Blog

27. März 2006

Weinwissen

Kochen mit Wein

Grundlagen des Kochens mit Wein Wein in der Küche zu verwenden, ist nicht einfach nur eine Methode, um Flüssigkeit in ein Gericht zu bringen –

Weiterlesen »

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Weingut Metzger Grenache & Syrah Gutswein rose 2024

Roséwein · Grenache & Syrah · Gutswein · Pfalz

Weingut Metzger Grenache & Syrah Rosé Gutswein vereint Finesse mit Ausdrucksstärke. In der Nase verführerische Aromen reifer Erdbeeren und dunkler Brombeeren, unterlegt von einem Hauch Kräuterwürze, die an Südfrankreich erinnert. Am Gaumen mit Tiefe und Substanz – ein Rosé, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die Kombination der südfranzösischen Sorten Grenache und Syrah bringt hier einen Rosé mit mediterranem Anklang und zugleich kühler Frische hervor.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé vereint Grenache und Syrah. Der Ausbau bewahrt die saftige Frucht und sorgt für eine straffe, zugleich elegante Struktur – kraftvoll, aber stets zurückhaltend und ausgewogen.

Im Glas

Zarter Rosé-Ton. In der Nase reife Erdbeeren und dunkle Brombeeren, unterlegt von einem Hauch Kräuterwürze. Am Gaumen Tiefe und Substanz, die saftige Frucht harmonisch eingebunden, die Struktur straff und elegant. Trotz seiner Kraft bleibt er zurückhaltend und ausgewogen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal für laue Sommerabende, gesellige Runden oder solo.

Klassische Begleitung: Salate, gegrilltes Gemüse, Fisch, helles Fleisch und mediterrane Küche.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Gutswein (Rosé)
Ausbau: Grenache & Syrah, fruchtbetonter Ausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nackenheim (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Nackenheim VDP.Aus Ersten Lagen Kühling-Gillot Roter Hang · Nackenheim roter Tonschiefer (Rotliegendes) große alte Stückfässer · langes Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 ist der Prototyp des kristallklaren Rieslings vom Roten Schiefer. Streng, klar und erhaben – mit zurückhaltender Frucht und ausgeprägter, steiniger Würze.


Nackenheim – der Rote Hang an der Oberfläche

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). In Nackenheim drückt sich die mächtige Tonschieferbank des Roten Hangs an die Oberfläche, bevor sie einige Kilometer südlich bei Nierstein wieder unter der Erde verschwindet.

Das Gut besitzt Parzellen in allen spannenden Lagen des Roten Hangs; nach umfangreichen Neuanpflanzungen haben besonders die Reben in Nackenheim das richtige Alter für einen großen Wein erreicht. Durch die geringere Südausrichtung gegenüber den Niersteiner Lagen fällt die Frucht etwas zurückhaltender, die steinige Würze dafür ausgeprägter aus; der karge Unterboden lässt den Riesling streng, klar und erhaben erscheinen. Seit dem Jahrgang 2018 trägt der Wein die Klassifikation VDP.Aus Ersten Lagen, da nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen einfließen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Tonschiefer und die geringere Südausrichtung bewahrten steinige Würze, Klarheit und Frische – ein strenger, erhabener Riesling ohne opulenten Körper.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallklarer, strenger Riesling vom Roten Schiefer: zurückhaltende gelbe Frucht, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und erhaben, mit frischer Säure, nicht allzu opulentem Körper, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Zurückhaltende gelbe Frucht über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und erhaben, mit frischer Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein strenger, klarer Rotliegend-Riesling mit Reifepotential; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nackenheim, Roter Hang, Rheinhessen; roter Tonschiefer (Rotliegendes) an der Oberfläche; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Ausbau in großen alten Stückfässern mit langem Hefelager; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Bota 55

Sherry · Manzanilla · Sanlúcar de Barrameda

100 % Palomino Manzanilla Bodega Sánchez Ayala · Barrio Bajo ca. 7 Jahre unter Flor Saca November 2014 5.000 Flaschen ungeschönt

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla 55 ist eine ungeschönte Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda – eine nummerierte Einzelabfüllung aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala, rund sieben Jahre biologisch unter dem Flor gereift und im November 2014 auf 5.000 Flaschen gezogen. Tiefgründig, salzig und vielschichtig, reinsortig aus Palomino.


Sanlúcar de Barrameda – Albariza an der Mündung des Guadalquivir

Equipo Navazos (Jesús Barquín und Eduardo Ojeda) verkostet sich durch die Fasskeller der Region, wählt einzelne herausragende Fässer (botas) aus und füllt sie nummeriert und ungeschönt ab. Diese Manzanilla stammt aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala im Barrio Bajo von Sanlúcar, der tiefer gelegenen Altstadt direkt am Fluss.

