Cuchara – Lommel – Belgien

Kulinarische Spontanität: Ein Abend im Restaurant Cuchara im belgischen Lommel

Spontane kulinarische Trips gehören ohne Frage zu den spannendsten und leckersten Erlebnissen. Plötzlich öffnet sich ein kurzfristiges Zeitfenster, man surft durchs Internet, lässt sich von Fotos und kleinen Kunstwerken auf diesen inspirieren und sucht genau nach jenen Köstlichkeiten, die einen medial sofort ansprechen. Da kurzfristige Reservierungen in der gehobenen Gastronomie in der Regel fast unmöglich sind, ist es ein besonderes Glück, wenn sich dann doch die Möglichkeit bietet, in einem Wunschrestaurant direkt einen Tisch zu ergattern. Hier verbindet sich die spontane Lust auf bestes Essen mit dem glücklichen Umstand, im Ort der Fress-Sehnsucht auch kurzfristig Platz zu finden.

Die Wahl fiel in diesem Fall auf das Restaurant Cuchara in Lommel, in der belgischen Provinz Limburg. Dieses wird von Jan Tournier geleitet, der das Cuchara 2009 in einem Familiengebäude eröffnete. Es ist bekannt für seine einzigartige Atmosphäre, die aus der Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin Kathleen Simons entstand. Cuchara, was auf spanisch „Löffel“ bedeutet, und sinnigerweise auf der Lepelstraat (Löffelstrasse) liegt, zeichnet sich durch ein Interieur aus, das Naturmaterialien und Kunstwerke integriert, darunter einen Glasbaum von Jeroen Maes und ein Gemälde von Esther Barend. Jan Tournier, klassisch französisch ausgebildet und beeinflusst von moderner Küche sowie japanischen Aromen, kreiert ausgewogene Gerichte, die zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis beitragen und ihm so zwei Michelin-Sterne einbrachten.

Peter C. Kühne bei der Arbeit.

An diesem Abend ging es mit dem bekannten, umtriebigen Solinger Gastronomiekritiker Peter C. Kühne an die Teller, um die feinsten und gelungensten Kreationen im Cuchara zu verkosten. Er hatte das Feld im Vorhinein bereits medial bereitet, und so gerieten sein Empfang und die Aufmerksamkeit während des Dinners zu einem Happening der besonderen Art. Als Meister des humorvollen, scharfen Wortes und mit seiner fotografischen Detailverliebtheit wurden an diesem Abend jede Zutat und das gesamte Cuchara-Team einmal von links nach rechts gedreht und sehr genau unter die Lupe genommen. Fototermin und Interviews obendrauf – als begeisterter Zuschauer und Zuhörer dieses Schauspiels in zwölf Akten fühlt man sich in einer beeindruckenden, wenn auch sekundären Rolle. Diese ist jedoch durchaus komfortabel, da man so einfach nur der Beobachter ist und sich intensiver mit den genialen Kunstwerken auf den hübschen Tellern auseinandersetzen kann.

Und diese hatten es in sich. Jedes Gericht hier präsentierte sich als einzigartiges Highlight. Liebevoll präsentierte Häppchen aus erstklassigen Zutaten bilden hier ein stimmiges Gesamtkunstwerk, bei dem Optik, Produkt und Kombination perfekt zusammenpassen, wie die Schraube zur berühmten Mutter. Sie sind reduziert und stimmig, mit einem langen Nachgeschmack und werden immer vom richtigen Schuss Säure, Süße, Würze und Schärfe begleitet. Besonders spannend im Mundgefühl und am Gaumen werden die Kreationen durch den besonderen ‘Crunchy Moment’, hervorgerufen durch Zugaben wie zum Beispiel knackige Kichererbsen.

Das gesamte Serviceteam ist äußerst zuvorkommend und außerordentlich nett. Und dies wirkte nicht nur aufgrund der Prominenz aus dem Bergischen Land am Tisch so, sondern vom Herzen her natürlich nett. Die langsamen Beats der modernen Lounge-Musik und die auf Tischen und Kunstobjekten perfekt fokussierte Lichtkonzeption sorgten ebenfalls für ein Aha-Erlebnis und gute Stimmung.

