Bologna

Bologna – La Grassa: Italiens kulinarische Schatzkammer

Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und zählt mit fast 390.000 Einwohnern zu den größten Städten Italiens. Sie liegt am südlichen Rand der Po-Ebene nahe dem Apennin, etwa 60 Kilometer vom Adriatischen Meer entfernt, und fungiert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt Norditaliens.

Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. von den Etruskern als Felsina gegründet, später von Kelten erobert und 189 v. Chr. unter dem Namen Bononia zur römischen Kolonie ausgebaut. Bologna beherbergt die älteste Universität Europas (gegründet 1088) und galt bereits im Mittelalter als bedeutendes Zentrum von Wissenschaft und Handel. In den folgenden Jahrhunderten stand die Stadt meist unter päpstlicher Herrschaft, wechselte aber mehrmals zwischen unterschiedlichen Mächten (u. a. Visconti, Napoleonische Epoche).

Seit dem 19. Jahrhundert Teil des vereinigten Italien, wurde Bologna im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, jedoch 1945 von polnischen Truppen befreit. Heute ist die Stadt bekannt für ihre lebendige Kultur, seine ausgezeichnete Küche, ihren Wohlstand und ihre erfolgreiche Stadtplanung.

Mit seinen unzähligen prachtvollen Altbauten und einer beeindruckend antiken Atmosphäre präsentiert sich Bologna seinen Besuchern. Bäume und Grünflächen sind im historischen Stadtzentrum hingegen kaum zu finden, dafür aber zahllose Arkadengänge, die vor Regen oder allzu starkem Sonnenschein schützen.

Als kulinarische Hauptstadt Italiens bekannt, trägt Bologna wohl nicht ohne Grund den passenden Spitznamen la grassa – „die Fette“. Und um in diese authentische Genusswelt einzutauchen, gibt es wahrlich unzählige Restaurants. Hier sind einige dieser urbanen Genussperlen, in denen es sich lohnt, die stets hausgemachte Pasta, einen leckeren Wein oder ein köstliches Dolci zu genießen.

Eine kleine, feine Restaurantauswahl in Bologna

Donatello – Bolologna – Italien

Das nennt man eine erfolgreiche Historie! Das Ristorante Donatello existiert bereits seit 1903. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Beliebtheit des Restaurants im Laufe der Jahrzehnte sind die mit Fotos von Stars, Sternchen und lokalen Größen bedeckten Wände. Aus mal größeren, mal kleineren Bilderrahmen blicken diese Berühmtheiten auf die heutige Essensgemeinschaft herab und scheinen förmlich zu grüßen.

Und das, was hier auf die Teller kommt, ist klassisch und lecker: feine hausgemachte Pasta, traditionelle italienische Fleischgerichte und ehrliche, schmackhafte Beilagen.

Das wuselige, aufmerksame und flink agierende Servicepersonal wirkt wie aus einer anderen Epoche, und die Atmosphäre des Restaurants tut ihr Übriges, um ein ganz besonderes Flair zu schaffen.

Parmesan und Mortadella / Gegrilltes Gemüse / Lasagne / Tagliatelle Bolognese / Senf-Pfefferfilet mit Kartoffeln, Tiramisu

Ristorante Donatello, Via Augusto Righi 8, 40126 Bologna (BO), Italien, Telefon: +39 51 235438, Home – Ristorante Donatello

La Sberla – Bologna – Italien

Im Herzen der Altstadt von Bologna, in der historischen Via Altabella, vereint das kleine La Sberla Bistro traditionelle bolognesische Küche. Das Restaurant befindet sich in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, dessen Barbereich noch ein Stück der alten Stadtmauer Bolognas beherbergt.

Mit nur wenigen Tischen bietet das La Sberla eine fast familiäre Atmosphäre, die im Sommer durch einen Außenbereich in einer der ältesten Straßen Bolognas ergänzt wird. Hier geht es unkompliziert, hausgemacht und schnörkellos lecker zu.

