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24. November 2023

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Schaumweine

Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut – das „Echo der Verwurzelten“ – ist eine Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay. Die Trauben wachsen in drei Premier-Cru-Dörfern im Marnetal: Mareuil-sur-Aÿ, Avenay Val d'Or und Bisseuil. Ihr Kennzeichen: mindestens sieben Jahre Hefelager.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt die lange Reife: geröstete Früchte, getrocknete Feige und ein Hauch alter Rosen. Im Mund voll und seidig, weich und doch präsent, mit Apfel und eingekochten roten Beeren. Ein langer, runder, warmer Abgang.

Mach was draus

Geflügel, Kalb, edler Fisch, Krustentiere oder reifer Hartkäse. Ein Champagner für ein gutes Abendessen – oder für den ruhigen Ausklang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Écho des Enracinés zeigt, was Zeit aus Champagner macht. Ich liebe ihn zu gebratenem Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Die Grundweine reifen im Edelstahl, dazu kommen 30 % Reserveweine. Danach liegt der Champagner mindestens sieben Jahre auf der Hefe.

Wie trocken ist er? Brut mit 5,6 g/l Dosage – sie stützt die Frucht, ohne süß zu wirken.

60 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay · Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil, Avenay Val d'Or (Premier Cru) · Edelstahl · Reserveanteil 30 % · Hefelager mind. 7 Jahre · Brut, 5,6 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Weine

Weingut Andres Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres trocken · fruchtbetont Maracuja · Stachelbeere BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Sauvignon Blanc 2025 setzt gezielt auf Frucht: Neben grünen Noten schmeckt man auch reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere. So entsteht ein komplexer Sauvignon Blanc mit viel Druck – ein ausdrucksstarker, trockener Pfälzer aus biologischem Anbau.


Weingut Andres – Sauvignon Blanc aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Sauvignon Blanc ergänzt das burgunder- und rieslinggeprägte Sortiment um eine bewusst fruchtbetonte, ausdrucksstarke Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandstein bis Kalkmergel – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Sauvignon Blanc, der reife Fruchtfülle mit Spannung und Druck verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Sauvignon Blanc 2025 zeigt eine reife, ausdrucksstarke Frucht bei lebendiger Frische. Der auf Frucht ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die aromatische Vielfalt der Rebsorte – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Sauvignon Blanc, gezielt auf Frucht ausgerichtet.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der reifen, vielschichtigen Frucht und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein komplexer, fruchtbetonter Sauvignon Blanc: neben grünen Noten zeigen sich reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere, ergänzt um Anklänge von Zitrus und frischen Kräutern. Am Gaumen saftig und druckvoll, mit lebendiger Frische und guter Länge – aromatische Fülle und Spannung in Balance.

Grüne Noten treffen auf reife Maracuja und Stachelbeere – ein komplexer Sauvignon Blanc mit saftiger Frucht, lebendiger Frische und viel Druck.

Ein ausdrucksstarker, animierender Weißwein. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Amoureuses Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 stammt aus dem berühmtesten Premier Cru von Chambolle-Musigny – einer Lage von Grand-Cru-Format. Ein feiner, parfümierter Pinot Noir voller Eleganz und seidigem Tannin. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Amoureuses – „Die Liebenden" von Chambolle

Les Amoureuses („Die Liebenden") ist der berühmteste der Premiers Crus von Chambolle-Musigny und gilt vielen als einer der besten Weinberge der Welt – mit dem Potenzial, neben Musigny und Bonnes-Mares zur dritten Grand-Cru-Lage des Dorfes aufzusteigen. Die Lage liegt am südlichen Ende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Le Musigny und oberhalb von Vougeot. Ihre Weine stehen für Feinheit und Intensität, erdigen Charakter und feste, zugleich seidige Tannine.

Das Terroir ist hier besonders leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in die Felsritzen zwingt – das ergibt kleine, konzentrierte Beeren. Die meist südöstlich ausgerichtete, stufenförmige Hanglage bringt viel Sonne bei kühlem Klima, sodass die Reife nie auf Kosten der Säure geht.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, parfümierten Lage wie Les Amoureuses ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Grand-Cru-würdigen Wein mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom leichten, felsigen Kalkboden am Fuß des Musigny lebt dieser Chambolle von Parfüm und Finesse: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, ausgeprägte florale Anklänge von Rose und Veilchen und eine feine, würzige Tiefe. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und intensiv zugleich, mit feinem, seidigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Rose und Veilchen, seidig und intensiv mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); südliches Gemeindeende unterhalb Le Musigny; dünner felsiger Oberboden über hartem Kalkstein, südöstliche Ausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); gilt als Lage von Grand-Cru-Format
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Whisky

