Blog

1. Oktober 2025

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Tramin Blauburgunder Pinot Nero

Rotwein · Südtirol · Blauburgunder

Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC 350–450 m kalkreicher Lehm & Kies hell granatrot seidige Textur trocken · elegant

Der Tramin Blauburgunder Pinot Nero ist ein eleganter Rotwein aus dem Herzen Südtirols. Er wächst auf kalkreichen, lehm- und kieshaltigen Böden in 350 bis 450 Metern Höhe und zeigt eine saftige Frucht mit seidiger Textur und feinkörnigem Tannin.


Blauburgunder aus dem Herzen Südtirols

Die Reben wachsen auf kalkreichen, lehm- und kieshaltigen Böden in 350 bis 450 Metern Meereshöhe. Diese Kombination aus Kalk und durchlässigem Untergrund kommt dem anspruchsvollen Pinot Nero entgegen.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Blauburgunder. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen. Ein kühl-feuchtes Frühjahr, ein heißer Sommer und ein regnerischer Herbst verlangten viel Fingerspitzengefühl – die selektierten Trauben zeigen sich in bemerkenswerter Qualität.

Der Wein ist trocken ausgebaut, auf Finesse, seidige Textur und gut eingebundenes Tannin ausgerichtet.

Im Glas

Helles Granatrot. In der Nase ein Bukett von Waldfrüchten, reifen Pflaumen, frischen Himbeeren und saftigen Kirschen. Am Gaumen saftige Frucht, seidige Textur und frische Säure; feinkörnige, gut eingebundene Tannine sorgen für Struktur und Tiefe. Das Finale ist ausgewogen, elegant und lang.

Waldfrucht, Pflaume und Kirsche, seidige Textur und feinkörniges Tannin – ein klassischer, charaktervoller Pinot Nero mit Finesse.

Bei 16 bis 18 °C servieren; vor dem Genuss rund eine Stunde dekantieren.

Am Tisch

Zu hellem Fleisch, Geflügel und Kalb, zu Wild und Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Herz Südtirols, 350–450 m; kalkreicher Lehm mit Kies
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: selektive Handlese, trocken

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature BIO

Rosé-Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir (Saignée)

100 % Pinot Noir Saignée de Sorbée · Brut Nature ohne Dosage Côte des Bar · Aube Vouette & Sorbée (Gautherot) Portlandian-Kalk biodynamisch · Demeter Basis R20 (2020)

Der Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature (R20) ist ein Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir von biodynamisch bewirtschafteten Parzellen in Buxières-sur-Arce. Im Saignée-Verfahren gewonnen, entsteht ein intensiv gefärbter, kraftvoller und zugleich eleganter Champagner – kompromisslos, authentisch und von beeindruckender Präzision.


Vouette & Sorbée – Pinot Noir vom Portlandian-Kalk

Seit der Champagnerwinzer Bertrand Gautherot, der bei Anselme Selosse gelernt hat, die Weinberge von seinem Vater übernommen hat, vermarktet er seine Champagner selbst. Sein rund fünf Hektar großes, seit 1998 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftetes Gut in Buxières-sur-Arce an der Côte des Bar zählt zu den Stars der Winzerchampagner-Szene.

Die Saignée de Sorbée stammt aus der namensgebenden Parzelle „Sorbée" auf Portlandian-Kalkstein – anders als die übrigen Kimmeridgium-Lagen des Guts. Dieser Kalkboden verleiht dem Rosé seine mineralische Frische, Klarheit und salzige Länge und bildet das Rückgrat für den kraftvollen, reinsortigen Pinot Noir.

Basis R20 – Côte des Bar

Gautherot deklariert seine Champagner nicht als Jahrgang, vermerkt aber Basisjahr und Dégorgement auf dem Etikett: „R20" steht für den Basisjahrgang 2020. Das klar strukturierte Profil dieses Jahrgangs unterstreicht die präzise, mineralische Ausrichtung dieses Saignée-Rosés.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (100 %), Rosé im Saignée-Verfahren, Brut Nature (ohne Dosage); Basis R20 (2020).

Beim Saignée-Verfahren wird der Saft nach kurzer Maischestandzeit von den Schalen abgezogen („saignée" = Aderlass) – das ergibt die intensive Farbe, die Kraft und die zarte Tanninstruktur des Weins. Vergoren wird spontan mit den eigenen Hefen, die malolaktische Gärung läuft natürlich ab; bis zur Füllung wird auf Schwefel weitgehend verzichtet, abgefüllt wird gänzlich ohne Dosage. Diese kompromisslos natürliche, handwerkliche Machart aus biodynamischem Anbau (Demeter) betont die reine Ausdruckskraft von Pinot Noir und Kalkboden.

