Der Jade Gross Time is on my Side 2023 ist ein handwerklicher Rioja aus der Rioja Alavesa, der erstmals Graciano in den Blend integriert und dem Wein mehr Reifezeit einräumt als in der Region üblich – mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und straffer Säurestruktur.
Jade Gross – Terroir-Rioja mit Handschrift
Jade Gross ist eine in Hongkong geborene, chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin, die nach einer Laufbahn in der Spitzengastronomie (u. a. Mugaritz) 2019 ihr eigenes Weinprojekt in der Rioja begann – unter der Mentorschaft des Ikonen-Winzers Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich und mit minimaler Intervention, mit autochthonen Hefen und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.
Time is on my Side vereint Tempranillo aus dem Weinberg La Cantera in Labastida (auf rund 600 m) mit Graciano aus Laguardia, dem geografischen Zentrum der Rioja Alavesa. Beide Parzellen liegen auf kalkhaltigen Tonböden, die Mineralität fördern, Struktur und aromatische Tiefe liefern und die natürliche Frische der Trauben erhalten.
Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa
Der Jahrgang 2023 zeigt den Wein mit satter, präziser dunkler Frucht und straffer Säure. Die kalkhaltigen Tonböden und die Höhenlage bewahren auch in einem warmen Jahr Frische und Spannung – die Grundlage für einen Rioja, der Tiefe und Zug verbindet.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Tempranillo und Graciano, Jahrgang 2023, trocken.
Der Graciano wird vollständig entrappt; rund 30 % des Tempranillos vergären als ganze Trauben in offenen Behältern. Der Ausbau erfolgt über 17 Monate in einem 1.000-Liter-Foudre aus französischer Eiche, gefolgt von 15 Monaten Flaschenreife vor der Markteinführung. Gesamtproduktion: 1.380 Flaschen.
Im Glas
Die Nase zeigt dunkle Beerenfrucht – Brombeere, schwarze Kirsche –, unterlegt von getrockneten Kräutern, Graphit und einer deutlichen mineralischen Note. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und einer straffen Säurestruktur, die Spannung und Zug bis in den langen Abgang trägt.
Erstmals Graciano im Blend, mehr Reifezeit als üblich – Spannung und Zug bis in den langen Abgang.
Durch den ausgedehnten Keller- und Flaschenausbau bei Erscheinen gut zugänglich, mit deutlichem Lagerpotenzial. Dekantieren empfohlen (30–60 Minuten). Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Klassische Begleitung: Lammrücken mit Kräuterkruste, Ibérico-Schwein, gereifter Manchego. Der Graciano-Anteil bringt Würze ins Glas, die kräftig gewürzten Gerichten entgegenkommt.
Le Moine Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2021
Rotwein · Vosne-Romanée 1er Cru · Pinot Noir
Pinot NoirVosne-Romanée 1er CruLes Beaux MontsCôte de NuitsLucien Le MoineÉlevage auf Vollhefe100 % neues Holz · unfiltriert2021
Der Lucien Le Moine Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2021 stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Vosne-Romanée, direkt an Echézeaux grenzend – ein parfümierter, eleganter Pinot Noir voller Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.
Vosne-Romanée Les Beaux Monts – Eleganz neben Echézeaux
Vosne-Romanée gilt vielen als Inbegriff perfekter Balance im Burgund: Fülle, Struktur, Eleganz und exzellente Lagerfähigkeit vereinen sich hier in idealer Weise, mit Aromen von roter Kirsche und Himbeere, Veilchen, Waldboden und feiner Würze. Die besten Lagen liegen am mittleren Hang der Côte de Nuits, fast ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt.
Les Beaux Monts ist ein rund 11,4 Hektar großer Premier-Cru-Weinberg, der sich als kleiner Flickenteppich über die Grenze von Vosne-Romanée und Flagey-Échézeaux zieht. Der untere, östliche Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und bringt durchweg hervorragende Qualität; der höhere Teil ist kühler und feiner. Diese Nähe zum großen Grand Cru prägt den parfümierten, eleganten Stil der Lage.
