Córdoba – Ein Juwel Andalusiens

Córdoba zwischen Geschichte, Genuss und Stromausfall – Eine Reise mit allen Sinnen

Córdoba, die charmante Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden Spaniens, begeistert mit ihrer faszinierenden Geschichte und ihrem einzigartigen Flair. Bereits in der Antike eine bedeutende Stadt, wurde Córdoba unter römischer und später maurischer Herrschaft zum Zentrum von Macht, Kultur und Gelehrsamkeit, war einst sogar eine der größten Städte der Welt! Die prächtige Mezquita-Kathedrale, heute UNESCO-Weltkulturerbe, erinnert an diese glanzvolle Zeit.

Durch die Jahrhunderte hindurch erlebte Córdoba bewegte Zeiten: Römer, Westgoten, Mauren und Christen hinterließen ihre Spuren. Besonders im Mittelalter blühte die Stadt auf, mit beleuchteten Straßen, fließendem Wasser und einem friedlichen Miteinander von Christen, Juden und Muslimen.

Heute verzaubert Córdoba mit seinem historischen Charme, köstlicher Küche und einem bunten kulturellen Erbe. Ob Salmorejo, Ochsenschwanz oder der süße pastel cordobés, Córdoba schmeckt nach Sonne, Geschichte und Lebensfreude!

Einige geplante Restaurantbesuche konnten in Córdoba leider nicht angetreten werden. Ein landesweiter Stromausfall am 28.05.2025 ab 12:30 Uhr legte die Stadt und ganz Spanien zwischenzeitlich einfach einmal komplett lahm. Von jetzt auf gleich ging gar nichts mehr. Ohne Strom ist von jetzt auf gleich game over. Züge bleiben stehen, die Zapfhähne der Tankstellen bleiben trocken, das Mobilnetz bricht zusammen, Geschäfte und Restaurants sind dunkel und können nicht betrieben werden. Informationen, was eigentlich passiert ist, können nur noch mit batteriebetriebenen Radios erfahren werden. Unvorbereitet in solch eine Situation zu gelangen ist schon ziemlich gespenstisch, und man kann sich glücklich schätzen, dass der ganze Spuck nicht mehr als 24 Stunden anhielt. Denn die Lebensmittel werden ziemlich schnell aus den Geschäften gehamstert und viele hatten zudem direkt geschlossen. Der Wert von Kerzen, Essen und Trinken, einem festen Schlafplatz und Bargeld bekommt von jetzt auf gleich eine ganze neue Bedeutung.

Und es wurde dunkel

Und plötzlich wurde es wie aus dem nichts dunkel. Ein plötzlicher Stromausfall legte um 12:30 Uhr die iberische Halbinsel von jetzt auf gleich lahm. Das reservierte Restaurant konnte seine Küche nicht mehr organisieren und schickte seine Gäste kurzerhand nach Hause. Doch die meisten Spanier ließen sich die gute Laune nicht verderben und strömten in die zwar dunklen, aber noch geöffneten Bars. Hier wurde dann mit viel Wein und Bier und den verfügbaren kalten Speisen bis in den Nachmittag hinein gefeiert. Die selbst frequentierte Taberna Santi war genau der Ort, den man sich bei so einem schlimmen Vorfall wünscht. 🥳

Taberna Santi, C. Realejo, 10, Centro, 14002 Córdoba, Spanien, Telefon: +34 686 62 38 14, https://www.tabernasanti.es/

Die Taberna N°10 in Córdoba: Eine Hommage an Wein und Tapas

Inmitten der historischen Judería von Córdoba, nur ein paar Minuten von der berühmten Mezquita entfernt, befindet sich die Taberna N°10. Als Teil der renommierten Gruppe Cabezas Carmona (Restaurants Casa Rubio, Taberna N°10, Casa Pepe de la Juderia) vereint dieses Lokal die Erfahrung traditioneller Küche mit einer modernen Interpretation regionaler Spezialitäten.

Die Taberna N°10 bietet eine kulinarische Reise durch die Welt des Weins. Verschiedene Arten der Weinreifung werden im Lokal in Fässern vorgestellt und können dann harmonisch mit Tapas kombiniert werden. Diese wurden sorgfältig ausgewählt, um die jeweiligen Aromen perfekt zu ergänzen. In einem einzigartigen historischen Ambiente erleben die Gäste hier eine Verbindung von Handwerkskunst, Leidenschaft, Lebensfreude und gastronomischer Vielfalt.

