Wein & Wild – In der Kochschule Kirschbaum am 05.10.2007 – Die Rezepte:

>Fasanenpastete mit Salatbouquet

1 Fasan 300g Blätterteig 1 EL Cognac 2 El Portwein
Salz, Pfeffer
Farce:
300g Schweinebauch 1 Schalotte 80g Gänseleber
2 Putenlebern 1 Milchbrötchen 100ml Milch 1 Ei
10g Butter Salz, Pfeffer Zum Bräunen: 1 Ei
Soße:
1 Zwiebel 1 Schalotte 1 Möhre 2 Knoblauchzehen
1 Stück Sellerie 1 Thymianzweig 1 Lorbeerblatt 1 Petersilienzweig
1 TL Pfefferkörner 2 Tomaten 60g kalte Butter 0,5l Geflügelfond
100ml Portwein 2 El Cognac 100ml Weißwein 100ml Rotwein
2 El Öl Salz, Pfeffer

Die Fasanenbrüste auslösen, und die Haut abziehen. Das Fleisch würfeln, mit dem Portwein, Cognac, Salz und Pfeffer vermischen, und 1 Stunde marinieren lassen.

In der Zwischenzeit die Soße zubereiten: Die Knochen des Fasans zerteilen, das Röstgemüse putzen und würfeln. Die Knochen in heißem Öl anbraten, dann das Röstgemüse zugeben, später die Kräuter, Pfefferkörner und das Lorbeerblatt. Mit dem Portwein und Cognac ablöschen. Vollständig einkochen lassen und mit Weißwein und Rotwein aufgießen.
Auf die Hälfte einkochen lassen und den Geflügelfond zugeben. 1 Stunde bei schwacher Hitze schmoren lassen.

Die Farce zubereiten:
Die Fasanenkeulen entbeinen, Knochen bitte noch zur Soßenbasis geben . Die Brötchen klein schneiden und in Milch einweichen. Die Putenlebern putzen. Die Schalotte schälen und hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, und die Schalotte darin anschwitzen. Keulenfleisch, Schweinebauch, Putenleber, Gänseleber, Schalotte, Ei, Salz, Pfeffer und die gut ausgedrückten Brötchen im Cutter zu einer Farce verarbeiten, oder durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfes drehen. Mit Cognac, Portwein und dem mariniertem Brustfleisch mischen.
Den Backofen auf 200° vorheizen. Eine Tarteform ausfetten, die Farce einfüllen bitte aufpassen, dass sich keine Luftlöcher bilden.. Den Blätterteig als Deckel passend ausrollen, und die Pastete damit abdecken. In die Mitte ein Loch als „Kamin“ ausstechen, und den Deckel mit dem verquirlten Ei bestreichen. Die Tarte im Backofen ca 25 Minuten backen.
Wenn die Soße 1 Stunde gekocht hat, durchsieben und auf 1/2l einkochen. Abschmecken, und mit der eiskalten Butter binden.

Die Pastete auf Teller verteilen, und mit der Soße und dem Salatbouquet servieren.

Salatbouquet
9 El Traubenkernöl aus den angegebenen Zutaten eine Vinaigrette rühren.
5 EL Weinessig Die gewaschenen und geschleuderten Salatblätter zu
2 Schalotten, gewürfelt zu Sträußchen anrichten und mit der Vinaigrette beträufeln.
¼ l Geflügelfond
Schnittlauch
2 EL scharfer Senf
gemischte Blattsalate

Kastaniencremesuppe mit Sellerie

Zutaten Zubereitung

16 Maronen Maronen vorsichtig mit einem Messer kreuzweise einschneiden,
100g Sellerie und auf ein Backblech legen. Im vorgeheiztem Backofen
50g Butter bei 200° rösten, bis die Schale aufspringt und sich ablösen lässt.
2 cl weißer Portwein Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden, Butter in einem
¾ l Geflügelfond Topf erhitzen, Sellerie und die geschälten Maronen anschwitzen,
Salz und weißer Pfeffer mit Portwein ablöschen und mit der Hälfte des Geflügelfonds
125 g Sahne auffüllen. Salzen und pfeffern, zugedeckt weich dünsten.
2 El geschlagene Sahne Anschließend pürieren. Mondamin in etwas Wasser anrühren.
2 Teel. Mondamin Das Püree mit der Sahne und dem restlichen Geflügelfond erhit-
zen, mit Mondamin andicken.
gegebenenfalls nochmals abschmecken. Vor dem Servieren mit
der geschlagenen Sahne mixen.

