Weinbau in der DDR

Alkoholparadies DDR? w

Alkoholparadies DDR? Kommt auf die Definition an. Getrunken wurde jenseits des Eisernen Vorhangs jedenfalls deutlich mehr als im Westen – vor allem Unmengen Schnaps, den man aus sehr vielen verschiedenen Rohstoffen brennen kann, auch Bier nicht gerade wenig. Über die Gründe könnte man soziologische Abhandlungen verfassen, die aber dennoch immer bis zu einem gewissen Punkt spekulativ bleiben müssten. Stattdessen kann man Fakten betrachten. In unserem Fall sollen das aber nicht die planwirtschaftlich gelenkten Produktionsmengen der Kombinate und LPGs sein, die den „ganz alltäglichen Alkohol“ wie Radeberger und den „Blauen Würger“ in rauen Mengen herstellten. Sondern die der vielen kleinen Weinbauern zwischen Pirna und Bad Kösen. Denn Wein wurde im Osten genauso erzeugt wie im Westen, auch wenn der Konsum von durchschnittlich 12 Litern pro Person und Jahr nicht ansatzweise durch den eigenen Anbau gedeckt werden konnte. Die Geschichte vom Weinbau im Sozialismus ist dabei wie so häufig eine von Mangelwirtschaft und staatlicher Bevormundung, aber auch von viel Herzblut und großem Improvisationstalent.

Die Winzer aus der Bundesrepublik, die im Zuge der allgemeinen Goldgräberstimmung der direkten Nachwendezeit in die ehemalige DDR hinüberfuhren, um sich ein Bild davon zu machen, wie die potentielle Konkurrenz so aufgestellt war, werden sich wahrscheinlich nicht selten ein Schmunzeln verkniffen haben. Im Gebiet Saale-Unstrut wurde auf 800 Hektar Weinbau betrieben, in Dresden-Meißen, das in der Vermarktung mittlerweile unter Sachsen firmiert, auf lediglich 350 – wobei das nur einer von vielen Schätzwerten ist, die Angaben schwanken zwischen 200 und 400. Jedenfalls war es wenig, sehr wenig im Vergleich zum Westen: Rheinhessen kommt auf knapp 27000 Hektar, selbst das für westdeutsche Verhältnisse recht kleine Gebiet Mosel noch auf 8800. Dabei ist es nicht so, dass es auf dem Gebiet der „Zone“ keine Weinbautradition gegeben hätte. Im genussfreudigen Barock Augusts des Starken, der bei Banketten gern mal sieben Flaschen geleert haben soll, verfügte das reiche Sachsen noch über 6000 Hektar Rebfläche – ermöglicht durch württembergische Expertise, die den Terrassenweinbau an die Elbe brachte. Ende des 19. Jahrhunderts dann kam der erste Einschnitt: der Rebbestand wurde durch die Reblausplage und den Mehltau arg dezimiert. Die beiden Weltkriege samt zwischenzeitiger Weltwirtschaftskrise taten ihr Übriges, die Weingärten brachliegen zu lassen. Und in der unmittelbaren Nachkriegszeit waren landwirtschaftliche Flächen kostbar, sodass die politische Führung in den 50ern verordnete, Getreide und Kartoffeln statt Wein anzubauen.

