Tokyo Ramen Takeichi – Düsseldorf – Deutschland

Tokyo Ramen Takeichi: Authentische japanische Ramen-Küche erobert Düsseldorf – Tradition trifft Moderne

Tokyo Ramen Takeichi bringt die authentische japanische Ramen-Küche nach Europa und verbindet dabei Tradition und Moderne. Ursprünglich entstand das Konzept in einem kleinen Spezialitätenrestaurant im Tokioter Stadtteil Shimbashi, das sich schnell durch seine reichhaltige, cremige Hühnerbrühe einen Namen machte und lange Schlangen anlockte. Diese besondere Brühe basiert auf frischem Hühnerfleisch, das über einen langen Zeitraum gekocht wird, bis eine zähflüssige, geschmacksintensive Suppe entsteht. Das Geheimrezept, bei dem verschiedene Hähnchenteile sorgfältig geschmort werden, ergibt eine fettarme und zugleich gesunde Brühe, die reich an Vitaminen, Mineralien und Kollagen ist. Gerade Kollagen gilt als besonders wertvoll, da es dem menschlichen Körper bei der Erneuerung von Hautzellen und der Stabilisierung von Sehnen hilft.

Anders als bei herkömmlichen Ramen, die oft auf Schweineknochen basieren, steht bei Tokyo Ramen Takeichi die weiße Hühnerbrühe im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Ramen-Varianten, die ebenfalls mit Schweineknochenbrühe zubereitet werden, sowie durch saisonal inspirierte Spezialmenüs. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten, denn es gibt sowohl klare als auch kräftige Suppen mit vielfältigen Toppings.

Die Idee, diese authentische japanische Küche nach Europa zu bringen, entstand durch die große Anerkennung, die das Konzept sowohl in Japan als auch in Asien erfahren hat. Um den unverfälschten Geschmack der Ramen auch hier erlebbar zu machen, wurden in den Niederlanden und Deutschland Franchise-Restaurants eröffnet. Mit jedem neuen Standort wird die Vision weitergeführt, den Kunden ein echtes japanisches Geschmackserlebnis zu bieten und die hohen Qualitätsstandards aus Japan auch in Europa umzusetzen.

Auch im japanischen Viertel in Düsseldorfer gibt es ein Tokyo Ramen Takeichi. Die Atmosphäre kann als urban, kühl und zweckmäßig bezeichnet werden. Die etwas in die Jahre gekommenen, abgegriffenen Speisekarten aus Folie wecken nicht wirklich die Hoffnung auf gute Küche. Doch dann geht alles ziemlich schnell vonstatten: Kaum bestellt, kommen die Speisen rasch auf den Tisch und schmecken, … richtig, richtig gut. Alles ist gut gewürzt und perfekt abgeschmeckt, und ehe man sich versieht, ist man auch schon wieder aus dem Tokyo Ramen Takeichi hinaus in die Düsseldorfer Nacht geworfen worden. Guter Ramen ist wirklich etwas Feines!

Edamame, Gemüse Gyozas, Gemüse Kakiage Tempura Don, Chicken Cutlet Curry Ramen, vegetarisches Miso Ramen mit Lauch, Vanille Mochi.

Tokyo Ramen Takeichi, Immermannstraße 18, 40210 Düsseldorf, Deutschland, +49 211 15811829, https://takeichi-ramen.eu/de

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Weine

Michel Lafarge Les Pitures 1er Cru Magnum 2017

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Pitures Volnay 1er Cru (Frankreich) 2017 Magnum 1,5 l Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Les Pitures 1er Cru 2017 in der 1,5-Liter-Magnum ist ein kraftvoller, langlebiger Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – aus einer winzigen Parzelle, die Lafarge bewusst nur in Magnum füllt, um das Reifepotenzial auszureizen.


Volnay Les Pitures – die Lage

Les Pitures liegt am mittleren Volnay-Hang. Lafarges Parzelle ist mit nur 0,15 Hektar winzig und mit rund 60 Jahre alten Reben bestockt. Die Lage bringt einen robusten, gespannten und besonders langlebigen Volnay hervor – Grund, warum die Domaine ihn ausschließlich in der Magnum abfüllt, in der Wein langsamer und harmonischer reift.

