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26. Januar 2024

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Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Cinq Climats Volnay 1er Cru (Frankreich) 2021 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist eine rare Ausnahmecuvée: Erstmals in der Geschichte der Domaine assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen in einen einzigen Wein – ein „Greatest Hits" Volnays von nur elf Fässern.


Cinq Climats – fünf Lagen in einer Cuvée

Der frostbedingt winzige Ertrag 2021 reichte nicht aus, um die einzelnen Volnay-Premiers-Crus jeweils als eigenständige Abfüllung zu erzeugen. So entstand erstmals der Cinq Climats: eine Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, vereint in einer einzigen Cuvée. Frédéric Lafarge beschreibt sie als Wein, der zugleich die Generosität, die Mineralität und die Noblesse seiner großen Lagen in sich trägt.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Volnay

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang. Lafarge verlor rund 80 % der Ernte; die weit fortgeschrittenen Reben wurden von Schnee und anschließendem Frost getroffen.

Was blieb, kam gesund und ohne Fäulnis in den Keller – und ergab klassische, frische und präzise Weine mit der für die Domaine typischen Klarheit.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol. Insgesamt nur elf Fässer.

Alle fünf Lagen wurden gemeinsam in einem Tank vergoren, von Hand vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte mit nur rund 5 % Neuholz in überwiegend gebrauchten Fässern, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Mittleres Rubin, kein tiefes Schwarz. Ein schimmerndes Bouquet aus rotem Beeren- und Kirschobst, Brombeerranke, zerstoßenem Stein und einer feinen pfeffrigen Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frischer Säure und großer Harmonie – klassisch und präzise, mit saftigem, langem Abgang.

Erstmals alle fünf Volnay-Premiers-Crus in einer Cuvée – ein „Greatest Hits" von nur elf Fässern.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; von Hand vollständig entrappt; ca. 5 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Referts · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 0,70 ha (1964) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Referts 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist der kraftvollste, maskulinste der Sauzet-Pulignys – mit Wumms, Kraft und subtiler Mineralität. Der kühle Jahrgang 2024 unterlegt diese Fülle mit zusätzlicher Frische und Spannung. Sauzet besitzt hier ein 0,70 Hektar großes Filetstück, 1964 mit besten Klonen bestockt.


Les Referts – Premier Cru an der Grenze zu Meursault

Les Referts erstreckt sich über 5,50 Hektar bis zur Gemeindegrenze von Meursault, westlich von Les Combettes und südwestlich von Les Perrières. Die Chardonnay-Reben wachsen hier auf einem deutlich lehmhaltigeren Mergel-Untergrund mit weniger ausgeprägtem Kalk als in anderen Puligny-1er-Crus. Dadurch reifen die Trauben besser aus, die Säure ist dezenter, und die Weine geraten fruchtiger, maskuliner und mächtiger als ihre Nachbarn.

Die Familie Sauzet bestockte hier 1964 ihre Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das gibt der typischen Fülle des Les Referts zusätzliche Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), von 1964 gepflanzten Reben.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mächtig, dabei fein gezeichnet: reife gelbe Frucht trifft auf subtile Mineralität und einen fülligen, runderen Körper. Der kühle 2024er gibt dem Wein eine präzise Säure; der Abgang ist lang und zugleich frisch.

Kraft und Fülle mit subtiler Mineralität, im kühlen 2024er mit zusätzlicher frischer Spannung.

Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Referts (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); lehmhaltiger Mergel, an Meursault grenzend; Sauzet 0,70 ha (1964), 5,5 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Spirituosen

Cognac Seguinot VSOP 1er Cru de Cognac

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac VSOP ist ein 1er-Cru-Cognac aus der Grande Champagne. Seine bernsteinfarbene Erscheinung mit goldenen Reflexen offenbart delikate Aromen von getrockneten Früchten, Mandeln und Haselnüssen, begleitet von ausgeprägter Sanftheit und Finesse – mehrfach international ausgezeichnet.


Herkunft / Grande Champagne

Der VSOP stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot steht für Tradition und handwerkliche Qualität. Die kalkreichen Böden der Grande Champagne bringen besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Nach der Destillation reift der Cognac zunächst ein Jahr in neuen Eichenholzfässern, wodurch er kräftige Tannine aufnimmt, bevor er nahezu vier Jahre in älteren Fässern weiter ausgebaut wird. Mehrfach international ausgezeichnet.