Ausgerechnet eine Gründung aus der NS-Zeit ist wohl der Grund dafür, dass in den 50er Jahren die Tradition schrittweise wieder aufgenommen werden konnte. So hatten die Nazis klug erkannt, dass es sich auf kommerzieller Ebene kaum lohnte, die meist sehr kleinen und oft auch noch an Steillagen befindlichen Parzellen zu bewirtschaften. Also gründete man die Sächsische Winzergenossenschaft, in der hauptsächlich Kleinstwinzer und solche, für die der Weinbau eher ein Freizeitvergnügen darstellte. Diese änderte später in der DDR zwar ihren Namen in „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe“ und wurde verstaatlicht, die Struktur ihrer Mitglieder jedoch blieb bestehen. Und auch die auf den ersten Blick nicht unattraktiven Rahmenbedingungen: die Pacht für einen Quadratmeter kosteten selbst in bester Lage kaum mehr als 10 Pfennig, meist eher deutlich weniger – pro Jahr. Dann aber begannen schon die Schwierigkeiten: mal fehlte es an Unterlagsreben, dann an Draht, an Pfählen und Pressen. Und an Landmaschinen sowieso dauerhaft, weshalb die Arbeit im Weinberg ein ziemlicher Knochenjob und meist nur mithilfe von Familie und Freunden zu bewältigen war. Legendär und oft als Beispiel herausgestellt wird der chronische Mangel an säureresistentem Edelstahl für die Kellertechnik. Also goss man herkömmliche Bottiche mit Glasemaille aus und griff für die Leitungen auf Jenaer Glas zurück – ironischerweise wäre das heutzutage gar nicht mehr finanzierbar. Aber selbst diese bescheidenen Möglichkeiten hatten oft nur die Großen, die den (öffentlichen) Markt dominierten wie etwa Rotkäppchen – heute Ostalgie-Marke schlechthin, damals eher notwendiges Übel.

Im gesamten Land gab es gerade einmal vier Kellereibetriebe, die ihrem Namen wirklich gerecht wurden und tatsächlich auf professionelle Weise Lesegut zu Most pressten. Trauben aus der DDR allein verschafften hier aber bei Weitem nicht die nötige Auslastung: größtenteils wurden Importe aus befreundeten sozialistischen Staaten wie Rumänien und Bulgarien, aber auch aus westlichen Ländern wie Italien und Spanien verarbeitet. Als Winzer war man verpflichtet, seinen Ertrag dort abzuliefern – er war ja Volkseigentum. Daher gab es streng genommen auch keinen privaten Weinbau in der DDR. Allerdings erhielt man quasi als Aufwandsentschädigung meist eine niedrige dreistellige Anzahl fertiger Flaschen für den „Eigenbedarf“. Und diese Flaschen musste man im nächsten Jahr – wohl der Grund dafür, dass uns nur wenige flüssige Zeitzeugen erhalten geblieben sind – auch zwecks Neubefüllung geleert zurückgeben. Die Korken allerdings nicht – es gab nämlich kaum welche, da die Korkeiche sich eben entschlossen hatte, nur in den Ländern des Klassenfeindes zu wachsen. Deshalb war der Wein – heute gölte das wohl als vorbildlich nachhaltig – meist mit Kronkorken verschlossen. Ähnlich simpel wie die Erzeugung waren konsequenterweise die staatlichen Vorgaben für die Deklaration. Es durfte die Rebsorte ausgewiesen werden, nicht aber eine bestimmte Qualitätsstufe. Auch Lagenbezeichnungen suchte man auf den Etiketten vergeblich, so hießen alle Winzererzeugnisse aus Sachsen schlicht „Elbtalwein“ – alles andere wäre aber auch irreführend gewesen, denn die Kellereien schmissen das Lesegut gedankenlos zusammen und kelterten meist nur einen einzigen Wein pro Rebsorte.

