Salatherz Anchovis Walnuss Käse Tapa

Köstliche Tapa mit Käsecreme und Anchovis – Mediterraner Genuss zum Verlieben!

Diese köstliche Tapa wird aus einer Vielzahl bester Zutaten zubereitet, die perfekt miteinander harmonieren. Für die Zubereitung benötigst du ein frisches Salatherz, eine hochwertige Anchovis, cremigen Frischkäse, Blauschimmelkäse, knackige Walnüsse, Weißweinessig, hochwertiges Extra Virgin Olivenöl sowie eine Prise Salz und Pfeffer für die perfekte Würze.

Beginnen wir mit der Zubereitung der herzhaften Käsecreme. Hierfür vermischen wir den Frischkäse und den Blauschimmelkäse im Verhältnis von 2/3 zu 1/3 in einer Schüssel. Die Mischung wird dann mit zerstoßenen Walnüssen verfeinert, die dem Ganzen einen nussigen Geschmack verleihen.

Um das Aroma der Käsecreme zu intensivieren, geben wir einen großzügigen Schuss Weißweinessig hinzu, der eine herrliche Säurenote beisteuert. Hochwertiges Extra Virgin Olivenöl rundet die Masse ab. Je nach persönlichem Geschmack wird die Käsecreme dann leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt, um alle Aromen perfekt auszubalancieren.

Nun geht es ans Anrichten! Wir nehmen ein frisches Salatblatt und verteilen großzügig unsere aromatische Käsecreme darauf. Dann krönen wir sie mit der Anchovis, die mit ihrem leicht salzigen Charakter perfekt mit der Creme harmoniert. Und schon ist die Tapa fertig!

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Spanien

Izadi Crianza

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Izadi Crianza ist ein reinsortiger Tempranillo aus der Rioja Alavesa. Aus alten Reben, 14 Monate im Eichenfass gereift – butterweich und mit viel Schmelz, mit Noten von Sahne, Karamell und edlem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.


Rioja Alavesa

Bodegas Izadi liegt in Villabuena de Álava im Herzen der Rioja Alavesa. Die Trauben stammen aus dem „Triángulo" zwischen Villabuena, Samaniego und Ábalos – aus alten Reben (im Schnitt rund 45 Jahre) auf Ton-Kalk-Böden. „Izadi" heißt auf Baskisch „Natur".

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Wein 14 Monate im Eichenfass – überwiegend amerikanische, ergänzt um französische Eiche (rund 20 % neue Fässer). Der Crianza-Ausbau gibt ihm cremige Fülle und feine Holzwürze, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Glänzendes Rubinrot. In der Nase Sahne, Karamell und edle Holznoten, dazu rote Frucht, Lakritz und Gewürze. Am Gaumen butterweich und mit viel Schmelz, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gut eingebundenem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: gegrilltes rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte, Hülsenfrüchte und Manchego.


Lage: Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); D.O.Ca. Rioja
Klassifikation: Crianza – Tempranillo, Rotwein (trocken)
Ausbau: 14 Monate im Eichenfass (überwiegend amerikanische, dazu französische Eiche)

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Whisky

The Alrik the Woodsmoked Hercynlan Single Malt Whisky Edition 1912 Samhain

Spirituose · Single Malt Whisky · Harz · Deutschland

The Alrik Edition 1912 Samhain ist ein kräftiger, holzrauchiger Single Malt Whisky der Hercynian Distilling Co. (Hammerschmiede) aus dem Harz. Aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz gebrannt und in PX-Sherryfässern gereift – wuchtig, aromatisch und auf 666 Flaschen limitiert.


Herkunft

Die Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede in Zorge im Harz brennt seit 2002 Single Malt Whisky – im klassischen Pot-Still-Verfahren, stets in kleinen Stückzahlen, ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff. The Alrik ist die holzrauchig-kräftige Reihe des Hauses, die 2007 als private Spielerei des Brennmeisters begann.

