Bologna

Bologna – La Grassa: Italiens kulinarische Schatzkammer

Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und zählt mit fast 390.000 Einwohnern zu den größten Städten Italiens. Sie liegt am südlichen Rand der Po-Ebene nahe dem Apennin, etwa 60 Kilometer vom Adriatischen Meer entfernt, und fungiert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt Norditaliens.

Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. von den Etruskern als Felsina gegründet, später von Kelten erobert und 189 v. Chr. unter dem Namen Bononia zur römischen Kolonie ausgebaut. Bologna beherbergt die älteste Universität Europas (gegründet 1088) und galt bereits im Mittelalter als bedeutendes Zentrum von Wissenschaft und Handel. In den folgenden Jahrhunderten stand die Stadt meist unter päpstlicher Herrschaft, wechselte aber mehrmals zwischen unterschiedlichen Mächten (u. a. Visconti, Napoleonische Epoche).

Seit dem 19. Jahrhundert Teil des vereinigten Italien, wurde Bologna im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, jedoch 1945 von polnischen Truppen befreit. Heute ist die Stadt bekannt für ihre lebendige Kultur, seine ausgezeichnete Küche, ihren Wohlstand und ihre erfolgreiche Stadtplanung.

Mit seinen unzähligen prachtvollen Altbauten und einer beeindruckend antiken Atmosphäre präsentiert sich Bologna seinen Besuchern. Bäume und Grünflächen sind im historischen Stadtzentrum hingegen kaum zu finden, dafür aber zahllose Arkadengänge, die vor Regen oder allzu starkem Sonnenschein schützen.

Als kulinarische Hauptstadt Italiens bekannt, trägt Bologna wohl nicht ohne Grund den passenden Spitznamen la grassa – „die Fette“. Und um in diese authentische Genusswelt einzutauchen, gibt es wahrlich unzählige Restaurants. Hier sind einige dieser urbanen Genussperlen, in denen es sich lohnt, die stets hausgemachte Pasta, einen leckeren Wein oder ein köstliches Dolci zu genießen.

Eine kleine, feine Restaurantauswahl in Bologna

Donatello – Bolologna – Italien

Das nennt man eine erfolgreiche Historie! Das Ristorante Donatello existiert bereits seit 1903. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Beliebtheit des Restaurants im Laufe der Jahrzehnte sind die mit Fotos von Stars, Sternchen und lokalen Größen bedeckten Wände. Aus mal größeren, mal kleineren Bilderrahmen blicken diese Berühmtheiten auf die heutige Essensgemeinschaft herab und scheinen förmlich zu grüßen.

Und das, was hier auf die Teller kommt, ist klassisch und lecker: feine hausgemachte Pasta, traditionelle italienische Fleischgerichte und ehrliche, schmackhafte Beilagen.

Das wuselige, aufmerksame und flink agierende Servicepersonal wirkt wie aus einer anderen Epoche, und die Atmosphäre des Restaurants tut ihr Übriges, um ein ganz besonderes Flair zu schaffen.

Parmesan und Mortadella / Gegrilltes Gemüse / Lasagne / Tagliatelle Bolognese / Senf-Pfefferfilet mit Kartoffeln, Tiramisu

Ristorante Donatello, Via Augusto Righi 8, 40126 Bologna (BO), Italien, Telefon: +39 51 235438, Home – Ristorante Donatello

La Sberla – Bologna – Italien

Im Herzen der Altstadt von Bologna, in der historischen Via Altabella, vereint das kleine La Sberla Bistro traditionelle bolognesische Küche. Das Restaurant befindet sich in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, dessen Barbereich noch ein Stück der alten Stadtmauer Bolognas beherbergt.

Mit nur wenigen Tischen bietet das La Sberla eine fast familiäre Atmosphäre, die im Sommer durch einen Außenbereich in einer der ältesten Straßen Bolognas ergänzt wird. Hier geht es unkompliziert, hausgemacht und schnörkellos lecker zu.

