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28. November 2023

Deutschland

Taku – Köln – Deutschland

Von königlichen Anfängen bis zur ostasiatischen Finesse: Die glanzvolle Geschichte des Excelsior Hotel Ernst in Köln Das Excelsior Hotel Ernst in Köln wurde 1863 von

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2012 Biodynamie · 14,0 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012 ist ein biodynamischer, mineralisch-würziger Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – fleischig, salzig und konzentriert, im klassischen Côte-Brune-Stil von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2012 – Walla Walla Valley

2012 gilt in Washington als herausragender, ausgewogener Jahrgang: ein warmer, trockener Vegetationsverlauf brachte vollreife, gesunde Trauben bei erhaltener Frische.

Ein idealer Jahrgang für tief konzentrierte, zugleich strukturierte und elegante Syrahs mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2012, 14,0 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Nur 463 Kisten wurden erzeugt.

Im Glas

Ein savory, fast blutiges Bouquet: Asche, schwarzer Pfeffer, Steinsalz, schwarze Olive, nasser Stein, Tabak und Potpourri über dunkler Frucht aus schwarzer Kirsche und Pflaume, dazu getrocknete Kräuter, Paprika und schwarze Lakritze. Am Gaumen vollmundig, elegant und konzentriert, mit starker salziger Mineralität, reifen Tanninen und großer Länge – ein deutlich „Brune"-geprägter Syrah.

Fleischig, salzig und konzentriert – ein Côte-Brune-Syrah von den Basaltsteinen des Rocks District.

Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas), 14,0 % vol

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Beerenauslese, edelsüß)

Riesling Graacher Domprobst Beerenauslese · edelsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Botrytis · gereifte Rarität 1997

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997 ist eine gereifte, edelsüße Rarität aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Dicht, tief und von großer Aromenkomplexität – getragen von feinster Mosel-Säure.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 1997 – Graach (Mosel)

1997 war an der Mosel ein reifer, gesunder Jahrgang, der die Bildung edelster Botrytis begünstigte. Aus den edelfaulen, hochreifen Beeren der Domprobst entstand eine konzentrierte Beerenauslese; die inzwischen langjährige Flaschenreife hat den Wein in eine tiefe, vielschichtige Reife geführt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Beerenauslese aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 1997; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer, aus edelfaulen (botrytisierten) Beeren.

Nach selektiver Handlese edelfauler Beeren wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die kühle Gärung bewahrt die intensive natürliche Restsüße und die feine, tragende Mosel-Säure. Seither reift der Wein über viele Jahre auf der Flasche.

Im Glas

Eine gereifte, edelsüße Beerenauslese von großer Dichte: kandierte Aprikose und Dörrfrucht, dazu Honig, Orangenmarmelade, ein Hauch Karamell und eine feine, rauchig-mineralische Schieferader. Am Gaumen dicht und ölig-süß, doch von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure balanciert, mit einem sehr langen, vielschichtigen Nachhall.

Kandierte Aprikose und Dörrfrucht über Honig, Orangenmarmelade und feiner, rauchig-mineralischer Schieferader – dicht und ölig-süß, von lebendiger Mosel-Säure balanciert, mit sehr langem Nachhall.

Eine gereifte, edelsüße Mosel-Rarität mit enormer Länge. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Blauschimmelkäse und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras, zu Desserts mit Frucht und Karamell sowie als edelsüßer Solist zum Ausklang.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Beerenauslese, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts; langjährige Flaschenreife

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Weine

Cazé-Thibaut Jossias 2020 Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Pinot Noir · Bio

Cazé-Thibaut Jossias ist ein puristischer Einzellagen-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus Vandières im Vallée de la Marne. Nur fünf bis sechs Fässer entstehen pro Jahr – eine echte Rarität. Der Champagner spiegelt die südöstliche Exposition der Weinberge eindrucksvoll wider. Im Glas eine feine Perlage und ein klarer, geradliniger Pinot-Noir-Charakter.


