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8. Juni 2024

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Feinkost

Condimento Balsamico NERO dolce 0,25 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Das Condimento Balsamico Nero dolce der Acetaia del Casato Bertoni ist ein schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento aus Reggio Emilia. Es entsteht aus gekochtem Traubenmost und Weinessig und zeigt den klassischen süß-säuerlichen (agrodolce) Charakter. Die Konsistenz ist dickflüssig und leicht sirupartig, der Geschmack süß mit feiner Essignote. Vielseitig zum Verfeinern herzhafter wie süßer Gerichte. Hier in der handlichen 0,25-Liter-Flasche – ideal zum Kennenlernen und als Geschenk.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna – der Heimat des Aceto Balsamico. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage ist gekochter Traubenmost, der mit Weinessig vermählt und in Holzfässern gereift wird.

Anbau und Verarbeitung

Gekochter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und in Holzfässern gereift. Durch das Einkochen des Mosts gewinnt das Condimento seine Dichte, dunkle Farbe und Süße. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dickflüssiger, sirupartiger Textur. Im Geschmack deutlich süß, mit reifer Fruchtnote und dem richtigen Maß an Säure. Der Nachgeschmack bleibt lang und intensiv.

Am Tisch

Klassisch über gereiftem Käse wie Parmigiano, gegrilltem Fleisch und Gemüse. Ebenso zu Erdbeeren, frischem Obst, Risotto oder über Vanilleeis. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.

Flaschengröße 0,25 Liter

Die 0,25-Liter-Flasche eignet sich zum Kennenlernen, für kleinere Haushalte und als Mitbringsel oder Teil eines Feinkost-Geschenks. So lassen sich auch die drei Bertoni-Sorten Bianco, Rosé und Nero gut nebeneinander probieren.

Wer den Nero regelmäßig verwendet, greift zur größeren 0,5-Liter-Flasche.

Häufige Fragen

Was ist ein Condimento Balsamico?
Condimento ist die Bezeichnung für Balsamico-Würzen, die nicht den Regeln der geschützten Herkunftsbezeichnungen „Aceto Balsamico di Modena IGP“ oder „Aceto Balsamico Tradizionale DOP“ unterliegen. Der Hersteller kann Zutaten und Stil frei wählen – beim Nero von Bertoni für einen milden, lieblichen Geschmack.

Wofür eignet sich der Balsamico Nero?
Für Salate, Marinaden und zum Abschmecken von Saucen, zu Fleisch, gereiftem Käse und Obst – überall dort, wo ein dunkler, süß-säuerlicher Akzent passt.

Wie wird er gelagert?
Gut verschlossen, kühl und dunkel. Balsamico muss nach dem Öffnen nicht in den Kühlschrank.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Nero dolce (schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento)
Inhalt 0,25 Liter
Zutaten gekochter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung gekochter Traubenmost mit Weinessig, im Holzfass gereift
Mindesthaltbarkeit (MHD) 2036

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Schaumweine

Étienne Calsac Les Rocheforts Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut

Der Étienne Calsac Les Rocheforts Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut kommt aus einer einzigen Kreidelage in Bisseuil – „die starken Felsen“. Reiner Chardonnay mit eigener Reserve seit 2012, präzise und salzig.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Apfel, grün und gelb, eine Spur Zitrone und Blüten, darunter zerriebene Kreide und ein wenig Hefegebäck. Am Gaumen straff und salzig, die Textur leicht gerundet vom Holz. Lang und kreidig im Finish.

Mach was draus

Austern Gillardeau, Ceviche vom Saibling oder Spargel mit Nussbutter. Auch zu Hähnchen in Estragonsoße hält er mit. Oder einfach pur, wenn du wissen willst, wie Kreide schmeckt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Weißweinglas statt der Flöte, dann kommt die Kreide richtig raus. Ich trinke ihn am liebsten zu Austern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die Réserve perpétuelle? Calsac hat sie 2012 eigens für Les Rocheforts begonnen. Jährlich kommt neuer Wein dazu, rund 20 bis 25 % davon wandern in die Cuvée.

