Artean Barra Abierta – Donostia-San Sebastián – Spanien

Eine Theke, ein Duo und zwölf Plätze

Wumms … das ist einmal ein richtiger Gastro Neueröffnungsknaller und mit der Eröffnung vom 01.12.2022 auch noch nicht besonders lange her. Ein Gastraum, der nur aus einer Theke besteht, lediglich zwölf Personen, die an dieser Theke Platz nehmen können und eine reduzierte Speisekarte, die sich alle ein bis zwei Monate je nach Marktlage jeweils ändert und anpasst.

Die gebürtigen Peruaner Anali Paytan und Germán Berrocal sind nicht nur privat ein Paar, sie haben sich mit dem singulären Theken Restaurant Artean Barra Abierta im Stadtteil Gros in Donostiá-San Sebastian den gemeinsamen Traum eines eigenen Restaurants erfüllt.

Germán Berrocal hat zuvor bei so berühmten Namen wie den Roca Brüdern im El Celler de Can Roca in Girona, mit Dani García oder auch Dani López zusammen gearbeitet. Galizische Marisquerías haben ihn die Kunde über Fisch und Meerestiere bis in die Fingerspitzen gelehrt und auf seinen vielfältigen Reisen hat er stets seinen Horizont für neue Küchentechniken und Geschmacksbilder erweitert.

Seine Partnerin Anali Paytan kam 2014 nach Donostia-San-Sebastián, um im Basque Culinaria Center Kulinarik zu studieren. Nach einem Ausflug nach Madrid folgten noch ein paar Stationen in Donostia-San Sebastián, um nun im Artean Barra Abierta durchzustarten.

Während Germán hauptsächlich in seiner Küche rum werkelt und nur ab und an die Hauptgänge serviert, ist Anali die charmante Person, welche den kompletten Service übernimmt und die Vorspeisen und die Desserts hinter der Theke vor den Augen der Gäste anrichtet.

Regelrechte Geschmacksbomben werden hier über die Theke gereicht und die verarbeiteten, lokalen Produkte werden dabei liebevoll in Szene gesetzt. Südamerikanische Einflüsse verbinden sich auf geniale Weise mit klassischem Wissen, und die Herzlichkeit und lockere Atmosphäre hinter und vor der Theke erinnert an eine Familienzusammenführung von Menschen, welche sich schon sehr lange nicht mehr gesehen haben. Ein spezieller und großartiger kulinarischer Hotspot, der bei Gastgebern wie Gästen Träume erfüllt.

Teigbällchen gefüllt mit Miesmuscheln und einer Senfsauce.
Anchoa aus dem Kantabrischen Meer auf einem Tomaten Toast.
Mit Iberico Schweinefleisch, Kimchi Mayonnaise und Rote Bete gefüllte gedämpfte Teigtasche.
Sepia Streifen auf einem Plankton, Meeresfrüchte Reis.
Kürbis Ravioli in ihrer eigenen Sauce und Haselnussbutter.
Rinderfilet mit Kartoffelpüree und Mohrrüben.
Apfel in verschiedenen Texturen mit Joghurt Eis.
70 % Schokolade auf einer Schokoladensauce, Haselnusseis.

Artean Barra Abierta, Kolon Pasealekua, 11, 20002 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: Telefon: +34 943 27 53 96, https://www.arteansansebastian.com/

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Spanien

Vina Ardanza Reserva 2019

Rotwein · Reserva · Rioja · Spanien

Viña Ardanza Reserva ist ein klassischer Rotwein der Bodega La Rioja Alta aus dem Rioja. Die trockene Cuvée aus Tempranillo und Garnacha reift lange in amerikanischer Eiche und zeigt balsamische, feinwürzige und komplexe Aromen.


Rioja Alta

Die Bodega La Rioja Alta wurde 1890 in Haro gegründet und zählt zu den traditionsreichen Häusern der Region. Der Tempranillo stammt von rund 30 Jahre alten Reben in Cenicero und Fuenmayor (Rioja Alta), die Garnacha aus Tudelilla in Rioja Oriental.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 80 % Tempranillo und 20 % Garnacha. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Tempranillo 36 Monate, die Garnacha 30 Monate in amerikanischer Eiche aus der hauseigenen Böttcherei (20 % neue Fässer).

Im Glas

Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife dunkle Frucht von schwarzer Kirsche, Pflaume und Cassis, dazu balsamische und würzige Noten von Vanille, Nelke und Pfeffer. Am Gaumen vollmundig und komplex, mit feinkörnigen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, vor dem Genuss dekantieren. Mit seiner Struktur eignet er sich auch für weitere Flaschenreifung.

Klassische Begleitung: Lammbraten, gegrilltes und geschmortes Fleisch, Wild und gereifter Käse.


