Wein und Kunst

Wein und Leinwand: Eine zeitlose Verflechtung von Kunst und Kelter

Einleitung

Thema und Relevanz

Wein und Kunst sind zwei faszinierende Ausdrucksformen menschlicher Kreativität und Kultur, die seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden sind. Diese Verbindung geht über die einfache Darstellung des Weins in der Kunst hinaus und umfasst die tiefe symbolische, kulturelle und ästhetische Bedeutung, die der Wein in verschiedenen Kunstformen erlangt hat. Der Genuss von Wein und die Wertschätzung für Kunst ergänzen sich oft in einer Weise, die die Sinne erweitert und zu einem tieferen Verständnis der menschlichen Erfahrung führt.

Überblick über den Artikel

In diesem Artikel werden wir die reiche Geschichte der Beziehungen zwischen Wein und Kunst erkunden. Wir beginnen mit den Anfängen dieser Verbindung in den frühen Zivilisationen, gefolgt von ihrer Entwicklung durch das Mittelalter und die Renaissance bis hin zur modernen Zeit. Ein besonderer Fokus liegt auf den Synergieeffekten zwischen beiden Bereichen und wie diese die künstlerische und kulinarische Welt beeinflusst haben. Wir betrachten auch spezifische Persönlichkeiten aus der Welt des Weinbaus und der Kunst, die maßgeblich zu dieser faszinierenden Verschmelzung beigetragen haben. Abschließend werfen wir einen Blick auf die regionalen Einflüsse und die Zukunftsperspektiven der Verbindung von Wein und Kunst.

Historischer Überblick

Frühe Zivilisationen

Wein und Kunst haben ihre Wurzeln in den frühesten Zivilisationen der Menschheit. In Ägypten war Wein nicht nur ein Getränk für die Oberschicht, sondern auch ein wichtiges Opfergeschenk für die Götter. Die ägyptischen Wandmalereien, die bis etwa 3000 v. Chr. zurückreichen, zeigen Szenen, in denen Wein angebaut, geerntet und konsumiert wird. Diese Darstellungen sind nicht nur künstlerische Ausdrücke, sondern auch Dokumentationen des täglichen Lebens und spiritueller Rituale, was den Wein in der Kultur und Religion der Ägypter fest verankert.

In Griechenland entwickelte sich der Weinbau ebenfalls zu einer Kunstform, wobei der Wein eng mit dem Theater, der Poesie und der Philosophie verbunden war. Dionysos, der Gott des Weines, spielte eine zentrale Rolle in der griechischen Mythologie und war ein häufiges Motiv in der Kunst. Er wurde oft dargestellt, wie er fröhliche Prozessionen und Festlichkeiten anführt, was die soziale und kultische Bedeutung des Weins unterstreicht.

Mittelalter und Renaissance

Im Mittelalter war Wein ein allgegenwärtiges Element im täglichen Leben und in der Kunst. In der christlichen Ikonografie symbolisierte Wein das Blut Christi und war ein zentrales Element des Abendmahls, was in zahlreichen Gemälden und Skulpturen dieser Zeit dargestellt wurde. Diese religiösen Darstellungen von Wein trugen zu seiner tiefen symbolischen Bedeutung bei, die sich über spirituelle und liturgische Kontexte erstreckte.

In der Renaissance erlebte die Darstellung des Weins in der Kunst eine neue Blüte. Künstler wie Leonardo da Vinci und Caravaggio integrierten Wein in ihre Werke, oft als Symbol für Vergänglichkeit und menschliche Genüsse. Diese Zeit war auch geprägt von einem verstärkten Interesse an der Naturwissenschaft und der detaillierten Darstellung der natürlichen Welt, was sich in präziseren und lebensechteren Weinabbildungen in der Kunst widerspiegelte.

