Castagneto – Montrigiasco – Italien

Henkersmahlzeit

Nach einem einwöchigen, großartigen Rundumschlag durch einige Tavernen, Restaurants und Bars des Piemonts kommt einem der letzte Restaurantbesuch wie eine Henkersmahlzeit vor. Zu schön, lecker, authentisch und herzlich waren dann doch all die hier erlebten wunderbaren und köstlichen Dinge des Lebens. Aber ein vorerst letzter Besuch im Ristorante Castagneto, gelegen in einem kleinen Bergdorf oberhalb des Lago Maggiore, lässt das Herz und den Körper noch einmal kurz pulsieren. Das Castagneto wurde bereits im Jahr 1969 eröffnet und bietet bis heute in einem modernisierten, rustikalen Ambiente einfache, aber hervorragende Küche. Wehmütig werden hier noch einmal ein paar Klassiker der Gegend genossen, um sich auf unbestimmte Zeit vom Piemont zu verabschieden. Grazie Mille!

Castagneto, Via Gianni Vignola, 14, 28041 Montrigiasco NO, Italien, Telefon: +39 340 371 3579, http://www.ristorantecastagneto.com/

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Weine

Laurent Truffer Muscat weiss entalkoholisierter Schaumwein

Prickeln ohne Promille: Bei diesem Laurent Truffer handelt es sich um weißen Schaumwein aus der Muskat-Traube, dem nach der Weinbereitung schonend der Alkohol entzogen wurde. Was bleibt, ist der typische, blumig-traubige Duft des Muskats und eine feine, lebendige Perlage.

Im Glas

Hellgelb mit feinen Bläschen. In der Nase sofort Muskat, dazu helle Blüten und saftiger, reifer Pfirsich. Im Mund fruchtig-süß, frisch und prickelnd, die Traubenfrucht klar und direkt. Der Abgang macht Lust auf den nächsten Schluck.

Mach was draus

Ein schöner Aperitif ohne Alkohol, zum Anstoßen bei Feiern oder einfach zwischendurch. Er passt gut zu Obstsalat, Erdbeeren, Pfirsich-Desserts oder leichtem Gebäck. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer heute keinen Alkohol trinkt, muss nicht auf Bläschen verzichten. Der Muscat zeigt, wie das geht.“

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Kurz gefragt

Wie entsteht ein entalkoholisierter Schaumwein? Zuerst wird ganz normal Wein gemacht. Danach wird ihm der Alkohol schonend entzogen, so dass Aroma und Perlage möglichst erhalten bleiben.

Warum Muskat? Muskat gehört zu den ältesten Rebsorten und hat ein sehr intensives, blumig-traubiges Aroma. Das trägt auch ohne Alkohol viel Geschmack.

Wie süß ist er? Er ist halbtrocken bis fruchtig-süß. Die Süße ist deutlich spürbar und wird von der Muskatfrucht getragen.

Muskat · alkoholfrei (entalkoholisiert) · weiß · Schaumwein · halbtrocken, fruchtig-süß · Serviertemperatur 6–8 °C · Laurent Truffer, Provence · Stand: Oktober 2026

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Weine

Metzger VINOVOL Riesling alkoholfrei

Alkoholfrei · Riesling · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Riesling alkoholfrei ist ein entalkoholisierter Riesling aus der Pfalz: klar, saftig, typisch Riesling. Mit frischer Säure, klarer Struktur und mineralischen Anklängen steht er seinem Original in nichts nach – ein Muss für alle, die Riesling lieben, aber auf Alkohol verzichten möchten.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands, einer der besten Riesling-Regionen. Aus einem klassischen Riesling entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die typische Stilistik bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Riesling, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die frische Säure, die klare Struktur und die mineralischen Anklänge erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen klar und saftig, mit frischer Säure und mineralischen Anklängen – typisch Riesling. Die Struktur ist klar, der Abgang frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als alkoholfreier Apéritif oder Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate, Geflügel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Riesling) – alkoholfrei
Ausbau: Riesling, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 28.02.2028

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Schaumweine

Étienne Calsac L´echappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut

Der Étienne Calsac L’Échappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut ist der Champagner, mit dem du Calsac kennenlernst: reiner Chardonnay aus drei Ecken der Champagne, salzig und animierend. Wie gemacht für den Aperitif.