Destillation und Reifung

Gebrannt aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz, geräuchert über Buchen- und Erlenholz – kein Torf wie in Schottland, sondern echter Holzrauch. Die Edition 1912 Samhain reifte in ausgewählten PX-Sherry-Hogsheads und wurde zum Abschluss in einem PX-Sherry-Butt vermählt. Abgefüllt am 13.11.2020.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase kräftiger, teils aschiger Holzrauch, dazu honigglasierter Räucherspeck, Keksteig und süße Sherrynoten. Am Gaumen wuchtig und ölig, mit Toffee, Karamell, dunkler Frucht aus dem PX-Fass und langem, rauchig-würzigem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Tumbler oder Nosing-Glas, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein intensiver Whisky für Liebhaber rauchiger, sherryfassgereifter Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Zorge, Harz (Deutschland)
Art: Hercynian Single Malt Whisky – The Alrik (woodsmoked, Buchen- & Erlenrauch)
Reifung: PX-Sherry-Hogsheads, Final Touch im PX-Sherry-Butt
Edition: Edition 1912 Samhain, abgefüllt 13.11.2020, 666 Flaschen

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Rebsorten

Shaw and Smith Shiraz 2018

Wein · Rotwein · Adelaide Hills · Australien

Shaw + Smith Shiraz ist ein eleganter Cool-Climate-Shiraz aus den Adelaide Hills. Rote Früchte und süße asiatische Gewürze schweben aus dem Glas; am Gaumen geht es um feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel mit dezentem, ausgesprochen langem Finale.


Adelaide Hills / South Australia

Shaw + Smith zählt zu den renommiertesten Weingütern der Adelaide Hills in South Australia. Das kühle Höhenklima dieser Cool-Climate-Region bringt Shiraz mit Eleganz, Würze und feiner Tanninstruktur hervor – ein Gegenentwurf zu den wuchtigen, warmen Shiraz-Stilen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Shiraz. Die kühle Lage bewahrt Frische, feine Würze und eine elegante, feingliedrige Tanninstruktur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rote Früchte und süße asiatische Gewürze. Am Gaumen feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel – vom Antrunk bis zu einem dezenten, aber sehr langen Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Adelaide Hills, South Australia (Australien); Shaw + Smith
Klassifikation: 100 % Shiraz, trocken
Ausbau: kühl-elegante Cool-Climate-Stilistik

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Sauvignon Blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Sauvignon Blanc ist ein trockener, fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Sauvignon Blanc mit den klassischen Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone, getragen von einer schönen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Sauvignon Blanc zählt zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische, exotische Frucht und die frische Säure. So entsteht ein klarer, animierender Weißwein im modernen Stil.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase die klassischen Sauvignon-Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone. Am Gaumen sehr saftig und feinwürzig, mit exotischer Frucht und tragender Mineralität. Im Nachklang spannungsgeladene Frucht, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Ziegenkäse, Salate, Fisch und Meeresfrüchte.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Spanien

Barbadillo Sherry Fino

Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.

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Länder/Regionen

Penfolds Grange Bin 95 2010

Rotwein · South Australia · Shiraz

Shiraz (96 %) Cabernet Sauvignon (4 %) South Australia Grange Bin 95 100 % neue amerik. Eiche 2010

Der Penfolds Grange Bin 95 2010 ist der Shiraz aus Down Under – Australiens berühmtester Wein. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich hier die Klinke in die Hand. Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.


Penfolds Grange – Australiens Ikone

Penfolds erzeugt seit 1844 Weine in South Australia und prägte die Entwicklung des australischen Spitzenweins wie kein zweites Haus. Kellermeister Max Schubert schuf ab 1951 mit dem Grange den ersten australischen Wein von wahrhaft internationalem Format – inspiriert von Bordeaux, aber kompromisslos australisch, geprägt von Shiraz und der charakteristischen Würze amerikanischer Eiche. Heute zählt Grange zu den begehrtesten Sammlerweinen der Welt.

Grange ist ein Multi-Region-Blend aus South Australia: Der 2010er vereint Trauben aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und dem historischen Magill Estate. Aus diesen über die Weinregionen verteilten Spitzenlagen – viele mit sehr alten Reben – komponiert Penfolds Jahr für Jahr einen Wein von konstanter, monumentaler Größe.

Jahrgang 2010 – South Australia

2010 war in South Australia ein gemäßigter, relativ trockener Jahrgang, der einen der gefeiertsten Granges überhaupt hervorbrachte – von Kritikern in einer Reihe mit den legendären Jahrgängen 1952, 1955, 1971, 1996 und 2006 genannt. Tiefe Konzentration und Intensität treffen auf eine schlanke, klassische Eleganz: zugänglicher als mancher junge Grange, aber mit dem Stoff für Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96 % Shiraz und 4 % Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2010.

Ganz in der Tradition von Max Schubert beendet der Wein seine Gärung in der Fasslagerung und reift anschließend 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads. Die amerikanische Eiche setzt einen würzigen Akzent, wird aber von der enormen Fruchtkonzentration getragen, die ihre eigene kräuterige Würze mitbringt.