Vor dem Restaurant lädt ein wunderschöner Platz zum Verweilen ein. Unter dem Schutz einer alten, prachtvollen Robinie können Besucher das bunte Treiben der Judería beobachten und bei ausgewählten Weinen und feinen Speisen die besondere Atmosphäre aufsaugen. Die Kombination aus historischem Flair, authentischer Küche und lebendigem Stadtleben machen die Taberna N°10 zu einem Ort, an dem Córdoba mit allen Sinnen erlebbar wird.

Tomatensalat mit Thunfisch / Grüner Spargel mit Parmesan / Geschmorter Ochsenschwanz / Frittierte Auberginen mit Honig

Taberna El Nº10, C. Romero, 10, Centro, 14003 Córdoba, Spanien, Telefon: +34 957 42 14 83, https://www.tabernaelnumero10cordoba.com/

Ein Klassiker in Córdoba

Im Herzen der andalusischen Stadt Córdoba liegt La Taberna de Almodóvar, ein Ort, an dem Geschichte, Gastfreundschaft und Tradition auf stilvolle Weise zusammenkommen. Das Restaurant befindet sich in einem charmanten Stadthaus mit weiß getünkten Wänden und rustikalen Details, ganz im Stil des alten Córdoba.

Die Geschichte der Taberna beginnt bescheiden in Almodóvar del Río, wo die Gründerfamilie einst ein kleines Lebensmittelgeschäft betrieb. Dort wurde zum ersten Mal hausgemachtes Essen für Gäste angeboten, der Grundstein für das heutige Restaurant war gelegt. Über die Jahre entwickelte sich daraus ein gastronomisches Konzept, das bis heute den familiären Geist bewahrt.

Nach einer umfangreichen Renovierung erstrahlt die Taberna nun in neuem Glanz. Der Gastraum wirkt hell, modern und großzügig. Auch eine kleine Aussenterrasse steht zur Verfügung. Cordobesisch, spanisch punktet die Küche mit purer Klassik.

Gemischter Salat / Gegrillte Artrischocken mit Iberico / Steinpilze / Salmorejo


La Taberna de Almodovar, Calle de Benito Pérez Galdós, 1, Centro, 14001 Córdoba, Spanien, Telefon: +34 957 94 03 33, https://www.latabernadealmodovar.com/

El Envero – Moderne Gastlichkeit am Rande von Córdoba

In einem sehr ruhigen Viertel von Córdoba ohne viel Gastronomie, in der Calle Teruel 21, befindet sich das Restaurant El Envero. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2011 hat es sich zu einer festen Größe in der kulinarischen Szene der Stadt entwickelt.

Auch wenn der Speisesaal im hinteren Bereich etwas dunkel geraten ist, ein Fenster zur Außenwelt wäre hier sicher hilfreich, und man sich über die Atmosphäre und Einrichtung auch streiten könnte, ist das Essen und die umfangreiche Weinkarte à la bonheur. Im Gegensatz zu vielen anderen Restaurants in Córdoba ist die Küche im El Envero mit vielen modernen Akzenten gespickt und punktet mit einer leckeren und intensiven Umsetzung dieser.

Pak Choi, Rote Bete Tartar, Lachs / Karamellisierte Gänseleber mit Mandel und Tomaten / Gemüse-Lasagne


El Envero, Calle Teruel 21, Córdoba, Spanien, Telefon: +3457203174, https://elenvero.com/

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Spanien

Vega Sicilia Unico 2015

Rotwein · Ribera del Duero · Tinto Fino & Cabernet Sauvignon

96% Tinto Fino · 4% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero 2015 5 Jahre Holzausbau 84.184 Flaschen

Der Vega Sicilia Único 2015 ist der Spitzenwein des gleichnamigen Guts in der Ribera del Duero. Eine Cuvée aus 96% Tinto Fino (Tempranillo) und 4% Cabernet Sauvignon, gereift über fünf Jahre in Holz und weitere Jahre auf der Flasche vor der Freigabe. Der Jahrgang 2015 zeigt sich von Beginn an offen, mit Substanz und Eleganz zugleich.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 40 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Der Ertrag ist mit etwa 25 Hektoliter pro Hektar streng begrenzt, was Konzentration und Tiefe der Trauben sichert. Die Parzellenvielfalt erlaubt es, für den Único genau die Lagen zu wählen, die Kraft und zugleich Finesse liefern.