Im Glas

Hellgold, elegante Perlen. Limette, Holunderblüte und ein wenig Hefegebäck in der Nase. Am Gaumen straff, mit salziger Note und viel Frische – ein Schluck zieht den nächsten nach sich. Der Anteil Holz gibt ihm etwas Rundung. Ein Champagner ohne Schnickschnack, aber mit Charakter.

Mach was draus

Aperitivo mit Oliven und Grissini, Austern, Fischtacos oder Sushi. Für den Feierabend reicht eine Schale Salzmandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mein Tipp für den Aperitif mit Freunden: Austern, ein paar Oliven und dazu L’Échappée Belle. Unkomplizierter wird Champagner nicht.“

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Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Côte des Blancs, Côte de Sézanne und Grande Vallée de la Marne liefern die Trauben. Die Mischung bringt Frische und Fülle zusammen.

Was unterscheidet ihn von Les Rocheforts? L’Échappée Belle verbindet Chardonnay aus drei Regionen und ist der zugängliche Einstieg. Les Rocheforts stammt aus einer einzigen Kreidelage und ist straffer.

100 % Chardonnay · Côte des Blancs, Côte de Sézanne, Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · Edelstahl und ca. 20 % Holz · Reserveweine · unfiltriert · Extra Brut, 5 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits St. Georges Clos de la Marechale 1er Cru 2023

Rotwein · Nuits-Saint-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Nuits-Saint-Georges Premier Cru Monopol, 9,76 ha Älteste Reben aus den 1910ern 100 % entrappt Offene Holzgärbottiche 18 Monate Pièce ca. 15 % neues Holz

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos de la Maréchale 2023 kommt aus dem einzigen Weinberg des Guts außerhalb von Chambolle-Musigny: einem ummauerten Premier Cru in Premeaux-Prissey, der seit 1902 der Familie Mugnier allein gehört. Fünf Jahrzehnte lang bewirtschaftete ein anderes Haus den Clos. Seit dem Jahrgang 2004 vinifiziert ihn Frédéric Mugnier selbst, mit der gleichen Zurückhaltung wie seine Musigny und Amoureuses. 2023 hat er die schwächer strukturierten Fässer als Clos des Fourches ausgesondert – der Premier Cru bleibt so ganz auf seinen Kern konzentriert.


Clos de la Maréchale: Monopol zwischen Premeaux und Comblanchien

Der Clos liegt an der alten Nationalstraße zwischen Premeaux und Comblanchien, am südlichen Ende der Côte de Nuits. Mit 9,76 Hektar ist er nach Angaben des Guts das größte Monopol der Côte d'Or. Die Rebzeilen sind nach Osten ausgerichtet, der Boden ist ein Ton mit Kieseln aus oolithischem Kalk. In der Nordwestecke stehen rund 0,6 Hektar Chardonnay für den weißen Clos de la Maréchale, der übrige Clos ist mit Pinot Noir bepflanzt. Die Kalkschicht unter dem Clos taucht wenige hundert Meter weiter südlich unter die Oberfläche ab. Erst zwischen Puligny und Chassagne tritt sie wieder zutage.

Die ältesten Stöcke pflanzten Mugniers Vorfahren um die Zeit des Ersten Weltkriegs. 1950 verpachtete die Familie den Clos langfristig an die Domaine Faiveley in Nuits, der Vertrag lief 53 Jahre. Am 1. November 2003 kehrte die Lage zurück, und das Gut wuchs über Nacht von 4 auf 14 Hektar. Beim Aufstellen des neuen Torbogens über der Einfahrt montierte der Handwerker das erste „a“ in „Maréchale“ spiegelverkehrt. Mugnier ließ es so, und das Etikett übernahm den Fehler. In alten Karten hieß der Weinberg noch 1855 „Clos des Fourches“, 1892 „Clos Maréchal“. Woher der heutige Name stammt, ist bis heute nicht geklärt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Mugnier nennt 2023 einen komplizierten Jahrgang. Bis Juli glich die Saison dem trockenen Vorjahr: früher Vegetationsschub ab Mai, anhaltendes Wasserdefizit. Dann setzte Regen ein, der 2022 ausgeblieben war. Die Beeren nahmen Wasser auf, das Traubengewicht stieg, die Erträge lagen deutlich über denen der Vorjahre. Ende August folgte eine Hitzephase mit über 35 °C, die bis in die erste Septemberwoche anhielt.

Am 7. September begann die Lese im Clos. Mugnier setzt keinen Sortiertisch ein. Seine Lesehelfer entfernen unreife, faule oder sonnenverbrannte Beeren direkt am Stock. Um die großen Beeren auszugleichen, zog er bei den meisten Cuvées vor der Gärung einen Teil des Saftes ab. Die üppige Ernte machte es möglich, erstmals seit 2008 wieder einen Clos des Fourches abzutrennen.