So endete ein wunderbarer, köstlicher Abend mit der eigenen Gewissheit, dass gutes Essen immer eine Sünde und eine spontane Tour wert ist und dass man sich als gefühlter Beisitzer einer medial präsenten bergischen Persönlichkeit im Grunde genommen viel wohler in seiner Haut fühlt. 😄😄😄

Aubergine, gebrannter schwarzer Reis, Wasabi.
Aal in einem süßen Cracker.
Comté und Pancetta.
Auster, Plankton, Basilikum.
Pan Cristal mit Thunfisch, Seeigel, Trüffel, Shiso, Kaviar, Fingerlime.
Lachs, Buchecker, Shiso-Blüten, Wasabi.
Hummer, Wintertrüffel, Seeigel, Kartoffel.
Rindertartar, Kaviar, Jalapeno, ausgebackene Kichererbsen und schockgefrostete Austern.
Ochsenschwanz, Trüffel, Sesam, Kefir, Kartoffeln.
Sashimi und Tartar vom Thunfisch, Sesam, Algen, Koriander.
Ente, Enten- und Rote Bete Sauce.
Brombeeren und rote Shiso.

Cuchara, Lepelstraat 3, 3920 Lommel, Belgien, Telefon: +32 11 75 74 35, https://cuchara.be/

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235

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Weine

Domaine Bretaudeau La Justice blanc 2023 BIO

Weißwein · Loire · Chardonnay & Savagnin

80% Chardonnay · 20% Savagnin Loire (Vin de France) Granit & Quarz 2023 · Bio (FR-BIO-01) Beton · Amphore · Holz

Der La Justice blanc 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin von mineralreichen Granitböden an der Loire. Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – Bretaudeaus Antwort auf die besten Jura-Weine.


Loire – Granit mit Quarzadern

La Justice wächst an der Loire auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind. Diese Unterlage gibt dem Wein seine salzige Mineralität und Spannung. Die Chardonnay-Reben sind rund 30 Jahre alt, der Savagnin stammt aus jüngeren, etwa sechsjährigen Reben.

Mit der Jura-Sorte Savagnin und dem ungewöhnlichen Ausbau ist La Justice eine vinophile Antwort auf den Jura-Stil. Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01); der Wein wird als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die Weißweine steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin, Jahrgang 2023, von Hand gelesen und ohne Eingriffe des Winzers vinifiziert (FR-BIO-01).

Die Reife erfolgt in einer Kombination aus ovalen Betonzisternen, 800-Liter-Amphoren und doppelwandigen Holzfässern. Diese Staffelung gibt dem Wein Struktur, Tiefe und vielschichtige Aromen.

Im Glas

In der Nase rauchige, mineralische und florale Aromatik mit großer Ausdruckskraft. Am Gaumen eine knackige, präzise Säure, elegante Länge und eine markante salzige Mineralität, die für Spannung und Finesse sorgt.

Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – die vinophile Antwort an die besten Jura-Weine, von der Loire.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller oder Sahnesauce, Pilzgerichte, dazu gereifter Hartkäse wie Comté. Ein Wein für würzige, herzhafte Gerichte.


Lage: Loire; mineralreicher Granitboden mit weißen und rosa Quarzadern
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: 80 % Chardonnay, 20 % Savagnin; Beton, 800-l-Amphore, doppelwandiges Holzfass; ohne Eingriffe

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Feinkost

Senchou Tomaten Ketchup Gekochte Tomaten

Feinkost · Ketchup · Frankreich

Compagnie des Pyrénées Senchou Tomaten Ketchup ist ein fruchtiger Tomatenketchup aus Frankreich, hergestellt aus gekochten Tomaten und roter Paprika. Die langsam gekochten Tomaten geben Tiefe, die Paprika sorgt für milde Würze. Aromatisch, fruchtig und vielseitig. Ein Ketchup mit Charakter.


Herkunft

Compagnie des Pyrénées stammt aus dem französischen Baskenland am Fuße der Pyrenäen. Aus dieser Region kommen die Feinkost-Spezialitäten der Marke Senchou – darunter dieser Tomatenketchup.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage sind gekochte Tomaten und rote Paprika, die zu einem fruchtigen Ketchup verarbeitet werden. Das langsame Kochen konzentriert die Aromen und gibt dem Ketchup Tiefe.