Moderne Zeit

In der modernen Kunst wurde Wein sowohl in der Malerei als auch in der Skulptur weiterhin reichlich thematisiert. Künstler des Impressionismus wie Claude Monet und Edouard Manet stellten Szenen des geselligen Beisammenseins dar, bei denen Wein oft eine zentrale Rolle spielte. Diese Werke zeichnen sich durch eine lockere Pinselstrichführung und eine helle Farbpalette aus, die das flüchtige Spiel von Licht und Schatten einfängt, oft in Szenen, die in Cafés und bei Picknicks im Freien angesiedelt sind.

Im 20. Jahrhundert begannen Künstler wie Pablo Picasso und Salvador Dalí, traditionelle Darstellungen herauszufordern und Wein in surrealistischen und abstrakten Kontexten zu nutzen. Ihre Werke verwenden Wein, um komplexe Ideen über Realität, Wahrnehmung und das Unterbewusstsein zu erforschen, was die vielseitigen Möglichkeiten zeigt, wie Wein als künstlerisches Symbol eingesetzt werden kann.

Die Anfänge der Verbindung von Wein und Kunst

Wein in der religiösen Kunst

Wein hat in vielen Religionen eine tiefgreifende symbolische Bedeutung. In der christlichen Kunst wird Wein häufig als Blut Christi dargestellt, ein zentrales Element des Sakraments der Eucharistie. Diese symbolische Darstellung findet sich in zahlreichen Gemälden der Renaissance, wie zum Beispiel in Leonardo da Vincis „Das Letzte Abendmahl“, wo der Wein als sakramentales Element der Vergebung und Erlösung eine Schlüsselrolle spielt. Aber auch in der jüdischen Kultur ist Wein ein wesentlicher Bestandteil religiöser Zeremonien, wie etwa bei der Sabbatfeier und dem Pessachfest, wo Wein als Symbol der Freiheit und des göttlichen Schutzes verwendet wird.

Darüber hinaus finden sich Darstellungen von Wein in der islamischen Kunst, trotz des Alkoholverbots. Hier wird Wein oft als Metapher für das göttliche verwendet, besonders in der Sufi-Poesie, wo er als Mittel zur spirituellen Erleuchtung beschrieben wird. Diese poetischen Interpretationen beeinflussten auch die visuelle Kunst, insbesondere in der Miniaturmalerei, wo Szenen des Paradieses häufig mit fließendem Wein dargestellt werden, der Reinheit und göttliche Freude symbolisiert.

Wein in der profanen Kunst

In der weltlichen Kunst dient Wein oft als Symbol für Genuss, Gastfreundschaft und Lebensfreude. Im antiken Griechenland und Rom waren Darstellungen von Bacchanalien, den wilden Festen zu Ehren des Dionysos (Bacchus), beliebt. Diese Szenen, die in Mosaiken und Fresken festgehalten wurden, zeigten die Menschen beim Tanzen, Musikmachen und Weintrinken, was die soziale und kulturelle Bedeutung des Weins unterstreicht.

In der Renaissance wurden diese Themen mit einer neuen Tiefe und Detailgenauigkeit wieder aufgegriffen. Künstler wie Titian und Rubens malten üppige Szenen von Bacchanalien, die nicht nur die Freuden des Weins, sondern auch die damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen thematisierten. Diese Werke reflektieren eine Zeit des kulturellen Umbruchs, in der Kunst zunehmend als Medium genutzt wurde, um komplexe menschliche Emotionen und gesellschaftliche Themen zu erkunden.

Wein als inspirative Kraft

Die inspirierende Wirkung von Wein auf die Kunst lässt sich nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in Literatur und Musik finden. Viele Künstler und Schriftsteller haben die berauschenden Effekte des Weins genutzt, um kreative Barrieren zu überwinden und neue Ausdrucksformen zu finden. Zum Beispiel nutzte der berühmte französische Dichter Charles Baudelaire Wein als Motiv in vielen seiner Gedichte, um Zustände der Verzückung und Melancholie zu beschreiben, die den Leser in die tiefen Schichten der menschlichen Psyche führen.

