Blog

28. September 2024

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger Petit Blanc

Weißwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Petit Blanc vereint die Frische des Sauvignon Blanc, die Mineralität des Rieslings und die Eleganz des Chardonnays zu einer Cuvée mit ganz speziellem Geschmackserlebnis. Aus der Pfalz. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die Kalkböden verleihen dem Wein – besonders über den Riesling-Anteil – seine deutliche Mineralität und prägen seinen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay: Der Sauvignon Blanc bringt Frische und exotische Aromatik, der Riesling die kalkgeprägte Mineralität, der Chardonnay Eleganz und ein langanhaltendes Finish.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik. Am Gaumen sofort die deutliche Mineralität der Kalkböden, die der Riesling widerspiegelt; der Chardonnay verleiht ein elegantes, langanhaltendes Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein idealer Begleiter für laue Sommerabende, glänzt auch solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate, Geflügel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Sauvignon Blanc/Riesling/Chardonnay, fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Il Caruggiu Pesto Genovese

Feinkost · Pesto Genovese · Sauce · Ligurien

Il Caruggiu Pesto Genovese ist die wohl bekannteste ligurische Sauce – ein klassisches Basilikumpesto vom Familienbetrieb Il Caruggiu. Es wird traditionell aus frischem Basilikum, extra nativem Olivenöl, Grana Padano, Pinienkernen und Knoblauch hergestellt. Hervorragend für Nudelgerichte, als Aufstrich zu Weißbrot und zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia. Ligurien rund um Genua ist die Heimat des Pesto Genovese; das DOP-Basilikum der Region gibt dem Pesto seine hellgrüne Farbe und das feine, süßliche Aroma.

Anbau und Verarbeitung

Für das Pesto werden frischer Basilikum, extra natives Olivenöl, Cashew- und Pinienkerne, Grana Padano, Knoblauch und Salz verarbeitet. So entsteht eine cremige, hellgrüne Sauce nach traditioneller ligurischer Art.

Geschmack

Hellgrünes, cremiges Pesto. Im Geschmack frisch und aromatisch nach Basilikum, mit der nussigen Note der Kerne und der Würze des Grana Padano. Mediterran und ausgewogen.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta wie Trofie oder Trenette, gern mit Kartoffeln und Bohnen, ebenso als Aufstrich zu Weißbrot oder zum Aperitif. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl, Brühe oder Nudelwasser verdünnen und nicht mitkochen.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia, Ligurien)
Produkt: Pesto Genovese (Basilikumpesto)
Zutaten: Basilikum (30 %), extra natives Olivenöl (30 %), Cashewkerne (12 %), Grana Padano, Molkepulver, Käse, Knoblauch, Salz, Pinienkerne, Säuerungsmittel: Zitronensäure
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: cremig gemahlen, im Glas
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.01.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Étienne Calsac Les Rocheforts Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut

Der Étienne Calsac Les Rocheforts Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut kommt aus einer einzigen Kreidelage in Bisseuil – „die starken Felsen“. Reiner Chardonnay mit eigener Reserve seit 2012, präzise und salzig.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Apfel, grün und gelb, eine Spur Zitrone und Blüten, darunter zerriebene Kreide und ein wenig Hefegebäck. Am Gaumen straff und salzig, die Textur leicht gerundet vom Holz. Lang und kreidig im Finish.

Mach was draus

Austern Gillardeau, Ceviche vom Saibling oder Spargel mit Nussbutter. Auch zu Hähnchen in Estragonsoße hält er mit. Oder einfach pur, wenn du wissen willst, wie Kreide schmeckt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Weißweinglas statt der Flöte, dann kommt die Kreide richtig raus. Ich trinke ihn am liebsten zu Austern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die Réserve perpétuelle? Calsac hat sie 2012 eigens für Les Rocheforts begonnen. Jährlich kommt neuer Wein dazu, rund 20 bis 25 % davon wandern in die Cuvée.

Wie groß ist die Lage? Rund 1,5 Hektar reine Kreide, nach Osten bis Südosten ausgerichtet. Die Reben stammen aus der Mitte der 1980er.

100 % Chardonnay · Lage Les Rocheforts, Bisseuil Premier Cru, reine Kreide, ca. 1,5 ha · eigene Reserve (seit 2012) · halb Holz, halb Edelstahl · 18–24 Monate Hefelager · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Südafrika

Bon Courage Shiraz The Pepper Tree

Rotwein · Robertson · Shiraz · Südafrika

Bon Courage The Pepper Tree Shiraz ist ein Rotwein aus 100 % Shiraz aus dem Robertson Valley in Südafrika. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Der Name verweist auf die markante Pfeffernote des Weins. Im Glas ein dunkler, kühl und frisch wirkender Shiraz, der Kraft und Eleganz verbindet.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische zugleich. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Shiraz. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz steuert Würze, Zedernoten und Struktur bei, ohne die kühle, frische Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase viel Schokolade, Zedernholz und schwarzer Pfeffer, dazu ein markanter Espresso-Duft. Am Gaumen kühl und frisch, mit einem gelungenen Spannungsbogen zwischen Kraft und Eleganz. Der Abgang ist ausgewogen und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter rundet ihn ab. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, herzhafte Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Monteabellon Finca La Blanquera 2019

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Finca La Blanquera 2019 ist ein Spitzen-Einzellagenwein von extrem kalkhaltigen Höhenböden gegenüber Nava de Roa. Kraftvoll, wild und von immenser Dichte und Intensität, mit Tabaknoten, dunklen Fruchtaromen und einem langen Abgang – ein neuer Topwein des Guts.