Croutons
7og Knödelbrot in heißem Butterschmalz goldbraun rösten.

Gelügelfonds kann man problemlos, schnell, relativ kostengünstig und ohne große Mühen auf Vorrat vorbereiten: Ich kaufe zwei Packungen Hühnerflügel, die kommen auf die Saftpfanne des Backofens und werden bei 200 Grad angeröstet, wenn es anfängt, braun zu werden kommen grob gehackte Zwiebel, Sellerieknolle und Möhren hinzu (Nach Gusto kann man auch Lauch, Fenchel oder anderes Wurzelgemüse zugeben). Alles noch etwas anschwitzen. Dann in einen großen Topf umfüllen. Die Röststoffe auf dem Blech mit heißem Wasser und einem Pinsel ablösen, zu den Flügeln geben und mit kaltem Wasser auffüllen. Einige Körner schwarzen Pfeffer zugeben und auf kleiner Flamme zum Köcheln bringen, abschäumen, ca. 2 Std köcheln lassen. Durch ein Sieb in einen anderen Topf umschütten, abkühlen lassen und entfetten. In kleine Gefrierdosen geben und einfrieren.

Wildschweinragout “Toskana“

1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 Stangen Staudensellerie
1000g Wildschweinragout 1 Zweig Rosmarin 3 El Olivenöl
200ml Chianti 1 EL Tomatenmark 250ml Wildfond
1 El Kakaopulver 50g brauner Zucker 80 ml Weinessig
2 EL Pinienkerne 2 EL Rosinen

Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie fein hacken.
Die Fleischstücke mit den kleingehackten Zutaten und dem Rosmarin in dem Olivenöl anbraten.
Wenn alles angebraten ist, den Chianti angießen und verkochen lassen.
Das Tomatenmark und den Wildfond hinzufügen und alles etwa 1/2 Stunde garen lassen, bis das Fleisch mürbe ist.
Die Pinienkerne in der Pfanne oder Mikrowelle leicht bräunen.
In der Zwischenzeit den Kakao, Zucker, Essig, die Pinienkerne und die Rosinen in einer kleinen Schüssel gut verrühren, zum Ragout geben und weitere 30 Minuten garen, bis das Fleisch mürbe ist.

Tagliatelle

300g Instantmehl 3 frische Eier 1 EL Olivenöl

Die Zutaten für den Nudelteig mit den Händen gut verkneten und 20 Minuten ruhen lassen.
Dann portionsweise mit der Nudelmaschine ausrollen, auf Küchentüchern ausbreiten und die leicht angetrockneten Bahnen mit dem Tagliatelle-Aufsatz schneiden.
In reichlich kochendem Salzwasser kurz garen.

Fertigstellen und anrichten
Die „al dente“ gekochten Nudeln auf vorgewärmte tiefe Teller geben, und das
Wildschweinragout mittig angießen.

Vin Santo Pudding mit Mandelsoße und Früchten

50g Sultaninen Die Sultaninen im Vin Santo einige Stunden mazerieren
100ml Vin Santo lassen.

85g zimmerwarme Butter Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, nach und nach
45g Zucker die Eigelbe zufügen, alles gut vermischen. Die Sultaninen
3 Eigelb abtropfen lassen. In den abgetropften Saft die Mandeln einrüh-
150g ger. Mandeln ren. Die Sultaninen und die Vin Santomasse in die Eigelb-Butter
etwas Butter -Zuckermasse rühren. Die Förmchen mit Butter fetten und mit
etwas Zucker Zucker ausstreuen, überflüssigen Zucker wieder ausschütten.
3 Eiweiß Eiweiß anschlagen, den Zucker zufügen und zu festem Schnee
45g Zucker schlagen.1/3 des Eischnees unter die Puddingmasse rühren (um
sie vorzulockern).Dann den restlichen Eischnee locker unter die Masse heben. Die Puddingmasse in die Förmchen füllen, und in
den Tiefkühlschrank stellen.