Im Glas

Sehr tiefes, purpurschwarzes Farbbild. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich die Klinke in die Hand – frische, jugendliche schwarze Frucht mit Anklängen von Blaubeere, dazu Kampfer, Anis, eine zedrige Würze und der typische Hauch amerikanischer Eiche. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, straff und fein gebaut, mit festen, gleichmäßigen Tanninen, großer Konzentration und wunderbarer Länge.

Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.

Ein Wein für die Ewigkeit: noch sehr jung, mit Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert von langem Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Wild (Rind, Reh), zu Schmorgerichten und Grillfleisch mit dunkler Würze sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: South Australia; Multi-Region-Blend aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und Magill Estate
Klassifikation: South Australia, Shiraz-Cuvée (Grange Bin 95), trocken
Ausbau: 96 % Shiraz, 4 % Cabernet Sauvignon; 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads

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Spanien

Contino blanco 2020

Weißwein · Rioja · Cuvée · Spanien

Contino Blanco ist eine Weißwein-Cuvée aus der Rioja, gewonnen aus Viura, Garnacha Blanca und Malvasía. Vom renommierten Einzellagen-Gut Contino, zeigt er sich saftig mit leicht exotischen Fruchtnoten. Der dezente Barriqueausbau gibt ihm Struktur und Reifepotenzial. Im Glas Limette, frische Vanille und unreifer Apfel.


Rioja

Contino ist ein renommiertes Einzellagen-Gut in der Rioja Alavesa im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen frische, ausdrucksstarke Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Viura, Garnacha Blanca und Malvasía – Letztere bringt leicht exotische Fruchtnoten. Der dezente, aber nachhaltige Ausbau in Barriques aus französischer Eiche verleiht dem Wein das Gerüst, um sich weiter positiv zu entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Limette, frische Vanille und unreifer Apfel. Am Gaumen sehr saftig, mit leicht exotischen Fruchtnoten und feiner Struktur aus dem Holzausbau. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Blanco
Ausbau: Viura/Garnacha Blanca/Malvasía, französisches Barrique

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Weine

Dönnhoff Roxheimer Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025

Trockener Weißwein · Nahe, Roxheim · Riesling VDP.Großes Gewächs

VDP.Große Lage Rotliegendes Reben 30–40 Jahre ca. 40 hl/ha großes Eichenholzfass 8 Monate Hefelager Jahrgang 2025

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025 ist der neunte Jahrgang dieses Großen Gewächses. Die Trauben stammen aus dem Mittelteil des Roxheimer Höllenpfads, wo die ältesten Rieslingstöcke des Guts auf verwittertem rotem Sandstein stehen. 2025 brachte an der Nahe die früheste Lese, die es je gab, und kleine, dickschalige Beeren mit hoher Konzentration.


Höllenpfad im Mühlenberg – Rotliegendes über Roxheim

Roxheim liegt nordwestlich von Bad Kreuznach in einem Seitental der Nahe, abseits des Flusses und im Windschatten von Soonwald und Pfälzer Bergland. Der Höllenpfad ist ein nach Süden gewandter Steilhang zwischen etwa 150 und 200 Metern Höhe. Der Name verweist auf die Steilheit des Geländes und auf die Hitze, die sich im Sommer am Hang staut.

Der Untergrund gehört zum Rotliegenden, Sedimenten aus dem Perm, die vor rund 290 Millionen Jahren abgelagert wurden. An der Oberfläche verwittert das Gestein zu einem kargen, rot gefärbten Boden mit viel Fels und wenig Feinerde. Die dunkle Farbe nimmt Sonnenwärme auf und gibt sie nachts an die Rebzone ab; die geringe Wasserhaltefähigkeit hält die Erträge dagegen von selbst klein.

Innerhalb der Ersten Lage Höllenpfad ist der Mittelteil mit der steilsten Neigung, zwischen 30 und 50 Prozent, und den ältesten Stöcken das Kernstück. Diese Gewanne wurde unter ihrem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg“ in die Weinbergsrolle eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Seit dem Jahrgang 2017 liest Dönnhoff die Parzelle getrennt und baut sie als eigenes Großes Gewächs aus. Unter den Dönnhoff-Lagen ist sie die einzige auf Sandstein; Hermannshöhle, Felsenberg und Brücke stehen auf Schiefer und vulkanischem Gestein.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann mit ausreichendem Niederschlag und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen. Spätfrost blieb in den meisten Lagen aus, lokal gab es Hagel. Ein warmer, trockener August hielt die Trauben gesund und trieb die Zuckerreife schnell voran; Anfang September stiegen die Mostgewichte deutlich, teils in den dreistelligen Oechslebereich.