Wie groß ist die Lage? Rund 1,5 Hektar reine Kreide, nach Osten bis Südosten ausgerichtet. Die Reben stammen aus der Mitte der 1980er.

100 % Chardonnay · Lage Les Rocheforts, Bisseuil Premier Cru, reine Kreide, ca. 1,5 ha · eigene Reserve (seit 2012) · halb Holz, halb Edelstahl · 18–24 Monate Hefelager · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2024 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Brunnenhäuschen VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein Magnum 1,5 l 2024

Das Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2024 ist ein präziser, dichter Bio-Riesling von einer der hochwertigsten Lagen Rheinhessens – geprägt von Kalkstein und einer cremigen Mineralität, mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Brunnenhäuschen – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Wenngleich die Lage Brunnenhäuschen, östlich vom Morstein gelegen, rein nach Süden ausgerichtet ist, bringt sie doch sehr späte Reife. Das liegt an der hohen Lage bis 240 Meter über NN und der Exposition zum Westwind, der trotz intensivem Sonnenlicht die Temperatur immer kühl hält. Tonmergel mit Kalkstein sowie Kalksteinfelsen definieren den präzisen, dichten Charakter des Weines. Dazu kommen partielle Teile von Terra Rossa – rote Böden mit hohem Eisenoxidanteil –, die den Rieslingen eine cremige Mineralität verleihen.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. In der hohen, kühl belüfteten Lage Brunnenhäuschen mit ihrer späten Reife entsteht so ein besonders klarer, dichter und mineralischer Wein – Spannung und Tiefe statt bloßer Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein feines, klares Bukett von Zitrus (Grapefruit, Limette), weißem Pfirsich und Quitte, dazu weiße Blüten, Kräuter und ein deutlicher, kalkig-mineralischer Zug. Am Gaumen präzise und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für die Terra Rossa typischen cremigen Mineralität – fokussiert, salzig und sehr lang im Abgang.

Präziser, dichter Charakter vom Kalkstein – mit cremiger Mineralität und besonderem Reifepotenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Brunnenhäuschen (Deutschland); Südlage bis 240 m, westwindgekühlt, Tonmergel mit Kalkstein und Kalksteinfelsen, partiell Terra Rossa; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Deutschland

Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024

Weißwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Chardonnay

Chardonnay Ingelheim Baum-Barth Rheinhessen kalkhaltige Böden trocken französisches Eichenfass 2024

Der Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024 stammt aus einer der besten Lagen der Region, geprägt von kalkhaltigen Böden und mildem Klima. Ein deutscher Chardonnay mit harmonischer Balance, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision.


Ingelheimer Chardonnay – Kalk und mildes Klima

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim erzeugt Weine aus den kalkgeprägten Lagen rund um die Rotweinstadt am Rande Rheinhessens. Ingelheim gilt mit seinen kalkhaltigen Böden und dem milden Klima als hervorragende Herkunft für Burgundersorten.

Der Chardonnay wächst auf kalkhaltigen Böden, die zusammen mit dem milden Klima ideale Bedingungen für diese Rebsorte schaffen. Die Trauben werden von Hand gelesen, um eine sorgfältige Selektion zu gewährleisten – die Grundlage für Tiefe, Struktur und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Böden und das milde Ingelheimer Klima bewahrten Frische, Schmelz und mineralische Präzision – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay aus Ingelheim, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Nach der Handlese und einer sanften Pressung erfolgt der Ausbau in hochwertigen französischen Eichenfässern, die dem Wein zusätzliche Tiefe und Struktur verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Im Glas präsentiert er sich in einem klaren, leicht goldgelben Ton. Das Bukett ist geprägt von reifen Früchten, gelbem Apfel und feinen cremigen Holznuancen, dazu Würz- und geröstete Nussnoten. Am Gaumen zeigt sich eine harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision. Der Abgang ist lang, elegant, weich und mineralisch, mit tollem Trinkfluss.