Offene Holzbottiche, 18 Monate Pièce, Tank vor der Abfüllung

Die Trauben werden vollständig entrappt, Stiele verwendet Mugnier nicht. Gegoren wird spontan in offenen Holzbottichen, die Maische bleibt 15 bis 20 Tage auf den Schalen. Die malolaktische Gärung war 2023 bereits vor dem Winter abgeschlossen.

Der Wein reift 18 Monate in Burgunderfässern, etwa 15 Prozent davon neu, und wird in dieser Zeit zweimal abgestochen. Im April des zweiten Jahres kommt er in Edelstahltanks und ruht dort weitere drei Monate. Abgefüllt wird im Juni oder Juli. Mugnier, ausgebildeter Ingenieur und früher Linienpilot, führt das 1863 gegründete Gut seit 1985 im Château de Chambolle-Musigny.

Im Glas: Nuits ohne rustikales Tannin

Seit 1902 im Besitz der Familie, 53 Jahre verpachtet, seit 2004 wieder im eigenen Keller – der Clos de la Maréchale ist Mugniers Nuits-Saint-Georges.

Mittleres bis dunkles Rubin. Die Tonböden mit Oolithkalk geben dem Wein mehr Dichte und Gerüst als die Chambolle-Lagen des Hauses, die großzügige Ernte 2023 und der Mostabzug sorgen für Konzentration. In der Nase dunkle Kirsche, Cassis und Himbeere, dazu Veilchen und feine Würze. Durch das Entrappen bleibt die Frucht klar, das neue Holz tritt kaum hervor. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, das Tannin reif und feinkörnig, die Säure frisch. Das Gut beschreibt den Clos als geradlinigen Nuits ohne die Härte der Lagen im Zentrum des Ortes, der nach einigen Jahren Flaschenreife florale Töne entwickelt.

Am Tisch: Rind, Wild, Trüffel

Dichte und Struktur tragen kräftige Gerichte: Rinderfilet mit Rotweinjus, Rehrücken mit Sellerie, geschmorte Ochsenbacke oder Kalbsbries mit Trüffel. Zum Käse Époisses mit mittlerer Reife oder Langres. In den ersten Jahren eine Stunde vorher dekantieren, Serviertemperatur 16 °C.


Produzent Domaine Jacques-Frédéric Mugnier, Château de Chambolle-Musigny

Rebsorte Pinot Noir

Lage Clos de la Maréchale (Monopol, 9,76 ha), Premeaux-Prissey; Ton mit oolithischen Kalkkieseln, Ost-Exposition

Klassifikation Nuits-Saint-Georges Premier Cru AOC

Jahrgang 2023

Vinifikation Handlese ab 7. September, Selektion im Weinberg, 100 % entrappt, Saignée, Spontangärung in offenen Holzbottichen, 15–20 Tage Maischestandzeit

Ausbau 18 Monate Pièces (ca. 15 % neu), zweimal abgestochen, anschließend 3 Monate Edelstahltank, Abfüllung Juni/Juli

Trinkreife 2030–2045

Rebenalter Älteste Reben aus den 1910er-Jahren, Durchschnitt ca. 45 Jahre (Stand 2008)

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Ungarn

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2015

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2015

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2015 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Strahlendes Gelb, vollreife Frucht und süßer Honig, von moderater, zugänglicher Süße und feinem Finale.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2015 – Tokaj-Hegyalja

Der 3-Puttonyos-Aszú ist die leichteste, zugänglichste Stufe der Oremus-Aszú-Palette: Die moderate Süße lässt die reife Frucht und die lebendige Säure des Furmint klar in den Vordergrund treten. Das Ergebnis ist ein heller, frischer und delikater Dessertwein mit feinem Süße-Säure-Spiel.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2015, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

In der Farbe ein strahlendes Gelb; im Duft vollreife Früchte wie Pfirsich, Quitte und Birne. Im Mund gesellen sich süßer Honig, Vanille, Orangenschalen und reife Früchte hinzu. Das Finale des delikaten Dessertweins ist sehr fein.