Die Trauben wachsen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit einem Kalkgehalt von rund 30 bis 40 Prozent. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler. Palomino liefert auf diesem Untergrund einen säurearmen, neutralen Grundwein – die Voraussetzung dafür, dass Flor und Fassreife den Charakter bestimmen.

Entscheidend für den Stil ist die Lage der Bodega selbst. Sanlúcar liegt an der Mündung des Guadalquivir gegenüber dem Nationalpark Doñana; der feuchte Westwind Poniente kühlt die Kellerhallen und hält die Luftfeuchte hoch. Die Florhefe wächst deshalb ganzjährig und in dickerer Schicht als in Jerez oder El Puerto – der Grund, warum Manzanilla schlanker, salziger und schärfer konturiert ausfällt als ein Fino aus dem Landesinneren. Im Barrio Bajo, wenige hundert Meter vom Wasser entfernt, ist dieser Effekt am stärksten.

Bereitung und Reifung unter dem Flor

Der Grundwein aus 100 % Palomino wird trocken durchgegoren und leicht aufgespritet – gerade so weit, dass die Florhefe lebensfähig bleibt und die Oxidation ausgeschlossen ist. Danach folgt die Reifung im Criadera-y-Solera-System: gestapelte Fässer, aus denen regelmäßig ein Teil entnommen und aus der jeweils jüngeren Stufe wieder aufgefüllt wird.

Diese Bota reifte rund sieben Jahre biologisch unter dem velo de flor – aus derselben Solera wie die früheren Abfüllungen der „Bota"-Reihe (Nr. 4, 8, 16, 22, 32, 42). Die Hefedecke verzehrt Glycerin und Restzucker, schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und produziert Acetaldehyd: Daher die scharfe, hefige Aromatik und das vollständig trockene, schlanke Mundgefühl. Gezogen wurde im November 2014, abgefüllt ohne Schönung und auf 5.000 Flaschen limitiert.

Im Glas

Tiefes Gelb. In der Nase intensiv und maritim: Algen und Meeresbrise, dazu vegetale Noten von Aubergine und Gurke, Irish Moss, gegerbtes Leder und altes Holz. In Schüben treten immer neue Nussaromen hervor. Am Gaumen warm und nussig, vielschichtig; nach etwas Belüftung zeigen sich feste Säure und salzige Frische. Der Abgang ist enorm lang, mit feinen Salzkristallen, die minutenlang nachklingen.

Sieben Jahre unter einer Hefedecke, die nur an der Mündung des Guadalquivir ganzjährig wächst – daher das Salz und die Schärfe im Abgang.

Die lange Flaschenreife seit der Saca 2014 hat die scharfe Hefekante geglättet und die nussige Seite nach vorn geholt. Flasche aufrecht lagern, gut gekühlt bei 7–9 °C im Weißweinglas servieren, nicht im Sherry-Copita. Nach zwanzig Minuten Luft öffnet sich der Wein deutlich; angebrochen im Kühlschrank innerhalb weniger Tage austrinken.

Am Tisch

Als Apéritif zu Oliven, Mandeln, Sardellen und Jamón, am Tisch zu Meeresfrüchten, gebackenem Fisch, Tortillita de camarones und gereiftem Käse. Die salzige Achse trägt auch kräftigere Begleiter: Thunfisch aus der Almadraba, eingelegte Anchovis, Bottarga.


Produzent Equipo Navazos (Auswahl und Abfüllung), Bodega Miguel Sánchez Ayala, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino
Lage Sanlúcar de Barrameda, Marco de Jerez · Albariza · Bodega im Barrio Bajo
Klassifikation DO Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda · trocken
Vinifikation trocken vergoren · leicht aufgespritet · ungeschönt
Ausbau ca. 7 Jahre biologisch unter Flor im Criadera-y-Solera-System
Saca November 2014
Auflage 5.000 Flaschen, nummeriert als La Bota 55
Trinkempfehlung jetzt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial – in der Magnum umso mehr; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Saxum James Berry Vineyard 2019

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden 21 Monate · 79 % neue Eiche 2019

Der Saxum James Berry Vineyard 2019 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith, im Stil großer Châteauneuf-du-Pape. Rein, vielschichtig und elegant, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, reinen und vielschichtigen Wein, der Kraft und Fülle mit Finesse, mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro (Mourvèdre), 6 % Syrah, 6 % Graciano und 3 % Counoise, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Counoise floralen Lift. Der Ausbau dauert 21 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern – insgesamt mit einem hohen Neuholzanteil von 79 % französischer Eiche, der dem Wein Würze und Tiefe verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Reinheit und Tiefe: rote Frucht wie Himbeere und Brombeere, dazu gemahlener Pfeffer, florale Anklänge von Weihrauch und Veilchen, süße Gewürze und eine erdig-lehmige, mineralische Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und ultrafein, mit einer nahtlosen Textur, die sich mit Luft entfaltet, reifem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische – Kraft und Eleganz zugleich, mit langem, präzisem Nachhall.

