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30. April 2023

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Moulin a Vent 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Moulin-à-Vent · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Moulin-à-Vent Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Moulin-à-Vent 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Moulin-à-Vent gilt als der kraftvollste, langlebigste und „burgundischste" der Beaujolais-Crus; seine Granitböden mit hohem Mangananteil verleihen dem Gamay Tiefe, Struktur und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Moulin-à-Vent, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom mangan­reichen Granitboden von Moulin-à-Vent und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein „burgundischer" Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Moulin-à-Vent (Frankreich); Granitböden mit hohem Mangananteil; gilt als kraftvollster und langlebigster der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Rebsorten

Lenotti Rosso Passo

Wein · Rotwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Rosso Passo ist ein samtig-fruchtiger Rotwein vom Gardasee, der vor allem eines will: Trinkspaß. Sangiovese und Merlot bilden das Rückgrat dieses unkomplizierten, süffigen Allrounders mit runder, zugänglicher Art.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben wachsen in den Hügeln östlich des Sees auf Kalk- und Tonböden glazialen Ursprungs; das milde Seeklima sorgt für reife, fruchtbetonte Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus je zur Hälfte Sangiovese und Merlot. Nach leichter Pressung vergärt der Wein 6–8 Tage temperaturkontrolliert, was die fruchtigen Aromen bewahrt. So entsteht ein runder, samtiger und zugänglicher Stil.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase üppig und intensiv, mit roten und schwarzen Beeren (Waldbeeren). Am Gaumen samtig und weich, mit saftiger Frucht, dezenten, gut eingebundenen Tanninen und einem harmonischen, charmanten Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Allrounder für jeden Tag, solo oder zum Essen.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gegrilltem, hellem und rotem Fleisch und Käse.


Lage: Bardolino, Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Rosso – Cuvée aus Sangiovese und Merlot
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung, fruchtbetont

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Rebsorten

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder

Wein · Rotwein · Ahr · Deutschland

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder besticht durch die elegante Komposition von Frucht und Kräuterwürze. Vielschichtig und stoffig, mit dezenten Rauchnoten aus der Barriquereife und fein eingebundenen Gerbstoffen, die die feine Spätburgunderfrucht tragen.


Ahr / Walporzheimer Kräuterberg

Das Weingut Paul Schumacher liegt an der Ahr, einem der renommiertesten Rotweingebiete Deutschlands. Die Lage Walporzheimer Kräuterberg zählt zu den traditionsreichen Steillagen des Tals; ihre Schieferböden und das geschützte Klima bringen elegante, würzige Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Die Reife im Barriquefass verleiht dem Wein dezente Rauchnoten, Stoffigkeit und fein eingebundene Gerbstoffe, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase elegante Frucht und Kräuterwürze, unterlegt von dezenten Rauchnoten. Am Gaumen vielschichtig und stoffig, mit feiner Spätburgunderfrucht, dezent schmeckbaren Gerbstoffen und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Wild, Lamm, gebratener Ente, Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ahr, Walporzheimer Kräuterberg (Deutschland); Weingut Paul Schumacher
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: Reife im Barriquefass

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Australien

Gaelic Cemetery Vineyard Shiraz 2006

Rotwein · Clare Valley · Shiraz

Shiraz Clare Valley Gaelic Cemetery Vineyard Single Vineyard South Australia 24 Monate Barrique 2006

Der Gaelic Cemetery Vineyard Shiraz 2006 ist ein gereifter Single-Vineyard-Shiraz aus dem Clare Valley – aus einem ertragsarmen Weinberg neben dem historischen Friedhof der schottischen Pioniere der Region. Tief, würzig und überraschend elegant, ein Wein mit großer Reifetiefe.


Gaelic Cemetery – Single Vineyard im Clare Valley

Gaelic Cemetery Wines ist ein Joint Venture von Winzer Neil Pike und Vigneron Andrew Pike (Pikes Wines) mit dem Weinbauer Grant Arnold. Das erklärte Ziel: kleine Mengen kompromissloser Clare-Valley-Weine zu erzeugen, die Rebsorte, Jahrgang und die Einzigartigkeit des Ortes widerspiegeln. Der Ansatz ist bewusst minimalistisch – das Distel-Motiv auf dem Etikett stammt von einem alten Grabstein des Friedhofs.

