Kapadokia – Donostia-San Sebastián – Spanien

Tortilla und Co. im Km0 Hotspot

Vier Freunde haben sich 2021 in der Bar Kapadokia in der Altstadt von Donostia-San Sebastián zusammengetan, um einen Ort der Freude und des Genusses zu etablieren. Nicht für die Touristen, sondern die Einheimischen sollten durch dieses Projekt wieder in die sonst meist von Ortsfremden überlaufene Altstadt gelockt werden. Im Kapadokia findet man daher keinen mit Pintxos überfüllten Barbereich oder sonstige von außen einsehbare Leckereien. Eine kleine Speisekarte mit zwei Handvoll Pintxos und Raciones, und das war es dann auch schon fast. Bis auf das kürzlich zur besten Tortilla der Stadt ausgezeichnete Kartoffel-Zwiebel-Omelett …, das gibt es natürlich auch noch. Und für diese Spezialität kommen sie dann doch fast alle angelaufen, um diese Leckerei einmal probieren zu dürfen.

In der Küche ist für diese Heldentaten der Absolvent des Basque Culinary Center Borja Olano verantwortlich, der hier mit seinen Mitstreitern übrigens nur Lebensmittel aus der unmittelbaren Region verwendet, ganz im Sinne der Km0 Idee. Ane Puy und Carlos Artaza begeistern mit freundlichem Lächeln die Gäste im recht dunklen Gastbereich, und Iñigo Ibáñez kümmert sich um den betriebswirtschaftlichen Teil des noch jungen und engagierten Projektes.

Die Tortilla hier gehört in jedem Fall zu den wirklichen Highlights und wird nicht umsonst von fast jedem hier probiert … und der Rest? Schmeckt auch aussergewöhnlich gut!

Tortilla / Russischer Salat / Taco mit geschmortem Kuhschwanz, Avocado, marinierten Zwiebeln und Koriander / Niedrig Temperatur Ei, Kartoffel, Champignons und gerösteter Speck / Ravioli mit Krabbe, Porree-Sauce, Fenchel und Parmesan / Tagliatelle aus Tintenfisch mit Bolognese Sauce / Armer Ritter / Käsekuchen

Kapadokia Bar, Arrandegi Kalea, 10, 20003 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 58 31 86, https://www.kapadokiabar.com/

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Whisky

Ardbeg Scorch

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe stark verkohlte Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Scorch ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2021 unter dem Motto eines feuerspeienden Drachen. Die Besonderheit: Der Whisky reifte in besonders stark verkohlten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – „drachengebrannt". Das verstärkt rußig-rauchige und würzige Noten. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Scorch reift in besonders stark verkohlten ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – Ardbeg knüpft damit an die intensive Verkohlung früherer Abfüllungen an. Die tiefe Char-Schicht im Fass gibt dem Whisky ausgeprägte Ruß-, Teer- und Würznoten. Er trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase intensiver Ruß, Asche und Lagerfeuerrauch, dazu Brandung, Weihrauch, Anis und Patschuli; mit Wasser kommen Kräuter, Salbei und Kiefer hinzu. Am Gaumen ölig und würzig: Teer, Lakritz, Nelke und Pfeffer treffen auf süßen Rauch von Sandelholz, dazu eine herzhaft-salzige Note. Der Nachhall ist lang, rußig und teerig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die Kräuter- und Süßnoten hervor. Passt zu geräuchertem Fleisch und Fisch, über Holzkohle Gegrilltem, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber kräftig rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2021)
Ausbau: besonders stark verkohlte ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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Italien

I Muri Rosso Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Cuvée · Salento · Italien

I Muri Rosso Puglia ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus dem Salento in Apulien. Ein fruchtsüßes Bukett nach reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren – körperreich im Geschmack, mit weichem Finale.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, vollmundige Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Rotwein-Cuvée aus typischen Rebsorten des Salento. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die reife, dunkle Frucht und sorgt für den kraftvollen Körper und das weiche Finale.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein fruchtsüßes Bukett aus reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren. Am Gaumen kraftvoll und körperreich, mit reifer Frucht und weichem, rundem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, zugänglicher Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont

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Spanien

Hika Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri 10 % Petit Courbu & Chardonnay D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Kühle Gärung 10 Monate Feinhefe

Hika Txakolina ist der weiße Txakoli der Bodega Hika aus dem baskischen Villabona. Ein Weißwein aus überwiegend Hondarrabi Zuri, kühl vergoren und zehn Monate auf der Feinhefe gereift. Wo klassischer Txakoli rein auf Frische setzt, sucht Hika bewusst mehr Volumen und Textur, ohne den maritimen Charakter der Küste zu verlieren.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Nähe zum Atlantik prägt den Stil: feuchtes Klima, ständiger Wind und kühle Nächte halten Säure und Salzigkeit hoch. Der moderne, gastronomische Ansatz des Hauses zeigt sich in der Cuvée und im längeren Hefeausbau.