Volnay ist für elegante, feingliedrige Pinot Noirs bekannt. Die Domaine Michel Lafarge zählt hier zu den großen Adressen; Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter).

Jahrgang 2017 – Volnay

2017 gilt an der Côte de Beaune als klassischer, frischer Jahrgang mit gesunden Trauben und nach kleinen Vorjahren wieder ordentlichen Erträgen.

Ein Jahr für balancierte, präzise Volnays mit Charme, Frische und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017, 13,00 % vol. Gefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte in Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, kaum geschwefelt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Ein klassischer Volnay-Auftritt: rote und dunkle Beere, Kirsche und Veilchen, dazu feine Würze und mineralische Tiefe. Am Gaumen kraftvoll und gespannt, mit dichtem, reifem Tanningerüst, frischer Säure und langem Abgang – das Magnumformat unterstreicht den langsamen, harmonischen Reifeverlauf.

Kraftvoll und gespannt – ein langlebiger Volnay, bewusst nur in der Magnum gefüllt.

Jung noch straff, profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, Rind, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche – ideal für die größere Tafel.


Lage: Les Pitures, Volnay 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); mittlerer Hang, alte Reben, nur 0,15 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; geringer Neuholzanteil; biodynamisch (Demeter); Magnum 1,5 l; 13,00 % vol

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Weine

Knab Endinger Engelsberg Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Weißer Burgunder ist ein mineralischer, spritziger Weißburgunder vom Kaiserstuhl. Mit Aromen von saftigen Birnen, frischem Blütenduft und einer zarten Mineralität zeigt er sich klar und animierend.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt Weißburgunder von feiner Mineralität und Frische hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau bewahrt die spritzige Frische, die klare Frucht und die zarte Mineralität der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase saftige Birne und frischer Blütenduft. Am Gaumen mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht, animierender Säure und einer zarten mineralischen Prägung im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbetont (Vulkangestein, Löss)

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USA

J Dusi Wines Model M 2023

Rotwein · Cuvée · Paso Robles · Kalifornien

J Dusi Model M ist eine kalifornische Rotwein-Cuvée aus Paso Robles an der Central Coast. Winzerin Janell Dusi vereint die klassischen roten Rebsorten der Region rund um die Dusi-Heritage-Sorte Zinfandel – satte dunkle Beeren, Kirsche und etwas Vanille, weich und saftig am Gaumen.


Paso Robles

J Dusi Wines wird von Janell Dusi in Paso Robles an Kaliforniens Central Coast geführt. Die Familie baut hier seit den 1920er-Jahren Reben an; ihr alter Zinfandel-Weinberg (Dante Dusi Vineyard) ist bei Spitzenerzeugern begehrt. Paso Robles bietet große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede – ideal für aromatische, ausgewogene Rotweine. Der Name „Model M" erinnert an den Model-M-Traktor von 1939, den Arbeitsesel der Familie über drei Generationen.

Assemblage und Ausbau

Klassische Cuvée aus den roten Leitrebsorten der Central Coast – auf Basis der Dusi-Heritage-Sorte Zinfandel, ergänzt u. a. um Petite Sirah und Cabernet Sauvignon. Aus trocken bewirtschafteten (dry-farmed) Reben mit kleinen, konzentrierten Beeren entsteht ein vollmundiger, zugleich saftig-zugänglicher Rotwein.

Im Glas

Tiefes Dunkelblau-Violett, dabei ohne Schwere. In der Nase satte dunkle Beeren, Schwarzkirsche, Cassis und Blaubeere mit etwas Vanille und Backgewürz. Am Gaumen weich, saftig und vollmundig, mit viel Frucht, nur dezenter Würze und geschmeidigen Tanninen. Charmant und mit großer Trinkfreude.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; an heißen Sommertagen verträgt er auch ein paar Minuten im Kühlschrank. Ein vielseitiger Allrounder für Terrasse und Grillsaison – und einer der besten Pizzaweine überhaupt.