Mandelsoße

200g Milch Die Eigelbe mit dem Zucker cremig rühren. Die Milch mit der
200g Sahne Sahne aufkochen, die Marzipanrohmasse einbröckeln und nach
100g Marzipan und nach in die Eigelbmasse rühren. Bis zur Rose aufschlagen.
2 El Zucker im Eiswasserbad kalt rühren. Den Amaretto zufügen.
4 Eigelb
2 cl Amaretto
Bis hierhin kann alles vorbereitet werden.

Fertigstellung und anrichten:
Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Förmchen auf ein Backblech setzen, kochendes Wasser angießen. 25-30 Minuten garen lassen. Teller mit gehobelten, gebräunten Mandeln
und Puderzucker bestreuen, darauf die Mandelsoße geben, obenauf die Puddings setzen.
Mit Früchten, Orangen Mandelblättern und Fruchtcoulis garnieren.

Fruchtcoulis

300g Himbeeren 90ml Wasser 70g Zucker 2 EL Zitronensaft

Das Wasser aufkochen lassen und den Zucker darin auflösen. Die Himbeeren mit dem Zitronensaft und der Zuckerlösung (auch Läuterzucker oder Barsirup genannt) pürieren und durch ein feines Sieb streichen.
Orangenmandelblätter
50 g Zucker
30 g fein gemahlene Mandeln
15 g Mehl
3 EL Orangensaft
30 g flüssige Butter

Alle Zutaten gut verrühren und 15 Min. quellen lassen. Backofen auf 250° vorheizen (falls das nicht geht, die höchste Temperatur nehmen). Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Masse in Kreisen à 1 EL auf das Backblech streichen und goldgelb ausbacken. (Geht sehr schnell) Mit einem Spachtel vom heißen Blech lösen.

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Weine

Vanita Nero d' Avola Sicilia BIO

Rotwein · Bio · Nero d'Avola · Sizilien

Vanita Nero d'Avola ist ein trockener Bio-Rotwein der Fantini Group aus Sizilien. Reinsortiger Nero d'Avola mit komplexem Duft nach roten Früchten und floralen Noten – vielschichtig, mit dunklen Beeren, Eukalyptus und dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola ist die wichtigste autochthone Rotweinsorte der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese. Wein aus biologischem Anbau, IT-BIO-009.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Nero d'Avola aus ökologischem Anbau. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die dunkle Frucht und sorgt für die harmonische, vollmundige Art des Weins.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein komplexer Duft nach roten Früchten und floralen Noten, dazu dunkle Beeren und ein Hauch Eukalyptus. Am Gaumen vollmundig, mit dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen und vollmundigem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, fruchtbetonter Sizilianer zu herzhafter, mediterraner Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Sicilia DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Holzfass

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Holzfass ist ein feiner, eleganter Spätburgunder vom Kaiserstuhl. Im Eichenfass gereift, breitet sich die Kraft des Weines im Körper aus, während er zugleich Finesse und Vielschichtigkeit zeigt.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt gehaltvolle, elegante Spätburgunder hervor. Die Weine von Kellermeister Thomas Rinker zeigen zunehmend Vielschichtigkeit und Finesse.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Wein reifte im Eichenfass, was ihm feine Würze, Struktur und Eleganz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis dichtes Rubinrot. In der Nase reife rote Kirsche und Waldbeeren, untermalt von feiner Holzwürze. Am Gaumen fein und elegant, mit spürbarer Kraft, klarer Frucht, feinem Tannin und einem langen, ausgewogenen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Braten, Lamm, Geflügel, Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: Reifung im Eichenfass; Vulkangestein und Löss

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Weine

Galon roble 4 meses tinto

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Roble

Galón Roble ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die über 20 Jahre alten Reben stehen auf steinigen, sandigen und nährstoffarmen Böden. Kontinentales Klima mit atlantischem Einfluss und großen Tag-Nacht-Unterschieden gibt dem Wein seine Komplexität. Im Glas ein fruchtbetonter, würziger Tinto mit nur kurzem Holzeinsatz.