Hausgemachte Ricotta Ravioli / Penne mit Tomatensauce / Tiramisu

La Sberla bistrot, Via Altabella, 12e, 40126 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 506 0790, https://www.lasberla.it/

Ahimè  – Bologna – Italien

Die Restaurantszene in Bologna steht in großem Maße für Tradition. Im Grunde genommen werden fast überall dieselben Gerichte angeboten, und auch die Preisstruktur ist nahezu identisch, abgesehen von kleinen Ausreißern je nach Restaurantkategorie nach oben oder unten. Dies mutet fast schon wie ein sozialistisches System an. Doch auch wenn Bologna bereits von kommunistischen Stadtregierungen regiert wurde, ist dies sicherlich nicht der Grund für diese Tatsache.

Da die Qualität und das Niveau des Essens in Bologna außergewöhnlich hoch sind, muss hier einfach einmal ein großes Lob für diese kulinarische Kulturlandschaft ausgesprochen werden. Doch ab und an sehnt sich der Geist, und unbewusst vielleicht auch der Körper, nach etwas anderem, nach Kreativität und sanfter Revolution auf dem Teller. Genau das findet sich ohne Frage im Restaurant Ahimè.

Ahimè steht für den Ausruf „Ach“ und symbolisiert offensichtlich das Spiel mit dem Bruch der klassischen Bologneser Küche. Das Restaurant liegt nur einen Steinwurf vom bekannten Mercato delle Erbe entfernt und schafft es, in einer Atmosphäre im Industriedesign und mit einer offen einsehbaren Küche gewagte, aber äußerst schmackhafte Gerichte zu kreieren.

Das Ganze wird von einer fantastischen Naturwein-Karte begleitet und wirkt nicht nur hip, es ist es auch. Bologna kann also auch anders, und das, na klar, zu den üblichen „sozialistischen“ Preisen.

Sauerteigbrot mit Wacholder-Butter / Auster / Gerste mit Jerusalem Artischocken und Kümmel / Bohnensalat mit Blumenkohl, Speck und Apfel / Ravioli gefüllt mir Schafsfleisch in einer Pilzsauce mit Mandeln /Rinderzunge, Sardellen-Mayo, Chili- und Timut Pfeffer / Mascarpone-Creme, Oliven und getrocknete Himbeeren

Ahimè Gervasio, 6e, 40121 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 498 3400, https://www.ahime.it/

Osteria Santa Caterina – Bologna – Italien

Die Osteria Santa Caterina ist eines dieser typischen Restaurants in Bologna. Hervorgegangen aus einer vor über 120 Jahren gegründeten Weinhandlung, wurde die Osteria 2008 von Lorenzo, einem ehemaligen Feinkosthändler, und Stefano, einem erfahrenen Wirt, gegründet.

Die Speisekarte vereint internationale Spitzen-Salumi und -Käsesorten mit toskanischen Spezialitäten und klassischen Gerichten. Die Weinkarte bietet eine exklusive Auswahl italienischer und französischer Weine mit vielen bekannten Namen. Ein Ort, an dem man sich nur wohlfühlen kann und die Gäste fürstlich und ausgelassen speisen und trinken.

Wurst und Käsespezialitäten / Passatelli mit knusprigem Culatello (Schinken) und Käse / Lasagne / Schokoladentart mit Vanillesauce / Pudding

Osteria Santa Caterina, Via Santa Caterina, 43a, 40123 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 582264, https://www.osteriasantacaterina.it/

Vicolo Colombina – Bologna – Italien

Wer es etwas eleganter mag, ist im Restaurant Vicolo Colombina von Massimiliano Poggi in Bologna gut aufgehoben. Hier werden traditionelle bolognesische Gerichte auf moderne Weise interpretiert, wobei der Stil insgesamt eher klassisch bleibt. Das Restaurant liegt in einer kleinen Gasse im belebten Herzen Bolognas, nahe der Piazza Maggiore.

Kartoffel- und Mortadella-Soufflé auf einer Sauce aus 24 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano / Gegrillte Zwiebel auf einer Käsesauce / Lasagne / Tortellini in einer Parmesansauce / Vanille-Eis-Beche

Vicolo Colombina, Vicolo Colombina 5/B, 40124 Bologna, Italien, Telefon: +3951 233919, https://www.vicolocolombina.it/

