La Maison du Colombier – Beaune – Frankreich

Im Herzen des Burgunds

Was wäre das Burgund ohne seine Weine von Weltformat? Und was wäre das Burgund ohne seine vielen Bistros, Bars und Restaurants? Wahrscheinlich ein inhaltsloses Négligé!

Eines der besten Aushängeschilder für feine Speisen im Bistro-Stil und eine atemberaubende Weinkarte ist ohne Frage das Bistro Maison du Colombier. Mitten im historischen Zentrum von Beaune, direkt gegenüber der Basilika Notre-Dame, liegt die Maison du Colombier. Das Gebäude wurde bereits im Jahr 1572 errichtet und ist eines dieser beeindruckenden Gebäude mittelalterlicher Architektur, die Beaune so einzigartig machen. Seine markante achteckige Turmspitze und die kleinen Wacherkamine (Échauguettes) erzählen von einer Zeit, in der Beaune bereits das pulsierende Handelszentrum des Burgunderweins war.

Heute hat sich die Maison du Colombier zu einem der charmantesten Orte der Stadt entwickelt, einer Mischung aus Weinbar, Restaurant und Hotel, ein Treffpunkt für Genießer, Entdecker und einkehrende Winzer. Das Erdgeschoss empfängt die Gäste mit warmen Steinwänden, Eichenbalken und rustikalem Charme. Auch im oberen Stockwerk, das über eine schmale Wendeltreppe erreichbar ist, wird den Genüssen des guten Lebens gefrönt. Das Leben ist schön. 🙂

Inhaber Roland Chanliaud, einst Küchenchef im renommierten Kultrestaurant Bernard Loiseau, hat einen Ort geschaffen, an dem man ungezwungen die kulinarische Seele Burgunds entdecken kann. Die Küche orientiert sich an regionalen Produkten, verarbeitet mit zeitgenössischer Leichtigkeit. Dazu gesellt sich eine beeindruckende Weinkarte, die vom großen Klassiker aus der Côte de Nuits bis zum jungen Naturwein reicht, und selbst allerbester deutscher Gutsriesling kann hier im offenen Ausschank für kleine Euronen genossen werden.

Entenleber, fermentiertes Gemüse / Gebratener Lachs, Reis / verschiedene Käsesorten / Käsekuchen

La Maison du Colombier, 1 Rue Charles Cloutier, 21200 Beaune, Frankreich, Telefon: +33 3 80 26 16 26, https://www.maisonducolombier.com/

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Whisky

Ardbeg Heavy Vapours Limited Edition

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe ohne Purifier destilliert Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered 46 % vol. Limited Edition / Ardbeg Day 2023

Der Ardbeg Heavy Vapours ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day 2023. Erstmals wurde der Whisky ohne den Purifier destilliert – jenen Filter über der Brennblase, der normalerweise schwere Dämpfe durch Reflux zurückhält und Ardbeg seine Balance aus Torfrauch und floraler Fruchtigkeit gibt. Ohne ihn gelangen schwerere Dämpfe in den Brand, daher der Name „Heavy Vapours". Das verschiebt das „torfige Paradoxon" deutlich zugunsten der rauchigen, dunklen Noten. Non chill-filtered, 46 % vol.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Das Besondere am Heavy Vapours liegt in der Destillation: Ardbeg verzichtete erstmals auf den Purifier an der Brennblase. Dieser Reflux-Filter lässt sonst die schwersten Dämpfe in die Blase zurückfallen und sorgt für die typische florale Fruchtigkeit. Ohne ihn gelangen mehr schwere, robuste Aromen in das Destillat. Gereift wurde der Whisky in klassischen Ex-Bourbon-Fässern, ohne Altersangabe, und non chill-filtered abgefüllt. Director of Whisky Creation Dr. Bill Lumsden beschreibt den Verzicht auf den Purifier als lange gehegtes Experiment.

