Txitxardin – Lasarte-Oria – Spanien

Baskischer Kochnachwuchs

Wer in Restaurants wie Las Rejas, Arzak, Can Fabes, Celler de Can Roca und dem Mugaritz gearbeitet hat, kann sicher von sich behaupten, mit in die berühmtesten Kochtöpfe geschaut zu haben. Mit ein wenig Talent und Aufmerksamkeit darf sogar davon ausgegangen werden, dass derjenige selber zu denjenigen gehört, der sein Kochhandwerk aus dem Effeff beherrscht. Der junge Koch Sergio Humada ist so ein glücklicher Mensch. Aufgewachsen in Donostia-San Sebastián in einer der angesehenen Hoteliersfamilien mit angegliedertem Restaurant, hat er die Gastronomieszene quasi von Kindesbeinen an miterlebt. Nach Ausbildung und Wanderjahren hat Sergio Humada nun vor fast vier Jahren in Lasarte-Oria, ganz in der Nähe von Donostia-San Sebastián, sein eigenes Gastronomie Projekt ins Leben gerufen. Die Casa Humada ist ein Ort, welcher verschiedene Gastronomiekonzepte vereint. Im Restaurant Shuma wird der großen Autorenküche gefrönt, im Txitxardin der großartigen, baskischen Küche gehuldigt und im Barbereich wird sich um den kleinen und mittleren Hunger liebevoll gekümmert. Dies alles plus die Möglichkeiten, große Events zu gestalten wird in einer 1995 erbauten Villa Wirklichkeit.

Ein kurzfristiger Mittagsbesuch machte dann auch schnell klar, dass im Restaurant Txitxardin mit allen Wassern der Kochkunst und des perfekten Produkts gearbeitet wird. Die hier gereichten frischen Pfifferlinge mit Bohnen und Ei können gar in das Prädikat „Sehnsuchtgericht“ verbucht werden. Nach diesem Besuch im Restaurant Txitxardin wird schnell klar, dass die Basken sich um ihren Kochnachwuchs keine Sorgen machen müssen.

Ventresca vom Thunfisch, baskische Pfefferschote, rote Paprika.
Pfifferlinge, frische grüne Bohnen, Landei.
Hausgemachte Pommes Frites.
Eine 1 kg schwere Seezunge.
Gegrillte Seezunge.
Käseeis.

Txitxardin, Oria Etorb., 12, 20160 Lasarte-Oria, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 04 62 97, https://www.casahumada.com/

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Spanien

Jose Gil El Calado del Espino Viura blanco 2023

Weißwein · Rioja DOCa · Viura

Viura Rioja DOCa San Ginés (Labastida) & El Bardallo José Gil sehr alte Reben Bocoy & Glasballon · 11 Mon. Hefe nur 1.780 Flaschen 2023

Der José Gil El Calado del Espino 2023 ist der große Viura-Weißwein des Hauses – ein seltenes, charakterstarkes Beispiel für präzise, kalkgeprägte Viura aus der Sonsierra: klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant. Ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.


El Calado del Espino – große Viura aus der Sonsierra

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung, langem Hefelager und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

El Calado del Espino ist der große Viura-Weißwein des Hauses. Er stammt überwiegend aus der historischen Parzelle San Ginés in Labastida, ergänzt durch eine weitere, kalkreiche Lage in El Bardallo in San Vicente de la Sonsierra. Beide Weinberge sind sehr alt und liefern extrem klare, fein strukturierte Trauben, die das volle Potenzial der Viura zum Ausdruck bringen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein Jahr voller Herausforderungen und Überraschungen, das Vicky und José Gil besonders geprägt hat: extreme Temperaturkontraste, ein milder Frühling, ein warmer Sommer und überdurchschnittliche Niederschläge. Zwei heftige Hagelstürme trafen besonders die Lagen Camino de Ribas und das Bardallo-Gebiet – der Schaden zwang zu einer rigorosen Selektion und reduzierte die Produktion um über 40 %. Nach einer kurzen Hitzephase Ende August brachte der September mildere Temperaturen und Regen; die Ernte begann frühzeitig am 17. September.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Viura aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt sorgfältig von Hand in kleinen 250-kg-Kisten. Im Keller wird der Wein mit maximaler Ruhe und Präzision ausgebaut: 70 % reifen in 500-Liter-Bocoyfässern aus französischer Eiche, die übrigen 30 % in traditionellen 54-Liter-Glasballons. Insgesamt verbringt der Wein elf Monate auf der Hefe, bevor er im September 2024 abgefüllt wird. Gesamtproduktion: nur 1.780 Flaschen.

Im Glas

Ein präzises, kalkgeprägtes Beispiel großer Viura: klar, fein und mineralisch, mit reifer, aber zurückhaltender Frucht, salziger Spannung und cremiger Textur aus dem langen Hefelager. Am Gaumen lang, straff und außergewöhnlich elegant – ein Weißwein von Tiefe und Reifepotenzial.

Klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant – ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Reisgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja DOCa (Spanien); überwiegend San Ginés (Labastida), ergänzt durch El Bardallo (San Vicente de la Sonsierra), kalkreiche Böden; sehr alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa, Viura (trocken); nur 1.780 Flaschen
Ausbau: Handlese (250-kg-Kisten), 11 Monate auf der Hefe – 70 % in 500-l-Bocoy (franz. Eiche), 30 % in 54-l-Glasballons; organischer Anbau

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2017

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017 stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2017; 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung

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Spanien

Traslascuestas Tempranillo roble

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Roble ist ein junger Ribera del Duero mit erstaunlicher Tiefe und Eleganz. Die Trauben stammen von mindestens 20 Jahre alten Reben rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe, wo große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede für eine langsame, ausgewogene Reifung sorgen.


Ribera del Duero / Roa de Duero

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die handverlesenen, ertragsarmen Parzellen rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe liefern konzentrierte Trauben von mindestens 20 Jahre alten Reben; die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für Frische und Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach sanfter Entrappung folgt eine kurze Kaltmazeration bei 8 °C, um die aromatische Frucht zu bewahren. Die Gärung verläuft mit autochthonen Hefen, gefolgt von der malolaktischen Gärung auf der Feinhefe. Der Wein reift vier Monate in französischer (60 %) und amerikanischer (40 %) Eiche und ruht anschließend mindestens fünf Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit violettem Saum. In der Nase schwarze und rote Früchte – Johannisbeere, Blaubeere, Himbeere –, begleitet von feinen milchigen und würzigen Noten wie Pfeffer sowie Anklängen von Balsamico und Schokolade. Am Gaumen saftig und rund, mit feiner Säure, süßlichen Tanninen und einem langen Nachhall nach Kaffee und Toast.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein saftiger, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Tapas, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribera del Duero, Roa de Duero (~800 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Roble – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 4 Monate franz./amerik. Eiche (60/40), mind. 5 Monate Flaschenreife

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2013 Tequila Single Cask 52,30 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2013 Tequila Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie mit Tequila-Finish. Gebrannt 2013 – hier trifft der maritime Torfrauch Islays auf den Agave-Charakter mexikanischer Tequila-Fässer.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „100 % Islay – barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts (rund 50 ppm).

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt, gebrannt 2013. Als Single Cask der „Uniquely Islay Series" reifte er zunächst im Ex-Bourbon-Fass und wurde anschließend in einem Tequila-Fass aus Mexiko finished – möglich seit der Regeländerung von 2019. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert. Tequila und Islay-Whisky ergänzen sich über ihre würzig-süßen, agavigen bzw. rauchigen Noten.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Torfrauch und Zitrus, dazu Agave, Limette und ein vegetabiler Tequila-Touch. Am Gaumen cremig und würzig, mit süßem Rauch, Vanille, Zitrus und einer feinen Agavennote. Langer Abgang mit Torf und fruchtiger Süße.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, experimentelles Einzelfass für Liebhaber getorfter Islay-Malts und Agave-Spirituosen – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft), Single Cask – Uniquely Islay Series
Reifung: Ex-Bourbon, Finish im Tequila-Fass (Mexiko); ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2013

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Schaumweine

Dowie Doole Moxie Sparkling Shiraz

Roter Schaumwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

Moxie Sparkling Shiraz ist ein roter Schaumwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Die fast schwarze Farbe korrespondiert mit der Intensität des Geschmacks: kräftige Aromen von Blaubeere, Lakritz und Schokolade, halbtrocken ausgebaut, ohne süß zu wirken.


McLaren Vale

Dowie Doole entstand Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale, südlich von Adelaide. Die Region zählt zu den bedeutendsten Anbaugebieten South Australias und ist für kräftige, würzige Shiraz bekannt. Die Trauben für Moxie stammen aus McLaren Vale.

Assemblage und Schaumweinbereitung

Moxie ist ein reinsortiger Shiraz und wird als Multi-Vintage-Cuvée gefüllt: Jüngere Jahrgänge werden mit Reserveweinen aus älteren Jahren verschnitten, was dem Schaumwein Tiefe verleiht. Die Schaumbildung erfolgt im Charmat-Verfahren (Tankgärung). Ausbau halbtrocken.

Im Glas

Fast schwarze, dichte Farbe mit feinem, gleichmäßigem Mousseux. In der Nase und am Gaumen mächtige Aromen von Blaubeere, Lakritz und Schokolade. Vollmundig und intensiv, halbtrocken, ohne süß zu wirken.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren. Ein roter Schaumwein für besondere Momente – solo oder als Begleiter zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Wild, kräftiger Käse und Schokoladendesserts.