Assemblage und Ausbau

Hika Txakolina ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Petit Courbu und Chardonnay – der Chardonnay-Anteil ist ein moderner Zug, der dem Wein zusätzliche Fülle gibt.

Vergoren wird bei niedriger Temperatur, danach reift der Wein mindestens zehn Monate auf der Feinhefe im Tank. Der Hefekontakt gibt ihm Volumen und cremige Textur, die ihn vom leichteren Standard-Txakoli abheben.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen und feiner, natürlicher Perlage. In der Nase weißes Obst und Zitrus, dazu mineralische und salzig-kräutrige Anklänge. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit feinperligem Mousseux, langem, seidigem Verlauf und cremig-salzigem, atlantischem Abgang.

Zehn Monate Feinhefe geben dem Hika Volumen und Schmelz, ohne die salzige Frische der atlantischen Küste zu überdecken.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Die höhere Textur macht ihn zum Essensbegleiter über den reinen Aperitif hinaus.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Austern und Pintxos. Durch die cremige Textur trägt der Wein auch reichere Fischküche und weißes Fleisch.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Petit Courbu und Chardonnay
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Kühle Gärung im Tank
Ausbau mindestens 10 Monate auf der Feinhefe im Tank
Trinktemperatur 8–10 °C

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Spirituosen

Martin Codax Augardente de Galica

Spirituose · Tresterbrand (Orujo) · Galicien · Spanien

Martín Códax Augardente de Galicia ist ein galizischer Tresterbrand (Orujo) aus dem Trester der Albariño-Traube – eine traditionelle Spezialität Nordwestspaniens, klar und kristallin abgefüllt.


Herkunft / Galicien

Die genossenschaftliche Bodega Martín Códax (gegründet 1985) liegt im Val do Salnés in den Rías Baixas und ist vor allem für ihre Albariño-Weine bekannt. Der Tresterbrand Orujo (galicisch Augardente) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der galizischen Genusskultur – für ein weinkelterndes Haus die folgerichtige Spezialität.

Trester und Destillation

Gewonnen aus dem Trester (Pressrückstand) der Albariño-Traube. Der Brand wird zweifach mittels Wasserdampfdestillation gebrannt, was unerwünschte Aromen herausfiltert und eine reine, klare Aromatik ergibt. Abgefüllt ohne Fassreifung – klar und kristallin.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase gibt der Brand sofort seinen Trester-Ursprung preis: fruchtige Traubennoten treffen auf knackigen Apfel und feine Kräuter. Am Gaumen warm und sauber, würzig, mit Albariño-Anklängen im Nachhall.

Pur genießen

Sehr kühl bei 5–8 °C pur servieren – als Digestif nach dem Essen oder klassisch zum Espresso. Nicht auf Eis, damit Aromen und Frische erhalten bleiben.

Ideal: pur als Digestif, zum Espresso.


Herkunft: Galicien (Spanien); Bodega Martín Códax (Val do Salnés, Rías Baixas)
Art: Augardente / Orujo de Galicia – Tresterbrand aus Albariño-Trester, ohne Fassreifung (klar)
Destillation: zweifache Wasserdampfdestillation

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Weine

Cazé-Thibaut Jossias 2021 Brut Nature BIO

Champagne · Vallée de la Marne · Blanc de Noirs Millésime

100 % Pinot Noir Vandières · Rive Droite 2021 Blanc de Noirs Brut Nature 1.033 Flaschen Bio-zertifiziert

Der Champagne Cazé-Thibaut Jossias 2021 ist ein Blanc de Noirs aus einer einzelnen Pinot-Noir-Parzelle in Vandières im Vallée de la Marne. Fabien Cazé bewirtschaftet den Familienbetrieb in Châtillon-sur-Marne in zehnter Generation und füllt seit 2013 selbst ab; Jossias ist seine Parzellencuvée aus dem Südosthang. Vom Jahrgang 2021 blieben 1.033 Flaschen – die Zahl erzählt das Jahr genauer als jede Beschreibung.