Klassische Begleitung: Pizza, Burger, Gegrilltes, Lamm und herzhafte Pasta.


Lage: Paso Robles, Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: Cuvée auf Zinfandel-Basis, u. a. mit Petite Sirah und Cabernet Sauvignon; dry-farmed

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Spanien

Conde Pinel Old Vines

Rotwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Old Vines ist ein Rotwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Der reinsortige Tempranillo von rund 30 Jahre alten Reben reifte vier Monate in französischer Eiche – rubinrot, mit reifer Beerenfrucht, dunkler Schokolade und Kaffeenoten.


Castilla

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Conde Pinel Old Vines trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla; die Trauben stammen von rund 30 Jahre alten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der temperaturkontrollierten Gärung reift der Wein vier Monate in französischen Eichenfässern, was ihm Röstnoten und Tiefe verleiht, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife Beerenfrucht, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu dunkle Schokolade und geröstete Kaffeebohnen. Am Gaumen vollmundig und dicht, weich und rund, mit gutem Druck und anhaltendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo, der anspruchsvoll mundet und doch zu vielen Gelegenheiten passt.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: 4 Monate in französischer Eiche

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2020

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling von großer Eleganz.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir.

Jahrgang 2020 – Nahe

2020 war an der Nahe ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Rebsorten

Hensel Aufwind Grauer Burgunder

Klassischer Burgunder mit Noten von frischem Laub, Haselnüssen, sowie einem Hauch Vanille. Durch einen dezenten Barriqueeinsatz gewinnt dieser Wein an Komplexität und Würze, ohne an Frische und eigenständigem Charakter zu verlieren. Am Gaumen wirkt er frisch mit recht schlanker Struktur. Text: Thomas Hensel

 

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Rebsorten

Domtalhof Riesling Pettenthal Lagenwein trocken 2006

Wie gut ein Lagenwein aus dem Niersteiner Pettenthal reifen kann, beweist dieser spannende 2006er vom Weingut Eimermann. Das Farbspiel hat inzwischen eine goldige Farbe angenommen. Im Duft breiten sich frische Vanille, Dörrobst und reifer Apfel aus. Spannung kommt dann im Geschmack auf, wo die elegante Säurestruktur für Frische und Klarheit sorgt. Mundfüllend, perfekt gereift und ein spannender Genussmoment für Liebhaber gereifterer Rieslinge!

 

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Spanien

Zarate Albarino 2025

Weißwein · D.O. Rías Baixas, Val do Salnés · Albariño

Jahrgang 2025 Val do Salnés Xabre / Verwitterungsgranit Reben Ø 35 Jahre Handlese Spontangärung im Stahl 3 Monate Feinhefe Teilweiser BSA

Zárate Albariño ist der Gutswein eines Hauses, dessen Einzellagen zu den gesuchtesten Weißweinen Spaniens zählen – und er zeigt dieselbe Handschrift im Kleinen: Granit, Handlese, Spontangärung, keine Kosmetik. Die Referenz dafür, was Albariño im Val do Salnés kann, wenn er nicht auf Frucht getrimmt wird.


Padrenda und Sisán – Xabre-Granit am Atlantik

Die Trauben stammen aus den Gutsparzellen in Padrenda (Gemeinde Meaño) und Sisán (Ribadumia), dem historischen Kern des Val do Salnés. Der Boden heißt hier Xabre: über Jahrtausende zu grobem Sand zerfallener Granit, mager, extrem durchlässig, arm an organischer Substanz. Er bremst die Wuchskraft und legt jene salzig-steinige Ader an, für die die Subzone steht.

Die Reben stehen bei nur 50 Metern über dem Meer, unmittelbar unter atlantischem Einfluss – kühle Nächte, hohe Luftfeuchte, ständiger Wind. Erzogen wird traditionell im Emparrado, der galicischen Pergola auf Granitpfosten: Sie hält das Laub hoch, sorgt für Durchlüftung und schützt vor Fäulnis. Die Pflanzdichte liegt bei rund 1.200 Stöcken je Hektar, das Durchschnittsalter der Reben bei etwa 35 Jahren.