Strahlendes Gelb, Pfirsich, Quitte und Birne – süßer Honig, Vanille und Orangenschale, mit sehr feinem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Pfirsich, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Weine

Weinreich Basis Weiss BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Weiss ist eine ungemein saftige, frische und klare, biozertifizierte Weißwein-Cuvée mit hohem Riesling-Anteil. Schon beim Hineinschnuppern breiten sich Weinbergspfirsich- und Aprikosenaromen aus; im Mund packt einen die spannungsgeladene Frische des Weines – alles dabei sehr reif und fein.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Die Basis-Linie steht für unkomplizierte, alltagstaugliche Weine, die in jeder Situation passen.

Assemblage und Ausbau

Weißwein-Cuvée mit einem hohen Anteil Riesling. Der Riesling bringt klare Frucht, Frische und Säurespiel; ergänzende Sorten runden die Cuvée saftig ab. Der Ausbau bewahrt die frische, klare und reife Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Weinbergspfirsich und Aprikose. Am Gaumen saftig, klar und spannungsgeladen frisch, mit reifer Frucht, feinem Säurespiel und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Fisch, Geflügel, Salaten, Spargel und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Weißwein – Cuvée mit hohem Riesling-Anteil, trocken
Ausbau: frische- und fruchtbewahrend

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Whisky

Ardbeg Traigh Bhan 19 years old Batch 3

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 19 Jahre Batch 3 (2021) Ex-Bourbon- & Oloroso-Sherryfässer non chill-filtered

Der Ardbeg Traigh Bhan 19 Jahre Batch 3 ist die dritte, 2021 veröffentlichte Auflage der jährlich limitierten 19-jährigen Reihe der Islay-Destillerie Ardbeg. Benannt ist sie nach Traigh Bhan, dem „singenden" Sandstrand auf Islay. Mit 19 Jahren ist dies einer der reiferen, vielschichtigeren Ardbegs. Gereift in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern, non chill-filtered und mit natürlicher Farbe abgefüllt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber dieser Reihe ist der nahe Strand Traigh Bhan, dessen Sand bei Wind „singt". Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Batch 3 reift 19 Jahre in einer Kombination aus amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern. Jede Auflage der Reihe folgt demselben Grundgedanken, variiert aber leicht in der Fassauswahl; Batch 3 gilt als etwas würziger. Jede Charge trägt einen eigenen Batch-Code und die Signatur eines Teammitglieds – hier Dr. Bill Lumsden. Abgefüllt wird non chill-filtered und ohne künstliche Färbung.

Im Glas

Tiefes Gold im Glas. In der Nase Holzrauch, frische Meeresbrise und Eukalyptus, dazu Limette, Asche, Pinienteer, Vanille und Anis sowie Anklänge von Menthol und Orangenschale. Am Gaumen ölig und kräftig, zugleich überraschend süß: reiches Fudge, Torfrauch, Anis, Toffee und Kaffee, durchzogen von Gewürzen wie Ingwer, Kardamom und Zimt. Der Nachhall ist herzhaft, rauchig und lang.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die reiferen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaften Trockenfrüchten. Ein vielschichtiger Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 19 Jahre (Traigh Bhan Batch 3, 2021)
Ausbau: amerikanische Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässer, 19 Jahre

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Spanien

Traslascuestas Tempranillo roble

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Roble ist ein junger Ribera del Duero mit erstaunlicher Tiefe und Eleganz. Die Trauben stammen von mindestens 20 Jahre alten Reben rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe, wo große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede für eine langsame, ausgewogene Reifung sorgen.


Ribera del Duero / Roa de Duero

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die handverlesenen, ertragsarmen Parzellen rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe liefern konzentrierte Trauben von mindestens 20 Jahre alten Reben; die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für Frische und Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach sanfter Entrappung folgt eine kurze Kaltmazeration bei 8 °C, um die aromatische Frucht zu bewahren. Die Gärung verläuft mit autochthonen Hefen, gefolgt von der malolaktischen Gärung auf der Feinhefe. Der Wein reift vier Monate in französischer (60 %) und amerikanischer (40 %) Eiche und ruht anschließend mindestens fünf Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit violettem Saum. In der Nase schwarze und rote Früchte – Johannisbeere, Blaubeere, Himbeere –, begleitet von feinen milchigen und würzigen Noten wie Pfeffer sowie Anklängen von Balsamico und Schokolade. Am Gaumen saftig und rund, mit feiner Säure, süßlichen Tanninen und einem langen Nachhall nach Kaffee und Toast.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein saftiger, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Tapas, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribera del Duero, Roa de Duero (~800 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Roble – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 4 Monate franz./amerik. Eiche (60/40), mind. 5 Monate Flaschenreife

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