Der Weinberg wurde 1996 von Grant Arnold angelegt – unmittelbar neben dem historischen Gaelic Cemetery, der Begräbnisstätte der schottischen Pioniere, rund fünf Kilometer nördlich des Ortes Clare (daher der Name). Das Pflanzgut stammt von Pikes' Shiraz-Blöcken aus Polish Hill River. In einem versteckten Tal der Clare-Hügel gelegen, ostexponiert beim White Hut, gehört der ertragsarme Weinberg stets zu den am frühesten reifenden Shiraz-Lagen der Region und liefert Trauben mit bemerkenswert harmonischen pH- und Säurewerten.

Jahrgang 2006 – Clare Valley

2006 gilt im Clare Valley als sehr guter Shiraz-Jahrgang, der tief gefärbte, konzentrierte und gut strukturierte Rotweine mit reifer Frucht hervorbrachte. Mit inzwischen rund zwei Jahrzehnten Flaschenreife zeigt der Gaelic Cemetery seine ganze Tiefe – die jugendliche Frucht ist gereifter, vielschichtiger Tertiäraromatik gewichen.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2006, trocken.

Bewusst zurückhaltende „hands-off"-Vinifikation, die dem Weinberg den Vortritt lässt. Reife über 24 Monate in neuen und gebrauchten burgundischen Barriques – ein Holzregime, das auf Finesse statt Wucht zielt und die Eleganz der Lage betont.

Im Glas

Tiefes, reifes Granatrot. In der Nase ein vielschichtiges Bukett aus dunkler Frucht – Brombeere und reife Pflaume –, ergänzt um würzige Noten von schwarzem Pfeffer, Lakritz, Leder und Tabak sowie feine, mit der Flaschenreife gewachsene erdige und balsamische Anklänge. Am Gaumen vollmundig und doch elegant gebaut, mit reifen, geschliffenen Tanninen, guter Frische und langem, würzigem Nachhall.

Ein gereifter Single-Vineyard-Shiraz von Finesse – Clare-Valley-Tiefe mit burgundischer Eleganz.

Auf der Höhe seiner Reife; ein gereifter Wein dieses Alters sollte vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Clare Valley, Gaelic Cemetery Vineyard, White Hut/Stanley Flat nördlich von Clare (South Australia); ostexponiert, ertragsarm, gepflanzt 1996
Klassifikation: Clare Valley, Shiraz (trocken); Single Vineyard
Ausbau: 100 % Shiraz; 24 Monate neue und gebrauchte burgundische Barriques; minimalistische „hands-off"-Vinifikation

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Weine

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé

Roséwein · Cuvée · Dão · Portugal

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé ist ein trockener Roséwein aus dem Dão in Portugal. Er entsteht aus der Zusammenarbeit des galicischen Winzers Eulogio Pomares (Fento Wines) mit Álvaro Castro von der Quinta da Pellada – eine Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén, mineralisch und frisch.


Dão

Der Dão liegt im portugiesischen Landesinneren, geschützt durch die Serra da Estrela, mit kontinentalem Klima. Die Reben für La Galaxia stehen auf Granitböden mit Sand- und Lehmanteilen in rund 550 Metern Höhe und sind zwischen 30 und 65 Jahre alt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén. Die Trauben werden von Hand gelesen, nach dem Abbeeren direkt gepresst und im Edelstahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt auf der Vollhefe, was dem Rosé Körper und Tiefe verleiht; abgefüllt ohne Schönung und Filtration.

Im Glas

Zartrosa. In der Nase knackige Kirsche, Fliederduft, Gewürznoten und ein Hauch unreife Johannisbeere. Am Gaumen weinig und mineralisch, mit gutem Körper, salziger Frische und animierendem Trinkfluss. Klares, frisches Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als Aperitif oder Speisenbegleiter. Ein vielseitiger Rosé mit Struktur.