Reife Früchte, gelber Apfel und cremige Holznuancen, dazu Würze und geröstete Nuss – harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision, mit langem, elegantem Abgang.

Ein eleganter, holzgereifter Chardonnay mit gutem Trinkfluss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Ingelheim, Rheinhessen; kalkhaltige Böden, mildes Klima
Klassifikation: Chardonnay, Rheinhessen (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Handlese, sanfte Pressung, Ausbau in französischen Eichenfässern

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Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Der De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist der Pinot-Noir-Ausflug eines Chardonnay-Hauses: reiner Pinot Noir aus Ambonnay, zehn Monate im Eichenfass, ganz ohne Dosage.

Im Glas

Gold mit kupferfarbenem Schimmer, feine Perlen. Rote Beeren, Trockenaprikose, gerösteter Nusskern und Hefegebäck. Im Mund kraftvoll, aber seidig, mit Frische und leiser Würze. Der Nachklang ist lang und mineralisch. Die kupferne Farbe verrät den Pinot Noir, der Geschmack bleibt trotzdem klar und frisch.

Mach was draus

Perlhuhn mit Trüffel, Lachs vom Grill oder ein reifer Saint-Nectaire. Auch zu Pilzgerichten im Herbst macht er eine gute Figur. Ein Blanc de Noirs, der zeigt, dass De Sousa nicht nur Chardonnay kann. Stell ihn auf den Tisch, wenn es kräftig wird: Ente, Wildgeflügel oder ein Risotto mit Steinpilzen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, und dann zu Geflügel. Da merkst du, wie viel Kraft der Pinot Noir aus Ambonnay mitbringt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Brut Nature laut Steckbrief: 0 g/l Restzucker, also keine Dosage.

Was bringt das Eichenfass? Zehn Monate im Holz geben dem Grundwein Textur und eine sanfte Würze, ohne die Frucht zu überdecken.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru · langes Hefelager · 10 Monate Eichenfass · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne De Sousa, Avize · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Ameztoi Primus Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, 50–200 m Rebenalter 70–120 Jahre 7 Monate Feinhefe still · unfiltriert

Ameztoi Primus ist die Spitzen-Cuvée der Bodega Ameztoi aus Getaria, gekeltert aus 100 % Hondarrabi Zuri von 70 bis 120 Jahre alten Reben über dem Kantabrischen Meer. Anders als der klassische, spritzige Txakoli des Hauses ist Primus ein stiller Wein: sieben Monate auf der Feinhefe gereift, unfiltriert gefüllt, mit Struktur, cremiger Textur und salziger Küstennote.


Getaria – Altreben der Familie Ameztoi über dem Kantabrischen Meer

Die Familie Ameztoi keltert seit 1860 Txakoli. Die erste Kellerei stand in Zarautz, wo die Familie bis heute einen über hundert Jahre alten Weinberg mit Hondarrabi Beltza pflegt. 1989 – im Gründungsjahr der D.O. Getariako Txakolina – bauten Ignacio Ameztoi und sein Vater José Antonio die heutige Kellerei auf einem nach Norden geneigten Hang über Getaria, mit Blick auf den Ort, auf Zarautz und das Meer. Ignacio führt den Betrieb in fünfter Generation, bewirtschaftet rund 40 Hektar eigene Weinberge in den Hügeln über Getaria und Zarautz und arbeitet mit einer eigenen Hefeselektion.

Die Weinberge fallen an steilen Hängen zum Meer hin ab. Die Böden bestehen aus Kalklehm, die Lagen liegen auf 50 bis 200 Metern in direkter See-Exposition. Der ständige, feuchte Wind vom Golf von Biskaya und die kühlen Nächte halten die Säure hoch und die Alkoholgrade niedrig.

Für Primus wählt Ignacio Ameztoi ausschließlich die ältesten Hondarrabi-Zuri-Stöcke des Weinguts mit 70 bis 120 Jahren Rebenalter. Die geringen Erträge dieser Reben liefern die Konzentration, die Primus vom leichteren Basis-Txakoli trennt. Der Name geht auf den Seefahrer Juan Sebastián Elcano aus Getaria zurück, den ersten Weltumsegler: Auf den Etiketten des Hauses umrahmt die Inschrift „Primus circumdedisti me“ – „Du hast mich als Erster umrundet“ – sein Porträt.

