Das Weinbaugebiet Douro

Von Römern, Mönchen und Wein: Die transformative Reise des Douro-Weinbaugebiets

Nein, für sich allein haben die Portugiesen ihn nicht, den Douro – den drittlängsten Fluss der Iberischen Halbinsel müssen sie sich mit den Spaniern teilen. Dort entspringt er auf über 2000 Metern Höhe in den Bergen von Soria unter dem Namen Duero, fließt dann etwa 570 Kilometer durch den spanischen Norden, bis er auf die Grenze zu Portugal trifft, die er über 110 Kilometer auch auf natürliche Weise bildet. Dann schlägt er wieder westliche Richtung ein und mündet bei Porto schließlich in den Atlantik. Dieser letzte Teil des Flusses ist es, der die Lebensader des wohl berühmtesten Weinbaugebiet Portugals bildet: Willkommen in Douro!

Schon vor mehreren tausend Jahren wurde hier vergorener Traubensaft getrunken, wenn auch von wild wachsenden Reben und auf recht primitiven Niveau gekeltert. Als erste Fachleute erwiesen sich die Römer, indem sie selbst Weinberge anlegten. Deren Wissen eigneten sich erst die im Zuge der Völkerwanderung auf die Iberische Halbinsel gelangten germanischen Sueben, später dann die aus Nordafrika übersetzenden muslimischen Mauren an. Obwohl diese keinen Weinbau zur Gewinnung von Trinkalkohol betrieben, sondern auf Rosinen und Hochprozentiges zur Duftstoffherstellung aus waren, blieben die Rebstöcke stets landschaftsprägend. Doch während sie die meiste Zeit kaum mehr als das Interesse der heimischen Bauern geweckt hatten, wurden nach der christlichen Rückeroberung zwei einflussreiche Gruppen auf sie aufmerksam: Mönchsorden, die auf der Suche nach einer langfristigen Quelle für den täglich benötigten Messwein waren, und der Königshof, der Wein einerseits aus Repräsentationszwecken schätzte, andererseits schnell ein Exportgut witterte, das Geld in die Staatskasse zu spülen in der Lage war. Der Weinbau wurde ab dem Hochmittelalter also nicht mehr nur so nebenbei betrieben, sondern gezielt gefördert – der rasche Aufstieg Portugals zur halb Südamerika beherrschenden Seemacht geht maßgeblich auf ihn zurück. Mit England, das aufgrund der klimatischen Bedingungen selbst nur wenig Weinbau betreiben konnte und zur Einfuhr ausländischer Produkte gezwungen war, kristallisierte sich ab dem Spätmittelalter ein zuverlässiger Abnehmer heraus. Lange Zeit fuhr Portugal gut damit, den zu dieser Zeit noch leichten, recht säuerlichen Rotwein im Tausch gegen Stockfisch und Wolle den Engländern zu überlassen – damals noch nicht von Porto aus, sondern vom 100 Kilometer entfernten Viana do Castelo.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts jedoch trafen mehrere Umstände zusammen, die sich für das Land als absoluter Glücksfall erweisen und einen regelrechten Boom einleiten sollten: zum einen erlangte man nach langer Zeit der Fremdherrschaft endlich wieder die Unabhängigkeit von Spanien, zum anderen führten diplomatische Verwerfungen über den Ärmelkanal hinweg dazu, dass England Produkte aus Frankreich mit enormen Einfuhrzöllen belegte. Das war ein ziemliches Problem, denn die Inselbewohner hatten zu dieser Zeit den höchsten Weinkonsum weltweit. Englische Kaufleute streiften also schon bald durch Portugal und hielten Ausschau nach Ersatz für den bisher von den Franzosen bezogenen Rebensaft. Fündig wurden sie in einem Kloster in Lamego, wo sie voller Erstaunen beobachten konnten, wie ein Mönch schweren, dunklen Most mit Branntwein vermengte. Diese Aufspritung, fachsprachlich Fortifikation, war dabei nicht unbedingt neu: englische Kaufleute hatten schon seit langer Zeit Brandy unter den Wein gemischt, damit er auf den Transportreisen Richtung Southampton und Plymouth nicht verdarb und dann als Essig ankam. Allerdings war dessen Gärung zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen, der Wein somit trocken. Der Mönch hingegen gab den Hochprozentigen in noch nicht durchgegorenen Rebensaft und stoppte durch die Abtötung der Hefen den Gärprozess: ein gewisser Zuckeranteil wurde nicht in Alkohol umgewandelt, sondern verblieb im Wein und machte diesen süß – eine Innovation, die den Engländern sofort den Kopf verdrehte und eine schier unglaubliche Nachfrage erzeugte.