Antica Osteria Romagnola – Bologna – Italien

Für alle, die in Italien oder sogar weltweit unterwegs sind, um gut italienisch zu essen, empfiehlt sich die Homepage der Accademia Italiana della Cucina | fondata da Orio Vergani nel 1953 . Hier werden alle Restaurants aufgeführt, die sich der klassischen italienischen Küche widmen und diese ihren Gästen anbieten. Auch das Antica Osteria Romagnola in Bologna ist dort verzeichnet. Von außen recht unscheinbar in einer kleinen Seitenstraße versteckt, zeigt es im Inneren die Wärme und Herzlichkeit einer typischen Trattoria. Es schmeckt wie bei einer echten „Donna“ daheim und demonstriert exemplarisch, warum die italienische Küche so beliebt und gut ist. In der Einfachheit der Gerichte und deren zugrunde liegenden Zutaten liegt ihre ganze Stärke, und natürlich in der Herzlichkeit ihrer Gastgeber.

Mortadella / Gemischte Vorspeisen / Tagliatelle Bolognese / Tagliata mit Steinpilzen und frischen Trüffeln / Schokolade und Mascarpone

Antica Osteria Romagnola, Via Rialto, 13a, 40124 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 263699, https://www.osteriaromagnola.it/

Für Weintrinker, Aperitif-Starter und Zwischendurch-Schlürfer gibt es in Bologna unzählige Möglichkeiten, ihren Vorlieben und Bedürfnissen nachzugehen.

Die Gran Bar in Bologna mit einer grossartigen Champagner Auswahl.

Die Gran Bar in der Via d’Azeglio ist ein Universum für sich: Tabakladen, Lotteriebude, Bar, Weinladen und eine kleine Gastronomie mit belebter Außenterrasse bieten vielfältige Optionen für leichte Kost und Unterhaltung. Die Champagnerauswahl ist übrigens so groß und vielfältig, wie sie sonst nur wenige Fachgeschäfte bieten könnten.

Gran Bar, Via d’Azeglio, 8a, 40123 Bologna, Italien, Telefon: +39 051 227422, https://granbarbologna.it/

Tradition verpflichtet: Enoteca Storico Faccioli.

Die Enoteca Storico Faccioli existiert bereits seit über 100 Jahren im Herzen der Altstadt von Bologna. Wer Naturweine jeglicher Couleur schätzt, ist in dieser Institution definitiv an der richtigen Adresse. An ein paar rustikalen Tischen kann man kleine Snacks genießen und dabei über den Sinn des Lebens philosophieren.

Enoteca Storica Faccioli, Via Altabella, 15b, 40125 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 349 300 2939, https://www.enotecastoricafaccioli.it/

In der Vineria Favalli an der Via Santo Stefano 5a geht es moderner, stylischer zu, und in dem größeren Essensbereich werden die Speisen auch als „Tapas“ bezeichnet. Das Hauptaugenmerk liegt hier ebenfalls auf einer Vielzahl von Naturweinen, ergänzt durch eine seriöse und feine Auswahl europäischer Abfüllungen, vor allem italienischer und französischer.

Vineria Favalli, Via Santo Stefano, 5a, 40125 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 295821, https://www.vineriafavalli.it/

Doch fast das Wichtigste: Gute Mortadella und Käsehappen, bevorzugt Parmigiano, und feine Weine findet man in Bologna an beinahe jeder Straßenecke in der historischen Altstadt Bella Italia, bella Bologna!

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Spanien

Equipo Navazos Oloroso Bota 46

Generoso · Oloroso · Montilla-Moriles · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Oloroso 46 „Montilla" ist ein alter, trocken ausgebauter Oloroso aus Montilla-Moriles. Dunkles Gold mit raffiniertem, intensivem Aroma; am Gaumen fleischig, vielschichtig und sehr lang – rund wie ein PX, aber trocken. Geschätztes Alter rund 25 Jahre.


Montilla-Moriles

Equipo Navazos wählt herausragende Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Oloroso stammt aus Montilla-Moriles (Bodega Pérez Barquero) im Süden Spaniens. Dort ist – anders als im Jerez – Pedro Ximénez die klassische Rebsorte, die hier trocken zum Oloroso ausgebaut wird.