Die Rebsorten-Palette war jedoch erstaunlich breit und fand Einschränkungen eigentlich nur im kühlen Klima: Weiß- und Grauburgunder schätzte man ebenso wie Silvaner, Riesling oder Müller-Thurgau. Und mit dem Goldriesling, einer Kreuzung aus Riesling und Früher Malingre, existiert sogar eine echt sächsische Spezialität. Eine Behörde wie das Bundessortenamt im Westen gab es zwar, sie war allerdings mehr wissenschaftlich als regulierend tätig, betreute etwa die Rebenversuchsstation der DDR auf dem Radebeuler Krapenberg. Als Winzer musste man nichts anmelden und konnte pflanzen, was immer man wollte und wie man wollte. Überhaupt galt meist „learning by doing“, denn Weinbauschulen wie in Geisenheim oder Weinsberg existierten nicht, von Möglichkeiten, sich im Ausland etwas von den Herangehensweisen anderer Winzer abzuschauen, mal ganz abgesehen. Meist arbeitete man mit Spontanvergärung, denn für Reinzuchthefen fehlten die finanziellen Mittel – was wahrscheinlich auch eine Erklärung dafür ist, weshalb viele ostdeutsche 80er-Jahre-Weine, die man noch in muffigen Kellern findet, sich als erstaunlich langlebig und nach wie vor genießbar erweisen, während die konventionell erzeugten, meist pappig süßen BRD-Produkte aus dieser Zeit längst gekippt sind. Gut, möglicherweise hing das nicht minder mit der hohen Säure zusammen, die den DDR-Tropfen eigen war. So heißt es schon in einem Jenaer Studentenlied aus dem 19. Jahrhundert ironisch: „Und ein Wein wächst auf den Bergen / Und der Wein ist gar nicht schlecht / Tut er gleich die Strümpfe flicken / Und den Hals zusammendrücken / Ist er doch zur Bowle recht!“

Wer einen solchen Wein erwerben wollte – pro Jahr lag die Produktion irgendwo zwischen 10 und 15 Millionen Flaschen -, brauchte eine gehörige Portion Glück: der Ab-Hof-Verkauf war den Winzern verboten, auch und gerade an westdeutsche Touristen. Stattdessen mussten die Produktionsmengen an die entsprechenden Behörden in Berlin gemeldet werden, die daraufhin Anordnungen über die konkrete Verteilung traf. In den „normalen“ Filialen der Handelsorganisation und den Konsum-Märkten, die den größten Anteil an der täglichen Lebensmittelversorgung hatten, fanden sich diese Weine kaum. Man musste schon einen der feineren Delikat-Läden aufsuchen oder Gast in einem der großstädtischen Interhotels sein, um in den Genuss zu kommen, bedurfte also konkret einer dicken Geldbörse oder eines gewissen gesellschaftlichen Status. Oder man hatte eben Beziehungen – womit DDR-Wein ebenso wie andere knappe Güter den Stellenwert einer Zweitwährung bekam, die man gegen spezielle Gefallen und begehrte West-Produkte tauschen oder die Arbeit einer Behörde in einem persönlichen Anliegen beschleunigen konnte.

Er war durch seinen konsequent trockenen Ausbau, die filigrane Mineralik und vor allem die Sortenreinheit eben auch ganz anders als die verschnittene Importware aus Bulgarien, Rumänien und Ungarn, die bis auf wenige Ausnahmen nur zwei Extreme kannte: bis zum Gehtnichtmehr aufgezuckert oder sauer wie Essigsäure. Gute Weine von dort wurden zwecks Devisenbeschaffung größtenteils in den Westen exportiert. Ältere Ostdeutsche erschaudern regelmäßig beim Gedanken an Rosenthaler Kadarka, einen der meistverkauften Weine der DDR für sehr günstige 6,30 Mark. Oder haben sich ihren Geschmackssinn so nachhaltig verdorben, dass sie Verirrungen wie Schwarze Mädchentraube, Eselsmilch oder Erlauer Stierblut noch immer anhängen, die mit der Wende anders als die meisten Ost-Produkte keineswegs aus den Supermarktregalen verschwunden sind. Es ist im Nachhinein schwer zu sagen, ob die heimischen Tropfen damals tatsächlich mehrheitlich des Geschmacks wegen getrunken wurden oder doch eher aus einer Mischung aus Stolz über die eigene Leistung und Trotz gegenüber einem Staat, der nur vorher festgelegte Ernteziele erfüllt sehen wollte, sich um die Qualität aber nicht scherte. Auf jeden Fall gelangten gerade einmal fünf Prozent überhaupt außer Landes.