Ribera del Duero / Nava de Roa

Die Einzellage Finca La Blanquera wurde vor über zehn Jahren von der Familia García auf extrem kalkhaltigen Böden in Höhenlage gegenüber dem Örtchen Nava de Roa in der Ribera del Duero bepflanzt – ein Terroir, das für Spitzenweine prädestiniert ist. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón.

Rebsorte und Ausbau

Geprägt von Tinta del País (Tempranillo). Der über dreijährige Ausbau in französischen Barriques hat die enorme Wucht des Weines leicht gemildert, ohne ihm seine kraftvolle, wilde Art zu nehmen. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase dunkle Fruchtaromen, Tabak und eine ausgeprägte Fassnote. Am Gaumen kraftvoll, dicht und intensiv, zügellos und wild, mit enormer Konzentration, festen Tanninen und sehr langem Abgang. Ein Wein für die Zukunft.

Am Tisch

Aktuell mindestens sechs Stunden dekantieren – oder noch einige Jahre im Keller reifen lassen, damit er sein ganzes Aromenspektrum entfaltet. Bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Lamm, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero, Einzellage Finca La Blanquera, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Rebsorte: Tinta del País (Tempranillo), trocken
Ausbau: über 3 Jahre in französischen Barriques
Jahrgang: 2019

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

San Roman Cartago Paraje del Pozo 2012

Rotwein · DO Toro · Einzellage

überwiegend Tinta de Toro Paraje El Pozo · rund 5 ha ca. 700 m · Sand über Lehm wurzelechte Reben bis 50 Jahre 36 Monate französische Eiche Mariano García

San Román Cartago Paraje del Pozo ist der Spitzenwein des Toro-Projekts von Mariano García, dem langjährigen Kellermeister von Vega Sicilia und Gründer von Mauro. Er stammt aus der Einzellage El Pozo mit bis zu 50 Jahre alten, wurzelechten Reben und reift 36 Monate in französischer Eiche. Dicht und tief, mit dunkler Frucht, Würze, Tabak und Leder.


Paraje El Pozo – wurzelechte Reben auf Sand

Die Parzelle El Pozo umfasst rund fünf Hektar im Nordosten der DO Toro, auf etwa 700 Metern Höhe nahe dem Duero. Die Böden sind sehr sandig, in der Tiefe liegt Lehm. Der Sand ist nährstoffarm und entwässert schnell; die Reben müssen tief wurzeln, um den Lehm und das darin gespeicherte Wasser zu erreichen. Das hält die Erträge klein und die Frucht konzentriert.

Der Sand hat noch eine zweite Folge: Die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle Weinberge Europas zerstörte, konnte sich darin kaum ausbreiten. In El Pozo stehen die Reben deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln, ohne amerikanische Unterlage – in Europa eine Seltenheit. Die ältesten sind rund 50 Jahre alt.

Das Klima der kastilischen Hochebene ist extrem: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, große Unterschiede zwischen Tag und Nacht. Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren, reift darunter voll aus und bringt Farbtiefe und dichte Gerbstoffe. Mariano García prägte über Jahrzehnte den Stil von Vega Sicilia in der benachbarten Ribera del Duero; in Toro verfolgt er denselben Ansatz – Kraft, die durch lange Reife Eleganz gewinnt.

Rebsorte und langer Fassausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Tinta de Toro, ergänzt um einen kleinen Anteil weiterer autochthoner Sorten. Die Trauben werden von Hand gelesen, am Tisch selektiert, entrappt und mit den eigenen Hefen vergoren.

Danach reift der Wein 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend in neuen Fässern, und anschließend auf der Flasche, bevor er freigegeben wird. Drei Jahre Fass sind selbst für Toro lang – nötig bei einer Frucht dieser Dichte, damit sich die festen Gerbstoffe der Tinta de Toro einbinden und das neue Holz aufgenommen wird.

Im Glas

Tiefdunkles, fast undurchsichtiges Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht, Gewürze, Tabak und Leder, dazu rauchige Röstnoten und ein Hauch Graphit. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein, mit reifem Tannin und großer Tiefe. Der Abgang ist sehr lang.

Wurzelechte Reben auf Sand, drei Jahre im Fass: Toro in seiner konzentriertesten Form.

Mehrere Stunden vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Noch jung; der Wein gewinnt über viele Jahre.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Rinderfilet, gegrilltes Fleisch, Wild und gereifter Hartkäse. Besonders gut zu Lechazo, dem Milchlamm aus dem Holzofen, zu geschmorter Ochsenbacke und gereiftem Manchego.


Produzent San Román, Mariano García, DO Toro
Rebsorte überwiegend Tinta de Toro, kleiner Anteil weiterer autochthoner Sorten
Lage Paraje El Pozo, Nordosten der DO Toro · rund 5 ha · ca. 700 m · Sand über Lehm
Klassifikation DO Toro · Einzellage · trocken
Vinifikation Handlese · Selektion am Tisch · entrappt · Spontangärung mit eigenen Hefen
Ausbau 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend neu · anschließend Flaschenreife
Trinkempfehlung abhängig vom Jahrgang, über viele Jahre lagerfähig
Rebenalter wurzelecht, bis zu 50 Jahre

Mehr erfahren ...