Himbeere und Brombeere, gemahlener Pfeffer, Weihrauch und Veilchen über lehmiger Mineralität – rein, ultrafein und nahtlos, mit langem Finale.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro, 6 % Syrah, 6 % Graciano, 3 % Counoise (trocken)
Ausbau: 21 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern, 79 % neue französische Eiche; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit haben die Riesling GGs 2022 einen moderaten Alkoholgehalt, eine feine Eleganz sowie eine spannende Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Jörg Geiger Don´t call me Gin

Spirituose · Wacholderdestillat (New Western Style) · Schwäbische Alb · Deutschland

Jörg Geiger „Don't call me Gin" ist ein Wacholderdestillat im New Western Style – mit einer Besonderheit: Statt auf neutralem Alkohol basiert es auf vierfach destilliertem Apfelbrandy aus schwäbischem Wiesenobst, unterstützt von 78 Botanicals, darunter natürlich Wacholder von der Schwäbischen Alb.


Schwäbische Alb / Streuobstwiese

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat ist tief in der Landschaft ihrer Heimat verwurzelt: Streuobstwiesen mit knorrigen, alten Apfelbäumen prägen die Umgebung, und auf den kargen Heideflächen der Schwäbischen Alb gedeiht der Wacholder, dessen ätherische Öle den typisch süßlich-aromatischen Duft geben.

Botanicals und Destillation

Die Basis bildet ein vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen, sortenrein verlesenen Wiesenobst-Äpfeln – eine aromatische Ausgangsbasis voller natürlicher Duftkomponenten. Dazu kommen 78 Botanicals: allen voran Wacholder, ergänzt um 77 weitere wie Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn und zarte Douglasientriebe, die größtenteils in der Region gesammelt werden. Weil die Gin-Definition neutralen Alkohol aus Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrohr verlangt, gilt für dieses Apfelbrand-Destillat bewusst: Don't call me Gin.

Im Glas

Klar. In der Nase süßlich-aromatischer Wacholder, getragen von feiner Apfelfrucht, floralen und kräuterigen Noten sowie einem harzigen Hauch Douglasie. Am Gaumen aromatisch und würzig, vielschichtig, mit charakteristischer Apfelnote und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Pur oder auf Eis genießen – ebenso hervorragend mit Tonic (im Stil eines Gin & Tonic) oder im Cocktail.

Ideal: mit Tonic, auf Eis, im Cocktail – garniert mit Apfel oder Rosmarin.


Herkunft: Schlat / Schwäbische Alb (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Wacholderdestillat im New Western Style auf Apfelbrand-Basis (kein Gin im rechtlichen Sinne)
Botanicals: 78 Botanicals, u. a. Wacholder (Schwäbische Alb), Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn, Douglasientriebe
Destillation: Basis vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen Wiesenobst-Äpfeln

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Benoit Marguet Sapience Oenothèque 2013 Premiere Cru Brut Nature BIO

Der Benoît Marguet Sapience Œnothèque 2013 ist ein Champagner für den Abend, an dem niemand auf die Uhr schaut. Drei Dörfer, ein Jahrgang und sehr viel Geduld im Keller.

Im Glas

Goldgelb mit feinem Mousseux. In der Nase weißer Tee, verschiedene Zitrusnoten und eine leise oxidative Würze, wie sie nur lange Reife bringt. Am Gaumen voll und ungezähmt, getragen von Salz und Spannung statt von Süße. Der Nachhall bleibt lange stehen. Die Basis: halb Chardonnay aus Trépail, je ein Viertel Meunier aus Cumières und Pinot Noir aus Ambonnay, neun Monate in gebrauchten Fässern ausgebaut.

Mach was draus

Kein Champagner für den Stehempfang, sondern einer für den Hauptgang: Steinbutt mit Beurre blanc, Hummer, Bresse-Huhn oder zum Schluss ein Stück alter Comté. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und Zeit. Ich öffne die Flasche etwas früher, denn mit Luft zeigt der Œnothèque erst, wie vielschichtig er ist. Er kommt allein zurecht, aber zu einem guten Essen wird er noch besser.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bedeutet Œnothèque? Eine spät freigegebene Edition: Der Jahrgang 2013 lag deutlich länger auf der Hefe als üblich, bevor er degorgiert wurde.

Wer steckt hinter Sapience? Benoît Marguet hat das Projekt mit befreundeten Bio-Winzern gestartet, darunter David Léclapart und Vincent Laval. Sapience gilt als erster bio-zertifizierter Prestige-Champagner.

50 % Chardonnay, 25 % Meunier, 25 % Pinot Noir · Trépail, Cumières, Ambonnay · Méthode Traditionnelle · 9 Monate gebrauchtes Holzfass · sehr langes Hefelager · Brut Nature, 0 g/l Restzucker, ohne zugesetzten Schwefel · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...