Um diese zu befriedigen, musste man den steilen Hängen an den Ufern des Douro Herr werden und griff flächendeckend auf die Technik des Terrassenweinbaus zurück. Heute geschieht das auf moderne Weise durch bloße Erdstufen, die jedoch oft erst möglich wurden, nachdem man die zerklüfteten Felsen mit Dynamit weggesprengt hatte. Teilweise finden sich aber noch uralte, deutlich weniger erosionsanfällige Trockensteinmauern, deren Erdfüllung mühevoll vom Flussufer heraufgeschleppt werden musste. Nicht einmal ein Fünftel des Tales ist mit Reben bepflanzt, so unzugänglich sind viele Bereiche noch immer. Zusammen mit dem windungsreichen Fluss fühlt sich der Besucher ein ums andere Mal an die Mittelmosel erinnert, mit welcher der Douro noch etwas anderes gemein hat: die Schieferböden, die in der Nacht die Wärme des Tages an die Rebstöcke abstrahlen. Deren Qualität erkannte der portugiesische Premierminister Marquês de Pombal schon im Jahr 1756: durch den Portwein-Booms zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatten viele Winzer minderwertige Qualität auf den Markt gebracht, etwa blasse Weine aus anderen Regionen mit Holundersaft gefärbt, um schnell auf der Erfolgswelle mitschwimmen zu können. Dem Premier war das ein Dorn im Auge, er fürchtete um die Reputation seines Landes. Also gründete der überzeugte Merkantilist, der auf Außenhandelsbilanzüberschüsse setzte, um die staatlichen Finanzen zu sanieren, die noch heute bestehende „Companhia Geral da Agricultura das Vinhas do Alto Douro“. Sie sollte über verbindliche Gütekriterien wachen und zu diesem Zweck ein Kataster der Uferbereiche anlegen, die man mit steinernen Markern zusätzlich von der Umgebung abgrenzte. Anhand dessen ermittelte man nun ein Rangsystem, das sich auf Parameter wie Hangneigung, Klima, Ausrichtung und Bodenbeschaffenheit stützte – und schuf damit neben Chianti eine der ersten geschützten Herkunftsbezeichnungen der Welt.

Auch die Rebsorten unterteilte man in drei Klassen, obwohl damals die wenigsten Winzer recht wussten, was genau in ihren Weinbergen wuchs – man produzierte meist einen Gemischten Satz. Die Dreiteilung hat sich im Grunde bis heute erhalten, denn man unterscheidet zwischen empfohlenen, erlaubten und tolerierten Reben; aber inzwischen hat sich fast überall der reinsortige Anbau durchgesetzt. Die wohl wichtigste für Port und Rotweine gleichermaßen ist die als edelste Rebe der Region geltende Touriga Nacional. Ihre Beeren sind klein, die Erträge nur gering, doch dafür hoch aromatisch, sehr farbintensiv und mit oft schwindelerregendem Extrakt und Tannin. Flankiert wird sie von Touriga Franca, Tinta Barroca, Tinta Roriz und Tinto Cão – ebenfalls wahre Kraftpakete. Doch auch weiße Trauben sind unter den zahlreichen Neuanpflanzungen der jüngsten Vergangenheit, etwa der Viosinho, dessen leichte und blumige, dabei aber säurebetont-frischen Weine einen interessanten Kontrast zu den schwarzfruchtigen Roten mit ihren edelherben Röstaromen bilden. Den meisten Weinkonsumenten sind all diese Namen kaum ein Begriff, da hauptsächlich Cuvées produziert werden, auf deren Flaschen die Rebsorten nicht aufgeführt sind.