Die Winzer insbesondere an Saale-Unstrut hatten nicht nur mit den staatlichen Stellen ihren regelmäßigen Kampf auszufechten, sondern auch mit den klimatischen Verhältnissen. Denn die Weinberge hier reichen bis an Havel und Harz heran und liegen noch einmal deutlich weiter im Norden als das nördlichste Weinbaugebiet der damaligen Bundesrepublik, der südlich von Bonn beginnende Mittelrhein. Wird allgemein der 50. Breitengrad als jene Grenze betrachtet, oberhalb derer Rebenzucht sowohl geschmacklich als auch wirtschaftlich nicht mehr lohnenswert erscheint, lag die Region um Naumburg und Freyburg etwa auf Breitengrad 51,5. Und das musste sich natürlich irgendwann einmal rächen: im Winter 1986/87 sanken die Temperaturen auf bis zu minus 30 Grad, was eine Menge Rebstöcke nicht überlebten. Die ständige Mangelwirtschaft erwies sich an dieser Stelle jedoch als vorteilhaft: viele Weingärten waren, bedingt durch die fehlende Verfügbarkeit junger Reben am Markt, wie in alten Zeiten recht bunt gemischt bepflanzt – hin und wieder vielleicht mal zusätzlich belebt durch manches, was der Winzer von Reisen in andere Teile des Ostblocks so mitbrachte oder was von Kollegen aus dem Westen eingeschmuggelt wurde. Jedenfalls sicherte die aus der Not geborene Heterogenität der Pflanzen den Fortbestand des Weinbaus insgesamt.

Was auch der Staat versuchte, der zum Ende hin eine wahre Charmeoffensive fuhr: 1987 kürte man nach westlichem Vorbild eine Weinkönigin in Sachsen, lobte außerdem Preise für vorbildlich bewirtschaftete Weinberge aus und bot Fortbildungen an. Freilich, das ist bekannt, half das nichts mehr. Einige berühmte Ost-Weingüter haben die Wirren von Wende und Treuhand-Gemauschel dennoch überlebt: dem VEG Radebeul gelang die Transformation in das Weingut Schloss Wackerbarth, das heute mit einer Fläche von 90 Hektar auch bundesweit zu den Platzhirschen gehört und insbesondere mit seiner Sektproduktion Aufsehen erregt; dem VEG Naumburg als heutiges Landesweingut die ideelle Rückbesinnung auf 800 Jahre Rebenzucht durch die Mönche des Klosters Pforta. Woanders haben sich die alten Eigentümer ihren einstigen Besitz mühevoll zurückerobert: Schloss Proschwitz bei Meißen war lange Eigentum der Fürsten zur Lippe, wurde aber direkt nach dem Krieg durch die Sowjets enteignet. Die Herausforderungen waren dabei für alle relativ ähnlich: die Wirtschaftsgebäude waren in einem schlechten Zustand, die Trockenmauern aus Bruchstein, die den Terrassen Stabilität verliehen, bröckelten vor sich hin. Allerdings waren durch den jahrzehntelangen Investitionsstau auch viele historische Strukturen erhalten geblieben, die man im Westen gedankenlos im Zuge von Renovierungen und Flurbereinigungen weggerissen hatte. Und erfreulicherweise hat sich auch ein Charakteristikum der wirtschaftlichen Struktur im DDR-Weinbau erhalten: von den etwa 1800 Weinbauern, die heute die Böden am Elbufer bestellen, sind fast 95 Prozent noch immer Nebenerwerbs- und Hobbywinzer.