Jahrgang 2021 – Côte de Nuits
2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen Lage wie Beaux Monts ergibt das einen besonders eleganten, parfümierten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.
Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru, trocken.
Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.
Im Glas
Aus einer Lage, die unmittelbar an Echézeaux grenzt, lebt dieser Vosne von Finesse und Parfüm: rote Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und die für Vosne-Romanée typische Würze von Waldboden und feinem Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.
Parfümiert und fein – rote Kirsche, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit kühl-mineralischer Länge.
Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.
Pietroso Brunello di Montalcino ist ein intensiv-fruchtiger Rotwein, der vor Kraft und Struktur strotzt. Reife Aromen von Pflaumen, dezente Vanille und samtige Tannine machen diesen Sangiovese zum idealen Begleiter von Lammfleisch.
Montalcino / Toskana
Die Azienda Agricola Pietroso ist ein kleines Familienweingut in Montalcino, 1978 gegründet und heute von Gianni Pignattai und seiner Familie geführt. Die Reben wachsen in Höhenlagen um 400–500 Meter auf den klassischen Montalcino-Böden aus Galestro, Ton, Kalk und Sand – ideale Voraussetzungen für eleganten, konzentrierten Sangiovese.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Sangiovese (dem Brunello-Klon). Nach Handlese und Spontangärung mit Naturhefen reift der Wein über mehrere Jahre in großen slawonischen Eichenfässern (botti), gefolgt von einer Flaschenreife; unfiltriert abgefüllt. Als Brunello di Montalcino DOCG erreicht er erst nach mindestens fünf Jahren Reife seine Trinkreife. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen. In der Nase intensiv und vielschichtig, mit Pflaume, roten Beeren, Unterholz und dezenter Vanille. Am Gaumen vollmundig, kraftvoll und gut strukturiert, mit reifen, samtigen Tanninen und langem, harmonischem Abgang.
Am Tisch
Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.
Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, Steinpilzrisotto und gereiftem Hartkäse.
Château Fontebride Sauternes ist ein edelsüßer Weißwein aus dem Sauternes im Bordeaux. Die Weine dieser Appellation zählen – gemeinsam mit deutschen Rieslingen – zu den berühmtesten und lagerfähigsten Süßweinen der Welt. Aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle entsteht ein reichhaltiger, vollmundiger Süßwein. Noten von Waldhonig, Flieder und getrockneten Früchten verwöhnen schon im Duft.
Sauternes
Sauternes liegt im Süden des Bordeaux, wo der kühle Garonne-Zufluss Ciron morgendliche Nebel bildet. Diese begünstigen die Edelfäule (Botrytis cinerea), die den Trauben Wasser entzieht und Zucker sowie Aromen konzentriert – die Grundlage großer, lagerfähiger Süßweine.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle. Die edelfaulen Trauben werden konzentriert eingebracht; der Ausbau verleiht dem Wein Fülle, Tiefe und großes Reifepotenzial.
Im Glas
Goldgelb. In der Nase Waldhonig, Flieder und getrocknete Früchte, insbesondere Aprikose und Pfirsich. Am Gaumen reichhaltig und vollmundig, mit konzentrierter Süße, feiner Frische und vollem, langem Nachhall.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Gut gelagert reift der Wein über viele Jahre weiter.
Klassische Begleitung: Foie gras, Blauschimmelkäse, Tarte Tatin, Obstdesserts oder solo.
ChardonnayChassagne-Montrachet 1er CruEn CailleretCôte de BeauneMorey-Coffinet0,65 ha · ~300 m HöheBio / Biodynamie (FR-BIO-01)2022
Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet En Cailleret 1er Cru 2022 stammt aus einem der besten Terroirs von Chassagne – ein dichter, zugleich raffinierter Chardonnay mit außergewöhnlicher, salziger Mineralität und seidiger Textur. Ein Spitzen-Premier-Cru von großer Spannung.