Geschmack

Fruchtig-tomatig mit milder Würze der roten Paprika. Aromatisch und ausgewogen, mit harmonischer Balance aus Süße und Säure.

Am Tisch

Vielseitig einsetzbar – als klassische Beilage oder zum Verfeinern.

Klassische Begleitung: Burger, Pommes, Grillfleisch, Würstchen und Eierspeisen.


Hersteller: Compagnie des Pyrénées (Frankreich)
Produkt: Senchou Tomaten Ketchup
Sorte: Ketchup aus gekochten Tomaten und roter Paprika
Herkunft: Baskenland / Pyrenäen (Frankreich)
Verarbeitung: fruchtiger Tomatenketchup
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.08.2026

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2018

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2018

Der Saxum James Berry Vineyard White 2018 ist der zweite Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: reich, konzentriert und doch von großer Frische und Balance.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Den Kern aus Grenache Blanc und Roussanne ergänzt im 2018er ein Anteil Chenin Blanc für zusätzliche Spannung.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der eine besonders reine, frische und zugleich konzentrierte Stilistik hervorbrachte. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne und 6 % Chenin Blanc, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Zitrus und Orangenschale, reifer Aprikose, gebackenem Apfel und Zitrone, dazu Honig, Bienenwachs, getrocknete Kamille, salzige Mandel und geröstetes Brot. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger, fast schwereloser Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, frischem Finale.

Karamellisierte Zitrus, Aprikose und Honig über Bienenwachs, salziger Mandel und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch frisch und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne, 6 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Yotuel Seleccion 2018

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Yotuel Selección 2018 aus der renommierten Ribera del Duero ist ein Paradebeispiel für die Tinta del País, aus der er zu 100 % besteht. Die handverlesenen Trauben stammen von über 60 Jahre alten Buschreben aus den Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo in Anguix – ein dichter, tiefgründiger Lagen-Tempranillo.


Ribera del Duero / Anguix

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero ist ein Familienweingut im Herzen der Ribera del Duero, in Anguix (Burgos) auf rund 810 m Höhe. Die Familie bewirtschaftet ihre eigenen, biozertifizierten Weinberge auf kalkhaltig-lehmigen Böden mit sandigen Schlämmen. Der Name „Yotuel" steht für das Zusammenwirken dreier Generationen. Der Jahrgang 2018 war von einem klimatischen Wechselspiel geprägt: Ein kühler Frühling verzögerte den Austrieb, heiße Sommertemperaturen und große Tag-Nacht-Schwankungen sicherten gegen Ende des Zyklus eine exzellente phenolische Reife. Die Handlese erfolgte am 6. Oktober 2018 bei sehr geringen Erträgen (rund 3.500 kg/ha).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta del País (Tempranillo) von über 60-jährigen Buschreben. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen im Betontank (rund zwölf Tage Maischestandzeit); die malolaktische Gärung läuft im französischen Eichenfass ab. Anschließend reift der Wein 14 Monate in französischer Eiche, teils ergänzt um einige Monate im Betontank. Trocken ausgebaut. Streng limitiert: 10.044 Flaschen und 200 Magnum.

Im Glas

Tiefes, konzentriertes Kirschrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, würzige Noten, edles Holz und ein Hauch Balsamico. Am Gaumen dicht und breit, zugleich frisch und seidig, mit feinkörnigen Tanninen, klarer Struktur und langem Abgang. Mit Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: dunklem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Käse.


Lage: Ribera del Duero DO, Anguix (Burgos, Spanien); Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero
Rebsorte: 100 % Tinta del País (Tempranillo), alte Buschreben (>60 Jahre), trocken
Ausbau: Gärung im Betontank (einheimische Hefen); MLF und 14 Monate in französischer Eiche, teils Betontank
Jahrgang/Produktion: 2018; 10.044 Flaschen und 200 Magnum

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Weine

Al Oeste Albariño 2024

Wein · Weißwein · Rías Baixas · Spanien

Monteabellón Al Oeste Albariño 2024 stammt aus dem Valle del Salnés, einer der renommiertesten Subzonen der D.O. Rías Baixas. Ein Weißwein von typischer Frische, Klarheit und Eleganz, geprägt von der Nähe zum Atlantik und den granitreichen Böden.