Stiller Txakoli von der Feinhefe

Primus ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube des Baskenlands. Die Trauben werden von Hand gelesen und mit Naturhefen im temperaturkontrollierten Edelstahltank vergoren.

Danach reift der Wein sieben Monate auf der Feinhefe, ohne Bâtonnage, und wird direkt von der Feinhefe aus dem Tank abgefüllt. Anders als beim klassischen Txakoli aus Getaria wird die Gärungskohlensäure nicht im Wein gehalten – Primus ist still. Kaltstabilisiert und unfiltriert gefüllt, behält er die cremige Textur und Tiefe aus dem Hefelager.

Im Glas

Hell, mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive weiße Frucht, grüner Apfel und reife Ananas, dazu Minze und ein Hauch Meeresluft. Am Gaumen dicht und cremig, mit klarer Struktur und straffer Säure. Der Abgang ist lang, salzig und mineralisch.

70 bis 120 Jahre alte Hondarrabi Zuri, sieben Monate Feinhefe, unfiltriert und still: Txakoli mit cremiger Dichte und salziger Küstennote.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C in einem Weißweinglas servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten, hält im Keller aber zwei bis drei Jahre und gewinnt dabei an Cremigkeit.

Am Tisch

Meeresfrüchte, Austern, gegrillter Fisch, Kokotxas, Sushi und Fisch-Tempura. Säure und salzige Note machen ihn zum Aperitif ebenso wie zum Begleiter roher und frittierter Fischküche.


Produzent Bodega Ameztoi, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Älteste Parzellen des Weinguts, Getaria, Baskenland · Kalklehm · See-Exposition · 50–200 m
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handlese · Naturhefen · temperaturkontrollierter Edelstahltank
Ausbau 7 Monate auf der Feinhefe · ohne Bâtonnage · kaltstabilisiert · unfiltriert · still
Trinkempfehlung jung bis 2–3 Jahre nach Füllung
Rebenalter 70–120 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Rebsorten

La Baume Chardonnay les Vignes de Madame

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Les Vignes de Madame Chardonnay ist ein Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Mit feinem, leuchtend goldgelbem Farbspiel zeigt er sich frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Im Glas exotische Frucht und feine Tiefe.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, aromatische Weißweine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Chardonnay. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm elegante Vanillenoten, Volumen und eine cremige Struktur.

Im Glas

Feines, leuchtendes Goldgelb. In der Nase rosa Grapefruit, Litschi und Passionsfrucht, mit einer Spur von Nüssen und Artischocken. Am Gaumen frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Weich und kräftig im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Chardonnay
Ausbau: Chardonnay, Holzfassreife

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Rebsorten

Sottimano Pairolero Barbera d Alba 2024 Superiore DOC

Rotwein · Barbera d'Alba Superiore DOC · Barbera

100 % Barbera Neive · Basarin 2024 Spontangärung Malo und Ausbau im Holzfass ungeschönt · ungefiltert

Der Sottimano Pairolero Barbera d'Alba Superiore 2024 kommt aus Neive im Barbaresco-Gebiet, wo die Familie Sottimano vor allem für ihre Einzellagen-Barbaresco bekannt ist. Andrea Sottimano behandelt seinen Barbera mit derselben Sorgfalt: wilde Hefen, mehrere Wochen auf der Maische, Ausbau in gebrauchtem Holz, ungeschönt und ungefiltert gefüllt. Der kühle, regenreiche Jahrgang 2024 gibt ihm eine frische, saftige Linie.


Basarin in Neive – Barbera aus einer Barbaresco-Lage

Die Trauben für den Pairolero wachsen in Neive, vor allem in der Lage Basarin, einer der fünf Crus, aus denen Sottimano auch Barbaresco erzeugt. Die Böden bestehen aus kalkhaltigem Mergel mit sandigen Adern in mittlerer Höhenlage. Der Kalk hält die Säure der Barbera hoch, der Sand macht die Weine duftiger und feiner im Gerbstoff.

