Racines – Nizza – Frankreich

Racines – Bruno Cirinos Hommage an das Gemüse

Bruno Cirino wurde in Italien geboren, kam aber schon in jungen Jahren mit seinen Eltern ins Elsass, wo er erstmals mit der französischen Küche in Kontakt kam.

Mit dem Racines eröffnete der Sternekoch Bruno Cirino 2020 in Nizza sein drittes Restaurant. Unweit des Südbahnhofs und des Marktes der Befreiung zelebriert er hier die Vielfalt von Gemüse in seiner reinsten Form.

Cirino, ausgebildet bei Jo Rostang, Roger Vergé, Jacques Maximin und dem großen Alain Ducasse, schöpft täglich aus den besten Produkten lokaler Bauern. Seine Gerichte sind meisterhaft komponierte Kreationen, die Gemüse mit feinen Jus, Saucen und Brühen in den absoluten Mittelpunkt stellen.

Das Restaurant selbst ist hell erleuchtet und verbindet die Lockerheit eines Bistros mit der Ernsthaftigkeit eines perfekt geschulten Personals. Ergänzt wird das kulinarische Erlebnis durch eine spektakuläre kleine Weinkarte mit charakterstarken Tropfen aus Cirinos außergewöhnlichem Keller in La Turbie.

Im Racines gibt es lediglich ein Menü – und dieses ist rein vegetarisch. Was täglich im Garten geerntet oder marktfrisch eingekauft wird, gelangt hier auf die Teller. Es sind puristische Speisen, die das Gemüse auf ein Niveau heben, das ihm auch gebührt. Das ist schmackhaft, großartig und faszinierend zugleich. Selten wird man Erbsen, Champignons, Morcheln oder so viele unterschiedliche Kartoffelsorten mit einem derart intensiven und eigenständigen Geschmack antreffen.

Das einzig nennenswerte Problem ist die Mächtigkeit und das Völlegefühl, das Gemüse im Körper bewirken kann. Die irrige Annahme, man habe es mit leichter und gut verträglicher Kost zu tun, ist nicht immer korrekt – und bestätigte sich auch im Racines. So geriet ein tolles Menü mit bombastischen Produkten zum Boomerang: Nach dem sechsten Gang musste es aufgrund eines „technischen K.o.“ wegen eines undefinierbaren Völlegefühls abgebrochen werden. Leider weiß man so nicht, was man bei den folgenden Gängen noch alles verpasst hat – aber das kann man beizeiten ja nachholen.

Racines, 3 Rue Clément Roassal, 06100 Nizza, Frankreich, Telefon: +33 4 93 76 86 17, https://www.restaurant-racines-nice.com/

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USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo 2017

Rotwein · Tempranillo · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo ist ein seltener, eleganter Tempranillo aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA. Er stammt zu 100 % aus der Einzellage En Chamberlin des Kultweinguts Cayuse, das Christophe Baron biodynamisch im Rocks District bewirtschaftet. Impulsivo gilt als einer der besten Tempranillos der USA. Im Glas tiefdunkle Frucht, Würze und feine Struktur.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Weinen ihren würzig-erdigen Charakter geben. Die Einzellage En Chamberlin wird, wie alle Cayuse-Lagen, von Christophe Baron biodynamisch bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tempranillo von der Lage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die Struktur und feine Würze beisteuern, ohne den Lagencharakter zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubin- bis Pflaumenrot. In der Nase geräucherte schwarze Kirsche, rote Johannisbeere, grüner Tabak, blutig-fleischige Noten, Sandelholz und asiatische Gewürze. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und ausgewogen, mit polierten Tanninen ohne harte Kanten. Der Abgang ist lang und eindrucksvoll.