Bereitung und Reifung

Ein trockener Oloroso: rein oxidativ gereift (ohne Flor), wodurch sich Farbe, Dichte und nussig-würzige Tiefe entwickeln. Mit einem geschätzten Durchschnittsalter von rund 25 Jahren ein altes, seltenes Fass. Unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Tiefes Gold bis Bernstein. In der Nase raffiniert und intensiv, mit getrockneter Orangenschale, gerösteten Mandeln und Nüssen, feiner Würze und salziger Note. Am Gaumen fleischig, dicht und ausdrucksstark, vollmundig mit guter Säure und Salzigkeit – rund und cremig wie ein PX, dabei trocken; sehr langer, komplexer Abgang.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Schmorgerichten, rotem Fleisch, Wild, reifem Hartkäse, Pilzgerichten und Nüssen.


Lage: Montilla-Moriles (Spanien); Bodega Pérez Barquero
Klassifikation: Oloroso (Generoso), trocken – Pedro Ximénez; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 46 – Montilla"
Ausbau: rein oxidative Reifung (Solera), geschätzt ~25 Jahre; unfiltriert

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2023

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2023

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2023 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2023 – Toscana

Nach dem heißen 2022 brachte 2023 in der Toskana wieder einen frischeren, ausgewogeneren Stil. Im Pian del Ciampolo ergibt das einen saftigen, samtigen Sangiovese mit reifer, klarer Frucht, vibrierender Säure und feinen Tanninen – schon jung zugänglich und sehr trinkfreudig.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2023, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23

Jérôme Prévost kennt man für Meunier aus Gueux. Mit dem Grand Cru geht er an die großen Adressen: Chardonnay aus Le Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs, Pinot Noir aus Puisieulx in der Montagne de Reims. Im Burgunderfass vergoren, gefüllt als Extra Brut. LC23 steht für den Basisjahrgang 2023.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft Zitruszeste, weiße Blüten und Birne, dahinter Marzipan, Minze und ein Hauch weißer Pfeffer. Im Mund straff und präzise: Le Mesnil bringt Kreide und Säure, Puisieulx Tiefe und Griff, 2023 saftige Frucht. Am Ende salzig, kreidig und lang.

Mach was draus

Jakobsmuscheln, Steinbutt in Beurre blanc, Hummer oder Bresse-Huhn mit Morcheln. Beim Käse gereifter Comté oder Beaufort. Servier ihn bei 10 bis 12 °C im großen Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Prévosts Handschrift funktioniert auch mit Chardonnay. Nicht zu kalt trinken und Zeit lassen – nach einer Viertelstunde wird es richtig spannend.“

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Kurz gefragt

Seit wann gibt es den Grand Cru? Seit dem Basisjahrgang 2019. Das Verhältnis von Chardonnay und Pinot Noir wechselt von Release zu Release.

Wie war 2023? Eine Rekordernte mit schweren Trauben. Der Chardonnay kam gesund und reif herein, beim Pinot Noir war genaue Auslese nötig. Das Ergebnis sind saftige, fruchtbetonte Grundweine.

Chardonnay, Pinot Noir · Le Mesnil-sur-Oger (Côte des Blancs) und Puisieulx (Montagne de Reims), Grand Cru · Basisjahrgang 2023 · Handlese · Spontangärung in Burgunderfässern · Extra Brut · Jérôme Prévost, La Closerie, Gueux · Stand: Oktober 2026

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Der Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist Chardonnay mit Schmelz: im Holz ausgebaut, cremig, mit Birne und Brioche. Für alle, die Blanc de Blancs lieber weich als spitz mögen.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Birne, zarte Brioche und ein Hauch Feuerstein in der Nase, dazu eine leichte Schalennote. Am Gaumen tief und cremig, gut balanciert und lang. Die kleine Dosage nimmt ihm jede Härte. Ein Blanc de Blancs, der eher umarmt als zwickt.

Mach was draus

Gratinierte Austern, Jakobsmuscheln mit Vanillebutter, ein Krabbencocktail zum Aperitif oder Sushi mit Avocado. Er ist der Champagner, den du Gästen einschenkst, die sonst lieber Weißwein trinken. Für einen ruhigen Abend zu zweit reicht eine Schale gerösteter Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist mein Champagner für feine Vorspeisen und Meeresfrüchte. Die Dosage macht ihn weich, ohne dass er süß wirkt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viel Dosage hat er? Rund 5 g pro Liter. Damit ist er Extra Brut, aber mit spürbarer Weichheit.