Vandières

Vandières liegt im Vallée de la Marne in der Champagne. Die südöstlich exponierte Einzellage prägt die klare, geradlinige Stilistik dieses Pinot Noir. Der Champagner wird naturnah erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir. Nach langsamer, spontaner Gärung reift der Grundwein mehrere Monate in gebrauchten Fässern; die malolaktische Gärung gibt zusätzliche Tiefe. Auf Schönung und Filtration wird bewusst verzichtet, die Klärung erfolgt natürlich durch Kälte.

Im Glas

Feine Perlage. In der Nase duftige rote Beeren, Hagebutte und eine zarte Holzwürze. Am Gaumen dicht, salzig-mineralisch und langanhaltend – ein Pinot Noir mit großem Charakter. Der Abgang ist klar und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als ausdrucksstarker Speisenbegleiter oder pur genossen.

Klassische Begleitung: feine Terrinen, Geflügel, Fisch und gereifter Käse.


Lage: Vandières, Vallée de la Marne (Champagne); Südostlage
Klassifikation: Champagne AOC – Blanc de Noirs (Pinot Noir), Einzellage
Ausbau: Spontangärung, gebrauchte Fässer, malolaktische Gärung, unfiltriert

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Rebsorten

Vanita Nero d'Avola Appassite Sicilia

Rotwein · Nero d'Avola · Appassimento · Sizilien

Vanita Nero d'Avola Appassite ist ein konzentrierter, halbtrockener Rotwein der Fantini Group aus Sizilien. Reinsortiger Nero d'Avola aus angetrockneten Trauben – rubinrot, mit roten Beeren, Kirsche und Pflaume und Nuancen von Schokolade und mediterranen Gewürzen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola ist die wichtigste autochthone Rotweinsorte der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Nero d'Avola. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet (Appassimento), was Zucker und Aromen konzentriert. Das verleiht dem Wein seine dichte, konzentrierte Art und die feine Restsüße.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase und am Gaumen rote Beeren, Kirsche und Pflaume. Im Nachhall Nuancen von Schokolade und mediterranen Gewürzen. Am Gaumen konzentriert und vollmundig, mit feiner Restsüße und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, konzentrierter Rotwein zu herzhafter Küche – die feine Restsüße passt auch zu Würzigem.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, würziges Lamm, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Terre Siciliane IGT – Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: angetrocknete Trauben (Appassimento)

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Schaumweine

Weingut Metzger Riesling Montagne du Soleil brut nature

Winzersekt · Riesling · Brut Nature · Pfalz

Weingut Metzger Riesling Montagne du Soleil Brut Nature ist ein Riesling-Winzersekt aus der Pfalz. Die Reben stehen in den kargen, kalkreichen Lagen des Mühlheimer Sonnenbergs, im Gewann Am Hesselbrunnen, das durch das benachbarte Eistal eine kühle Frische bewahrt. Ein Sekt für Puristen – kompromisslos trocken, präzise und voller Tiefe.


Mühlheimer Sonnenberg

Die Trauben stammen aus den kargen, kalkreichen Lagen des Mühlheimer Sonnenbergs in der Pfalz, genauer aus dem sonnenverwöhnten Gewann Am Hesselbrunnen. Das benachbarte Eistal sorgt stets für kühle Frische und damit für die nötige Säurestruktur eines präzisen Sekts.

Rebsorte und Ausbau

Der Sekt besteht zu 100 % aus Riesling. Die Handlese erfolgte bei 75–80° Oechsle; die ganzen Trauben wurden in der traditionellen Korbpresse schonend gepresst. Der Grundwein vergor spontan in gebrauchten Barriques mit wöchentlicher Bâtonnage und vollständigem biologischem Säureabbau – ohne Schwefelzugabe bis zur Assemblage. Die zweite Gärung erfolgte traditionell auf der Flasche, mit 45 Monaten Reife auf der Hefe. Brut Nature (ohne Dosage).

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase eine präzise, glockenklare Aromatik: weißer Weinbergpfirsich, frische Limette, grüne Apfelschale und ein Hauch Zitruszeste. Am Gaumen geradlinig, druckvoll und von packender Mineralität geprägt – messerscharf und kompromisslos trocken, dennoch fein ausbalanciert. Der Abgang ist lang und tief.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Fisch, Meeresfrüchte, Sushi und Geflügel.