Jossias – Südosthang in Vandières

Vandières liegt an der rechten Marne-Seite, rund zwanzig Kilometer westlich von Épernay. Die Gemeinde bringt 239,3 Hektar Rebfläche in die Appellation, davon 169,7 Hektar Meunier, nur 45,9 Hektar Pinot Noir und 23,7 Hektar Chardonnay. Pinot Noir ist hier also die Ausnahme, nicht die Regel – wer ihn pflanzt, muss die Lage dafür haben.

Die Parzelle Jossias ist nach Südosten exponiert und fängt die Morgensonne, während die Nachmittagshitze abnimmt. Über einer Auflage aus Ton und Kalkstein liegt die Kreide tiefer als an der Côte des Blancs; der Ton hält Wasser und gibt dem Pinot Noir Substanz, der Kalkanteil hält die Säure fest. Diese Kombination erklärt, warum der Wein Struktur zeigt, ohne breit zu werden.

Der Hang der Rive Droite ist steiler und zergliederter als die gegenüberliegende Talseite, das Vallée de la Marne ist hier ein Flickenteppich kleiner Parzellen. Cazé bearbeitet die Böden mechanisch, hackt und kratzt statt zu spritzen; Herbizide und synthetische Pflanzenschutzmittel sind seit der Bio-Zertifizierung 2018 ausgeschlossen. Von Rebschnitt bis Lese läuft die Arbeit von Hand.

Jahrgang 2021 – Vallée de la Marne

2021 traf die Champagne von zwei Seiten. Zwischen dem 6. April und dem 3. Mai brachten zwölf Frostnächte rund 30 Prozent des Ertragspotenzials zu Fall. Danach folgte ein kühler, dauernasser Sommer: Am 14. bis 16. Juli fielen 115 Millimeter Regen innerhalb von drei Tagen, echter und falscher Mehltau kosteten weitere 25 bis 30 Prozent, Hagel beschädigte rund 500 Hektar. Das Vallée de la Marne mit seinen feuchteren Talböden und dem späten Reifeverlauf stand dabei unter besonderem Druck – biologisch bewirtschaftete Parzellen am stärksten, weil jeder Niederschlag die Arbeit zurücksetzte.

Gelesen wurde vom 6. bis 27. September, mit strenger Selektion am Stock. Die Mostgewichte fielen niedrig aus, die Säurewerte hoch. Was blieb, war wenig und musste gesund sein: 1.033 Flaschen aus der Parzelle Jossias. 2021 ist im Marnetal kein Jahrgang der Fülle, sondern einer der Schärfe – Pinot Noir gerät hier schlanker, geradliniger und deutlich säurebetonter als in warmen Jahren.

Assemblage und Ausbau

100 % Pinot Noir aus der Parzelle Jossias, Jahrgang 2021, weiß gekeltert und ohne Reserveweine ausgebaut – ein reiner Parzellen-Millésime. Der Most vergärt spontan mit weinbergseigenen Hefen, kühl und langsam; der biologische Säureabbau wird nicht erzwungen, sondern dem Wein überlassen.

Der Ausbau läuft in gebrauchten Fässern von 228 bis 350 Litern, drei bis sechs Jahre alt – Holz als Sauerstoffregler, nicht als Aromaquelle. Es wird weder geschönt noch filtriert. Nach der Füllung reifte der Wein mehrere Jahre auf der Feinhefe. Die Dosage entscheidet Fabien Cazé blind und hält sie bei Brut Nature: Bei der Säure dieses Jahrgangs ist das eine Entscheidung gegen die Abpolsterung. 12,5 % vol.

Im Glas

Strohgelb mit kupfrigem Schimmer, feine und anhaltende Perlage. In der Nase roter Apfel, Walderdbeere, Zitronenschale, dahinter süße Gewürze und die Hefewürze der langen Reife – Brioche, geröstete Nuss. Am Gaumen trocken und straff: feste Säure, salzige Mineralität aus dem Kalkanteil, dazu die Fleischigkeit, die nur Pinot Noir liefert. Der Abgang bleibt schmal und lang, mit einem Nachhall von Zitrusschale.

Blanc de Noirs aus einem Jahr mit 1.033 Flaschen Ausbeute – hier steht kein Reservewein zwischen dem Jahrgang und dem Glas.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Nach zwanzig Minuten Luft tritt die rote Frucht deutlicher hervor und die Hefenote weicht zurück. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur des Jahrgangs trägt die Flasche gut bis 2033.