In der Musik hat Wein oft als Inspirationsquelle für Komponisten gedient, wie beispielsweise bei Johann Sebastian Bachs „Kaffeekantate“, die humorvoll die europäische Kaffeehauskultur und ihren Weinkonsum thematisiert. Auch in der modernen Musik finden sich zahlreiche Beispiele, in denen Wein als Symbol für Vergänglichkeit, Feier oder einfach als Teil des täglichen Lebens erscheint.

Synergien zwischen Wein und Kunst

Gemeinsame Werte

Wein und Kunst teilen eine Reihe von Werten, die ihre jeweiligen Kulturen und Praktiken prägen. Beide Formen streben nach Ausdruck, Authentizität und Perfektion. Handwerk und Tradition spielen eine zentrale Rolle, da sowohl Winzer als auch Künstler oft jahrelange Ausbildung und Erfahrung benötigen, um ihre Fähigkeiten zu verfeinern. Diese Hingabe zum Detail findet sich sowohl in der sorgfältigen Pflege der Weinberge als auch in der minutiösen Ausarbeitung eines Kunstwerks.

Ein weiterer gemeinsamer Wert ist die Ästhetik. Sowohl in der Kunst als auch im Wein gibt es eine tiefe Wertschätzung für die Schönheit, die sich in der Präsentation und der Wahrnehmung manifestiert. Die ästhetische Präsentation eines Weins, von der Flasche bis zum Etikett, spiegelt oft kunstvolle Designs wider, die dazu bestimmt sind, sowohl das Auge als auch den Gaumen zu erfreuen.

Wein als Kunstform

Die Herstellung von Wein kann als eine Kunstform betrachtet werden, die sowohl kreative als auch technische Fähigkeiten erfordert. Jeder Schritt im Prozess der Weinherstellung, vom Rebschnitt bis zur Abfüllung, erfordert ein tiefes Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse und eine feine Abstimmung der Techniken, um den gewünschten Geschmack und Charakter des Weins zu erzielen. Winzer nutzen ihr Verständnis von Boden, Klima und Rebsorte, um Werke zu schaffen, die sowohl ihre Umgebung als auch ihre persönliche Vision widerspiegeln.

Darüber hinaus wird die Kunst der Weinverkostung oft mit einer kritischen Analyse verglichen, ähnlich der Bewertung eines Kunstwerks. Experten und Liebhaber diskutieren über Nuancen des Geschmacks, der Textur und des Aromas eines Weins, ähnlich wie Kritiker über die Merkmale eines Gemäldes oder einer Skulptur debattieren.

Kunst inspiriert durch Wein

Wein hat zahlreiche Künstler inspiriert, ihre Erfahrungen und Empfindungen durch ihre Werke auszudrücken. In der Malerei hat die Darstellung von Weinszenen oft zu tiefgreifenden Überlegungen über menschliche Beziehungen und gesellschaftliche Zustände geführt. Beispielsweise nutzen impressionistische Künstler wie Renoir und Cézanne Weinmotive, um lebendige, spontane Szenen des gesellschaftlichen Lebens darzustellen, die die Betrachter in die Atmosphäre eines fröhlichen Beisammenseins versetzen.

In der Literatur finden sich zahlreiche Beispiele von Autoren, die Wein verwenden, um Stimmungen zu setzen oder Charaktere zu entwickeln. F. Scott Fitzgerald nutzt in „Der große Gatsby“ Szenen mit Wein und anderen Spirituosen, um die Exzesse und die moralische Ambivalenz der Roaring Twenties zu illustrieren.

Marketing und Design

Die Präsentation und das Marketing von Wein sind Bereiche, in denen Kunst und kommerzielles Design aufeinandertreffen. Das Flaschendesign und die Etikettierung spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie ein Wein wahrgenommen wird und können den Unterschied in einem hochkompetitiven Markt ausmachen. Designer und Marketingexperten arbeiten eng mit Winzern zusammen, um visuelle Identitäten zu schaffen, die die Qualität und die Einzigartigkeit des Weins hervorheben. Innovative Verpackungen und kreative Werbekampagnen nutzen oft künstlerische Elemente, um eine Geschichte zu erzählen oder ein Erlebnis zu vermitteln, das über den Geschmack des Weins hinausgeht.