Hausgemachte Ricotta Ravioli / Penne mit Tomatensauce / Tiramisu

La Sberla bistrot, Via Altabella, 12e, 40126 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 506 0790, https://www.lasberla.it/

Ahimè  – Bologna – Italien

Die Restaurantszene in Bologna steht in großem Maße für Tradition. Im Grunde genommen werden fast überall dieselben Gerichte angeboten, und auch die Preisstruktur ist nahezu identisch, abgesehen von kleinen Ausreißern je nach Restaurantkategorie nach oben oder unten. Dies mutet fast schon wie ein sozialistisches System an. Doch auch wenn Bologna bereits von kommunistischen Stadtregierungen regiert wurde, ist dies sicherlich nicht der Grund für diese Tatsache.

Da die Qualität und das Niveau des Essens in Bologna außergewöhnlich hoch sind, muss hier einfach einmal ein großes Lob für diese kulinarische Kulturlandschaft ausgesprochen werden. Doch ab und an sehnt sich der Geist, und unbewusst vielleicht auch der Körper, nach etwas anderem, nach Kreativität und sanfter Revolution auf dem Teller. Genau das findet sich ohne Frage im Restaurant Ahimè.

Ahimè steht für den Ausruf „Ach“ und symbolisiert offensichtlich das Spiel mit dem Bruch der klassischen Bologneser Küche. Das Restaurant liegt nur einen Steinwurf vom bekannten Mercato delle Erbe entfernt und schafft es, in einer Atmosphäre im Industriedesign und mit einer offen einsehbaren Küche gewagte, aber äußerst schmackhafte Gerichte zu kreieren.

Das Ganze wird von einer fantastischen Naturwein-Karte begleitet und wirkt nicht nur hip, es ist es auch. Bologna kann also auch anders, und das, na klar, zu den üblichen „sozialistischen“ Preisen.

Sauerteigbrot mit Wacholder-Butter / Auster / Gerste mit Jerusalem Artischocken und Kümmel / Bohnensalat mit Blumenkohl, Speck und Apfel / Ravioli gefüllt mir Schafsfleisch in einer Pilzsauce mit Mandeln /Rinderzunge, Sardellen-Mayo, Chili- und Timut Pfeffer / Mascarpone-Creme, Oliven und getrocknete Himbeeren

Ahimè Gervasio, 6e, 40121 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 498 3400, https://www.ahime.it/

Osteria Santa Caterina – Bologna – Italien

Die Osteria Santa Caterina ist eines dieser typischen Restaurants in Bologna. Hervorgegangen aus einer vor über 120 Jahren gegründeten Weinhandlung, wurde die Osteria 2008 von Lorenzo, einem ehemaligen Feinkosthändler, und Stefano, einem erfahrenen Wirt, gegründet.

Die Speisekarte vereint internationale Spitzen-Salumi und -Käsesorten mit toskanischen Spezialitäten und klassischen Gerichten. Die Weinkarte bietet eine exklusive Auswahl italienischer und französischer Weine mit vielen bekannten Namen. Ein Ort, an dem man sich nur wohlfühlen kann und die Gäste fürstlich und ausgelassen speisen und trinken.

Wurst und Käsespezialitäten / Passatelli mit knusprigem Culatello (Schinken) und Käse / Lasagne / Schokoladentart mit Vanillesauce / Pudding

Osteria Santa Caterina, Via Santa Caterina, 43a, 40123 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 582264, https://www.osteriasantacaterina.it/

Vicolo Colombina – Bologna – Italien

Wer es etwas eleganter mag, ist im Restaurant Vicolo Colombina von Massimiliano Poggi in Bologna gut aufgehoben. Hier werden traditionelle bolognesische Gerichte auf moderne Weise interpretiert, wobei der Stil insgesamt eher klassisch bleibt. Das Restaurant liegt in einer kleinen Gasse im belebten Herzen Bolognas, nahe der Piazza Maggiore.