En Cailleret – Spitzenterroir von Chassagne
Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Seine Weißweine treffen die Essenz von Chassagne: duftige Aromatik, getragen von kraftvoller Mineralität.
Die Lage En Cailleret zählt zu den besten Terroirs von Chassagne-Montrachet. Im Süden der Gemeinde gelegen, bietet dieser Höhenhang (rund 300 m) mit ausgeprägter Steigung einen flachgründigen, sehr steinigen Ton-Kalk-Boden. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier 0,65 Hektar aus zwei Parzellen mit unterschiedlichem Profil – eine im oberen Hangteil auf sehr dünnem Boden nahe am Fels, die andere etwas tiefer auf reicherem, gründigerem Substrat. Ihre Assemblage gibt dem Wein seinen Ausgleich aus Stoffdichte und herausragender Mineralität.
Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet
2022 brachte an der Côte de Beaune eine gesunde, großzügige Weißwein-Ernte mit reifer, klar definierter Frucht und animierender Frische. Für Morey-Coffinet markiert der Jahrgang einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im En Cailleret ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen Wein mit großer Länge und Reifepotenzial.
Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.
Ausbau über 15 Monate in 228- und 350-Liter-Eichenfässern mit rund 35 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.
Im Glas
Ein dichter und zugleich raffinierter Premier Cru: feine, aerische Aromatik von weißen und gelben Früchten, dezenten floralen Noten und einer rauchig-kreidigen Mineralität. Am Gaumen seidig in der Attacke, dann dicht und straff, getragen von einer engmaschigen mineralischen Struktur und außergewöhnlicher, salziger Spannung. Der Abgang ist lang, präzise und ungemein sapide – die Handschrift eines großen Chassagne-Terroirs.
Dicht und raffiniert zugleich – seidige Textur, engmaschige Mineralität und außergewöhnliche, salzige Länge.
Benötigt etwas Reife, um sein volles Potenzial zu entfalten; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Jakobsmuscheln und edlem Fisch, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Käsen.
Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei verschiedene Terroir-Weine aus Châteauneuf-du-Pape, deren Trauben nach dem leichten Anpressen für sechs Monate in Tonamphoren ruhen. Ein radikales Naturwein-Experiment von Mounir Saouma, ganz ohne Zusätze – ein wahres Naturprodukt in nur 400 Boxen.
Amph – reine Natur aus der Amphore
Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape geht Mounir Saouma mit der „Amph"-Serie einen kompromisslosen Weg: Er verwendet innen unbeschichtete Tonamphoren, damit die Trauben unmittelbar mit den Eigenschaften des Tons in Kontakt kommen. Die Trauben ruhen sechs Monate in der Amphore, werden dann leicht angepresst und kehren in die Amphore zurück; die Füllung erfolgt allein über die Schwerkraft. Dabei verzichtet Mounir auf jegliche Zusätze wie Hefe, Säure oder Schwefel – rein gar nichts.
Für dieses Trio wählte er Trauben von drei verschiedenen Terroirs von Châteauneuf-du-Pape aus, die den Einfluss des Bodens unverfälscht ins Glas bringen: La Crau, Pignan und Les Serres. Das Ergebnis ist ein Dreiklang, der die unterschiedlichen Charaktere der Natur perfekt widerspiegelt.
Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape
2013 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, frische und fein gezeichnete Weine hervorbrachte – ideal für Mounir Saoumas Stil, der die Eleganz und Transparenz des Terroirs über pure Kraft stellt. Die schonende Vinifikation in der Amphore unterstreicht diese klare, ursprüngliche Handschrift.
Herstellung und Ausbau
Drei Einzellagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken; je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Les Serres. Limitierte Produktion von nur 400 Dreier-Boxen.