Im Glas

Strohgelb im Glas. In der Nase aufsteigender Rauch mit etwas Süße – intensiv, würzig und aromatisch, mit einem typischen Bauernhofduft, knusprigen Noten alter Eisenbahnschwellen und geteerten Seilen; ein Spritzer Wasser setzt dunkle Schokocreme und geräucherte Artischocke frei. Am Gaumen brechen Ardbegs dunkle Aromen hervor: ein bittersüßer Schub über aschigem Kohlestaub, Kardamom, Pfefferminz und Kaffeemehl, dazu dunkle Schokolade mit Menthol-Eukalyptus sowie Anis, Zimtgebäck und antiseptische Bonbons. Der Nachhall ist lang und kräftig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein Spritzer Wasser unterbricht die Dämpfe und öffnet weitere Aromen. Passt zu geräuchertem Fleisch, dunkler Schokolade, reifem Hartkäse und über Holzkohle Gegrilltem. Ein Whisky für Liebhaber des kompromisslos rauchigen Ardbeg-Stils.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, Limited Edition, Ardbeg Day 2023)
Ausbau: klassische Ex-Bourbon-Fässer; erstmals ohne Purifier destilliert

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Rebsorten

Knab Weisser Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021 präsentiert sich mit saftiger Struktur, fein gezeichneter Frucht und einer klaren, kalkgeprägten Mineralität. Vielschichtig, dicht und von bemerkenswerter Intensität, mit druckvollem Finish und großem Potenzial.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Endinger Wihlbach zählt zu den historisch gewachsenen Lagen des Kaiserstuhls – bereits in römischer Zeit stand hier ein Gutshof, und unter Kaiser Probus wurden erste Reben kultiviert. Die bis zu meterdicke Lössauflage mit hohem Kalkanteil sorgt für eine gleichmäßige Versorgung der über 35 Jahre alten Reben und bildet die Grundlage für Weine von besonderer Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder in der Prädikatsstufe Spätlese trocken, von über 35 Jahre alten Reben. Der Ausbau bewahrt die saftige Struktur, die fein gezeichnete Frucht und die kalkgeprägte Mineralität; eine zarte Reduktionsnote verleiht zusätzliche Spannung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase fein gezeichnete Frucht, allen voran Williams-Christ-Birne, mit einer zarten Reduktionsnote. Am Gaumen saftig, dicht und facettenreich, mit klarer, kalkgeprägter Mineralität, bemerkenswerter Intensität und druckvollem, nachhaltigem Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spätlese trocken – 100 % Weißburgunder
Ausbau: alte Reben (35+ Jahre); Löss mit hohem Kalkanteil
Jahrgang: 2021

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2023 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2023 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder – Chardonnay wie Aligoté – steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure und ausgewogenem Stil.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2023, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein Aligoté, der eine andere Geschmackswelt zeigt als der sonst dominierende Chardonnay.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Cuvée · Daunia · Italien

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik.


Daunia

Die Trauben stammen aus der Daunia im Norden Apuliens (Daunia IGT). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, fruchtbetonte Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Frucht und Saftigkeit, der Merlot Weichheit und Fülle. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die klare Primäraromatik – ein unkomplizierter, süffiger Rotwein.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit unkompliziertem Trinkfluss.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter, fruchtbetonter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes.


Lage: Daunia, Apulien (Italien)
Klassifikation: Daunia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal Pinot brut

Sekt · Flaschengärung · Zellertal

Schwedhelm Zellertal Pinot Brut zählt zu den ambitionierten Winzersekten aus der Nordpfalz. Das Weingut Schwedhelm in Zell keltert ihn nach dem Vorbild der Champagne: früh gelesen, schonend gepresst, in der Flasche vergoren. Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit klarer Kalksteinprägung und kühler Statur, der ohne Dosage auskommt.


Zellertal

Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und gehört zu den kühleren Lagen der Region. Kalkmergel und Kalkstein prägen die Böden und geben dem Sekt seine mineralische, salzige Kontur. Kühle Nächte erhalten die Säurestruktur, die ein Schaumwein dieser Machart braucht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil Weißburgunder. Die Trauben wurden früh gelesen, gemeinsam schonend gepresst und nach der klassischen Flaschengärung zwei Jahre auf der Hefe gelagert. Degorgiert wurde ohne Dosage, sodass keine Restsüße den Charakter überdeckt.

Im Glas

In der Nase Kalkstein und nasser Stein, dazu Walderdbeere, etwas Heidelbeere und ein Hauch Zitruszeste. Am Gaumen frisch und präzise: grüner Apfel, Limette und dezente Spätburgunder-Frucht, getragen von einer feinen Brioche-Note aus dem Hefelager. Der Abgang ist herb-trocken und zupackend, ohne Restsüße.