Kartoffel- und Mortadella-Soufflé auf einer Sauce aus 24 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano / Gegrillte Zwiebel auf einer Käsesauce / Lasagne / Tortellini in einer Parmesansauce / Vanille-Eis-Beche

Vicolo Colombina, Vicolo Colombina 5/B, 40124 Bologna, Italien, Telefon: +3951 233919, https://www.vicolocolombina.it/

Antica Osteria Romagnola – Bologna – Italien

Für alle, die in Italien oder sogar weltweit unterwegs sind, um gut italienisch zu essen, empfiehlt sich die Homepage der Accademia Italiana della Cucina | fondata da Orio Vergani nel 1953 . Hier werden alle Restaurants aufgeführt, die sich der klassischen italienischen Küche widmen und diese ihren Gästen anbieten. Auch das Antica Osteria Romagnola in Bologna ist dort verzeichnet. Von außen recht unscheinbar in einer kleinen Seitenstraße versteckt, zeigt es im Inneren die Wärme und Herzlichkeit einer typischen Trattoria. Es schmeckt wie bei einer echten „Donna“ daheim und demonstriert exemplarisch, warum die italienische Küche so beliebt und gut ist. In der Einfachheit der Gerichte und deren zugrunde liegenden Zutaten liegt ihre ganze Stärke, und natürlich in der Herzlichkeit ihrer Gastgeber.

Mortadella / Gemischte Vorspeisen / Tagliatelle Bolognese / Tagliata mit Steinpilzen und frischen Trüffeln / Schokolade und Mascarpone

Antica Osteria Romagnola, Via Rialto, 13a, 40124 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 263699, https://www.osteriaromagnola.it/

Für Weintrinker, Aperitif-Starter und Zwischendurch-Schlürfer gibt es in Bologna unzählige Möglichkeiten, ihren Vorlieben und Bedürfnissen nachzugehen.

Die Gran Bar in Bologna mit einer grossartigen Champagner Auswahl.

Die Gran Bar in der Via d’Azeglio ist ein Universum für sich: Tabakladen, Lotteriebude, Bar, Weinladen und eine kleine Gastronomie mit belebter Außenterrasse bieten vielfältige Optionen für leichte Kost und Unterhaltung. Die Champagnerauswahl ist übrigens so groß und vielfältig, wie sie sonst nur wenige Fachgeschäfte bieten könnten.

Gran Bar, Via d’Azeglio, 8a, 40123 Bologna, Italien, Telefon: +39 051 227422, https://granbarbologna.it/

Tradition verpflichtet: Enoteca Storico Faccioli.

Die Enoteca Storico Faccioli existiert bereits seit über 100 Jahren im Herzen der Altstadt von Bologna. Wer Naturweine jeglicher Couleur schätzt, ist in dieser Institution definitiv an der richtigen Adresse. An ein paar rustikalen Tischen kann man kleine Snacks genießen und dabei über den Sinn des Lebens philosophieren.

Enoteca Storica Faccioli, Via Altabella, 15b, 40125 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 349 300 2939, https://www.enotecastoricafaccioli.it/

In der Vineria Favalli an der Via Santo Stefano 5a geht es moderner, stylischer zu, und in dem größeren Essensbereich werden die Speisen auch als „Tapas“ bezeichnet. Das Hauptaugenmerk liegt hier ebenfalls auf einer Vielzahl von Naturweinen, ergänzt durch eine seriöse und feine Auswahl europäischer Abfüllungen, vor allem italienischer und französischer.

Vineria Favalli, Via Santo Stefano, 5a, 40125 Bologna BO, Italien, Telefon: +39 051 295821, https://www.vineriafavalli.it/

Doch fast das Wichtigste: Gute Mortadella und Käsehappen, bevorzugt Parmigiano, und feine Weine findet man in Bologna an beinahe jeder Straßenecke in der historischen Altstadt Bella Italia, bella Bologna!

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Länder/Regionen

Chateau Du Retout Cru Bourgeois Haut Medoc

Rotwein · Haut-Médoc · Cru Bourgeois · Bordeaux

Château du Retout Cru Bourgeois Haut-Médoc ist ein klassischer Bordeaux-Rotwein aus der Appellation Haut-Médoc. Das Weingut liegt in Cussac-Fort-Médoc am linken Ufer der Gironde. Die Cuvée vereint die klassischen Médoc-Sorten und ist als Cru Bourgeois klassifiziert. Im Glas dunkle Frucht, Würze und geschliffene Tannine.