Dass Wein aus Ostdeutschland einen gewissen Raritäten-Status einnimmt, daran hat sich auch mehr als dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung nichts geändert: aus Sachsen etwa stammen bis heute nur 0,5 Prozent der deutschen Gesamtproduktion. Auch in den renommierten VDP schaffen es nur wenige. Aber wenn, dann zeigt man wie Hey in Naumburg oder Zimmerling in Pillnitz eine unglaubliche Bandbreite von Muskateller und Gewürztraminer bis Spätburgunder und Zweigelt. Zeitweise sollte der Weißburgunder mal das Aushängeschild des ostdeutschen Weinbaus werden, gegen die Konkurrenz aus Baden und Co. kam man jedoch nicht an. Aber die Stärke von Sachsen und Saale-Unstrut liegt eben nicht so sehr in herausragenden Einzelleistungen, sondern in der staunenswerten Vielfalt der Rebsorten und der optimistischen Macher-Mentalität der Winzer. Auch wenn einige Kollegen aus dem Westen das als hemdsärmelig bezeichnen würden, insgeheim sind nicht wenige neidisch auf die Dynamik zweier Gebiete, in denen seit der Wende fast 80 neue Weingüter entstanden sind. Blühende Landschaften? Im Weinbau ist es tatsächlich Realität geworden. Text: Dario Sellmeier

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Deutschland

Christian Ottenbreit Bacchus O schöne Welt 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Bacchus Deutscher Qualitätswein Franken fruchtig · 10,5 % vol. 19,5 g/l Restzucker Edelstahltank

Der Bacchus „O schöne Welt" 2024 ist der fruchtige Weißwein von Christian Ottenbreit aus Franken, im Edelstahltank ausgebaut. Der Jahrgang 2024 zeigt die typische Bacchus-Aromatik: Cassis und tropische Früchte mit einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Restsüße, die von frischer Säure getragen wird. Ein zugänglicher Wein, der Lust auf das nächste Glas macht.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Bacchus, eine aromatische deutsche Neuzüchtung mit Muskat- und Cassisnoten. Gärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Frucht betont. 

Im Glas

In der Nase die typische Bacchus-Aromatik mit Cassis, tropischen Früchten und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Süße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Ein fruchtbetonter Wein, der mit jedem Schluck Lust auf mehr macht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leicht scharfe asiatische Küche, Currys, frische Salate, Frischkäse und Obstdesserts. Auch solo ein fruchtiger Aperitif. Jung und gut gekühlt genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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Weine

Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 BIO

Weißwein · Franken · Chardonnay

Chardonnay Franken Sommerach · Rossbach Meursault-Klon Muschelkalk Bio (Naturland) 2021

Der Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 ist ein kraftvoll-mineralischer Bio-Chardonnay aus Sommerach – von einem alten Meursault-Klon, handverlesen in einem harten Bio-Jahrgang, spontan vergoren und lange im Barrique auf der Hefe gereift.


Rossbach – ein alter Meursault-Klon in Franken

Die Chardonnay-Reben wurden 2013 in die Weinbergsparzelle mit dem historischen Namen Rossbach gesetzt. Die Erde dort ist hellbraun, der Weinberg neigt sich gen Süd-Süd-Ost; unter der sandig-lehmigen Oberfläche zieht sich aus Muschelkalk geformtes Gestein durch – perfekt für Chardonnay. Auf der Suche nach den passenden Reben wurden Richard und Kerstin Östreicher 2011 im burgundischen Meursault fündig: ein besonderer, alter Klon, der nie überzüchtet wurde und nur wenige, dafür kleine, kompakte Trauben mit dicker Schale hervorbringt.

Diese Gelegenheit konnten sie sich nicht entgehen lassen – der von Vater Alfons so geliebte Bacchus musste weichen, doch Alfons nahm es gelassen und gab Richard seinen Segen. Die französischen Reben fühlen sich in der fränkischen Heimat auch ohne künstliche Bewässerung pudelwohl.