Ardbeg Traigh Bhan 19 years old Batch 4

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 19 Jahre Batch 4 (2022) höherer Oloroso-Sherry-Anteil non chill-filtered

Der Ardbeg Traigh Bhan 19 Jahre Batch 4 ist die vierte, 2022 veröffentlichte Auflage der jährlich limitierten 19-jährigen Reihe der Islay-Destillerie Ardbeg. Benannt ist sie nach Traigh Bhan, dem „singenden" Sandstrand auf Islay. Batch 4 setzt im Vergleich zu den Vorgängern auf einen höheren Anteil an Oloroso-Sherryfässern, was ihm mehr Tiefe und einen Hauch alter Schule verleiht. Gereift in amerikanischer Eiche und Oloroso-Sherry, non chill-filtered und mit natürlicher Farbe 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber dieser Reihe ist der nahe Strand Traigh Bhan, dessen Sand bei Wind „singt". Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Batch 4 reift 19 Jahre in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern – mit einem höheren Sherry-Anteil als in früheren Chargen. Das bringt Holzrauch, Menthol und Anis stärker in den Vordergrund. Jede Charge trägt einen eigenen Batch-Code und die Signatur eines Teammitglieds; Batch 4 ist von Distillery Manager Colin Gordon gezeichnet (Destillat von 2003). Abgefüllt wird non chill-filtered und ohne künstliche Färbung.

Im Glas

Goldfarben im Glas. In der Nase krautige Kiefer und Fenchel, dazu Limetten-Sorbet, medizinische Lutschpastille, Eukalyptus und ein Hauch Sattelseife; mit Wasser folgen Haselnuss, Vanille, Johannisbeere und Minzschokolade. Am Gaumen Holzrauch, Menthol und Anis, ergänzt um milde tropische Frucht, Milchschokolade, Vanille und Teeblatt – die Sherrynote ist präsent, aber eingebunden. Der Nachhall ist lang, rauchig und würzig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die reiferen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaften Trockenfrüchten. Ein vielschichtiger Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 19 Jahre (Traigh Bhan Batch 4, 2022)
Ausbau: amerikanische Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässer (höherer Sherry-Anteil), 19 Jahre

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Spanien

Matsu El Picaro

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Sand mit Granitanteil alte Reben 3 Monate französisches Barrique unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Pícaro („der Schelm") ist der jüngste Wein der Matsu-Familie: reinsortiger Tinta de Toro von alten Reben, nur drei Monate im französischen Barrique und unfiltriert wie ungeschönt abgefüllt. Dichtes Rubinrot, dunkle Beerenaromatik, dazu Teer, Lakritz und Mokka – für einen jungen Wein von ungezügelter Kraft, die seinem Namen alle Ehre macht.


Toro – Sand und Granit auf der Hochebene

Die DO Toro liegt in der Provinz Zamora in Kastilien-León, auf einer Hochebene am Duero zwischen rund 620 und 750 Metern. Das Klima ist extrem kontinental: heiße, sehr trockene Sommer, kalte Winter, wenig Niederschlag. Die Höhe sorgt für kühle Nächte und damit für die großen Tag-Nacht-Unterschiede, die den Weinen trotz der Reife eine Säureachse lassen.

Die Trauben für El Pícaro stammen von alten Reben auf sandigen Böden mit hohem Granitanteil. Sand entwässert schnell, speichert wenig Nährstoffe und hält die Erträge niedrig; der Granitanteil bringt eine kühlere, steinige Note in den Wein. Der hohe Sandanteil ist zugleich der Grund, warum die Reblaus in Toro nie richtig Fuß fasste – in der Region stehen bis heute ungewöhnlich viele alte, wurzelechte Anlagen.

Tinta de Toro ist der lokale Klon des Tempranillo, über Jahrhunderte an diese Bedingungen angepasst: kleinere, dickschaligere Beeren als anderswo und damit ein günstigeres Verhältnis von Schale zu Saft – daher die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte. Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe baut daraus eine Reihe von drei Weinen, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen; das Rebalter steigt von Wein zu Wein. El Pícaro ist der jüngste – das Etikett zeigt entsprechend einen jungen Mann.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro. Nach temperaturkontrollierter Gärung durchläuft der Wein die malolaktische Gärung im französischen Eichenfass – nicht im Tank. Das ist der entscheidende Unterschied: Wein und Holz verbinden sich so enger, die Struktur wird weicher, und das Fass tritt weniger als eigene Aromaschicht hervor.