Lage: Rioja Alta / Rioja Oriental (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: 36/30 Monate amerikanische Eiche

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Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

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Portugal

Quinta Do Noval Late Bottled Vintage

Wein · Portwein · Douro · Portugal

Quinta do Noval Late Bottled Vintage stammt aus einem einzigen Jahrgang und reifte mindestens vier Jahre im Fass. Da er unfiltriert abgefüllt wurde, reift er auf der Flasche weiter – ein konzentrierter LBV, der mit dunkler Farbe, viel Extrakt, Länge und intensiver Frucht stark an einen Vintage Port erinnert.


Douro

Quinta do Noval ist eines der traditionsreichsten und angesehensten Portweinhäuser im Douro-Tal. Auf den kargen Schieferterrassen gedeihen die autochthonen Rebsorten für diesen aufgespriteten Süßwein. Der Late Bottled Vintage stammt – wie der Vintage – aus einem einzigen, ausgewählten Jahrgang.

Rebsorten und Ausbau

Cuvée aus autochthonen Douro-Sorten eines einzigen Jahrgangs. Die Gärung wird durch Zugabe von Weinbrand gestoppt, wodurch die natürliche Restsüße erhalten bleibt. Der Wein reift mindestens vier Jahre im Fass und wird unfiltriert abgefüllt, sodass er auf der Flasche weiter reift und an Tiefe gewinnt.

Im Glas

Tiefes, dunkles Rubinrot. In der Nase konzentrierte dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen süß, dicht und vollmundig, mit viel Extrakt, intensiver Frucht, fein eingebundenen Tanninen und langem Abgang.

Zum Genießen

Vor dem Genuss dekantieren (durch die unfiltrierte Abfüllung bildet sich Depot) und bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: Stilton, Roquefort und anderen Edelschimmelkäsen sowie zu Schokoladen- und Nussdesserts.


Lage: D.O.C. Douro / Porto (Portugal); Quinta do Noval
Klassifikation: Late Bottled Vintage (LBV) – aufgespriteter Süßwein, jahrgangsrein, unfiltriert
Ausbau: mind. 4 Jahre Fassreife, unfiltriert abgefüllt (weitere Flaschenreife)

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Spanien

Jade Gross Jabalina 2023

Roséwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo Rosé DOCa Rioja Jade Gross 7 Monate Feinhefe nur 898 Flaschen 2023

Der Jade Gross Jabalina 2023 ist ein reinsortiger Tempranillo-Rosé, dessen Stilistik ein wenig an einen würzigen Provence-Rosé erinnert – fein, ein wenig wild und vielschichtig, mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack. Eine neue Roséwein-Dimension im Glas.


Jabalina – „die Wildsau"

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Namensgebung „Jabalina" (die Wildsau) ist eine Anspielung auf die gefräßigen Wildsauen, die ab und an die Weinberge von Jade Gross in der Nacht heimsuchen, um die reifen Trauben vor der Ernte zu verputzen. Den Rosé keltert sie reinsortig aus der Tempranillo-Traube.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo-Rosé aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Über sieben Monate Reife auf der Feinhefe – ungewöhnlich lang für einen Rosé –, was dem Wein seine Vielschichtigkeit, Tiefe und Struktur verleiht. Handwerklich und mit minimaler Intervention vinifiziert. Gesamtproduktion: 898 Flaschen.

Im Glas

Hagebutte, unreife Kirschen, mediterrane Gewürze, weißer Tee und eine gute Säure mit Zug und Druck malen hier eine neue Roséwein-Dimension ins Glas. Fein, ein wenig wild, vielschichtig und mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack zeigt er, was ein über sieben Monate auf der Feinhefe gelegener Rosé alles kann.

Fein, ein wenig wild und vielschichtig – eine neue Roséwein-Dimension im Glas.

Ein ausdrucksstarker Gastronomie-Rosé, kein simpler Terrassenwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu mediterranen Gemüsegerichten und Tapas sowie zu mild-würziger Küche.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Höhenlagen vor der Sierra Cantabria
Klassifikation: DOCa Rioja rosado, Tempranillo (trocken); nur 898 Flaschen
Ausbau: Tempranillo-Rosé; über 7 Monate auf der Feinhefe; handwerklich, minimale Intervention

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Weine

Eric Rodez Champagne Genettes Chardonnay extra brut 2016 BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Chardonnay · Extra Brut · Bio

Eric Rodez Les Genettes Chardonnay Extra Brut ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. „Les Genettes" ist eine einzelne Parzelle, die Eric Rodez gesondert vinifiziert. Als Bio-Blanc-de-Blancs zeigt er, welche Tiefe der Chardonnay im für Pinot Noir berühmten Ambonnay entwickeln kann. Im Glas kalkig, mineralisch und präzise.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims, vor allem für Pinot Noir bekannt. Die Einzellage Les Genettes wurzelt in kalkreichen Böden, die dem Chardonnay seine kühle, kalkige Mineralität verleihen. Eric Rodez bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus der Einzellage Les Genettes. Der Ausbau folgt der Handschrift des Hauses im Holzfass, gefolgt von langem Hefelager; abgefüllt als Extra Brut mit geringer Dosage.