Jahrgang 2021 – ein hartes Bio-Jahr

Der 2021er Chardonnay Rossbach wurde am 16. Oktober 2021 von Hand gelesen, wobei die Lesehelfer penibel jedes einwandfreie Beerchen selektierten. Denn 2021 war ein brutales Jahr für alle Bio-Winzer: Bei zu viel Regen und warmen Temperaturen breitete sich der falsche Mehltau (Peronospora) in rasender Geschwindigkeit aus. Im biozertifizierten Weinbau fehlen die Mittel, diese Pilzkrankheit zu behandeln – es bleibt nur, mit natürlichen Mitteln vorzubeugen und die Abwehrkräfte der Pflanzen konsequent zu stärken. Entsprechend mühsam und pingelig war die Selektion: nur kerngesundes Traubenmaterial durfte in den Lesekisten landen, damit die Spontangärung gelingt.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Im konsequent puristischen Stil des Hauses: Vergärung ohne Zusatz von Reinzuchthefen oder Enzymen im Holzfass (Spontangärung), die nur mit kerngesundem Lesegut gelingt. Bis zur Füllung reift der Wein viele Monate im Barrique auf der natürlichen Hefe. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Ein kraftvoll-mineralischer, puristischer Chardonnay im typischen Rossbach-Stil: mit Schmelz, salziger Mineralität und großer Struktur, getragen vom Muschelkalk-Terroir. Kein Wein der lauten Primärfrucht, sondern der Tiefe und Länge – ein fränkischer Burgunder von Format.

Kraftvoll-mineralisch und puristisch – ein fränkischer Burgunder von Format.

Wir empfehlen, dem Wein vor dem Genuss ausreichend Luft und Temperatur im großen (Burgunder-)Glas zu gönnen oder ihn zu karaffieren. Wer mag, legt sich ein paar Flaschen für künftige Glücksmomente in den Keller. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rossbach (Deutschland); sandig-lehmige Oberfläche über Muschelkalk, Süd-Süd-Ost; Chardonnay-Klon aus Meursault
Klassifikation: Franken, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, Spontangärung im Holzfass, viele Monate Barrique auf der natürlichen Hefe; biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Dietrich Riesling trocken 1,00 Liter

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling trocken ist ein saftiger Weißwein aus 100 % Riesling vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Abgefüllt in der 1-Liter-Flasche, ist er der unkomplizierte Typ für jeden Tag – auch als Schorle. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften.


Herkunft

Die Trauben wachsen im Norden der Pfalz rund um Großkarlbach, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für reife, aromatische Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Riesling, trocken ausgebaut. Der Ausbau stellt die klare Sortenfrucht und die typische Rieslingsäure in den Vordergrund; ein zarter Schmelz und eine feine Fruchtsüße runden den Wein ab. Als klassischer Literwein ist er auf unkomplizierten, geselligen Genuss angelegt.

Im Glas

Intensiver Duft nach reifem Apfel, Quitte, Weinbergpfirsich und Aprikose. Am Gaumen setzt sich die Frucht fort, getragen von einer frischen Mineralität und saftiger Säure. Der Abgang bleibt fein, mit zartem Schmelz.

Am Tisch

Ein Wein für den Alltag: solo als Schoppen, als Riesling-Schorle oder zu leichten Gerichten wie Salaten, hellem Fleisch und Gemüseküche. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.


Herkunft: Pfalz, Großkarlbach
Klassifikation: Qualitätswein (QbA), trocken
Ausbau: trocken, klassischer Literwein

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Rebsorten

Fratelli Revello Dolcetto di Diano d Alba

Rotwein · Dolcetto di Diano d'Alba DOC · Dolcetto

Dolcetto Dolcetto di Diano d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1980 reiner Stahlausbau 2024

Der Revello Fratelli Dolcetto di Diano d'Alba 2024 ist ein rubinroter, fein duftender Rotwein zu 100 % aus der Dolcetto-Rebsorte – nur im Edelstahl ausgebaut, fruchtbetont und unkompliziert. Leicht gekühlt ein ernsthafter Sommerwein.