Die VDP-Betriebe an der Nahe begannen Anfang September zu lesen und waren Ende September oder Anfang Oktober fertig – der früheste Leseschluss, der für das Gebiet je verzeichnet wurde. Trotz der schnellen Reife blieb die Säure erhalten, ein Muster, das die Winzer mit 2015 vergleichen. Der Riesling wurde über einen längeren Zeitraum geerntet als die Burgundersorten. Mit dem Starkregen am 23. und 24. September musste in den Rieslinglagen streng selektiert werden.

Die Erntemenge der Nahe lag mit rund 246.000 Hektolitern drei Prozent unter dem Vorjahr und gut 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Grund waren kleine Beeren mit wenig Saft. Für den Mühlenberg beschreibt Dönnhoff genau dieses Bild: kleinbeerige Trauben, dicke Schalen, hohe innere Konzentration.

Handlese in Durchgängen und acht Monate Hefe

Die 30 bis 40 Jahre alten Reben lieferten rund 40 Hektoliter je Hektar. Gelesen wurde ausschließlich von Hand und in mehreren Durchgängen, damit nur gesunde, voll ausgereifte Trauben in den Keller kamen. Nach schonender Pressung gärte der Most im großen Eichenholzfass, in dem der Wein auch ausgebaut wurde.

Sechs Monate lag der junge Riesling auf der Vollhefe, danach weitere zwei Monate auf der Feinhefe. Das große, gebrauchte Holz gibt keinen Holzgeschmack ab, erlaubt aber einen langsamen Sauerstoffaustausch; das lange Hefelager baut Textur und Tiefe auf. Wie bei allen Großen Gewächsen des VDP kommt der Wein erst im Herbst nach der Lese in den Verkauf, hier ab September 2026.

Im Glas – Steinobst, Pfeffer und rotes Gestein

Der warme Sandstein und die frühe Reife sprechen für reifes Steinobst im Duft, gelber und roter Pfirsich, dazu Quitte und Zitrusschale. Typisch für den Höllenpfad ist eine würzige Seite, die an weißen Pfeffer und sonnenwarmen, trockenen Stein erinnert – ein Gegenpol zur kühleren, rauchigen Art der Dönnhoff-Weine von Schiefer und Vulkangestein.

Am Gaumen bringen die kleinen, dickschaligen Beeren Dichte und Extrakt, ohne den Wein schwer zu machen: Die im Jahrgang erhaltene Säure zieht eine klare Linie durch die Frucht. Die acht Monate auf der Hefe geben dem Riesling eine runde, fast cremige Mitte, das große Holz hält ihn offen und frei von Holzaromen. Im Nachhall kehren Pfirsichkern, Zitruszeste und eine leicht salzige, steinige Note zurück.

Die einzige Dönnhoff-Lage auf Sandstein: Wärme aus dem roten Fels, Spannung aus der Säure eines Jahrgangs mit der frühesten Lese der Nahe.

Am Tisch – Riesling GG zu Kalb, Geflügel und Fluss­fisch

Die Kombination aus Fruchtdichte und würziger Note verlangt nach Gerichten mit Substanz. Gut passen Kalbsbries oder Kalbsrücken mit brauner Butter, Perlhuhn mit Pfifferlingen, Zander auf Rahmsauerkraut oder Schweinebauch mit Quitte. Auch zu milden Currys mit Kokos und zu gereiftem Bergkäse hält der Wein mit.

Jung profitiert das Große Gewächs von einer Stunde in der Karaffe; Trinktemperatur 10 bis 12 °C, im weiten Weißweinglas. Seine volle Tiefe zeigt der Mühlenberg nach einigen Jahren Flaschenreife.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen/Nahe

Rebsorte Riesling

Lage Höllenpfad im Mühlenberg, Roxheim; Rotliegendes (roter Sandstein, Perm)

Klassifikation VDP.Große Lage, VDP.Großes Gewächs, Qualitätswein Nahe

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese in mehreren Durchgängen, schonende Pressung, Gärung im großen Eichenholzfass

Ausbau Großes Eichenholzfass, 6 Monate Vollhefe, 2 Monate Feinhefe

Trinkreife 2028–2040

Rebenalter 30–40 Jahre

Ertrag ca. 40 hl/ha

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