Restaurant Vila Foz – Porto – Portugal

Die Geschichte mit dem vegetarischen Menü

Porto ist eine Stadt mit reicher historischer Bedeutung und zeigt durchgängige Spuren menschlicher Besiedlung von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit. Der Bezirk Porto war bereits in der Bronze- und Eisenzeit bewohnt. Die Castro-Kultur und die späteren römischen Einflüsse führten zur Bildung der Stadt Porto. Im 1. Jahrhundert n. Chr. zeigte Porto ein signifikantes Niveau der Romanisierung und etablierte sich als wichtiger Handelsknotenpunkt.

Das Mittelalter brachte weitere Entwicklungen: Porto erhielt im 12. Jahrhundert eine innovative Foral-Charta zur Förderung des Handels und dehnte sich im 14. Jahrhundert aus, was den Bau neuer Stadtmauern zur Folge hatte. Der Hafen der Stadt und ihre strategische Lage förderten weiterhin ihren wirtschaftlichen Aufschwung.

Im 15. Jahrhundert war Heinrich der Seefahrer, der in Porto geboren wurde, eine Schlüsselfigur für die maritime Expansion Portugals, was der Stadt weiteren Wohlstand brachte. Die Einführung der Republik im frühen 20. Jahrhundert und die nachfolgenden politischen und sozialen Umwälzungen formten das moderne Porto, das sich durch seine kulturelle Vielfalt und sein architektonisches Erbe auszeichnet.

Das historische Zentrum von Porto, das seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, spiegelt die städtische Entwicklung über Jahrhunderte wider. Moderne Bemühungen, die historische Architektur zu erhalten, während neue Gebäude und Infrastrukturen integriert werden, zeigen Portos Engagement für den Erhalt seiner Geschichte und die Anpassung an moderne Bedürfnisse. Porto bleibt ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt in Europa und ein Beispiel für die Koexistenz von Tradition und Moderne.

Die Vila Foz ist ein kürzlich eröffnetes schickes Hotel mit zwei Restaurants im Stadtteil Foz do Douro von Porto. Neben dem legeren Restaurant Flor de Lis gibt es noch den Gourmettempel Vila Foz.

Im Restaurant Vila Foz agiert der junge Chefkoch Arnaldo Azevedo, der gekonnt portugiesische Tradition mit seiner Kreativität verbindet. Hier fühlt man sich in einem prachtvollen Speisesaal in die Zeit von Louis XIV zurückversetzt. Alles ist hier prunkvoll und ohne Kosten und Mühen stilvoll designt. Auch Kellner und Kellnerinnen gibt es hier zuhauf, und diese versuchen, einem alle Wünsche von den Lippen abzulesen. Das klappt an diesem Abend leider nur bedingt. Anstatt des bestellten rein vegetarischen Menüs wird zunächst das mit Fisch, Krustentieren und Fleisch bestückte Menü serviert. Da man selbst vor solchen Leckereien aber nicht wirklich abgeneigt ist, wird der Fehler viel zu spät bemerkt und angesprochen, wodurch der Service und die Küche mitten im Menü ordentlich auf Trab gehalten werden. Dies geschieht dann mit verständlichen Wartezeiten, aber stets souverän und mit der Grandezza einer Operngala. An diesem Abend, bei gefühlt ehrlich gesagt recht durchschnittlichen Gerichten, kam das dann persönlich nicht mehr so perfekt rüber. Ein wenig weniger Brimborium und Show und ein viel mehr an Top-Produkten auf den Tellern hätte den eigenen Spaßfaktor sicher deutlich nach oben getrieben. Die Weinempfehlungen waren im übrigen ein absoluter Knaller, und das Gesamtpaket hätte wahrscheinlich unter anderen Voraussetzungen auch viel besser gepasst.

Ratte-Kartoffel, Bio-Ei, Trüffel.
Butter plus Cracker.
Algen Brioche.
Auster.
Kürbis, Trüffel, Gemüsesauce.
Herzkohl, Kichererbsen.
Daikon, Reis, Algen.
Wonton, Gemüse, fermentierter Ingwer, Curry,
Gurken Shot.
Kartoffel, Pilz mit Bairrada-Sauce, Kopfsalat, gebratene Knoblauchemulsion.
Azoren-Ananas, Joghurt.
Schafskäse, Praline, Tamarillo.
Petit Fours.