Am Tisch

Gebratener Zander, Steinbutt mit brauner Butter, Jakobsmuschel, Kalbsbries. Ebenso zu Bresse-Huhn mit Rahmsauce, luftgetrocknetem Schinken oder gereiftem Comté. Der Wein hat genug Körper für einen Hauptgang und verträgt Röstaromen – als reiner Aperitif bleibt die Hälfte davon ungenutzt.


Produzent Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Parzelle Jossias, Vandières · Vallée de la Marne Rive Droite
Klassifikation Blanc de Noirs Millésime · Parzellencuvée
Jahrgang 2021
Vinifikation Weiß gekeltert · Spontangärung · Malo nicht erzwungen · ungeschönt · unfiltriert
Ausbau Gebrauchte Fässer 228–350 l · mehrjähriges Hefelager
Dosage Brut Nature
Trinkreife 2026–2033
Auflage 1.033 Flaschen
Bewirtschaftung Bio-zertifiziert seit 2018 (FR-BIO-01)

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Rebsorten

Anne Gros Hautes Côtes de Nuits blancs Cuvée Marine 2023

Weißwein · Hautes Côtes de Nuits · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Nuits AOC Cuvée Marine 2023 500-l-Fass · 30% neu

Der Hautes Côtes de Nuits Blanc Cuvée Marine 2023 der Domaine Anne Gros ist ein Chardonnay aus einer nur 1 Hektar großen Parzelle. Trotz später Lese bewahrt der Wein Mineralität und Spannung – mit salzigen Nuancen, Zitrus und einem Hauch exotischer Ananas. Am Gaumen entfaltet er sich mit Länge und tragender Säure.


Hautes Côtes de Nuits – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Nuits liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Nuits. Diese Höhenlage sorgt für Frische und Spannung – ideale Voraussetzungen für einen mineralischen Chardonnay. Die Cuvée Marine stammt aus einer einzigen, nur 1 Hektar großen Parzelle.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge naturnah. Hier wird das Lesegut bewusst sehr spät geerntet, ohne dass der Wein an Frische verliert.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei tragender Säure. Die späte Lese und die Höhenlage bewahren hier Mineralität und Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von einer 1-Hektar-Parzelle, spät gelesen.

Ausbau in 500-Liter-Fässern, davon 30% neu. Das größere Fassformat gibt dem Wein Struktur, ohne die salzig-mineralische Linie und die Zitrusfrucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitronen und ein Hauch exotischer Ananas, dazu leicht salzige Nuancen. Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit Druck und stattlicher Länge, getragen von guter Säure.

Salzige Mineralität, Zitrus und ein Hauch Ananas – ein Chardonnay mit Spannung und stattlicher Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, weißes Fleisch und Geflügel in heller Sauce – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Meeresfrüchten.


Lage: Hautes Côtes de Nuits, 1-ha-Parzelle; höhere, kühlere Hanglage
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC
Ausbau: Chardonnay; 500-l-Fässer, 30% neu; naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

Josef Dockner Zweigelt vom Löss

Wein · Rotwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Zweigelt vom Löss ist ein typischer Zweigelt aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. In der Nase duftig, mit schöner Primärfrucht nach Sauerkirschen und Zwetschgen. Am Gaumen elegant, fruchtig und würzig.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Namensgebend und stilprägend sind die Lössböden: Sie speichern Wärme und bringen fruchtbetonte, samtige Rotweine hervor. Zweigelt ist die meistangebaute rote Rebsorte Österreichs – eine Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Zweigelt von Lössböden. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Primärfrucht und die Eleganz des Weins zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase duftige Primärfrucht nach Sauerkirsche und Zwetschge, dazu ein Hauch Würze. Am Gaumen elegant, saftig und fruchtig-würzig, mit weichen Tanninen und unkompliziertem, sauberem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: Schweinsbraten, Geflügel, Pasta, Brettljause und mittelreifem Käse.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Zweigelt (Lössböden), trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Feinkost

Terrine von der Ente mit Orangen

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine von der Ente mit Orangen ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Zartes Entenfleisch, verfeinert mit fruchtigen Orangen – feine Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Entenfleisch, verfeinert mit Orangen. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und aromatisch, mit dem kräftigen Geschmack der Ente und der fruchtig-frischen Note der Orange. Die Kombination Ente und Orange – ein französischer Klassiker – sorgt für feine Balance.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem fruchtigen Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine von der Ente mit Orangen (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.01.2031

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