Die Trauben ruhen nach leichtem Anpressen sechs Monate in innen unbeschichteten Tonamphoren – ohne Zusatz von Hefe, Säure oder Schwefel. Gefüllt wird ausschließlich über die Schwerkraft. Diese kompromisslos natürliche Machart bringt die Eigenheiten jedes Bodens unverfälscht zum Ausdruck und macht jeden der drei Weine zu einem eigenständigen Terroir-Porträt.
Im Glas
Die drei Weine spiegeln die unterschiedlichen Eigenschaften der Natur wider. Crau: Die Rebstöcke fußen auf tonhaltigen Böden und ergeben einen eher kräftigen, würzigen Rotwein voller Kraft und Energie. Pignan: Auf sandigem Untergrund gewachsen, mundet er zart fruchtig und finessenreich, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: Seine Aromen sind wärmend und intensiv-fruchtig, geprägt von reicher, dunkler Frucht und wärmenden Gewürzen. Das Trio kann zu Recht als ein wahres Naturprodukt bezeichnet werden.
Crau – kräftig und würzig vom tonigen Boden; Pignan – zart fruchtig und finessenreich vom Sand; Serres – wärmend und intensiv-fruchtig. Drei Terroirs, drei Charaktere.
Als Naturweine vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse – ideal, um die drei Terroirs im direkten Vergleich zu verkosten.
Rotwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Pinot Noir
Pinot NoirMorey-Saint-Denis · 1er CruCôte de NuitsAssemblage von 1er-Cru-Parzellen2023
Der Morey-Saint-Denis Rouge 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der Côte de Nuits – eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts. Tief, würzig und elegant, mit feiner Frucht und geschliffenen Tanninen im Stil dieser Ikone.
Morey-Saint-Denis – Premier Cru der Côte de Nuits
Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny; dieselbe Kalksteinader, die in der Combe de Lavaux beginnt, durchzieht die Gemeinde. Morey beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus. Die Rotweine sind tief, würzig und strukturiert.
Dieser Premier Cru ist eine Assemblage aus den Morey-Premier-Cru-Lagen des Guts. Die Domaine Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.
Jahrgang 2023 – Côte de Nuits
Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.
Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts.
Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.
Im Glas
Tiefe rote und dunkle Frucht – Kirsche und schwarze Johannisbeere – mit feiner Würze, Lakritz und floralen Noten. Am Gaumen strukturiert und zugleich elegant, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure.
Tiefe rote Frucht, Würze und Lakritz über geschliffenen Tanninen – Morey-Saint-Denis mit Struktur und Eleganz.
In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland
Hazelburn 21 Jahre ist eine seltene, lange gereifte Abfüllung des ungetorften, dreifach destillierten Single Malts der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. 21 Jahre Reife verleihen ihm Tiefe und große Geschmeidigkeit – weich, reif und ohne Rauch.
Herkunft
Springbank in Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (gegründet 1828, J & A Mitchell & Co) und mälzt ihre Gerste selbst. Hazelburn ist die ungetorfte und dreifach destillierte der drei Marken des Hauses – der mildeste, weichste Stil.
Destillation und Reifung
Aus ungetorftem Malz und dreifach destilliert, was dem Hazelburn seinen besonders weichen, reinen Charakter verleiht. Diese 21 Jahre gereifte Abfüllung entstammt einer sorgfältigen Auswahl von Bourbon- und Sherryfässern (Zusammensetzung je Jahrgang) und wird ohne Farbstoff abgefüllt.
Im Glas
Goldbernstein. In der Nase reife Frucht, Honig, Nuss und feine Sherrywürze. Am Gaumen vollmundig und seidig, mit Dörrobst, Karamell, Schokolade und Backgewürz – ohne Rauch. Langer, eleganter Abgang mit großer Reife.
Pur genießen
Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener, lange gereifter Campbeltown-Malt für besondere Momente – ideal als Digestif.
Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.
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