Restaurant Vila Foz, Av. de Montevideu 236, 4150-516 Porto, Portugal, Telefon:+351 22 244 9700, https://www.vilafozhotel.pt/

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023 ist ein eleganter, tiefgründiger Chardonnay vom Fuße des Mont-Rachet-Hügels – straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet.


Les Chenevottes – am Fuße des Mont-Rachet-Hügels

Les Chenevottes liegt am Fuße des Mont-Rachet-Hügels und zählt mit rund 11 Hektar zu den bedeutenden Premier-Cru-Lagen der Appellation. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bepflanzt und profitiert von einem kiesig-kalkhaltigen Boden, der den Weinen eine feine, mineralische Prägung verleiht. Die südöstliche Ausrichtung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, während kühle Nächte die Frische bewahren. Der Name geht vermutlich auf das französische „chanvre" (Hanf) zurück – ein Hinweis auf die Pflanzen, die hier einst wuchsen.

Thomas Moreys Parzelle liegt in einem relativ flachen, kühlen, aber gut drainierten Abschnitt am östlichen Zipfel von Montrachet. Der kalkreiche, steinige Boden sorgt für Spannung und Mineralität, während das Mikroklima Frische und aromatische Finesse bewahrt.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Elegant und tiefgründig zugleich: Aromen von weißen Blüten, Zitrus, reifen Birnen und einem Hauch Feuerstein treffen auf eine fein abgestimmte Textur. Am Gaumen straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet – ein Wein von großer Balance.

Straff, präzise, cremig und salzig – Les Chenevottes trägt die Handschrift Thomas Moreys unverkennbar.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes, Côte de Beaune (Frankreich); ~11 ha, südöstlich am Fuße des Mont-Rachet-Hügels, kiesig-kalkhaltiger, steiniger Boden
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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USA

Saxum Broken Stones 2014

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2014

Der Saxum Broken Stones 2014 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem sehr trockenen Jahrgang 2014 besonders dicht und straff gewoben.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2014 – Paso Robles

2014 war an der kalifornischen Central Coast ein sehr trockener Jahrgang, der besonders dichte, straff gewobene und konzentrierte Weine mit guter Mineralität, Würze und feinem, verfeinertem Tannin hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2014 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2014, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Dichte und Mineralität: tiefes Granat-Purpur im Glas, dazu schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und Potpourri, Lakritz, zartbittere Schokolade und eine rauchig-pfeffrige Note. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und straff gewoben, mit samtiger Textur, feinem, verfeinertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Granat-Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, Schokolade und rauchigem Pfeffer – dicht und mineralisch, mit feinem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023

Rotwein · Volnay · Pinot Noir

Volnay Village Hanglage bis 350 m Weißer Mergel Pflanzung 1959 50 % Ganztrauben 18 Monate Pièce Erster Jahrgang Pierre Vincent

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023 stammt aus der höchsten Lage, die Pierre Vincent in Volnay bewirtschaftet: ein Weinberg direkt am Waldrand oberhalb des Premier Cru Clos des Chênes, an der Grenze zu Monthélie. Die Reben wurden 1959 gepflanzt. 2023 ist der erste Jahrgang, den der frühere Leiter der Domaine Leflaive auf seinem eigenen Gut in Auxey-Duresses vinifiziert hat – ein Volnay, dessen Charakter von Höhe, Wind und hellem Mergel bestimmt ist.


Ez Blanches: „In der weißen Erde“ am Waldrand

Der Name beschreibt den Boden. „Ez“ ist eine mittelalterliche Verkürzung von „en les“, ergänzt um das unausgesprochene Wort für Erde: in der weißen Erde. Ein Flurbuch von 1507 verzeichnet die Stelle noch als En Belange. Beide Namen gehen auf das keltische bel für „hell“ zurück. An der Stelle entspringt eine Quelle, die Erde ist stark kalkhaltig.