Rino Sottimano kaufte Ende der 1960er Jahre einen kleinen Hof in Neive; 1974 wurde daraus das Weingut. Heute führt Sohn Andrea den Keller, die Familie bewirtschaftet rund 19 Hektar in Neive und den Nachbarlagen. Im Weinberg verzichtet Sottimano nach eigenen Angaben seit den Anfängen auf Herbizide, die Rebzeilen sind begrünt und werden nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht.

Jahrgang 2024 – Langhe und Roero

Nach zwei sehr trockenen Jahren brachte 2024 dem Piemont endlich Wasser: Bis zum Sommer fiel etwa doppelt so viel Regen wie im Mittel der letzten 25 Jahre, vor allem im Frühjahr. Mai und Juni waren kühl, die Feuchtigkeit sorgte für hohen Druck durch Falschen und Echten Mehltau und verlangte viel Handarbeit im Weinberg. Juli und August lagen dann deutlich über den langjährigen Temperaturwerten, mit guten Unterschieden zwischen Tag und Nacht.

Die Reife verlief rund eine Woche später als in den Vorjahren, die Barbera wurde in den Langhe meist Ende September gelesen. Die Mengen lagen im Piemont etwa 5 % über 2023, die Mostgewichte spürbar niedriger als in den heißen Vorjahren. 2024 bringt deshalb Rotweine mit moderatem Alkohol, klarer Frucht und präsenter Säure – feiner und schlanker als 2022 und 2023.

Lange Maische, Malo im Holz

Der Pairolero ist ein reinsortiger Barbera. Nach Handlese mit Selektion gärt der Most spontan mit den eigenen Hefen des Hofs im Edelstahltank. Maischegärung und Mazeration dauern 25 bis 30 Tage – lang für Barbera, und der Grund für Tiefe und Struktur.

Anschließend kommt der Wein in überwiegend gebrauchte Holzfässer, wo er die malolaktische Gärung durchläuft und rund neun Monate reift. Das gebrauchte Holz rundet ab, ohne die Frucht zu überdecken. Als Superiore muss der Wein mindestens zwölf Monate reifen, davon vier im Holz. Gefüllt wird er ungeschönt und ungefiltert. Die Jahresmenge liegt bei rund 12.000 Flaschen.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Sauerkirsche und Amarena, rote Johannisbeere, dazu Pflaume, Veilchen und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen saftig und mittelgewichtig: Die Barbera-typische Säure trägt den Wein, das Tannin ist fein und kaum spürbar, das Holz bleibt im Hintergrund. Der Abgang ist frisch, fruchtig und hat eine leicht kräuterige Note.

Barbera aus einer Barbaresco-Lage in Neive, vier Wochen auf der Maische und im gebrauchten Holz gereift: Struktur ohne Schwere.

Wir empfehlen, ihn eine halbe Stunde vor dem Essen zu öffnen und bei 16–17 °C zu servieren. Unsere Trinkempfehlung: jetzt bis 2032.

Am Tisch

Barbera gehört im Piemont auf den Alltagstisch, und dort passt auch der Pairolero: Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Vitello tonnato, Brasato oder Salsiccia von der Bratwurstschnecke aus Bra. Die Säure macht ihn außerdem zum Begleiter für Pizza, Lasagne, Pilzrisotto und Hartkäse wie Castelmagno oder Toma.


Produzent Azienda Agricola Sottimano, Neive
Rebsorte 100 % Barbera
Lage Neive, vor allem Basarin · kalkhaltiger Mergel mit Sandadern
Klassifikation Barbera d'Alba Superiore DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Spontangärung im Edelstahl · 25–30 Tage Maischestandzeit
Ausbau ca. 9 Monate gebrauchtes Holzfass · Malo im Fass · ungeschönt, ungefiltert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage ca. 12.000 Flaschen

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