Lage: Mühlheimer Sonnenberg (Am Hesselbrunnen), Pfalz; kalkreich
Klassifikation: Winzersekt – Brut Nature (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, Spontangärung im Barrique, BSA, 45 Monate Flaschenhefe

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Spanien

Zarate El Palomar Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage El Palomar Zárate Granit · wurzelechte Reben > 100 J. 2.200-l-Fuder · langes Hefelager nur 0,50 ha · ~38 hl/ha 2022

Der Zárate El Palomar Albariño 2022 stammt aus einer der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas' – ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit über 100-jährigen, wurzelechten Albariño-Reben. Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Albariños überhaupt: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig.


El Palomar – die älteste Albariño-Lage der Rías Baixas

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet und neue Reben ausschließlich per Massselektion aus den ältesten Stöcken zieht.

Die Einzellage El Palomar ist ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit Albariño-Rebstöcken, die weit über 100 Jahre alt sind – eine der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas'. Der Boden ist granitisch und flach; die Wurzeln der wurzelechten Reben dringen tief in das massive Felsgestein ein, um ihre Nahrung zu sichern, was dem Wein seinen besonderen mineralischen Charakter verleiht. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der alten Granitlage El Palomar ergibt das einen dichten, kraftvollen und zugleich spannungsgeladenen Wein mit festem Kern, mineralischer Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Weinlese erfolgt manuell mit Selektion bereits im Weinberg. Die Trauben werden entrappt und einem langen, sanften Pressvorgang unterzogen, was einen niedrigen Mostertrag zur Folge hat. Der Most fermentiert in einem 15 Jahre alten, 2.200 Liter fassenden Fuderfass aus französischer Vogesen-Eiche – das führt zu geringer Eichenextraktion, aber zu einer leicht oxidativen Reifung im Kontakt mit dem Hefesatz, ohne Umfüllung bis nach der spontan einsetzenden malolaktischen Gärung. Nach dem ersten Abstich bleibt der Wein drei weitere Monate auf der Feinhefe bis zur Abfüllung.

Im Glas

Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Weine, die aus der Rebsorte Albariño gewonnen werden: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig im Mund und lang und zitrusfruchtig im Nachhall. Die alte Granitlage verleiht ihm Dichte, festen Kern und eine salzig-mineralische Tiefe, die mit Flaschenreife weiter gewinnt.

Reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig – lang und zitrusfruchtig im Nachhall.

Schon jetzt faszinierend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage El Palomar (Meaño, Galicien, Spanien); flacher Granitboden, ~0,50 ha; wurzelechte Reben > 100 Jahre; ~38 hl/ha
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Entrappung, lange sanfte Pressung; Gärung/Reife im 15 J. alten 2.200-l-Fuder (franz. Vogesen-Eiche), spontane Malo, langes Feinhefelager, erst spät abgestochen

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Spanien

TX Txomin Etxaniz

Weißwein · Getaria, Baskenland · Hondarrabi Zuri

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Baskenland Rebenalter über 80 Jahre 6 Monate Akazienfass Ausbau auf der Feinhefe

TX Txomin Etxaniz ist der Txakoli der ältesten Kellerei der D.O. Getariako Txakolina – die Spitzenabfüllung des Hauses, nicht der Standardwein. Aus 100 % Hondarrabi Zuri von den ältesten Parzellen über der Kantabrischen Küste keltert die Familie Txueka Etxaniz einen Txakoli mit Fruchttiefe und cremiger Struktur, der die salzige Meeresnote der Lage bewahrt.


Getaria – die älteste Kellerei der Herkunft

Die Familie Etxaniz ist in Getaria seit 1649 mit dem Weinbau verbunden; Txomin Etxaniz gilt als älteste Kellerei der D.O. Getariako Txakolina. Die Weinberge liegen auf steilen Terrassen direkt über der Bucht von Biskaya, in permanenter See-Exposition.

Für TX stammen die Trauben aus alten Parzellen mit über 80 Jahren Rebenalter entlang der Küste. Die Meeresbrise prägt den Wein mit einer feinen salzigen Nuance, die niedrigen Erträge der alten Reben liefern die Konzentration der Spitzen-Cuvée.