Ez Blanches liegt im oberen Hang, oberhalb des Clos des Chênes. Die Rebzeilen reichen bis an die Baumgrenze auf etwa 350 Meter. Der Wind vom Waldrand und die Höhe halten die Lage kühler als den Premier-Cru-Gürtel darunter, die Trauben reifen langsamer. Hier steht weißer Mergel an: kalkreich, hell, mit wenig Oberboden. Die Parzelle der Domaine umfasst 0,3430 Hektar, ist nach Südosten ausgerichtet und wurde 1959 gepflanzt. Die Rebzeilen werden bearbeitet und anschließend begrünt, gelesen wird von Hand mit Sortierung.

Im Sortiment der Domaine bildet Ez Blanches den Gegenpol zum Premier Cru Le Ronceret: Der eine liegt ganz oben am Wald auf Mergel, der andere unten am Hangfuß auf steinigem Ton-Kalk.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf den milden Winter folgte ein später Austrieb, Pinot Noir kam in frühen Lagen erst am 12. April. Das bewahrte die Reben vor Frostschäden. Ab Mai beschleunigte sich das Wachstum stark. Juni und Juli verliefen wechselhaft mit Gewittern, Hitzeschüben und feuchter Luft, am 11. und 15. Juli ging lokal Hagel nieder. Die Trockenheit aus dem Vorjahr blieb bestehen. Regen im August verhinderte jedoch Ertragseinbußen.

Ende August setzte eine Hitzeperiode mit mehr als 35 °C ein, die bis in die erste Septemberwoche reichte. Die Lese der Burgunder Stillweine lief ab Anfang September, gegen den 25. September war die Côte de Beaune eingebracht. Die Menge war die höchste seit Jahren, Pinot Noir verlangte strenge Auslese. In einer Waldrandlage auf 350 Metern wirkte die Spätsommerhitze schwächer als in den tiefen Parzellen. Der Jahrgang zeigt sich hier eher von seiner frischen Seite.

Halbe Stielgärung, zwei Winter im Fass

Die Hälfte der Trauben ging ungerebelt in den Edelstahltank. Pierre Vincent schichtet ganze Trauben und entrappte Beeren abwechselnd ein und legt das Verhältnis erst am Sortiertisch fest. Nach einigen Tagen Kaltmazeration setzt die Gärung spontan ein. Extrahiert wird vorwiegend durch Umpumpen, Maischestandzeit insgesamt etwa 15 Tage.

Danach reift der Wein 18 Monate in Burgunderfässern zu 228 Litern, rund 20 Prozent davon neu. Vor der Abfüllung werden die Fässer in einem Edelstahltank zusammengeführt. Das Gut liegt am Bach Velle in Auxey-Duresses. Die feuchte Kellerluft hält die Verdunstung aus den Fässern gering. Vincent leitete zuvor zehn Jahre die Technik der Domaine de la Vougeraie und ab 2017 die Domaine Leflaive.

Im Glas: Höhen-Volnay auf Mergel

Reben von 1959, weißer Mergel, 350 Meter am Waldrand – der kühlste Volnay im Keller von Pierre Vincent.

Helles bis mittleres Rubin. In der Nase Himbeere und rote Kirsche, dazu von den Stielen Rosenblätter und feine Gewürze. Der kalkreiche Mergel und die Höhe geben dem Gaumen Straffheit und klare Säure, das Tannin ist feinkörnig und trocken. Mittlerer Körper, kein Übergewicht, das neue Holz bleibt im Hintergrund. Im Abgang salzig-kreidig. Zugänglicher und schneller offen als der Ronceret vom Hangfuß.

Am Tisch: Geflügel, Kalb, Pilze

Die feine Struktur passt zu Gerichten mit wenig Fett und klarer Würze: Perlhuhn aus dem Ofen mit Thymian, Kalbsrücken mit Pfifferlingen, Wildente oder Pilzrisotto. Zu Käse Brillat-Savarin oder junger Comté. Serviertemperatur 15–16 °C, in den ersten Jahren eine halbe Stunde vorher öffnen.