Im Glas

In der Nase zeigen sich reife rote Beeren, Kirschen und Himbeeren, untermalt von feinen Kräuter- und Gewürznoten. Am Gaumen ist er druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und einer zarten Tanninspur, die an große Stillweine erinnert. Seine mineralische Frische verleiht ihm Klarheit und Länge, während der Verzicht auf Dosage die reine Ausdruckskraft des Pinot Noirs und des Portlandian-Kalkbodens betont – ein kompromissloser, authentischer Rosé-Champagner mit Tiefe, Struktur und salziger Eleganz.

Reife rote Beeren, Kirsche und Himbeere über feinen Kräuter- und Gewürznoten – druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und salziger Eleganz.

Nicht zu kalt servieren (10–12 °C); ein Rosé, der auch am Tisch überzeugt.

Am Tisch

Zu Lachs und Thunfisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild­geflügel und Charcuterie sowie zu würzigen Gerichten der asiatischen Küche – ein Rosé mit der Struktur eines Speisebegleiters.


Lage: Parzelle „Sorbée", Buxières-sur-Arce, Côte des Bar (Aube, Champagne); Portlandian-Kalkstein
Klassifikation: Champagne AOC; Rosé (Saignée), 100 % Pinot Noir; Brut Nature (ohne Dosage); Basis R20 (2020)
Ausbau: Saignée-Verfahren, Spontangärung, natürliche Malo, ohne Dosage, schwefelarm; biodynamisch (Demeter), FR-BIO-01

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Rose trocken

Wein · Roséwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Rosé ist ein ehrlicher Rosé vom Kaiserstuhl mit klaren, feinen Erdbeertönen in Duft und Geschmack – ein fruchtiger Wein, der bei jedem Schluck Spaß macht.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt fruchtbetonte, klare Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder, als Rosé gewonnen. Der Ausbau bewahrt die klare, feine Erdbeerfrucht und den ehrlichen, saftigen Charakter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase klare, feine Erdbeertöne. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit frischer Erdbeerfrucht, animierender Säure und einem klaren, unkomplizierten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Sommerwein oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch, Fisch und mediterranen Vorspeisen.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Rosé – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: fruchtbetont (Vulkangestein, Löss)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Feuerheerds Colheita 2000

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2000

Der Feuerheerd's Colheita 2000 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – aus dem legendären Jahrgang 2000, in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2000 – Douro

Der Winter war so kalt und trocken, dass der Austrieb stark behindert wurde. April und Mai brachten willkommene, aber kräftige Regenfälle; die Blüte verlief kühl und feucht, was zu Verrieselung führte. Der Sommer war warm und trocken, bis im September leichte Regenfälle einsetzten. Die Lese begann Ende September pünktlich und ohne Zwischenfälle – eine kleine, aber makellose Weinlese im Douro.

2000 gilt als legendärer Jahrgang: brillant konzentriert, reich an Frucht und Struktur. Die besten Häuser erzeugten komplexe, aromatische Weine von großer Klasse.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2000.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2019 stammt von alten Reben direkt neben der legendären Lage Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der Amoureuses, parfümiert und fein, mit der reifen Frucht des Jahrgangs 2019.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt im südöstlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar an der Grenze zur berühmten Lage Les Amoureuses, entlang der Straße zwischen Chambolle und Vougeot. Die ostexponierte Parzelle gilt als eine der feinsten Premier-Cru-Lagen des Dorfes.

Die Reben wurzeln auf flachgründigen, kalkgeprägten Böden, die direkt auf dem Muttergestein aufliegen; der hohe Anteil an Steinen und Kies macht sie karg und stark drainierend – ideal für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben. Groffiers Reben hier sind rund 70 bis 80 Jahre alt.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, feines Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vor der Gärung rund eine Woche kalt mazeriert, vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in französischen Barriques. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Helles, leuchtendes Purpur. Eine kraftvolle, sehr parfümierte Nase mit Iris und Waldboden über dunkler Beerenfrucht und dunkler Himbeere. Am Gaumen mittelgewichtig, spannungsreich und präzise, mit feinkörnigem Tannin und einem frischen, mineralischen Finale; junge, noch leicht kompakte Struktur.

Parfümiert, fein und spannungsreich – ein eleganter Chambolle neben Les Amoureuses, gebaut für die lange Reife.

Jung noch verschlossen: braucht drei bis vier Jahre Flaschenreife, profitiert von Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Geflügel, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); flachgründige kalkig-steinige Böden, alte Reben (~70–80 J.), an Les Amoureuses
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Hauts Doix), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; französische Barriques

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...