Im Glas

Goldgelb mit feiner Perlage. In der Nase reife Zitrus, Steinobst und feine Brioche, getragen von kühler, kalkiger Mineralität. Am Gaumen präzise, tief und seidig, mit salziger Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas und etwas Luft betonen die Aromatik. Als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, edler Fisch, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Les Genettes, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: Holzfass, langes Hefelager, geringe Dosage

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Weine

Metzger Traubensaft Clara rot

Traubensaft · rot · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Clara rot ist ein fruchtig-süßer roter Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Zuckersüß, mit den schönsten Flecken auf der Wiese – und dem Paule hat sie völlig den Kopf verdreht. Ein alkoholfreier Genuss für die ganze Familie.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen roten Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der rote Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Tiefes Rot. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer roter Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Roter Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

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Spanien

Pupitre Cava brut rosat

Duft und Geschmack nach roten Beeren. Elegant und zart im Geschmack.

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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Perlwein Rosé · Pfalz, Großkarlbach · Spätburgunder

Pfalz, Leiningerland Perlwein Halbtrocken Kalkmergel und Lösslehm Kühle Edelstahlgärung Trinktemperatur 7–9 °C

Dietrich Sundowner Perlwein rosé kommt vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach im nördlichen Teil der Pfalz, wo die Brüder Arnd und Gerrit Dietrich rund 25 Hektar bewirtschaften. Der Rosé aus Spätburgunder ist bewusst schlank gehalten: helle rote Frucht, feine Perlage, halbtrockene Anlage. Ein Wein für den späten Nachmittag auf der Terrasse – der Name ist Programm.


Großkarlbach – Kalkmergel im Leiningerland

Großkarlbach liegt im Leiningerland zwischen Haardtrand und Rheinebene, geschützt vom Pfälzerwald im Westen. Die Böden sind von Kalkmergel und Lösslehm geprägt, dazu Sandanteile in den flacheren Lagen. Kalk gibt Säurestruktur, Löss speichert Wasser – die Kombination liefert Trauben mit Frucht, ohne dass der Alkohol davonläuft.

Der Betrieb arbeitet naturnah im Weinberg und setzt auf klar gezeichnete Sortenweine statt auf breite Cuvées. Für den Sundowner werden Spätburgunder-Trauben früher gelesen als für den Rotwein – gefragt sind Säure und helle Frucht, nicht Farbe und Gerbstoff.

Spätburgunder und Ausbau als Perlwein

Der Wein entsteht zu 100 % aus Spätburgunder. Die Maische bleibt nur wenige Stunden auf den Schalen, danach läuft der Most hell und rosa ab. Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahl, ohne Holz und ohne biologischen Säureabbau, was die Frische erhält.

Als Perlwein trägt er einen Kohlensäuredruck von höchstens 2,5 bar – deutlich weniger als Sekt mit mindestens 3,5 bar. Die Perlage ist entsprechend feiner und weniger drängend. Mit 11,5 % vol und halbtrockener Geschmacksrichtung bleibt der Wein leicht; die Restsüße fängt die Säure des früh gelesenen Spätburgunders auf.

Im Glas

Helles Lachsrosa, feine und zurückhaltende Perlage. In der Nase Erdbeere, Himbeere und ein Hauch Grapefruit. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, die halbtrockene Süße bleibt im Hintergrund, getragen von klarer Säure. Der Abgang ist kurz, sauber und trinkanimierend.

Höchstens 2,5 bar Kohlensäure statt 3,5 wie beim Sekt: Der Sundowner perlt fein statt zu drängen – und bleibt dabei bei 11,5 % vol.

Bei 7 bis 9 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Trinkreif ab sofort, kein Lagerwein – im ersten und zweiten Jahr am frischesten.

Am Tisch

Als Aperitif am späten Nachmittag, zu Antipasti, Flammkuchen und Ziegenkäse, zu Sommersalaten mit Erdbeeren oder Melone, zu gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch. Auch zu würzigen Grillsaucen belastbar, wo die Restsüße Schärfe abfedert. Für größere Runden gut kalkulierbar: leicht genug, um über den ganzen Abend zu tragen.


Herkunft Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Perlwein
Ausbau Kühle Edelstahlgärung, kurze Maischestandzeit
Geschmacksrichtung Halbtrocken
Trinktemperatur 7–9 °C

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