Am Tisch

Als Aperitif solo oder zu hellem Geflügel, kräftigem Fisch und gebackenem Ziegenkäse. Nach dem Degorgieren trinkreif, hält sich kühl und dunkel gelagert noch einige Jahre.

Klassische Begleitung: Austern, Sashimi, frittierte Vorspeisen. Kühl bei 10–12 °C servieren.


Lage: Zellertal, Pfalz
Klassifikation: Deutscher Sekt, traditionelle Flaschengärung
Ausbau: 2 Jahre Hefelager, ohne Dosage degorgiert

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Portugal

Feuerheerd´s Anchor Port Fine Ruby

Portwein · Fine Ruby · Douro · Portugal

Feuerheerd's Anchor Port Fine Ruby ist ein süßer Fine Ruby Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Eine perfekte Cuvée aus selektierten, jungen Portweinen mit fruchtigem Charakter. Vollmundig und fruchtbetont.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Fine Ruby wird aus den Sorten Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca und Tinto Cão erzeugt. Die selektierten, jungen Portweine reifen in großen Eichenholzfässern, die für das fruchtige Aroma nach Pflaumen und Himbeeren sorgen.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase und am Gaumen fruchtig, mit Pflaumen und Himbeeren. Süß und zugänglich, mit einem vollmundigen Körper, der den Abgang abrundet.

Zum Genuss

Bei 14–16 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Käse, Schokolade, Desserts und Trockenfrüchte.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Fine Ruby Port (süß)
Reifung: in großen Eichenholzfässern (jung, fruchtbetont)

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Weinviertel · Chardonnay

Chardonnay Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass Biodynamie (AT-BIO-402) 2023

Der Herbert Zillinger Horizont Chardonnay 2023 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Chardonnay aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Konsistente Struktur und fein eingebundene Gerbstoffe.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Wein durch die subtile Oxidation an Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2023 – Weinviertel

Der Jahrgang 2023 bringt im Horizont Chardonnay einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Salzigkeit, Struktur und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Chardonnay zeichnet sich durch seine konsistente Struktur und die feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen zeigt er Anklänge von getrockneter Banane, Ananas, Kräutern und mineralischer Salzigkeit.

Konsistente Struktur und feine Gerbstoffe – getrocknete Banane, Ananas, Kräuter und mineralische Salzigkeit.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu cremigen Risotti und Pasta sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Chardonnay (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar); biodynamisch

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Schaumweine

Franck Bonvillle Millésime Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Millésime 2018 ist ein eleganter, reifer Blanc de Blancs Grand Cru. Eine feine, frische Aromatik weißfleischiger Früchte trifft auf buttrige Nuancen, die der Nase Tiefe und Cremigkeit verleihen – ein Champagner, der mit subtiler Tiefe und strahlender Frische begeistert.


Champagne / Avize

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs, dem Herzstück des Chardonnay-Anbaus. Das kalkreiche Grand-Cru-Terroir verleiht den Weinen ihre salzige Mineralität und Finesse. Der Jahrgang 2018 war atypisch: Auf einen kühlen, regenreichen Winter und Frühling folgte ab Mitte August eine warme, stabile Wetterlage, die dem Jahrgang die nötige Reife und Balance schenkte – ungewöhnlicherweise wurde der Chardonnay erst nach den Pinots gelesen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen, als Millésime aus einem einzigen Jahrgang. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung mit langer Hefereife, die ihm seine reife, cremige Aromatik und Tiefe verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase weißfleischige Früchte, die sich um buttrige, cremige Nuancen entfalten. Am Gaumen zart und geschmeidig, mit samtiger Textur, weißem Pfirsich und reifer Aprikose sowie einem Hauch Brioche. Das Finale ist von kühler Frische, einem feinen Hauch Menthol und salziger Mineralität geprägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel und feiner Küche.


Lage: Champagne, Côte des Blancs, Avize (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs (Millésime), 100 % Chardonnay
Ausbau: klassische Flaschengärung, lange Hefereife
Jahrgang: 2018

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