Welcher Rodez-Chardonnay passt wann? Der Blanc de Blancs ist der zugängliche Einstieg, Les Genettes 2016 die Einzellage, Empreinte Blanche 2011 die gereifte Spitze.

100 % Chardonnay · Ambonnay Grand Cru · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut, ca. 5 g/l Dosage · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili

Spirituose · Likör · Lakritz

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili ist Pech für das gewisse Xtra im Leben – natürlich etwas schärfer als das Original und mit einer echten Chilischote in der Flasche.


Herkunft / Bergisches Land

Wie das Original wird der Pech XTRA nach bergischer Rezeptur hergestellt und steht in der Tradition des Bergischen Landes. Er verbindet die kräftige, würzig-süße Note der Süßholzwurzel mit einer deutlich feurigeren Chili-Komponente.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Lakritz (Süßholz) mit seiner intensiven, dunklen Würze, abgerundet mit Zucker. Für das Xtra an Schärfe sorgt Chili – samt einer echten Chilischote in der Flasche, die das Aroma kontinuierlich verstärkt. Spürbar schärfer als das Original.

Im Glas

Tiefes Schwarzbraun, mit Chilischote in der Flasche. In der Nase intensives Lakritz mit würzig-scharfen Anklängen. Am Gaumen süß und vollmundig lakritzig, gefolgt von einer kräftigen, deutlich ausgeprägten Chili-Schärfe im Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif oder Shot.

Ideal: eisgekühlt pur, als Shot oder auf Eis; für alle, die es lakritzig und richtig scharf mögen.


Marke: Pech
Art: Lakritzlikör mit Chili (Xtra-scharf)
Zutaten: Lakritz (Süßholz), Chili (mit echter Chilischote), Alkohol, Zucker
Herkunft: Bergisches Land (Deutschland)
Geschmack: intensiv lakritzig, extra scharf

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive · 180–200 m Ton-Sand-Boden große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 stammt von jüngeren Reben auf tiefgründigen Ton-Sand-Böden in Neive. Die Familie Busso bestimmt diese Trauben schon bei der Lese für den Langhe Nebbiolo – er ist eine eigene Kategorie im Sortiment, kein herabgestufter Barbaresco. Im Glas ein harmonischer, fruchtbetonter Nebbiolo mit feinem Tannin und der Frische des kühleren Jahrgangs 2024.


Neive – jüngere Reben auf den tiefgründigen Böden am Hangfuß

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019 und traditionell gearbeitet.

Die Trauben für den Langhe Nebbiolo wachsen in der Gemeinde Neive auf 180 bis 200 Metern Höhe, nach Südwesten ausgerichtet, im Guyot-System erzogen. Die Böden sind tonig-sandig und damit tiefgründiger und nährstoffreicher als in den Barbaresco-Lagen des Hauses. Zum Vergleich: Die Busso-Crus Albesani und Gallina liegen auf 210 bis 240 Metern und stehen auf Kalk mit Ton und Schluff, San Stunet in Treiso erreicht rund 400 Meter.

Genau dieser Unterschied prägt den Wein. Die fetteren Böden und die jüngeren Stöcke bringen fruchtigere, weichere Nebbiolo-Trauben mit zugänglicherem Tannin hervor. Statt sie in einen Barbaresco einfließen zu lassen, keltert die Familie sie seit Jahren gezielt als eigenständigen Langhe Nebbiolo.

Jahrgang 2024 – Langhe

Auf einen Winter mit wenig Regen und kaum Schnee folgte in den Langhe ein sehr regenreiches Frühjahr. Die Niederschläge beendeten die Sorge vor Trockenheit, erschwerten aber die Arbeit im Weinberg: Der Druck durch Falschen und Echten Mehltau lag deutlich über dem Vorjahr, besonders in ohne Herbizide bewirtschafteten Lagen. Im Sommer folgten Hitzewellen.

Die Nebbiolo-Lese begann um den 10. Oktober. Drohender Herbstregen zwang viele Betriebe, in kurzen Zeitfenstern zu lesen – die Ernte zog sich über Wochen, die tatsächlichen Lesetage waren aber knapp. 2024 ergibt im Piemont Weine mit etwas niedrigerem Alkohol als in den Vorjahren und sehr guter Säure – frisch und ausgewogen, eine gute Voraussetzung für einen früh zugänglichen Langhe Nebbiolo.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Die vergleichsweise warme Gärung zieht Farbe und Frucht aus den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, die Struktur geben, ohne Holzaromen aufzuprägen, und schließlich in der Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und ein Hauch Rose. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit saftiger Frucht, frischer Säure und einem feinen, gut eingebundenen Tannin, das dem Wein Länge gibt.