Rías Baixas / Valle del Salnés

Das Valle del Salnés gilt als Wiege des Albariño und als eine der besten Subzonen der D.O. Rías Baixas in Galicien. Die unmittelbare Nähe zum Atlantik und die granitreichen Böden verleihen den Weinen ihre salzige Frische und Mineralität. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 war wetterbedingt herausfordernd – ein warmer, feuchter Winter und ein nasses Frühjahr führten bei unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeit zu geringeren Erträgen, dafür aber zu hoher Konzentration in den Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Albariño. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Aromatik, die markante Frische und die mineralische Prägung der Atlantikküste. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase feine Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und reifer weißer Frucht. Am Gaumen klar, gut strukturiert und sehr ausgewogen; die präsente, hervorragend integrierte Säure sorgt für Frische und eine ausgeprägte Länge im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Meeresfrüchten (Muscheln, Garnelen, Austern), weißem Fisch, Geflügel, frischen Salaten, milden Käsesorten sowie Sushi und Sashimi.


Lage: D.O. Rías Baixas, Valle del Salnés (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Rías Baixas – 100 % Albariño, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrend, auf granitreichen Böden
Jahrgang: 2024

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben, den das Weingut Ziereisen im Dreiländereck erzeugt. Hannes Ziereisen bewirtschaftet seine Lagen in Efringen-Kirchen am Hochrhein. Unfiltriert abgefüllt, mit straffer Struktur und mineralischem Zug.


Markgräflerland / Parzelle Bürgin

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, unmittelbar am Rheinknick zum Dreiländereck D/F/CH. Die Parzelle Bürgin – ein alteingesessener Familienname der Region – steht auf verwitterten Muschelkalk- und Lössböden mit guter Wasserhaltung. Die Hanglage sorgt für Drainage und thermischen Ausgleich durch die Rheinnähe. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten Reben, handgelesen. Traditionell ausgebaut und unfiltriert abgefüllt, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Das Bouquet zeigt reife Kirsche, Pflaume und etwas getrocknete Kräuter, unterlegt von einer feinen erdigen Note. Am Gaumen mittlerer Körper, straffe Struktur, präsente, aber nicht harsche Tannine. Der Abgang ist lang und würzig, mit einem leichten mineralischen Zug.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit, entwickelt sich bis 2030 weiter. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten dekantieren; kühl, liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken, Pilzgerichten und Pinot-affinem Käse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Bürgin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Handlese, traditioneller Ausbau, unfiltriert
Jahrgang: 2021

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert red

Entalkoholisiert · Rotwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert red ist ein alkoholfreier Rotwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Rotwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Rubinrot. In der Nase frische rote Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit weichem Verlauf – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Rotweins.

Am Tisch

Leicht gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: geschmortes Geflügel, Pasta und mediterrane Küche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Rotwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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Weine

De Sousa Champagne Cuvée des Caudalies Grand Cru BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Bio

De Sousa Cuvée des Caudalies Grand Cru ist ein außergewöhnlicher Bio-Blanc-de-Blancs aus 100 % Chardonnay. Die Trauben stammen von über 60 Jahre alten Reben auf reinem Kreideboden der Côte des Blancs. Ein Champagner von bemerkenswerter Tiefe und Finesse, der das Terroir von Avize, Oger und Cramant widerspiegelt. Im Glas elegant und reif.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, mit reinen Kreideböden. Die Grand-Cru-Dörfer Avize, Oger und Cramant verleihen dem Champagner seine mineralische Spannung und große Finesse. Die Reben sind über 60 Jahre alt. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay von Altreben. Die handgelesenen Trauben werden vollständig im Eichenfass ausgebaut. Auf Schönung und Filtration wird bewusst verzichtet; mit nur 3 g/l Dosage präsentiert er sich als feiner Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase reife gelbe Früchte wie Mirabelle, Ananas und Mango, dazu Honig, Vanille und kandierter Ingwer. Am Gaumen vollmundig, seidig und harmonisch, getragen von eleganter Säure und kreidiger Mineralität. Das lange, vielschichtige Finale zeigt Frucht, Würze und einen Hauch Brioche.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits perfekt zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Avize/Oger/Cramant (Grand Cru), Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: vollständig Eichenfass, ohne Filtration, 3 g/l Dosage

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