Klassische Begleitung: Spargel, Salate, gegrillter Fisch und leichte Sommerküche.


Lage: Dão (Portugal), ~550 m
Klassifikation: Dão – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, Ausbau auf der Vollhefe

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Weinviertel · Chardonnay

Chardonnay Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass Biodynamie (AT-BIO-402) 2023

Der Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Chardonnay aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Konsistente Struktur und fein eingebundene Gerbstoffe.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Wein durch die subtile Oxidation an Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2023 – Weinviertel

Der Jahrgang 2023 bringt im Horizont Chardonnay einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Salzigkeit, Struktur und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Chardonnay zeichnet sich durch seine konsistente Struktur und die feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen zeigt er Anklänge von getrockneter Banane, Ananas, Kräutern und mineralischer Salzigkeit.

Konsistente Struktur und feine Gerbstoffe – getrocknete Banane, Ananas, Kräuter und mineralische Salzigkeit.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu cremigen Risotti und Pasta sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Chardonnay (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar); biodynamisch

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Rebsorten

Christian Ottenbreit Long Live Müller-Thurgau

Weißwein · Franken · Naturwein

100 % Müller-Thurgau Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken trocken · 13 % vol. 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Müller-Thurgau „Long Live" 2025 ist der im Eichenfass gereifte Naturwein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit im fränkischen Maindreieck. Handgelesen, im Ertrag stark reduziert, über zehn Monate im Holzfass gereift und trocken, ohne Schönung und Filtration gefüllt. Die Reben wurzeln auf gelbem Muschelkalk, der dem Wein seine klare Mineralität gibt. Der Jahrgang 2025 zeigt sich kühl, kräuterwürzig und straff.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Weingut Ottenbreit bewirtschaftet rund sieben Hektar im Maindreieck um Obernbreit und Marktbreit und stellt den Betrieb auf ökologischen Anbau um. Die Reben für den „Long Live" wurzeln auf gelbem Muschelkalk, einem kalkgeprägten Boden, der dem Wein seine deutliche Mineralität gibt. Die Einstufung erfolgt als Deutscher Landwein Main, trocken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Müller-Thurgau aus handgelesenen, im Ertrag stark reduzierten Trauben. Vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift, anschließend ohne Schönung und Filtration gefüllt, bei 13 % vol. Das Weingut empfiehlt das Dekantieren vor dem Servieren.

Im Glas

In der Nase kühl und herb, mit zarten pflanzlichen und hefigen Noten, hellen gelbfruchtigen Tönen, etwas Kräutern und floralen Spuren. Am Gaumen fest gewirkt, dicht und saftig, mit feiner, frischer Säure und etwas Griff. Deutliche Mineralität, kräuterig-pflanzliche Noten und eine gewisse Tiefe; der Wein wirkt derzeit noch jung. Der Abgang bleibt straff und saftig, mit Biss und Griff.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, gebratener Fisch, Geflügel, Frischkäse und Gemüseküche. Die Kräuterwürze trägt auch fränkische Bratwurst und helle Saucen. Trinkreif ab sofort, der Wein gewinnt mit Luft; bei kühler, dunkler Lagerung begleitet er bis etwa 2029. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck), gelber Muschelkalk
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2014

Ein eisenhaltiger Lehmkalkboden ist das Geheimnis der kleinen 0,37 Hektar grossen Rebparzelle Las Paredes in der Rioja Alavesa. Diese ist mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo bestockt, welche inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht hat. Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Châtau Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. So ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja Winzer noch nicht verlassen. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd. Das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen. Im Jahrgang 2014 ist Roberto Olivan noch einmal ein Qualitätssprung gelungen. Noch feiner und finessenreicher und damit vielschichtiger präsentiert sich dieses Unikat im Duft, Geschmack und Abgang. Outstanding! Gesamtproduktion: 302 Flaschen.

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