Danach folgt ein bewusst kurzer Ausbau von rund drei Monaten im Barrique. Genug, um die Gerbstoffe zu runden und die Röstnoten anzulegen, zu wenig, um die Frucht zuzudecken. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein leichtes Depot ist damit normal und kein Mangel. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase dunkle Beerenaromatik von Brombeere und Heidelbeere, dahinter Teer und Lakritz. Am Gaumen kraftvoll und jugendlich, mit Mokkanoten aus dem Fass, reifen Tanninen und mineralischem Grip. Langer Abgang.

Malo im Fass, aber nur drei Monate Ausbau: Struktur aus dem Holz, ohne dass das Holz die Frucht übernimmt.

Bei 16–18 °C servieren, gern eine Stunde vorher karaffieren – das nimmt dem jungen Wein die Kante und trennt zugleich das Depot ab. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Eintöpfen, würziger Küche und reifem Käse. In der Region selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Chorizo, geschmorte Rippe und alles mit kräftigen Röstaromen. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation temperaturkontrollierte Gärung · malolaktische Gärung im französischen Eichenfass · unfiltriert und ungeschönt
Ausbau rund drei Monate im französischen Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Rebsorten

Pipoli Aglianico del Vulture Vigneti del Vulture

Rotwein · Aglianico · Basilikata · Italien

Pipoli Aglianico del Vulture ist ein reinsortiger Rotwein der Fantini Group aus der Basilikata. Der Aglianico aus der DOC Aglianico del Vulture zeigt sich dunkelrot mit violetten Reflexen – aromatisch, mit Sauerkirsche, dunklen Beeren und einem Hauch würziger Vanille.


Aglianico del Vulture

Der Wein stammt aus der Basilikata im Süden Italiens, aus der DOC Aglianico del Vulture rund um den erloschenen Vulkan Monte Vulture. Aglianico ist eine autochthone Rebsorte der Region; die Trauben stammen aus ausgesuchten Lagen und werden von Hand geerntet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Aglianico. Ein Teil des Weins reift im Stahltank, ein Teil 10 Monate im Barrique. Das gibt dem Wein würzige Vanille- und balsamische Noten bei erhaltener Frucht und Struktur.

Im Glas

Dunkelrot mit violetten Reflexen. In der Nase sehr aromatisch, mit Sauerkirsche und dunklen Beerenfrüchten, dazu würzige Vanille und balsamische Noten. Am Gaumen mit schöner Struktur, reifen Tanninen und schmeichelndem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. Ein strukturierter, vielseitiger Rotwein zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Basilikata (Italien)
Klassifikation: Aglianico del Vulture DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: teils Stahltank, teils 10 Monate im Barrique

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Weine

Aurore Casanova Cuvée Rosé

Der Aurore Casanova Rosé ist ein trockener Rosé mit Struktur statt Süße: drei Champagner-Rebsorten, dazu ein Schuss rot vinifizierter Pinot Noir, teils im Holz gereift. Zart lachsfarben und gemacht für den Esstisch.

Im Glas

Lachsfarben im Glas. Erdbeere vorneweg, dahinter eine warme Würze nach Zimt und etwas Vanille. Im Mund voll und rund, mit Waldbeeren, feinen Perlen und einem langen Ausklang, der fruchtig beginnt und herb endet. Ein Rosé, der eher an Wein erinnert als an Bonbon.

Mach was draus

Gegrillter Lachs, Entenbrust, Ofengemüse mit Feta oder ein Kalbsschnitzel. Auch zum Sonntagsbraten mit hellem Fleisch macht er sich gut. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Lass ihn ein paar Minuten im Glas stehen. Mit Luft kommt seine würzige Seite raus, und dann will er unbedingt etwas zu essen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie bekommt er seine Farbe? Ein Anteil von rund 16 % Pinot Noir, als Rotwein ausgebaut, gibt die Farbe. Dazu kommen Chardonnay (42 %), Pinot Noir (30 %) und Meunier (12 %).

Ist er trocken? Ja, ein trockener Rosé mit wenig Dosage. Seine Fülle kommt aus Frucht und Holz, nicht aus Zucker.

Chardonnay 42 %, Pinot Noir 30 % plus 16 % als Rotwein, Meunier 12 % · Rosé d’Assemblage · teils Eichenfass · Naturhefen · unfiltriert · Brut · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2023 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2023 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder – Chardonnay wie Aligoté – steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure und ausgewogenem Stil.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2023, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein Aligoté, der eine andere Geschmackswelt zeigt als der sonst dominierende Chardonnay.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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