Am Tisch

Bereits zugänglich – eine Stunde Dekantieren genügt – und über mehr als 15 Jahre lagerfähig. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Tempranillo
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Portugal

Quinta do Noval Vintage Port 2018

Wein · Portwein · Douro · Portugal

Quinta do Noval Vintage Port 2018 wird nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt – nur sehr gute Jahre werden als Vintage deklariert. Die Trauben stammen aus einem einzigen Jahrgang; der Wein reift über Jahre bis Jahrzehnte auf der Flasche zu einem samtigen, dichten Port mit delikater, reiner und sehr ausdrucksstarker Frucht.


Douro

Quinta do Noval ist eines der traditionsreichsten und angesehensten Portweinhäuser im Douro-Tal – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Auf den kargen Schieferterrassen gedeihen die autochthonen Rebsorten für diesen aufgespriteten Süßwein. Der Vintage Port ist die anspruchsvollste Kategorie und wird nur in herausragenden Jahrgängen deklariert.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinta Barroca (u. a.) eines einzigen Jahrgangs. Die Gärung wird durch Zugabe von Weinbrand gestoppt, wodurch die natürliche Restsüße erhalten bleibt. Nach kurzer Fassreife wird der Vintage früh in die Flasche gefüllt und reift dort über viele Jahre weiter – Geduld wird mit großer Komplexität belohnt.

Im Glas

Tiefes, dichtes Purpurrot. In der Nase delikate, reine Frucht mit Aromen von Zimt, Honig und Nelke. Am Gaumen süß, samtig und dicht, mit feiner fruchtiger Süße, konzentrierter Beerenfrucht, fein eingebundenen Tanninen und sehr langem Abgang. Großes Reifepotenzial.

Zum Genießen

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – als Dessert- oder Meditationswein.

Passt zu: Schokoladen- und Nussdesserts, kräftigem Blauschimmelkäse, Trockenfrüchten – oder solo zum Ausklang eines Abends.


Lage: D.O.C. Douro / Porto (Portugal); Quinta do Noval
Klassifikation: Vintage Port – aufgespriteter Süßwein, Cuvée aus Touriga Franca, Tinta Roriz & Tinta Barroca u. a.
Ausbau: kurze Fassreife, anschließend lange Flaschenreife (deklarierter Vintage)
Jahrgang: 2018

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Weine

Odinstal Riesling NAKT 2021 BIO

Weißwein (Naturwein) · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) NAKT (naturbelassen) ohne Schwefelzusatz · unfiltriert Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2021

Der Odinstal Riesling NAKT 2021 ist die „nackte", naturbelassene Interpretation des Hauses – gewachsen auf einer der höchsten Rebflächen der Region, von Hand geerntet, ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert abgefüllt. Ein ehrlicher, eigenwilliger Riesling für Entdecker.


NAKT – Riesling pur vom Odinstal

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – der höchsten Einzellage der Mittelhaardt. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biodynamisch (Demeter) gearbeitet; Kellermeister Andreas Schumann zählt zu den ausgewiesenen Biodynamie-Experten Deutschlands. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Der NAKT ist die radikal naturbelassene Linie des Guts: gewachsen auf einer der höchsten Rebflächen der Region, von Hand geerntet, ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert. Ein Wein, der die DNA dieses besonderen Ortes ungeschminkt in sich trägt – für Individualisten und Entdecker.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 gilt in der Pfalz als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen Monopollage Odinstal und in der schwefelfreien NAKT-Machart ergibt das einen besonders spannungsreichen, vibrierenden und eigenständigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im radikal puristischen NAKT-Stil: Handlese, Spontangärung, langer Verbleib auf der Hefe – je nach Jahrgang teils in der Amphore, teils im Stahltank vergoren. Ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert abgefüllt. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Ein ehrlicher, naturbelassener Riesling von kühler, urwüchsiger Art: gedeckte, eher erdig-hefige Aromatik mit Anklängen von Quitte, mürbem Apfel und Kräutern statt lauter Primärfrucht. Am Gaumen saftig und feinsalzig, mit zupackender Mineralität, rassiger Säure und einem leichten Schalentouch – kühl, eigenwillig und lang. Ein Wein für erfahrene Naturwein-Freunde und mutige Entdecker.