Produzent Domaine Pierre Vincent, Auxey-Duresses

Rebsorte Pinot Noir

Lage Ez Blanches, Volnay; weißer Mergel, Südost-Exposition, oberhalb Clos des Chênes, bis ca. 350 m

Klassifikation Volnay AOC (Village)

Jahrgang 2023

Vinifikation 50 % Ganztrauben, Kaltmazeration, ca. 15 Tage Maischestandzeit, Handlese mit Selektion

Ausbau 18 Monate Pièces (228 l, ca. 20 % neu), anschließend Edelstahltank bis zur Abfüllung

Trinkreife 2026–2033

Rebenalter Pflanzung 1959

Parzellengröße 0,3430 ha

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis Monts Luisants 1er Cru 2023

Weißwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Morey-Saint-Denis · 1er Cru Blanc Monts Luisants · Côte de Nuits 0,6 ha · ~300–343 m · Ostlage 2023

Der Morey-Saint-Denis Monts Luisants 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Dujac ist eine Rarität: ein reinsortiger Chardonnay-Weißwein aus der ansonsten roten Côte de Nuits. Straff, kreidig und mineralisch, mit Birne, frischer Brotkruste und Zitrus – einer der schönsten Weißweine von Morey-Saint-Denis.


Les Monts Luisants – Weißwein-Rarität der Côte de Nuits

Les Monts Luisants liegt nordöstlich des Dorfes Morey-Saint-Denis, oben am steilen Hang (rund 24 % Neigung) auf 300 bis 343 Metern, in reiner Ostausrichtung – oberhalb und angrenzend an den Grand Cru Clos de la Roche. Der nur 60 bis 80 cm dünne Boden besteht aus reichlich kantigem Kalkkies in sandig-lehmiger Matrix über Comblanchien-Kalkstein und ist stark karbonathaltig.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,6 Hektar und erzeugt seit 2003 einen Chardonnay – einer der renommiertesten Weißweine der Gemeinde. Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, arbeitet ohne Herbizide zertifiziert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur straffen Art des Monts Luisants passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von der 0,6 Hektar großen Dujac-Parzelle.

Vergärung und Ausbau erfolgen im Eichenfass, ganz im Stil des Guts – auf Balance zwischen Frucht, Schmelz und mineralischer Spannung ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Birne, frisch gebackene Brotkruste, Zitrusöl, dazu Feuerstein und weiße Blüten. Am Gaumen mittelgewichtig, straff und kreidig, getragen von einer klaren Säureachse. Spannung und Kraft, gemildert von Volumen – ein langer, salziger Abgang.

Birne, Brotkruste und Feuerstein über kreidig-straffem Gaumen – eine seltene Weißwein-Größe der Côte de Nuits.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Steinbutt und edler Fisch, Geflügel in heller Sauce, weißer Spargel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Monts Luisants, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); kalkige Kiesböden über Comblanchien-Kalk, Steilhang ~300–343 m, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru (Blanc)
Ausbau: Chardonnay; Vergärung und Ausbau im Eichenfass

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Spanien

Allegranza Tempranillo

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla · Tempranillo

100 % Tempranillo Vino de la Tierra de Castilla 600 bis 800 m Reben über 30 Jahre Handlese 3 Monate französische Eiche vegan

Hammeken Cellars Allegranza Tempranillo ist ein trockener Rotwein aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von über 30 Jahre alten Reben wächst auf der Hochebene von Kastilien-La Mancha und reift rund drei Monate in französischer Eiche. Im Glas klares Rubinrot mit violetten Reflexen, ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaumen und schwarzen Kirschen – vollmundig, mit weichen Tanninen.


Die Hochebene von Kastilien-La Mancha

Der Allegranza trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, die die Weinbaugebiete von Kastilien-La Mancha südöstlich von Madrid umfasst – die größte zusammenhängende Rebfläche der Welt. Die Reben stehen auf der zentralspanischen Meseta zwischen 600 und 800 Metern Höhe.

Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer mit Temperaturen über 35 Grad, kalte Winter mit Frost, dazwischen kaum Niederschlag. Was diese Bedingungen erträglich macht, ist die Höhe. Sie sorgt für kühle Nächte und damit für große Tag-Nacht-Unterschiede – die Trauben reifen in der Sonne aus, behalten in der Nacht aber ihre Säure. Die kalkhaltigen Ton- und Sandböden speichern die Winterfeuchte und geben sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab.

Tempranillo heißt in dieser Region traditionell Cencibel und ist hier seit Jahrhunderten die bestimmende rote Sorte. Alte Anlagen stehen oft als Buschreben ohne Bewässerung; sie tragen wenig, aber konzentriert. Die Trauben für diesen Wein stammen von Stöcken mit über dreißig Jahren. Hammeken Cellars wurde 1996 vom Dänen Nicholas Hammeken gegründet, sitzt in Jávea in der Provinz Alicante und arbeitet mit Partnerbetrieben in zahlreichen spanischen Anbaugebieten.

Handlese, Stahlgärung, drei Monate Holz

Reinsortiger Tempranillo, von Hand gelesen. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl – kühl geführt, damit die Frucht im Wein bleibt und nicht in der Gärluft verloren geht.

Es folgen rund drei Monate in französischer Eiche. Diese kurze Zeit ist bewusst gewählt: Sie rundet die Gerbstoffe und legt eine feine Röstnote an, ohne die Frucht zu überdecken – das Gegenteil des klassischen spanischen Barriqueausbaus über ein oder zwei Jahre. Französische statt amerikanischer Eiche verstärkt diesen Effekt, weil sie weniger Vanille und Kokos abgibt. Geschönt wird ohne tierische Hilfsstoffe, der Wein ist vegan.

Im Glas

Klares Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaume und schwarzer Kirsche, dazu Gewürze und eine markante Eukalyptusnote. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit saftiger Frucht, feinen Röstnoten und weichen Tanninen. Langer Abgang.

Drei Monate Holz statt zwölf: gerade genug, um die Tannine zu runden, zu wenig, um die Frucht zuzudecken.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas reicht. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lammragout, Schmorgerichte, Couscous mit Fleisch und Hartkäse. Ebenso zu Gegrilltem, Chorizo, Paprikagemüse und allem mit Röstaromen – ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo für herzhafte Küche, nicht für filigrane Gerichte.


Produzent Hammeken Cellars, Jávea, Provinz Alicante
Rebsorte 100 % Tempranillo
Lage Kastilien-La Mancha · Hochebene auf 600 bis 800 m · kalkhaltige Ton- und Sandböden
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla · trocken
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl · vegan
Ausbau rund drei Monate in französischer Eiche
Rebenalter über 30 Jahre
Trinkempfehlung jung trinken

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Weine

Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 BIO

Weißwein · Alsace · Riesling

Riesling Alsace AOC Lieu-dit Kientzheim Biodynamie (Demeter) 2023

Der Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 ist ein trockener, mineralischer Elsässer Riesling von biodynamischer Handarbeit – zitrusfrisch, präzise und exemplarisch im Sortenausdruck.


Kientzheim – Elsässer Terroir unter dem Schlossberg

Andrée Trapet, Elsässerin und Winzerin, führt seit 2002 das Familiengut im Elsass weiter und bewirtschaftet die Reben konsequent biodynamisch (Demeter-zertifiziert). Zum Gut gehören neben renommierten Grands Crus zahlreiche Lieux-dits auf den Gemarkungen von Kientzheim, Ammerschwihr, Riquewihr und Beblenheim.

Dieser Riesling stammt aus dem Lieu-dit Kientzheim, südlich von Riquewihr am Fuße des Grand Cru Schlossberg. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Wein seine florale, zitrusbetonte Art und eine ausgeprägte Mineralität – ein klassisch trockener Stil, ganz auf Reinheit und Terroir ausgerichtet.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 brachte im Elsass reife, aromatische Weißweine mit guter Frische. Die feine Spannung des Jahrgangs prägt diesen Riesling spürbar und verbindet aromatische Reife mit präziser, eleganter Balance.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Sorgfältige Parzellen-Selektion, langsame Spontangärung mit indigenen Hefen ohne Zusätze, Reife in alten Foudres auf der Feinhefe. Reduzierter Schwefeleinsatz für einen möglichst reinen Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Biodynamie (Demeter), FR-BIO-01.