Zárate wurde 1707 in Meaño gegründet und wird heute von Eulogio Pomares in siebter Generation geführt. Im Weinberg wird seit 1994 auf jede Bodenbearbeitung verzichtet: Alle Parzellen tragen eine dauerhafte Naturbegrünung, Herbizide kommen nicht zum Einsatz. Seit dem Jahrgang 2006 ist das Gut nach Producción Integrada zertifiziert – ein System, das Insektizide und Akarizide ausschließt und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark begrenzt.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Während weite Teile Spaniens 2025 mit Hitze und massivem Mehltaudruck kämpften, verlief der Vegetationszyklus in Rías Baixas nahezu idealtypisch: optimale Blüte, keine nennenswerten Zwischenfälle, ein stabiler Sommer und ein ausgewogenes Temperaturprofil in der entscheidenden Endphase. Die Trauben erreichten volle Reife bei gesundem Zustand.

Die Lese zog sich vom 20. August bis zum 8. Oktober, mit einigen Regentagen im September als einziger Störung. Am Ende standen 47,5 Mio. Kilogramm – die größte Ernte der Geschichte der D.O. und ein Plus von knapp 13 % gegenüber 2024, bei einem Hektarertrag von 9.881 Kilogramm. Der Consello Regulador bewertete die Weine als „muy buena". Charakteristisch für den Jahrgang: ausdrucksstarke Frucht bei der markanten, spitzen Gesamtsäure der Region – Menge und Präzision gleichzeitig, was selten zusammenfällt.

Handlese, Spontangärung, drei Monate Feinhefe

Gelesen wird ausschließlich von Hand, mit Selektion bereits in der Parzelle. Die Trauben werden entrappt und sanft gepresst; die Mostausbeute bleibt bewusst niedrig. Nach leichter Vorklärung vergärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen im Edelstahl – kein Reinzuchthefe-Impuls, keine Aromatisierung über die Gärführung.

Anschließend reift der Wein drei Monate auf der Feinhefe, was ihm Textur und einen Hauch Cremigkeit gibt, ohne die Frucht zu überdecken. Der biologische Säureabbau wird nur teilweise zugelassen: Ein Teil der Partien läuft durch, der Rest behält die volle Apfelsäure. Genau diese Mischung erzeugt das Gleichgewicht aus Zug und Rundung, für das der Gutswein steht. Kein Holz, keine Schönung der Aromatik – gefüllt wird im Frühjahr nach der Ernte.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase klar und primärfruchtig: Zitrone und grüner Apfel, weißer Pfirsich, dazu Zitrusblüte und ein Hauch Fenchel, unterlegt mit einer kühlen, steinigen Note. Am Gaumen bestimmt die vibrierende Säure des Jahrgangs die Richtung – schlank, gerade, mit feinem Zug –, während das Hefelager für eine leicht cremige Textur an den Rändern sorgt.

Frisch, geradlinig, mineralisch grundiert: ein Albariño, der über Spannung funktioniert und nicht über Fülle.

Der Nachhall ist salzig und trocken. Jung bereits zugänglich, gewinnt aber über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Der Klassiker des Val do Salnés gehört zu allem, was aus dem Atlantik kommt: Austern, Venusmuscheln, Gambas al ajillo, gegrillter Oktopus mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso überzeugend zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Ceviche oder zu einer Empanada de bonito. Für die vegetarische Seite: grüner Spargel, junge Erbsen, Ziegenfrischkäse mit Kräutern. Als Apéritif braucht er nichts weiter als ein größeres Glas.


Lage: Gutsparzellen in Padrenda (Meaño) und Sisán (Ribadumia), Val do Salnés – Verwitterungsgranit (Xabre), 50 m ü. NN, Emparrado, Reben Ø 35 Jahre
Klassifikation: D.O. Rías Baixas, Subzone Val do Salnés
Ausbau: Handlese, Entrappen, sanfte Pressung, Spontangärung im Edelstahl, 3 Monate auf der Feinhefe, teilweiser biologischer Säureabbau; naturnaher Weinbau ohne Bodenbearbeitung seit 1994, Producción Integrada seit 2006

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