Im eigentlichen Weinbaugebiet vollzieht sich Wachstum, Lese und Pressung der Trauben sowie die Aufspritung des Mostes, die eigentliche Reifung des Weines hingegen findet weiter flussabwärts in Vila Nova de Gaia statt, einer Küstenstadt auf der Südseite des Stromes direkt gegenüber von Porto – hier haben fast alle großen Kellereien ihren Sitz. Früher transportierte man die Fässer auf kleinen, langgestreckten Booten, den sogenannten Rabelos, die auf dem Hinweg sanft mit der Strömung trieben und zurück getreidelt, also von am Ufer laufenden Tieren oder Menschen per Seil gezogen wurden, eine überaus anstrengende Arbeit. Heutzutage sind die Rabelos durch LKW ihrer ursprünglichen Aufgabe beraubt und liegen als bloße Touristenattraktion vor den Lodges, den weitläufigen Lagerhäusern der Hersteller, die irgendwann von den in Porto ansässigen Handelshäusern übernommen wurden. Deshalb tragen die meisten noch heute hauptsächlich englische Namen wie Grahams und Taylors, niederländische wie Niepoort oder deutsche wie Kopke und Burmester. Hier lagert der Wein entweder noch traditionell in großen Holzgebinden oder deutlich häufiger in Edelstahltanks – mindestens zwei, höchstens aber sechs Jahre. Nach den ersten 24 Monaten nehmen geschulte Gaumen eine Verkostung vor und entscheiden dann anhand der Qualität über das weitere Vorgehen: weniger guter Rebensaft eignet sich nicht für eine lange Reifezeit und wird recht bald in Flaschen abgefüllt. Dies sind die rubinroten, fruchtbetonten Ruby-Ports, die in aller Regel sofort trinkbereit sind. Handelt es sich um besseren Stoff, lagert man ihn von den großen Behältnissen in kleine Fässer, sogenannte „Pipes“ um – hier hat er im Gegensatz zum Ruby-Typ deutlich mehr Luftkontakt, was ihn schneller oxidieren und von karamelligem Schmelz unterlegte Aromen von Nüssen, Gewürzen und Trockenfrüchten annehmen lässt. Dieser Port wird nach der rotbraunen bis goldenen Färbung, in der man früher eine Ähnlichkeit mit Gerberlohe sah, als Tawny bezeichnet. Die Port-Bandbreite reicht von einfachen Varianten für wenige Euro bis hin zu den raren Editionen eines einzelnen Jahrgangs – denn üblicherweise werden verschiedene Jahrgänge miteinander verschnitten. Diese Vintage-Editionen, die man im Schnitt nur jedes dritte bis vierte Jahr herausbringt, weil sie sehr heiße Sommer mit gleichzeitig moderaten Niederschlägen benötigen, können viele Dekaden gelagert werden und entwickeln sich dabei stetig weiter. Ihren Höhepunkt erreichen sie meist erst nach etwa 50 Jahren, was legendäre Füllungen wie 1966 oder 1977 zeigen. Ein so edler Vertreter, der gerade einmal ein Prozent der gesamten Port-Produktion ausmacht, muss es natürlich nicht immer sein: mit dem Colheita bietet sich eine ebenbürtige, aber direkt genussreife Alternative, mit dem Late Bottled Vintage eine nicht ganz so komplexe, dafür aber deutlich günstigere. Nach wie vor genießt man Port gern als Digestif zu kräftigem Käse, in den letzten Jahren haben sich aber auch andere Darreichungsweisen etabliert: ein leichter Rosé-Port kann auch schon vor dem Essen genossen werden und die trockene weiße Version aus Gouveio- und Malvasia-Trauben eignet sich in Kombination mit Tonic Water perfekt als Longdrink.

Obwohl „nur“ 25 000 Hektar groß, präsentiert sich das Anbaugebiet landschaftlich recht vielfältig, was sich wiederum auf den Charakter des Rebensaftes niederschlägt. Die westlichste der drei Subregionen, Baixo Corgo, beginnt 80 Kilometer von Porto entfernt in der Serra do Marão. Hier macht der Atlantik mit relativ kühlem Seeklima noch seinen Einfluss geltend, weshalb die Weine eher leicht geraten – man spürt deutlich die Nähe zum Gebiet Minho, der Heimat der Vinho Verdes. Im angrenzenden Cima Corgo, dem Herzstück des Douro-Tales, schirmen erste Berge die Reben von den maritimen Einflüssen ab – hier liegt nicht nur das geografische, sondern auch das ökonomische Zentrum Douros, denn zwei Drittel der Gesamtproduktion werden hier geerntet. Gen Osten dann nimmt die Höhe zu und die Vegetation immer mehr ab, aus heiterem Grün wird nach und nach eine karge Wüstenlandschaft von unerwarteter Wildheit: der Alto Douro. Während in den weiter westlich gelegenen Teilen des Tales die Winzer selbst für Ertragsreduktion sorgen müssen, erledigen das hier die nährstoffarmen Böden und die allgegenwärtige Hitze während des Sommers – so entstehen die besten, weil konzentriertesten Weine der gesamten Region. Anders als in vielen anderen Weinbaugebieten ist es hier keineswegs trubelig, viel mehr liegt eine leicht melancholische Ruhe, eine meditative Stille über den malerischen Dörfern. Wenn man auf der Linha do Douro zwischen Peso da Régua und Tua mit dem Dampfzug am Flussufer entlangfährt, fühlt man sich schnell 100 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Ohnehin ist Tradition den Portugiesen äußerst wichtig, was sich nach wie vor in der Weinbergs- und Kellerarbeit zeigt: Handlese gilt als obligatorisch, und bis vor einiger Zeit wurden die Trauben wie in grauer Vorzeit noch mit den Füßen in großen Bottichen, den sogenannten Lagares, zerstampft, um den Saft herauszupressen. Der behutsam eingeführte technische Fortschritt trägt dem Rechnung, indem man auf Maschinen setzt, welche die menschlichen Stampfbewegungen imitieren – die „Robotic Lagares“.