Jahrgang 2015 – Ribera del Duero

Auf einen etwas trockeneren Herbst folgte ein regenreicher Winter, der die Wasserreserven füllte. Die geringen Niederschläge im frühen Frühjahr verzögerten den Austrieb; nennenswerte Spätfröste blieben aus, und ein feuchteres Saisonende ließ die Reben rascher wachsen. Warmes Wetter im Juli sicherte gesunde Trauben.

Die günstigen Sommerbedingungen brachten eine sehr gute, leicht vorgezogene Ernte mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis. Gelesen wurde von 15. September bis 3. Oktober, von Hand in 12-kg-Kisten – bewusst „al dente", um Überreife zu vermeiden und Frische zu erhalten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96% Tinto Fino und 4% Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015, mit 14,5 % vol.

Der Ausbau folgt dem Vega-Sicilia-Prinzip: rund fünf Jahre in Holz – zunächst etwa anderthalb Jahre im Barrique, das den Wein formt, dann etwa dreieinhalb Jahre in großen Holztanks. Es folgt eine lange Flaschenreife; insgesamt liegt der Wein über zehn Jahre in Holz und Flasche, bevor er freigegeben wird. Abgefüllt im Mai 2021. Die Auflage umfasst 84.184 Bordeaux-Flaschen, dazu 3.645 Magnum, 360 Doppelmagnum, 57 Imperial und 5 Salmanazar. Der Jahrgang 2015 ist der erste von Kellermeister Gonzalo Iturriaga.

Im Glas

Von Beginn an offen und ausdrucksstark. Am Gaumen großzügig, opulent und saftig, dabei mit der seidigen Eleganz, die für das Gut steht. Kraft und Feinheit halten sich die Waage, der Abgang ist lang.

Großzügig, opulent und saftig – und doch von der seidigen Eleganz, die den Stil von Vega Sicilia ausmacht.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung (12–14 °C) aber über Jahrzehnte haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 96% Tinto Fino, 4% Cabernet Sauvignon; ~5 Jahre Holz (~1,5 J. Barrique, ~3,5 J. Holztank), abgefüllt Mai 2021

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2024

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen von der Fels Kalkstein / Grosse Lagen trocken 2024

Der Keller Riesling von der Fels 2024 ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und eigentlich auch schmecken sollte. Hier trifft Frische auf Rasse, Kraft auf Mineralität und feinste Spannung.


Von der Fels – Kalkstein aus den Grossen Lagen

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim zählt unter Klaus-Peter Keller zu den weltweit gefeierten Adressen für trockenen Riesling – akribische Weinbergsarbeit, niedrige Erträge, Spontanvergärung und langes Hefelager sind die Grundlagen dieser Spitzenqualität.

Für den „von der Fels" – zu Deutsch „vom Fels" – verwendet Keller die jüngeren Reben (im Schnitt 20–25 Jahre) seiner besten Kalkstein-Parzellen, die allesamt als Grosse Lagen klassifiziert sind, allen voran rund um den Dalsheimer Hubacker. Diese Reben bilden gleichsam die Vorstufe zu den Großen Gewächsen eines jeden Jahrgangs. Die Parzellen bestehen aus Tonböden auf Kalkstein – die Quelle der salzigen Frische und mineralischen Spannung des Weins.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf den Kalkstein-Parzellen ergibt das einen besonders rassigen, mineralischen Wein mit lebendiger Säure und klarer Frucht – Spannung und Eleganz statt Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese, Ganztraubenpressung nach kurzer Maischestandzeit von einigen Stunden, anschließend Spontangärung mit eigenen Hefen – überwiegend im Holzfass (Fuder), zu kleinen Teilen im Edelstahl. Reife auf der Vollhefe, gefolgt von einer leichten Filtration vor der Füllung.

Im Glas

Ein nobles Bukett von Weinbergspfirsich, Quitte, Marille und reifem Apfel, dazu Wildkräuter, Zitronengras und ein Hauch Minze. Am Gaumen rassig und mit viel Substanz: Die Länge ist frappierend, die Säure wirbelt wie ein Sturm durch den Mund, und die Frucht bleibt stets präsent – getragen von einer herrlich erfrischenden, verführerischen Kalkstein-Mineralität.

Ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und schmecken sollte.

Schon jung ein Genuss („der liebste Zechwein" des Winzers), zugleich über viele Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim; jüngere Reben der besten Kalkstein-Parzellen (Grosse Lagen, u. a. Dalsheimer Hubacker), Tonböden auf Kalkstein
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling trocken (Gutswein-Stufe aus Grosse-Lagen-Parzellen)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung überwiegend im Fuder, Reife auf der Vollhefe, leichte Filtration

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Rebsorten

Joblot Givry Clos du Cellier aux Moines rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru Clos du Cellier aux Moines Côte Chalonnaise Finesse · Intensität + Leichtigkeit 2021

Der Givry Clos du Cellier aux Moines 1er Cru 2021 der Domaine Joblot besticht durch seine Finesse und verbindet gekonnt Intensität mit spielerischer Leichtigkeit. Ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Givry.


Cellier aux Moines – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. Der Clos du Cellier aux Moines geht auf einen historischen Klosterkeller zurück und zählt zu den renommiertesten Premier Crus der Appellation.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die finessenreiche, leichtfüßige Art dieses Cellier aux Moines.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Finesse und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Finessenreich und fein gezeichnet: rote Frucht und feine Würze verbinden sich mit einer spielerischen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Intensität. Am Gaumen frisch, mit feinem Tannin und langem Abgang.

Finesse trifft Intensität und spielerische Leichtigkeit – ein fein gezeichneter, frischer Givry Premier Cru.

Schon zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Clos du Cellier aux Moines (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); historischer Kloster-Clos
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Weinreich Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Riesling trocken ist ein fruchtbetonter, knackiger und vor Kraft strotzender, biozertifizierter Riesling – tief und feingliedrig zugleich. Die exotische Aromatik nach Mango und reifem Pfirsich findet sich in Duft und Geschmack ebenso wie am Gaumen wieder.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Dieser Gutsriesling ist Aushängeschild der Basis-Linie und stellt die Rebsorte pur in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, kraftvolle und zugleich feingliedrige Stilistik mit klarer exotischer Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase exotische Frucht nach Mango und reifem Pfirsich. Am Gaumen knackig und kraftvoll, zugleich tief und feingliedrig, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: fruchtbetont, kraftvoll und feingliedrig

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Spirituosen

Prinz Alte Marille

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Marille ist eine holzfassgereifte Marillenspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus vollreifen, saftig-süßen Marillen mit ihrem charakteristisch blumigen Aroma destilliert – goldgelb, intensiv-fruchtig und mild, mit feiner Holzfassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Marillen stammen von Obstbauern aus den Ausläufern der Alpen und werden auf dem hauseigenen Obsthof optisch und sensorisch geprüft.

Destillation und Reifung

Entkernt, entstielt und eingemaischt, vergärt die Maische rund 18 Tage. Im zweifachen Brennverfahren entsteht ein fruchtig-aromatisches Destillat, das anschließend mehrjährig im feinporigen Steingut reift. Den geschmacklichen Abschluss bildet das Finish im Holzfass; zuletzt wird der milde Brand mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Schöner goldgelber Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase intensiv-fruchtig, mit den sortentypischen, leicht blumigen Marillennoten. Am Gaumen vollmundig, mit dezenter Süße und Holzfassnote. Mild und fruchtig bis in den Abgang.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtige Art passt auch zu Dessert, zu Marillenknödeln oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Marillenspezialität (Obstbrand)
Destillation: zweifaches Brennverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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Feinkost

Il Rovo Sugo al Basilico Tomatensauce mit Basilikum

Feinkost · Tomatensauce · Italien

Il Rovo Sugo al Basilico ist eine italienische Tomatensauce mit Basilikum. Pure Tomatenfrucht trifft auf bestes Basilikum – vielseitig in der Küche und auch als Aufstrich für Bruschetta geeignet.


Herkunft

Sugo al Basilico ist ein Klassiker der italienischen Küche: Tomate und Basilikum in ihrer einfachsten, schönsten Kombination. Die Sauce stammt vom Hersteller Il Rovo aus Italien.

Zutaten und Herstellung

Basis ist reife Tomate, verfeinert mit frischem Basilikum. Die Sauce wird schonend gekocht, sodass die fruchtige Tomatennote im Vordergrund bleibt – gebrauchsfertig.

Geschmack

Fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, abgerundet vom aromatischen Basilikum. Mild und ausgewogen.