Toro

Die D.O. Toro liegt am Duero in Kastilien-León. Das kontinentale Klima wird vom atlantischen Einfluss geprägt und sorgt für starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die steinigen, sandigen und nährstoffarmen Böden halten den Ertrag gering und fördern konzentrierte, ausdrucksstarke Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten. Die malolaktische Gärung läuft bei konstanten 26 °C im Fass und gibt dem Wein eine weiche Struktur. Anschließend reift er vier Monate in französischer Eiche und wird vor der Füllung nur leicht filtriert.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. Die Fruchtaromen sind durch den Fassausbau gezähmt und verbinden sich mit einer dezenten Holznote. Am Gaumen wirkt der Wein wild und würzig, mit authentischer, dunkler Frucht. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Jung und zugänglich zu genießen, mit kurzer Belüftung im Glas. Serviertemperatur 16–17 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Tapas, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse.


Lage: D.O. Toro (Kastilien-León), steinig-sandige Böden
Klassifikation: Toro DO – Roble
Ausbau: 4 Monate französische Eiche, malolaktische Gärung im Holzfass

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Weine

Custero tinto Rioja 2023 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Feldblend (Cosechero)

Feldblend · 9 Sorten Custero · Cosechero-Stil DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Buntsandstein offene Gärung · Zement & Barrique BIO 2023

Der Tentenublo Custero tinto 2023 von Roberto Oliván ist ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja aus einem bunten Feldblend. Die Idee dahinter: einen klassischen Cosechero-Wein zu erzeugen, wie ihn die Weinbauern und Bewohner früher in den Kneipen ihrer Dörfer tranken – und das ist Roberto mehr als vortrefflich gelungen.


Custero – der Cosechero von einst

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit dem Custero verfolgt er eine klare Idee: einen klassischen Cosechero-Wein zu erzeugen, wie er vor vielen Jahrzehnten getrunken wurde – ursprünglich, unkompliziert und ehrlich.

Der Wein stammt aus den Weinfeldern Pieza Naya, Castillejo, Quemada und Entrada. Auf ihren kalkhaltigen Mergel- und Buntsandsteinböden auf den Hochebenen der Rioja fußt die bunte Rebsortenmischung – die für den richtigen Schwung an Mineralität und Frische am Gaumen sorgt. Obwohl der Custero aus jungen Rebanlagen stammt, besitzt er bereits eine verblüffende Tiefe und Vielschichtigkeit.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Frische. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit, Saftigkeit und die mineralische Prägung des Kalk-/Sandsteinbodens – ein besonders trinkanimierender, ursprünglicher Rioja.

Assemblage und Ausbau

Bunter Feldblend aus Garnacha, Tempranillo, Viura, Malvasía, Calagraño, Garnacha Gris, Graciano, Monastrell und Malvasía Riojana, Jahrgang 2023, trocken; aus jungen Reben.

Nach der manuellen Ernte werden die Trauben zusammen mit spontanen Hefen in offenen Gärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend in Zementtanks und in gebrauchten Barriquefässern – so treten Frucht, Mineralität und Bodenfrische unverfälscht in den Vordergrund. Gearbeitet wird biologisch.

Im Glas

Ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja: Spitze Walderdbeeraromen und Gewürze prägen das Bild, getragen von einer subtilen Säure. Am Gaumen zeigt der Custero trotz der jungen Reben eine verblüffende Tiefe und Vielschichtigkeit, viel Druck im Finish und eine stattliche Länge. Mineralität und die Frische des Bodens machen sich deutlich bemerkbar.

Spitze Walderdbeeraromen und Gewürze, subtile Säure, viel Druck im Finish und stattliche Länge – ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja voller Mineralität und Frische.

Leicht gekühlt genießen (14–16 °C), solo oder zu mittelschweren Speisen.