Dolcetto aus La Morra – fruchtbetont und unkompliziert

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 0,7 Hektar große Parzelle ist nach Osten (260 m) und Westen (230 m) ausgerichtet; die Dolcetto-Reben wurden 1980 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Frische und Struktur.

Dolcetto ist die fruchtigste und früheste der drei großen Piemont-Rotsorten – bekannt für tiefe Farbe, weiche, dunkle Waldfrucht, milde Säure und feine, mandelig-herbe Noten im Abgang. Sie ergibt zugängliche, unkomplizierte Rotweine für den frühen Genuss.

Jahrgang 2024 – Langhe

Als fruchtbetonter, im Stahl ausgebauter Dolcetto zeigt dieser Wein die klare, frische Frucht seines Jahrgangs ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgte Mitte September – früh, wie für die Sorte typisch –, was die lebendige Waldfruchtaromatik und die saftige Art des Weins bewahrt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Dolcetto aus dem Jahrgang 2024, Dolcetto di Diano d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, frische Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Ein rubinroter, fein duftender Rotwein, der zu 100 % aus der Dolcetto-Rebsorte gewonnen wurde. Die Gebrüder Revello haben diesen vor roten Früchten duftenden Rosso nur in Edelstahltanks ausgebaut. Dadurch wird ein Strauß von Waldfrüchten, gepaart mit reifen Mandeltönen, im Geschmack freigesetzt, der es in sich hat. Leicht gekühlt eignet sich dieser Dolcetto auch als ernsthafter Sommerwein!

Rubinrot und fein duftend – ein Strauß von Waldfrüchten mit reifen Mandeltönen. Leicht gekühlt ein ernsthafter Sommerwein.

Jung und fruchtbetont am besten; leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Antipasti und Salumi, zu Pasta mit Tomaten- oder Fleischsauce, zu Pizza sowie zu hellem Fleisch und jungem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,7 ha, Ost- (260 m) und West-Ausrichtung (230 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1980
Klassifikation: Dolcetto di Diano d'Alba DOC, Dolcetto (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (~6 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe Vulkangestein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2021

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt von einem steilen Südhang auf vulkanischem Verwitterungsboden. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Der Boden ist reiner vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr. Diese Gesteinsmassen sind im Wein förmlich schmeckbar und bringen ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Rieslinge hervor.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von vulkanischem Verwitterungsboden (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 BIO

Rotwein · Haardt (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Haardt (Ortswein) Herrenletten & Mandelring · Haardt Weingut Andres Kalkmergel im Unterboden trocken Mittelhaardt · Pfalz BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring. Der Kalkmergel im Unterboden bietet optimale Bedingungen für einen Pinot, der sich mit viel Druck zeigt, ohne je üppig zu werden.


Haardt – Spätburgunder vom Kalkmergel

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardt Spätburgunder ist ihr Ortswein aus dieser Rebsorte und stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring.

Der hier im Unterboden vorliegende Kalkmergel bietet optimale Bedingungen für Spätburgunder: Er verleiht dem Wein Frische, Struktur und feinkörnige Tannine – die Grundlage für einen druckvollen, zugleich eleganten Pinot ohne jede Schwere.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkmergelgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Struktur – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Frische und feinkörnige Struktur ausgerichtet, sodass die kühle Prägung des Kalkmergels erhalten bleibt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder mit viel Druck, ohne üppig zu werden: klare, kühle Frucht nach roten Kirschen und Waldbeeren, untermalt von feiner Würze und einer kalkig-mineralischen Note. Am Gaumen saftig und straff geführt, mit feinkörnigen Tanninen, lebendiger Frische und einem eleganten, herkunftsklaren Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze und kalkiger Mineralität – saftig, straff und druckvoll, mit feinkörnigen Tanninen und elegantem Nachhall, ohne je üppig zu werden.