Herkunft: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Roter Schaumwein (halbtrocken)
Ausbau: Charmat-Verfahren, Multi-Vintage-Cuvée

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Weine

Piollot Champagne Champs Rayés 2018 Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Piollot Champs Rayés Brut Nature ist ein reiner Chardonnay-Champagner (Blanc de Blancs) von feiner Eleganz. Die Reben stehen in der westexponierten Parzelle Noé-les-Mallets und sind rund 17 Jahre alt. Ohne Dosage hergestellt, gewinnt er durch den Ausbau in Tank und Eichenfass besondere Tiefe und Komplexität. Im Glas elegant und mineralisch.


Côte des Bar

Die Reben stehen in der Parzelle Noé-les-Mallets an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die westliche Ausrichtung schafft ideale Bedingungen für die Reifung der Trauben, die kalkgeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralische Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau erfolgt sowohl im Tank als auch im Eichenfass, was ihm Tiefe und Komplexität gibt. Nach fünf Jahren Hefelager wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase intensive Aromen von Zitrusfrüchten und exotischen Früchten. Am Gaumen fein und elegant, mit Tiefe und mineralischer Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Noé-les-Mallets, Côte des Bar (Champagne); Westlage, Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Tank + Eichenfass, 5 Jahre Hefelager, ohne Dosage

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Weine

Morey-Coffinet Bourgogne Côte d’Or Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Bourgogne Côte d'Or · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune Morey-Coffinet alte Reben (1968/1978) Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Bourgogne Côte d'Or Pinot Noir 2022 ist ein klassischer, eleganter Bio-Pinot aus dem Burgund – mit Veilchen, einem Hauch Leder und Waldfrüchten. Am Gaumen mittelschwer, zart und frisch. Ein Einstieg ins Sortiment auf hohem Niveau.


Côte d'Or – Pinot Noir aus Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Bourgogne Côte d'Or stammt aus 0,81 Hektar mit 1968 und 1978 gepflanzten Reben, aus Parzellen am Rand von Chassagne Richtung Santenay und Puligny – die eine auf tiefem, kompaktem Ton, die andere feiner und kalkhaltiger. Die Appellation Bourgogne Côte d'Or (seit 2017) hebt diese Herkunft von der Côte d'Or eigens hervor: Hangterroirs, die stilistisch klar über generischem Bourgogne stehen.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht bei seidiger Textur und animierender Frische. Im Bourgogne Côte d'Or ergibt das einen zugänglichen, eleganten Pinot mit feiner Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne Côte d'Or AOC, trocken.

Ausbau über rund 10 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit etwa 30 % Neuholzanteil – im präzisen, terroirbetonten Stil des Hauses. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein klassischer, eleganter Pinot Noir aus dem Burgund: Noten von Veilchen, ein Hauch von Leder und unreifen Waldfrüchten zeichnen ihn aus. Seine Vielfalt besticht durch Eleganz. Am Gaumen präsentiert er sich mittelschwer, zart, mit einer kraftvollen und frischen Säurestruktur.

Klassisch und elegant – mittelschwer und zart, mit kraftvoller, frischer Säurestruktur.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von einem kräftigen Karaffieren (15–30 Min.) in der Jugend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu gebratenem Fisch mit Fleischjus (z. B. Wolfsbarsch), zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Bourgogne Côte d'Or, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,81 ha am Rand von Chassagne (Richtung Santenay/Puligny), tiefer Ton bzw. feinerer, kalkhaltiger Boden; Reben 1968/1978
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~10 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 30 % neu); biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Weine

Delalot Pléiades Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Blanc de Noirs · Bio

Delalot Pléiades Extra Brut ist ein Bio-Champagner der Maison Jérôme Lefèvre, der unter der Marke Delalot erscheint. Er stammt aus dem Vallée de la Marne und ist eine Cuvée aus Pinot Noir und Meunier, ausgebaut als Blanc de Noirs. Die Trauben kommen von zwei benachbarten Parzellen im Dorf Charly-sur-Marne. Im Glas ein rassiger, straffer Champagner mit ursprünglichem Charakter.


Charly-sur-Marne

Charly-sur-Marne liegt im westlichen Vallée de la Marne, einer Champagne-Zone, die besonders für die Rebsorte Meunier bekannt ist. Die beiden Parzellen für diese Cuvée liegen direkt nebeneinander. Der Champagner wird nach den Grundsätzen des ökologischen Weinbaus erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Pinot Noir und Meunier und wird als Blanc de Noirs ausgebaut. Handlese, traditionelle Pressung in Holzfässern und spontane Gärung mit natürlichen Hefen prägen die Arbeit im Keller. Als Extra Brut erhält der Champagner nur eine sehr geringe Dosage, was seine straffe, klare Stilistik unterstreicht.

Im Glas

Feine Perlage. Am Gaumen rassig, wild und straff, zugleich fein und nahezu engelsgleich – ein Blanc de Noirs mit Anklängen an rote Frucht und klarer Struktur. Kraft und Eleganz halten sich die Waage. Der Abgang ist lang und ursprünglich.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas lässt die Aromatik besser zur Geltung kommen.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Geflügel, gereifter Käse und herzhafte Vorspeisen.


Lage: Charly-sur-Marne, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: Pressung im Holzfass, Spontangärung, geringe Dosage

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