Am Tisch

Leicht gekühlt als Solist ebenso wie zu mittelschweren Gerichten: zu Charcuterie und Tapas, zu Geflügel und gegrilltem Gemüse, zu Pilzgerichten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, Castillejo, Quemada und Entrada, Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltige Mergel- und Buntsandsteinböden auf den Hochebenen; junge Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend aus Garnacha, Tempranillo, Viura, Malvasía, Calagraño, Garnacha Gris, Graciano, Monastrell, Malvasía Riojana (trocken)
Ausbau: manuelle Ernte, Spontangärung in offenen Gärbottichen, Ausbau in Zementtanks und gebrauchten Barriquefässern; biologisch (ES-ECO-026-VAS)

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

,

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine naturnahe Weinbergspflege sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; naturnah

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Weine

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé

Roséwein · Cuvée · Dão · Portugal

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé ist ein trockener Roséwein aus dem Dão in Portugal. Er entsteht aus der Zusammenarbeit des galicischen Winzers Eulogio Pomares (Fento Wines) mit Álvaro Castro von der Quinta da Pellada – eine Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén, mineralisch und frisch.


Dão

Der Dão liegt im portugiesischen Landesinneren, geschützt durch die Serra da Estrela, mit kontinentalem Klima. Die Reben für La Galaxia stehen auf Granitböden mit Sand- und Lehmanteilen in rund 550 Metern Höhe und sind zwischen 30 und 65 Jahre alt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén. Die Trauben werden von Hand gelesen, nach dem Abbeeren direkt gepresst und im Edelstahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt auf der Vollhefe, was dem Rosé Körper und Tiefe verleiht; abgefüllt ohne Schönung und Filtration.

Im Glas

Zartrosa. In der Nase knackige Kirsche, Fliederduft, Gewürznoten und ein Hauch unreife Johannisbeere. Am Gaumen weinig und mineralisch, mit gutem Körper, salziger Frische und animierendem Trinkfluss. Klares, frisches Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als Aperitif oder Speisenbegleiter. Ein vielseitiger Rosé mit Struktur.

Klassische Begleitung: Spargel, Salate, gegrillter Fisch und leichte Sommerküche.


Lage: Dão (Portugal), ~550 m
Klassifikation: Dão – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, Ausbau auf der Vollhefe

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Spirituosen

Eden Mill Love Gin

Gin · Botanicals · Schottland

Eden Mill Love Gin ist ein schottischer Gin der Eden Mill Distillery in St Andrews. Neben Wacholder prägen rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten den Charakter. Das Ergebnis ist ein fruchtig-florales Profil mit Noten von roten Früchten und Zitrus. Im Glas zeigt sich ein zarter rosa Schimmer.


Herkunft

Die Eden Mill Distillery liegt in St Andrews an der schottischen Ostküste und vereint Brennerei und Brauerei unter einem Dach. Der Love Gin zählt zu den bekanntesten Abfüllungen des Hauses.

Botanicals und Destillation

Kernbotanicals sind Wacholder, rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten. Die Hibiskusblüten geben dem Gin seinen zart-rosa Ton. Abgefüllt mit 42 % vol.

Im Glas

In der Nase rote Früchte, Rosenblüte und ein Hauch Zitrus über klarer Wacholderbasis. Am Gaumen fruchtig und blumig, mit Beerennoten und feiner Zitrusfrische. Der Abgang ist weich und floral.

Im Drink

Spirituose ohne Flaschenreifung – kühl und dunkel gelagert über Jahre stabil. Gut gekühlt servieren, pur auf Eis oder im Gin & Tonic; mit hellem Tonic und einer Erdbeere oder Rosenblüte kommt der florale Charakter zur Geltung.

Klassische Begleitung: Tonic Water, rote Beeren, Rosé-Aperitifs und leichte Sommerküche. Auch als Basis fruchtiger Cocktails.


Herkunft: St Andrews, Schottland
Art: Gin
Botanicals: Wacholder, Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren, Hibiskus
Alkohol: 42 % vol.

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