In der Küche

Gebrauchsfertig: kurz erwärmen und über Pasta geben. Ebenso als Basis für Pizza, zu Gnocchi oder – kalt oder lauwarm – als Aufstrich für Bruschetta.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gnocchi und Bruschetta.


Hersteller: Il Rovo (Italien)
Produkt: Tomatensauce (Sugo al Basilico)
Sorte: Tomate mit Basilikum
Herkunft: Italien
Verarbeitung: schonend gekochte Tomatensauce
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.11.2027

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USA

Saxum Bone Rock 2018

Rotwein · Bone Rock · Syrah-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Bone Rock James Berry Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) weißer Kalkstein 34 Monate Holz 2018

Der Saxum Bone Rock 2018 ist eine rare Single-Block-Syrah des Kult-Erzeugers Saxum aus dem felsigsten, reinweißen Kalksteinblock des James Berry Vineyard. Tiefdunkel, kraftvoll und vielschichtig – mit dichter schwarzer Frucht, Graphit und herzhafter Würze, getragen von einer mächtigen Struktur und großem Reifepotenzial.


Bone Rock – der Kalksteinblock von James Berry

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Bone Rock ist eine Single-Block-Abfüllung aus einem der steilsten und felsigsten Teile des James Berry Vineyard – einem Block aus reinem weißem Kalkstein im Willow Creek District westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf den knochig-felsigen Kalkboden, der von einem uralten Meeresboden mit Fossilien durchsetzt ist. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Auf diesem kargen, mineralischen Untergrund gedeiht vor allem Syrah, der dem Block seine kraftvolle, zugleich präzise Statur verdankt. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Frische und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem weißen Kalkstein des Bone Rock ergibt das einen besonders kraftvollen, dichten und langlebigen Syrah mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro (Mourvèdre), 12 % Grenache, 7 % Graciano und einem Schuss Roussanne, Jahrgang 2018, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Anschließend reift der Wein außergewöhnlich lange – 34 Monate – im Holzfass, was ihm Tiefe, Würze und Struktur verleiht und seine mächtige Statur einbindet.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem weißen Kalkstein lebt dieser Wein von Kraft und Tiefe: tiefes, undurchdringliches Purpur im Glas, dazu dichte reife schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, Lakritz, Graphit, Holzkohle und eine herzhaft-rauchige Note von geräuchertem Fleisch. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit aufbauendem, dichtem Tannin, einer mineralisch-graphitigen Frische und einem mächtigen, sehr langen Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Lakritz, Graphit und Holzkohle – kraftvoll und konzentriert, mit aufbauendem Tannin und mächtigem Finale.

Ein kraftvoller, noch jugendlicher Wein, der Zeit braucht; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Wild und Lamm, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und Barbecue sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bone Rock, James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steiler Block aus reinem weißem Kalkstein über fossilem Meeresboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro, 12 % Grenache, 7 % Graciano und etwas Roussanne (trocken)
Ausbau: 34 Monate im Holzfass; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Veleys 1er Cru blanc 2021

Weißwein · Mercurey Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Mercurey · 1er Cru Les Veleys Côte Chalonnaise Reben 55 Jahre · 0,7 ha 2021

Der Mercurey Les Veleys 1er Cru Blanc 2021 von François Raquillet ist ein Chardonnay von einer 0,7 Hektar großen Parzelle mit 55 Jahre alten Reben. Kraft und Eleganz treffen auf frische florale Frucht, mineralische Länge und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis – ein noch unentdeckter weißer Burgunder.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Die Reben für Les Veleys sind rund 55 Jahre alt; François Raquillet zählt zu den führenden Erzeugern von Mercurey.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – passend zur mineralischen, frischen Art dieses Mercurey.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, von rund 55 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass; der dezente Holzeinsatz gibt feine Vanille- und Toastnoten, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Kraft und Eleganz mit frischer, floraler Frucht: weiße Blüten, Vanille und Toast. Am Gaumen geschmeidig, aber komplex, mit Haselnuss und Honig. Der Abgang ist intensiv und frisch, mit mineralischer Länge.

Weiße Blüten, Haselnuss und Honig über geschmeidigem Gaumen – ein Chardonnay mit intensiver, mineralischer Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Veleys (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel; Reben 55 Jahre, 0,7 ha
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (dezenter Holzeinsatz)

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