Im Glas

Leuchtendes Zitronengelb mit intensiven Lichtreflexen. In der Nase ein perfekter Riesling-Sortenausdruck mit Terroir-Anklang: kandierte Zitrusfrüchte, gelbe Zitrone und Zitronat, mit Belüftung dazu weiße Blüten, edle Kräuter und Gewürze – insbesondere Ingwer. Am Gaumen ein fast fleischiger Auftakt, getragen von einer vollen, harmonischen Struktur; die mineralische, prickelnde Textur verleiht dynamische Spannung. Geschmacklich spiegeln sich die Duftaromen wider, ergänzt durch eine dezente, charakteristische Rauchigkeit im Hintergrund.

Ein Elsässer Riesling von exemplarischer Qualität, wie er im Bilderbuch steht.

Der Abgang ist langanhaltend und bewahrt seine frische Leichtigkeit – präzise und elegant, geprägt vom Stil der Region und der feinen Spannung des Jahrgangs. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flusskrebsen und Meeresfrüchten, zu gebratenem Fisch, zur Elsässer Tarte flambée, zu Geflügel mit Pilzen sowie zu jungem Munster.


Lage: Lieu-dit Kientzheim, Alsace (Frankreich); südlich von Riquewihr am Fuße des Schlossberg, kalkgeprägte Böden
Klassifikation: Alsace AOC, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit indigenen Hefen, alte Foudres, Feinhefe, reduzierter Schwefel; Biodynamie (Demeter)

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Deutschland

Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Ruppertsberg Achtmorgen (Mikroparzelle) Ruppertsberger Reiterpfad · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein · Kalksandstein trocken · Burgunder-Stil Mittelhaardt 2024

Deutschland kann Chardonnay in Perfektion – und der flüssige Beweis ist der Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay 2024. Aus einer Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad füllen die Gebrüder Andres einen genialen Weißwein im klassischen Burgunder-Stil.


Ruppertsberg Achtmorgen – Chardonnay im Reiterpfad

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie eine Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad separat ab – kompromisslose, handwerkliche Kulturarbeit an einer nicht reproduzierbaren Parzelle.

Der Reiterpfad zählt zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt: Er steigt zum Pfälzerwald hin an, der ihn in seinem Windschatten vor Niederschlägen schützt. Das Gewann „An den acht Morgen" ist eines der exponiertesten und steinigsten des Reiterpfads – sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit einem charakteristisch hohen Kalksandstein-Anteil, was für die Mittelhaardt eher ungewöhnlich ist. Genau diese Verbindung schafft die Grundlage für einen präzisen, mineralischen Chardonnay.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, vom Pfälzerwald geprägte Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von einer Mikroparzelle im Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay im klassischen Burgunder-Stil.

Der Wein entsteht handwerklich und herkunftsbetont – biologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze. Die Machart stellt Herkunft und Präzision in den Vordergrund und verleiht dem Chardonnay Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken.

Im Glas

Anfangs ein kleiner Hauch von Reduktion, Buttercroissant, Nussmix, Buttermilch mit Zitrusspritzer-Anklängen, reife Birne und Apfel. Vollmundig, kraftvoll mit mineralischem, sattem Kern und ordentlich Dampf und Zug im Mund. Wild, mit Kräutervielfalt und salzigem Finish.

Buttercroissant, Nussmix und Buttermilch mit Zitrusspritzer, reife Birne und Apfel – vollmundig und kraftvoll, mit mineralischem, sattem Kern, viel Zug und salzigem Finish.

Sollte in der jetzigen Phase unbedingt dekantiert werden – oder noch ein paar Jahre im Keller reifen, um ihn dann blind gegen einen top Chassagne-Montrachet zu vergleichen. Es wird sich lohnen! Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz (Mittelhaardt); sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit hohem Kalksandstein-Anteil; Regenschatten des Pfälzerwalds
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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