Ein eleganter, druckvoller Pinot; jung gern kurz dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten und mittelkräftigem Käse.


Lage: Haardter Herrenletten und Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel im Unterboden
Klassifikation: Spätburgunder-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Marguet Ambonnay Rosé 2020 Brut Nature BIO

Champagner · Rosé · Ambonnay Grand Cru · Brut Nature · Bio

Marguet Ambonnay Rosé Brut Nature ist ein Bio-Rosé-Champagner aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Benoît Marguet keltert ihn biodynamisch und baut ihn im Holz aus; der Verzicht auf Dosage sorgt für Klarheit und Spannung. Ein Rosé mit Ecken und Kanten. Im Glas ein faszinierender Rosé-Pfirsichton mit lachsfarbenen Reflexen.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalkreichen Böden geben dem Rosé Tiefe, Würze und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Der Rosé vereint Pinot Noir und Chardonnay aus Ambonnay; die Roséfarbe entsteht durch die Assemblage. Der Ausbau erfolgt im Holz, was ihm zusätzliche Tiefe verleiht. Abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature – für Klarheit und Spannung.

Im Glas

Faszinierender Rosé-Pfirsichton mit leicht lachsfarbenen Reflexen. In der Nase Walderdbeeren, rote Äpfel, Blutorange und zitrische Würze, dazu Zimt, Nelke und eine deutliche Zedernnote. Am Gaumen druckvoll, würzig und texturiert, mit fast cremig-glänzender Art, Erdbeere, Apfel, Orangenzeste und feinen herben Anklängen. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Rosé Brut Nature
Ausbau: Pinot Noir/Chardonnay, Holzausbau, ohne Dosage

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Weine

Franck Bonville Champagner Grand Cru Rosé brut

Wein · Champagner Rosé · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Grand Cru Rosé Brut ist sehr feinperlig, elegant, klar und reintönig. Eine Assemblage, die die kreidige Spannung des Avize-Chardonnays mit der fruchtigen Eleganz des Pinot Noir aus Ambonnay verbindet – rund und seidig, mit Aromen roter Beeren und der haustypischen Brioche-Note.


Champagne / Côte des Blancs & Montagne de Reims

Franck Bonville ist ein renommiertes Familienhaus aus Avize an der Côte des Blancs, geführt von Olivier Bonville. Dieser Rosé ist die einzige Cuvée des Hauses, in der der Chardonnay auf eine zweite Sorte trifft: Er verbindet die kreidige Mineralität von Avize mit dem Pinot Noir aus dem Grand Cru Ambonnay in der Montagne de Reims – einem der besten Pinot-Terroirs der Champagne.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Chardonnay (Avize) und 10 % rot vinifiziertem Pinot Noir (Ambonnay). Die Vinifikation erfolgt vollständig im Edelstahl, um Reinheit und Finesse zu bewahren. Nach rund zwei bis zweieinhalb Jahren Hefelager wird der Champagner mit moderater Dosage als Brut degorgiert.

Im Glas

Zartes bis kräftiges Lachsrosa mit feiner, zahlreicher Perlage. In der Nase Walderdbeere und Kirsche, gefolgt von den haustypischen Noten nach Brioche, Vanille und Trockenfrüchten. Am Gaumen rund und seidig, mit knackiger roter Frucht, schöner Mineralität und einer feinen, frischen Balance; salzig-frisches Finale.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als sommerlicher Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: gegrilltem Fisch, hellem Fleisch, Gemüse-Tians, salzig-süßem Fingerfood und Desserts mit roter Frucht.


Lage: Champagne; Chardonnay aus Grand Cru Avize, Pinot Noir aus Grand Cru Ambonnay (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru Rosé – Assemblage aus 90 % Chardonnay & 10 % Pinot Noir, brut
Ausbau: Vinifikation im Edelstahl, ca. 2–2,5 Jahre Hefelager

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