf-du-Pape.


The Hexe – die „Hexe" unter den Grenaches

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Name „The Hexe" (deutsch für Hexe) ist Programm: Für diese Cuvée wählt Justin Smith die dunkelsten, kraftvollsten und „teuflischsten" Grenache-Lots aus – jene mit der meisten Struktur und Tiefe. Der 2018er entstammt zu 60 % dem James Berry Vineyard und zu 40 % dem G2 Vineyard.

Beide Lagen liegen im Willow Creek District westlich von Paso Robles auf kargen, kalkreichen Böden, die in der Region selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der einen besonders reinen, frischen und zugleich konzentrierten Stil hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir von James Berry und G2 ergibt das einen vollmundigen, tiefgründigen Grenache von großer Klarheit, dessen Fülle von einer markanten mineralischen Frische getragen wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro (Mourvèdre), 13 % Graciano, 10 % Syrah und 5 % Petite Sirah, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Syrah dunkle Frucht und Pfeffer; Petite Sirah Farbe und festes Tannin. Der Hexe reift charakteristisch besonders lange in verschiedenen großen Gebinden – großen Puncheons und Beton-Amphoren –, die die Frucht und die kalkige Mineralität in den Vordergrund stellen, ohne sie mit Holznoten zu überlagern. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der um Grenache gebauten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: leuchtendes, nicht ganz undurchdringliches Purpur im Glas, dazu reichlich dunkle Beerenfrucht und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz, pfeffrige Kräuter und florale Anklänge, untermalt von einer ausgeprägten kalkigen Mineralität. Am Gaumen vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit seidigem Tannin ohne harte Kanten und einer mineralischen Frische, die in einen langen, parfümierten Nachhall mündet.

Dunkle Beere und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz und pfeffrige Kräuter über kalkiger Mineralität – konzentriert, rein und seidig, sehr lang.

Profitiert von kurzer Kellerreife; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus James Berry (60 %) und G2 (40 %), Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro, 13 % Graciano, 10 % Syrah, 5 % Petite Sirah (trocken)
Ausbau: besonders lange Reife in verschiedenen großen Gebinden (große Puncheons und Beton-Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

Metzger Filet Noir

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Filet Noir ist eine fruchtbetonte, tiefdunkle Rotweincuvée aus klassischen und internationalen Rebsorten vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Mit einem Hauch schwarzer Johannisbeere, Schokolade und etwas Graphit. Im Mund rotbeerige Fruchtfülle und spannendes Tannin.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor und eignet sich auch für internationale Rebsorten.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée aus klassischen und internationalen Rebsorten wird fruchtbetont ausgebaut. Das stellt die dunkle und rotbeerige Frucht in den Vordergrund und sorgt für ein spannendes Tanningerüst.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase ein Hauch schwarzer Johannisbeere, Schokolade und etwas Graphit. Am Gaumen rotbeerige Fruchtfülle und spannendes Tannin. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: würzige Lammkoteletts, marinierte Rindersteaks und Grillgemüse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Cuvée (klassische & internationale Sorten), fruchtbetont

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023

Weißwein · Coteaux Bourguignons · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Bourguignons AOC nahe Meursault · Côte de Beaune teils neues Eichenholz 2023

Der Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023 der Domaine Latour-Giraud stammt aus Weinbergen, die unmittelbar an die Appellation Meursault angrenzen. Ein trockener, geschmeidiger Weißwein mit feiner, eleganter Textur – weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse, mit nussigem Nachhall, der an Meursault denken lässt.


Coteaux Bourguignons – an Meursault angrenzend

Coteaux Bourguignons ist die regionale Appellation des Burgunds. Die Reben der Domaine Latour-Giraud liegen unmittelbar an der berühmten Appellation Meursault – das prägt den meursault-typischen, nussigen Charakter dieses Chardonnays.

Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault; ihre Handschrift zeigt sich hier auf regionaler Stufe mit eigenständigem Profil.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die geschmeidige, zugleich frische Art dieses Weißweins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Ein Teil des Weins reift in neuen Eichenfässern, was ihm zusätzliche Tiefe und eine feine Würze verleiht. Die sorgfältige Vinifikation macht ihn zu einem lagerfähigen Wein mit eigenständigem Profil.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von weißen Blüten, Mandeln und gerösteten Haselnüssen. Am Gaumen trocken und geschmeidig, mit harmonischer Struktur, feiner Frucht und einem leicht nussigen Nachhall, der an Meursault erinnert.

Weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse über geschmeidiger Textur – mit nussigem, meursault-typischem Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Coteaux Bourguignons; Weinberge angrenzend an Meursault (Côte de Beaune)
Klassifikation: Coteaux Bourguignons AOC
Ausbau: Chardonnay; teils neues Eichenholz

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