Im Glas

Bernstein mit goldenen Reflexen. In der Nase und am Gaumen delikate Aromen von getrockneten Früchten, Mandeln und Haselnüssen, getragen von ausgeprägter Sanftheit und Finesse; harmonischer, langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur bei Zimmertemperatur im Cognac-Schwenker genießen – oder als Basis für gehobene Cocktails.

Ideal: pur als Digestif, zu Schokolade oder in klassischen Cognac-Cocktails.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne VSOP
Reifung: 1 Jahr in neuen Eichenfässern, anschließend knapp 4 Jahre in älteren Fässern
Auszeichnungen: mehrfach international prämiert

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Frankreich

Benjamin Leroux Corton Grand Cru 2017

Rotwein · Corton Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Corton · Grand Cru 2017 Côte de Beaune 1–2 Jahre Holzfass · unfiltriert

Der Corton Grand Cru 2017 von Benjamin Leroux ist ein reinsortiger Pinot Noir vom Corton-Hügel in der Côte de Beaune. Corton zählt zu den kernigeren, kräftigeren Roten des Burgunds; bei Leroux trifft diese Statur auf ein verführerisches Bukett reifer roter Kirschen und einen seidigen Abgang. Der Jahrgang 2017 unterlegt das mit Frische.


Corton – Grand Cru der Côte de Beaune

Corton ist der bedeutendste rote Grand Cru der Côte de Beaune und liegt am Corton-Hügel oberhalb von Aloxe-Corton, mit Anteilen in Ladoix und Pernand-Vergelesses. Die Reben stehen auf kalk- und mergelhaltigen Böden in unterschiedlicher Exposition.

Die roten Corton gelten traditionell als kräftiger und kerniger als die übrigen Côte-de-Beaune-Pinots; sie brauchen oft Zeit, gewinnen mit Reife aber an Seidigkeit. Benjamin Leroux, seit 2007 mit eigenem Haus in Beaune, arbeitet konsequent terroirbezogen und mit wenig Eingriffen.

Jahrgang 2017 – Côte de Beaune

Nach dem frostgeschädigten 2016 brachte 2017 eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein früher Austrieb, nur begrenzte Frostschäden und ein warmer, trockener Sommer führten zu einer frühen Lese.

Für die roten Burgunder steht 2017 für aromatische Weine mit frischer Säure und klarer Frucht. Beim kräftiger gebauten Corton verbindet sich diese Frische mit der typischen Struktur der Lage.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Selektive Lese, am Sortiertisch noch einmal von Hand verlesen.

Langsame Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in großen, traditionellen Holztanks. Anschließend Reife über ein bis zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern verschiedener Größen. Vor der Abfüllung weder geschönt noch filtriert – ganz auf den Ausdruck des Terroirs ausgerichtet.

Im Glas

Verführerisches Bukett aus reifen roten Kirschen. Am Gaumen ein tänzelnder Mittelgang, getragen von guter Säure, mit feiner Würze und einem changierenden Fruchtkleid. Der Abgang ist seidig und transparent.

Kerniger Corton mit verführerischem Kirschbukett und seidigem, transparentem Abgang – Schluck für Schluck.

Schon jung zugänglich, mit einigen Jahren Flaschenreife aber zunehmend feiner. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Die kräftigere Statur des Corton trägt auch herzhaftere Speisen.


Lage: Corton, Corton-Hügel (Aloxe-Corton); Kalkstein/Mergel
Klassifikation: Corton Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; 1–2 Jahre in gebrauchten Holzfässern, ohne Schönung und Filtration

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Weine

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 vom Zeller Kreuzberg strotzt nur so vor packender, klarer Mineralik. Ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich sowie ein Hauch frischer Kräuter vollenden den genussvollen Trinkfluss – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Zeller Kreuzberg

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der nördlichen Pfalz beheimatet. Die Lage Zeller Kreuzberg mit ihren kalkmergelgeprägten Böden ist bekannt für mineralische, spannungsreiche Rieslinge mit klarer Herkunftshandschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die packende, klare Mineralität und die frische Frucht der Lage in den Vordergrund. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische, langsame Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich mit einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen packend mineralisch und klar, mit saftiger Frucht, animierender Säure und einem genussvollen, langen Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Zeller Kreuzberg (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkmergel)
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2023

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