Kühl, urwüchsig und feinsalzig – mineralisch, saftig und eigenwillig, ein Riesling für Entdecker.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu würzigem Geflügel, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu gereiftem, kräftigem Käse.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, höchste Einzellage der Mittelhaardt); eine der höchsten Rebflächen der Region
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022)
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung, langes Hefelager (je nach Jahrgang teils Amphore/Stahl), ohne zugesetzte Sulfite, unfiltriert; biodynamisch (Demeter)

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2018

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige, reife Statur von der klaren, mineralischen Säure der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2018, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Les Charmes blanc 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Les Charmes · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Les Charmes 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein mineralischer, kraftvoll-eleganter Bio-Chardonnay – eine der schönsten Ausdrucksformen des weißen Burgunders, mit großem Spannungsbogen zwischen Frische, Fülle und Komplexität.


Les Charmes – Südhang unter Genevrières und Perrières

Der 1er Cru Les Charmes gehört zu den größten und bekanntesten Premier-Cru-Lagen Meursaults und steht sinnbildlich für die kraftvolle Eleganz, die die Weine weltberühmt gemacht hat. Die Parzelle liegt am sanften Südhang unterhalb der Toplagen Genevrières und Perrières. Die kalkhaltigen, teils steinigen und gut durchlässigen Böden zwingen die Reben zu tiefem Wurzelwachstum – ideal für Tiefe, Struktur und mineralische Finesse.

Viel Morgensonne und kühlere Nachmittage sorgen für eine langsame, gleichmäßige Reife. Besonders begehrt ist der höher gelegene Teil (Les Charmes-Dessus), der zu den feinsten Premier Crus Meursaults zählt – ein Wein mit großem Lagerpotenzial.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, großzügige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt rund zwölf Monate in großen Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces – maximal 20 % neues Holz –, gefolgt von etwa sechs Monaten im Edelstahltank. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

Ein großzügiges Bouquet aus gelbem Apfel, Zitronenblüte und Mandarine über einer salzigen Mineralität, dazu Brioche, gesalzene Butter, geröstete Haselnuss und feine Kräuternoten. Am Gaumen reich und vollmundig, zugleich sehnig und straff strukturiert; eine vertikale Säure und ein mineralisches Gerüst geben präzise Definition, der Abgang ist lang und salzig. Kraftvoll und agil zugleich.

Spannung zwischen Opulenz und Präzision – kraftvoll und agil, mit langer, salziger Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2026–2035. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer in Buttersauce, gebratene Jakobsmuscheln, Steinbutt, Kalb in Rahm oder gereifter Comté. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Meursault „Les Charmes" (Côte de Beaune); Südhang unter Genevrières und Perrières, kalkhaltig-steinige Böden
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, max. 20 % neues Holz, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Rebsorten

Martin Waßmer Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Weißer Burgunder ist ein saftiger, fruchtbetonter Weißburgunder aus Baden. Hellgelb mit grünen Reflexen im Glas, mit feiner Frucht in der Nase und einem klaren, mineralisch getragenen Gaumen.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen saftige, fruchtbetonte Burgunderweine mit feiner Mineralität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau bewahrt die frische Frucht, die feine Struktur und die mineralische Prägung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hellgelb mit grünen Reflexen. In der Nase feine Frucht mit Apfel und Haselnuss sowie dezenten Zitrusnoten im Hintergrund. Am Gaumen saftig, mit frischer Frucht, Zitrusnoten, leicht mineralischen Anklängen und guter Länge.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8 °C servieren. Ideal zu Kalbstafelspitz.

Passt zu: Fischgerichten und Meeresfrüchten, Kalbfleisch, hellem Geflügel und Schwein.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: frische- und fruchtbetont

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Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2020

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling von großer Eleganz.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir.

Jahrgang 2020 – Nahe

2020 war an der Nahe ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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