Eine einzigartige Kulturlandschaft mit baulichen Zeugnissen aus zwei Jahrtausenden gibt es zum Wein quasi gratis dazu: Mauerwerk aus der Eisenzeit, römische Brücken, maurische Torbögen, gotische Kirchen und barocke Paläste, alles atmet Geschichte. Von der UNESCO wurde diese Schatzkammer 2001 in die Liste des Welterbes aufgenommen und ist der in Stein gegossene Beweis dafür, wie kosmopolitisch es hier im portugiesischen Norden seit jeher zuging. Auch wenn die Bekanntheit des Portweins eher den Briten zu verdanken ist, die ihn durch ihr riesiges Kolonialreich in Nordamerika, Indien und Australien bekannt machten und damit erst dessen Weltgeltung begründeten – er bleibt in seiner noblen Tiefgründigkeit doch immer ein flüssiger Ausdruck der portugiesischen Seele. So stand in Vila Nova de Gaia Ende des 15. Jahrhunderts wohl schon der dort geborene Ferdinand Magellan am Ufer des Ozeans und blickte gen Westen in den Sonnenuntergang, die „Saudade“ verspürend, jene spezifisch portugiesische Melange aus Fernweh, Sehnsucht und Weltschmerz, die hier jeder kennt, aber keiner so recht in Worte zu fassen vermag. Eines hat man dem ersten Weltumsegler aber voraus, wenn man nach einer Reise durch das Tal des Douro schließlich auf den Atlantik schaut, denn für ein gutes Glas Port war Magellan ein paar Jährchen zu früh auf der Welt.

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USA

Saxum Paderewski Vineyard 2019

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren französische Eiche 2019

Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro, 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo, 3 % Viognier (trocken)
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Deutschland

Ellermann Spiegel Pinot Noir GOLDKAPSEL trocken 2023

Rotwein · Spätburgunder · Pfalz · Goldkapsel

Ellermann-Spiegel Pinot Noir Goldkapsel ist ein trockener Spätburgunder aus der Spitzenlinie des Weinguts Ellermann-Spiegel in der Pfalz. Aus selektierten Burgunder-Klonen, über zwei Jahre im Barrique ausgebaut und unfiltriert abgefüllt – puristisch, facettenreich und klar.


Pfalz

Die Familie Spiegel liebt Pinots aus dem Burgund. Für den Goldkapsel-Spätburgunder wurden die besten Pinot-Klone selektiert und in die Pfälzer Weinberge bei Kleinfischlingen gepflanzt. Die Goldkapsel kennzeichnet die Spitzenweine des Hauses, aus selektiver Lese.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder (Pinot Noir). Nach selektiver Handlese reift der Wein über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern. Die Abfüllung erfolgt schonend und unfiltriert, was Tiefe und Textur bewahrt.

Im Glas

Puristisch und klar. In der Nase zarte Holzaromen, etwas Fichte und Brioche, dazu Veilchen, Brombeere und Himbeere. Am Gaumen wilde Beerenfrucht mit knackiger Säurestruktur und erdigen Noten von Tabak, Leder, Erde und Pilz. Das Finale ist lang, filigran und vibrierend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft oder eine Karaffe öffnen den Wein. Ein feiner, ausdrucksstarker Pinot für anspruchsvolle Begleitung.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein (Goldkapsel) – Rotwein (trocken)
Ausbau: über 2 Jahre im Barrique, unfiltriert

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Weine

Boris Champy Beaune 1er Cru Aux Coucherias AOP 2019 BIO

Rotwein · Beaune Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Coucherias · 1er Cru Beaune 2019 Bio (FR-BIO-01)

Der Beaune 1er Cru Aux Coucherias 2019 Bio von Boris Champy ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune. Der warme Jahrgang 2019 gibt ihm reife, konzentrierte Frucht bei feiner Struktur – ein Wein aus biologisch zertifiziertem Anbau.