Haut-Médoc

Das Château du Retout liegt in Cussac-Fort-Médoc im Haut-Médoc, am linken Ufer der Gironde. Die kiesgeprägten Böden mit guter Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon und ergänzende Médoc-Sorten. Der Wein ist als Cru Bourgeois klassifiziert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot – Letzterer spielt auf diesem Terroir eine charaktergebende Rolle. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur und feine Würze verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Johannisbeeren, Pflaumen und dunkle Schokolade. Am Gaumen kommen reife Röstpaprika-Noten hinzu; geschliffene Gerbstoffe, vollmundig und lang. Der Abgang ist anhaltend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Cussac-Fort-Médoc, Haut-Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Haut-Médoc AOC – Cru Bourgeois
Ausbau: Cabernet Sauvignon/Merlot/Petit Verdot, Barriqueausbau

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Rebsorten

Zolla Primitivo di Manduria Vigneti del Salento

Rotwein · Primitivo · Manduria · Italien

Zolla Primitivo di Manduria ist ein kraftvoller Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien. Reinsortiger Primitivo aus dem DOP-Gebiet Manduria – kräftiges Purpurrot, mit Cassis, vollreifer Brombeere und feinen Edelholznoten.


Manduria

Die Reben für den Zolla stehen zwischen Manduria und Sava im Herzen des Salento, nahe dem Ionischen Meer. Es handelt sich um über 30 Jahre alte Buschreben (Alberello) mit geringem Ertrag, auf eisenhaltigem, kalkhaltigem Lehmboden. Hinter dem Wein steht Vigneti del Salento (Fantini Group).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Primitivo di Manduria. Nach mehrtägiger Maischegärung reift der Wein sechs bis acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm die feinen Edelholz- und Röstnoten verleiht.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase Cassis und vollreife Brombeeren, dahinter Edelholz. Eine warme Primitivo-Aromatik mit viel schwarzer Beerenfrucht, Heidelbeere, einer feinen Anisnote und Anklängen von Pralinen. Am Gaumen dicht und vollmundig, warm und samtig, mit feinen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, samtiger Primitivo zu herzhafter Küche – gehaltvoll genug, um auch solo zu überzeugen.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, gewürzter Braten und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Salento/Apulien (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOP – Rotwein (trocken)
Ausbau: 6–8 Monate in amerikanischer und französischer Eiche

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Oger 2018 ist ein Blanc de Blancs, der die ganze Seele des Grand Cru-Terroirs von Oger in sich trägt. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe zeigt er sich in vollendeter Balance und mit tiefer Ausdruckskraft – präzise, fein ziseliert und mineralisch.


Champagne / Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem Grand Cru Oger. Die Trauben stammen aus zwei Parzellen, die gemeinsam ein umfassendes Bild des Terroirs zeichnen: Les Noyerots im Herzen von Oger und Les Rumigny am unteren Hang. Zusammen erzählen sie von der Spannung zwischen Kraft und Finesse, zwischen Frische und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe, was ihm Tiefe, Cremigkeit und seine vollendete Balance verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Noten von Zitrus, weißen Blüten und etwas gerösteter Haselnuss, mit dezenter Cremigkeit und der für Oger typischen mineralischen Linie. Am Gaumen präzise, geradlinig und fein ziseliert, mit seidiger, zugleich straffer Textur, klarer Frische und einer eleganten Salzigkeit, die bis ins lange, saubere Finale trägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Oger (Parzellen Les Noyerots & Les Rumigny), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife
Jahrgang: 2018

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Länder/Regionen

Domaine Lignier Clos de la Roche Gran Cru 2017

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Osthang 270–300 m · 16,9 ha 2017

Der Clos de la Roche Grand Cru 2017 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis. Elegant, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs – im charmanten, harmonischen Jahrgang 2017.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 brachte nach dem frostgeprägten Vorjahr wieder eine gesunde, großzügige Ernte. Ein ausgewogener Vegetationsverlauf ermöglichte eine vollständige, gleichmäßige Reife.