Assemblage und Ausbau

TX ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, der autochthonen Weißweintraube des Baskenlands. Die Gärung erfolgt mit den eigenen Hefen, der Wein bleibt anschließend auf der Feinhefe.

Danach reift TX sechs Monate im französischen Akazienfass. Akazie steht hier bewusst anstelle von Eiche: Das Holz stützt die Frucht, ohne Röst- oder Vanillearomen beizusteuern – der Wein gewinnt Textur und Länge, bleibt im Kern aber fruchtbetont. Erhalten bleibt die feine, natürliche Perlage des Txakoli.

Im Glas

Strohgelb mit feinem, natürlichem Kohlensäurespiel. In der Nase zurückhaltende florale Noten, exotische Frucht und eine mineralische Ader. Am Gaumen rund und frisch, fruchtbetont, getragen von der für Txakoli typischen Säure.

Akazienfass und Feinhefe geben dem TX Rundung, ohne die salzige Frische der baskischen Küste zu überdecken.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Der Fassausbau macht TX vielseitiger am Tisch und verträgt etwas Kellerzeit besser als leichter Basis-Txakoli.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Aperitif, Meeresfrüchte, Fisch und weißes Fleisch. Durch die Fasstextur trägt der Wein auch würzige Küche, Pilzrisotto und gebratenen Fisch.


Produzent Txomin Etxaniz, Getaria
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Getaria, Baskenland (Spanien)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung mit eigenen Hefen · Ausbau auf der Feinhefe
Ausbau 6 Monate im französischen Akazienfass, auf der Feinhefe
Rebenalter über 80 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Champagner · Venteuil · Pinot Noir / Chardonnay / Meunier

Pinot Noir / Chardonnay / Meunier Champagne Venteuil Brut Nature Bio-Umstellung 2021 12,50 % vol

Der Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature ist ein ehrlicher, kompromissloser Winzerchampagner aus Venteuil – keine Dosage, kein Aufpolieren, nur Kreide, Holz und ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.


Domaine des Tuileries – Bryan Marx in Venteuil

Bryan Marx hat sich etwas getraut. Mit seinem Domaine des Tuileries in Venteuil hat er ein Projekt gestartet, das anders ist: persönlicher, konsequenter, ehrlicher. Keine Dosage, kein Aufpolieren – ein Winzerchampagner der neuen Generation, der Fragen stellt und die Antworten im Glas liefert.

Die Cuvée wächst auf rund 1,5 Hektar Kreide- und Lehmböden in Südlage. Die Reben sind im Schnitt 30 bis 40 Jahre alt, der Weinbau befindet sich seit 2019 in biologischer Umstellung. Der Les Crayères reift anschließend in der eigenen Kreidekellergrube des Guts.

Jahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne ein kühler, klassischer Jahrgang, der Weine mit ausgeprägter Frische, lebendiger Säure und klarer Mineralität hervorbrachte – genau die Spannung, die ein kompromissloser Brut Nature ohne jede Dosage braucht. Ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay und 10 % Meunier, Jahrgang 2021, Brut Nature, 12,50 % vol.

Vollständiger Ausbau im Eichenfass, anschließend Flaschenreife in der eigenen Kreidekellergrube des Guts. Ohne Dosage (Brut Nature) – der Wein wird nicht aufpoliert, sondern zeigt sich pur, getragen allein von Kreide und Holz.

Im Glas

In der Nase Zitrusschale, weißer Pfeffer und ein feines Toastaroma – komplex, aber nie überladen. Am Gaumen dann diese schöne Spannung: frisch, cremig, salzig, mit einem langen mineralischen Abgang, der noch bleibt, wenn das Glas schon lange leer ist.

Kein Champagner für jeden – aber für alle, die Champagner lieber verstehen als einfach nur trinken.

Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als ausdrucksstarker Aperitif, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Champagne, Venteuil (Frankreich); ~1,5 ha Kreide- und Lehmböden in Südlage, Reben im Schnitt 30–40 Jahre
Klassifikation: Champagne, Brut Nature (ohne Dosage); 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay, 10 % Meunier
Ausbau: vollständig im Eichenfass, Flaschenreife in eigener Kreidekellergrube; Weinbau seit 2019 in Bio-Umstellung

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