Aux Coucherias – Premier Cru in Beaune

Aux Coucherias ist eine Premier-Cru-Lage von Beaune in der Côte de Beaune, im oberen Hangbereich in Richtung Savigny-lès-Beaune. Die kalkhaltigen Böden bringen strukturierte und zugleich elegante Pinots hervor.

Boris Champy führt eine biologisch zertifizierte Domaine (FR-BIO-01) mit Sitz in Nantoux und arbeitet mit wenig Eingriffen und Sorgfalt im Weinberg.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war im Burgund ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die Reben lieferten reife, konzentrierte Trauben, die dennoch Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der dem Aux Coucherias Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, aus biologischer Bewirtschaftung (FR-BIO-01).

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Der Ausbau ist auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen konzentriert, aber elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und gutem Zug im Abgang.

Reife Frucht und feines Tannin im Gleichgewicht – ein konzentrierter, eleganter Beaune Premier Cru aus dem warmen 2019er.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Federwild, Rind, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Aux Coucherias (1er Cru), Beaune (Côte de Beaune); Kalkböden, Oberhang
Klassifikation: Beaune Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; biologische Bewirtschaftung

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Weine

Metzger Saumagen Riesling 2020 Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Saumagen Riesling Magnum ist ein Lagen-Riesling vom Weingut Metzger aus dem Kallstadter Saumagen in der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, wurden selektiv von Hand gelesen und im Halbstückfass vergoren. Kalkige Mineralität, feine Würze und harmonische Säure prägen den Wein. Ein präziser Riesling mit Lagencharakter.


Kallstadter Saumagen

Der Kallstadter Saumagen zählt zu den großen Riesling-Lagen der Pfalz. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, deren kalkreiche Böden seit jeher für mineralische, würzige Weine mit harmonischer Säure stehen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv von Hand gelesen und mit der Korbpresse abgepresst. Die Gärung erfolgt im Halbstückfass, um das Terroir der Lage präzise einzufangen. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam reifen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus, gelber Apfel und feine kräutrige Würze über kalkiger Mineralität. Am Gaumen straff und mineralisch, mit harmonischer Säure, Würze und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe; die Magnum eignet sich zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Geflügel und feine Käse.


Lage: Kallstadter Saumagen, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Handlese, Korbpresse, Gärung im Halbstückfass; 1,5-l-Magnum

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2024 – Zellertal (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während das kühle Jahr Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Weingut Andres Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres trocken · fruchtbetont Maracuja · Stachelbeere BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Sauvignon Blanc 2025 setzt gezielt auf Frucht: Neben grünen Noten schmeckt man auch reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere. So entsteht ein komplexer Sauvignon Blanc mit viel Druck – ein ausdrucksstarker, trockener Pfälzer aus biologischem Anbau.


Weingut Andres – Sauvignon Blanc aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Sauvignon Blanc ergänzt das burgunder- und rieslinggeprägte Sortiment um eine bewusst fruchtbetonte, ausdrucksstarke Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandstein bis Kalkmergel – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Sauvignon Blanc, der reife Fruchtfülle mit Spannung und Druck verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Sauvignon Blanc 2025 zeigt eine reife, ausdrucksstarke Frucht bei lebendiger Frische. Der auf Frucht ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die aromatische Vielfalt der Rebsorte – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Sauvignon Blanc, gezielt auf Frucht ausgerichtet.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der reifen, vielschichtigen Frucht und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein komplexer, fruchtbetonter Sauvignon Blanc: neben grünen Noten zeigen sich reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere, ergänzt um Anklänge von Zitrus und frischen Kräutern. Am Gaumen saftig und druckvoll, mit lebendiger Frische und guter Länge – aromatische Fülle und Spannung in Balance.

Grüne Noten treffen auf reife Maracuja und Stachelbeere – ein komplexer Sauvignon Blanc mit saftiger Frucht, lebendiger Frische und viel Druck.

Ein ausdrucksstarker, animierender Weißwein. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 2.075 Flaschen · 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2016 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2016, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 2.075 Flaschen.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 2.075 Flaschen

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein rosé

Glühwein · Rosé · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein rosé ist Glühwein mal anders – ein fruchtig-frischer Rosé-Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für kalte Tage. Mit feinen Aromen von Erdbeeren, Himbeeren, Orangen und Anis.


Pfalz

Das Weingut Uli Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus seinen Weinen entsteht dieser Rosé-Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Roséwein, der mit Aromen von Erdbeeren, Himbeeren, Orangen und Anis zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Rosé in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Erdbeeren, Himbeeren, Orangen und Anis. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Wein und Gewürz.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit Orangenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein rosé (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Erdbeere, Himbeere, Orange, Anis

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