Junge Reben auf Ton und Sand, großes Holz und ein frischer Jahrgang 2024: Nebbiolo mit roter Frucht und feinem Tannin, früh zugänglich.

Schon jetzt zugänglich, profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Geflügel und Vitello tonnato, gegrilltes und geschmortes Fleisch sowie mittelreifer Käse.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Neive, Piemont · 180–200 m · Südwest · tonig-sandiger Boden · jüngere Reben · Guyot
Klassifikation Langhe DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau große Eichenfässer · Flaschenreife
Zertifizierung

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Länder/Regionen

Chateau Du Retout Cru Bourgeois Haut Medoc

Rotwein · Haut-Médoc · Cru Bourgeois · Bordeaux

Château du Retout Cru Bourgeois Haut-Médoc ist ein klassischer Bordeaux-Rotwein aus der Appellation Haut-Médoc. Das Weingut liegt in Cussac-Fort-Médoc am linken Ufer der Gironde. Die Cuvée vereint die klassischen Médoc-Sorten und ist als Cru Bourgeois klassifiziert. Im Glas dunkle Frucht, Würze und geschliffene Tannine.


Haut-Médoc

Das Château du Retout liegt in Cussac-Fort-Médoc im Haut-Médoc, am linken Ufer der Gironde. Die kiesgeprägten Böden mit guter Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon und ergänzende Médoc-Sorten. Der Wein ist als Cru Bourgeois klassifiziert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot – Letzterer spielt auf diesem Terroir eine charaktergebende Rolle. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur und feine Würze verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Johannisbeeren, Pflaumen und dunkle Schokolade. Am Gaumen kommen reife Röstpaprika-Noten hinzu; geschliffene Gerbstoffe, vollmundig und lang. Der Abgang ist anhaltend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Cussac-Fort-Médoc, Haut-Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Haut-Médoc AOC – Cru Bourgeois
Ausbau: Cabernet Sauvignon/Merlot/Petit Verdot, Barriqueausbau

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Deutschland

Dietrich´s Rebsortenschule Probierpaket

Wein · Probierpaket · Pfalz · Deutschland

Dietrich's Rebsortenschule ist ein 6er-Probierpaket vom Weingut Dietrich mit je einer Flasche Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Rosé aus Pinot Noir. Lernen Sie die bekanntesten und beliebtesten Rebsorten aus der Pfalz kennen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Die Reben dieses Pakets wachsen auf Kalksteinböden, die den Weinen eine feine Mineralität und Spritzigkeit verleihen. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bilden die Grundlage für ausdrucksstarke, trocken ausgebaute Weine. Geführt wird das Gut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich.

Die Rebsorten im Paket

Das Paket vereint sechs klassische Pfälzer Sortentypen: Grauburgunder (cremiger Schmelz, Apfel und Birne), Weißburgunder (fein und elegant), Riesling (rassig, mit klarer Frucht und Säure), Chardonnay (fruchtbetont, mit Fülle), Sauvignon Blanc (frisch, krautig-fruchtig) und einen Rosé aus Pinot Noir (rote Beerenfrucht, elegant). Alle trocken ausgebaut.

Im Glas

Sechs eigenständige Charaktere von hell und rassig bis cremig-fruchtig, getragen von der Mineralität und Spritzigkeit der Kalksteinböden. Ideal, um Sorten direkt nebeneinander zu verkosten und die eigenen Favoriten zu entdecken.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–12 °C servieren – ideal für eine Verkostung mit Freunden oder als vielseitige Begleitung zu verschiedenen Gerichten.

Passt zu: Aperitif, Fisch, Geflügel, Salaten, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: Pfalz, Kalksteinböden (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Inhalt: 6 Flaschen – Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Pinot-Noir-Rosé (je 0,75 l), trocken
Ausbau: sortentypisch, fruchtbetont und mineralisch

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 6er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (6 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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