Für die roten Burgunder steht 2017 für reife, aromatische Frucht bei geschmeidigem Tannin und schöner Frische – ein harmonischer, vergleichsweise zugänglicher Jahrgang, der die Eleganz des Clos de la Roche betont.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen elegant und strukturiert, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und steinige Mineralität über feinem Tannin – ein eleganter Grand Cru mit Tiefe.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Weine

Strauch Rosé Pur Schäumendes entalkoholisiertes Getränk

Entalkoholisiert · Schäumend · Rosé · Rheinhessen

Strauch Rosé Pur ist ein schäumendes, entalkoholisiertes Getränk aus Wein – eine alkoholfreie Sekt-Alternative von der KvD Strauch Sektmanufaktur aus Rheinhessen. Helle Lachsfarbe, feine Perlage und ein vollmundiges, fruchtiges Aroma nach roten Früchten, geschmacklich nahe an einem Brut. 100 % vegan.


Rheinhessen

Die KvD Strauch Sektmanufaktur in Osthofen (Rheinhessen) gilt als eine der ersten Bio-Sektmanufakturen Deutschlands. Die Basis des Rosé Pur bilden biologisch erzeugte rote Trauben, von Hand geerntet und als Ganztrauben gepresst.

Ausbau und Entalkoholisierung

Der Grundwein reift im Edelstahltank und im Holzfass. Anschließend wird er schonend und chemiefrei entalkoholisiert und verperlt – so entsteht ein nahezu alkoholfreies, schäumendes Getränk, das die fruchtige Aromatik des Weins bewahrt.

Im Glas

Helle Lachsfarbe mit feiner, eleganter Perlage. In der Nase fruchtiger Duft nach roten Früchten. Am Gaumen vollmundig, spritzig und elegant, mit roter Fruchtaromatik und einem trockenen, Brut-nahen Charakter.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreier Aperitif, zum Anstoßen oder als stilvolle Begleitung leichter, sommerlicher Gerichte.

Passt zu: Aperitif, Fingerfood, Salaten und leichten Vorspeisen.


Herkunft: Rheinhessen (Deutschland)
Art: entalkoholisiertes schäumendes Getränk (Rosé), trocken
Ausbau: Ganztraubenpressung, Edelstahl und Holzfass, schonende Entalkoholisierung
Inhalt: 0,75-Liter-Flasche
Mindesthaltbarkeit (MHD): 28.02.2028

 

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2018

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2018

Der Saxum James Berry Vineyard White 2018 ist der zweite Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: reich, konzentriert und doch von großer Frische und Balance.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Den Kern aus Grenache Blanc und Roussanne ergänzt im 2018er ein Anteil Chenin Blanc für zusätzliche Spannung.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der eine besonders reine, frische und zugleich konzentrierte Stilistik hervorbrachte. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne und 6 % Chenin Blanc, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Zitrus und Orangenschale, reifer Aprikose, gebackenem Apfel und Zitrone, dazu Honig, Bienenwachs, getrocknete Kamille, salzige Mandel und geröstetes Brot. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger, fast schwereloser Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, frischem Finale.

Karamellisierte Zitrus, Aprikose und Honig über Bienenwachs, salziger Mandel und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch frisch und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne, 6 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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Spanien

Matsu El Recio

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Recio – „der Starke" – steht für Kraft und Konzentration: Handernte, Traubenselektion, 22 Tage Maischestandzeit, malolaktische Gärung und 14 Monate Ausbau in neuen französischen Eichenfässern. Dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeeren, frische Vanille, Toffee und Zedernholz; opulent und verführerisch im Abgang.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Recio ist der mittlere Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen Mann mittleren Alters. Die Trauben stammen von rund 90 Jahre alten Reben auf sandigen Böden mit hohem Granitanteil, die biodynamisch bewirtschaftet werden.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro (lokaler Tempranillo-Klon). Nach manueller Handernte und Traubenselektion folgt eine Maischestandzeit von 22 Tagen auf den Schalen. Die malolaktische Gärung findet in neuen französischen Eichenfässern statt, in denen der Wein anschließend 14 Monate ausgebaut wird. Abgefüllt wird er unfiltriert und ungeschönt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In Duft und Geschmack „stark" im wahrsten Sinne: dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeeren, frische Vanille, Toffee und Zedernholz. Am Gaumen opulent und vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem verführerisch wilden, langen Abgang. Ein Wein mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss karaffieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Käse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken
Ausbau: 22 Tage Maischestandzeit; 14 Monate in französischen Eichenfässern; unfiltriert und ungeschönt

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