Fallstudien: Winzer und Künstler

Historische Persönlichkeiten

Ein herausragendes Beispiel für eine historische Persönlichkeit an der Schnittstelle von Wein und Kunst ist Leonardo da Vinci. Er war nicht nur ein Meister der Künste, sondern auch ein leidenschaftlicher Winzer. Leonardo erwarb 1508 Weinberge in Mailand, wo er sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Methoden anwandte, um den Weinbau zu verbessern. Seine Faszination für die natürliche Welt und seine experimentelle Herangehensweise beeinflussten seine Weinherstellung und Kunst gleichermaßen.

Ein weiteres bedeutendes Beispiel ist der französische Impressionist Claude Monet. Monet malte nicht nur einige der berühmtesten Weinlandschaften und -szenen seiner Zeit, sondern war auch ein bekannter Liebhaber und Kenner von Weinen. Er glaubte, dass Wein, ähnlich wie die Kunst, die Fähigkeit besitzt, die menschliche Erfahrung zu bereichern und zu vertiefen.

In Deutschland verband Albrecht Dürer Kunst und Wein durch seine detaillierten Holzschnitte und Aquarelle, die Weinreben und -landschaften darstellten. Dürer’s Arbeiten zeigen eine tiefgehende Wertschätzung für die Natur und dienten als wichtige Dokumentationen der Weinbaukultur seiner Zeit.

Zeitgenössische Beispiele

In der modernen Ära setzt die Südafrikanische Künstlerin und Winzerin Wendy Appelbaum die Tradition fort. Als Besitzerin eines der führenden Weingüter in Südafrika, De Morgenzon, verbindet sie ihre Leidenschaft für Musik und Kunst direkt mit der Weinherstellung, indem sie klassische Musik in ihren Weinbergen spielt, um das Wachstum der Reben zu fördern. Ihre Überzeugung, dass Kunst und Wein zusammengehören, spiegelt sich in der Qualität ihrer Produkte und der Schönheit ihres Weinguts wider.

Ein weiteres beeindruckendes Beispiel ist der amerikanische Künstler und Winzer Donald Hess. Hess kombiniert seine Leidenschaft für zeitgenössische Kunst und Weinbau in seinem Weingut in Kalifornien, wo er eine umfangreiche Kunstsammlung beherbergt. Das Hess Collection Winery ist bekannt für seine Integration von Kunstausstellungen in den Weinkeller, was Besuchern ein ganzheitliches ästhetisches Erlebnis bietet.

In Australien vereint die Familie Pizzini in Victoria Wein und italienische Kultur. Als Winzer und Kunstliebhaber fördert die Familie Pizzini kulturelle Veranstaltungen, die Musik, Kunst und Weingenuss verbinden. Ihre Veranstaltungen und Weine spiegeln ihr Engagement für Qualität und ihre Achtung vor der italienischen Tradition wider.

Regionale Einflüsse und Besonderheiten

Europa

In Europa hat die tiefe historische Verwurzelung von Weinbau und Kunstschaffen eine reiche kulturelle Landschaft geschaffen, die von Region zu Region variiert. In Frankreich beispielsweise ist die Region Bordeaux nicht nur für ihre erstklassigen Weine bekannt, sondern auch für ihre beeindruckenden Kunstmuseen und Galerien. Diese Verbindung zwischen Wein und Kunst manifestiert sich in Veranstaltungen wie den „Vinexpo“, wo Kunstausstellungen und Weinverkostungen Hand in Hand gehen.

Italien, das Land mit einer immensen historischen Bedeutung sowohl in der Kunst als auch im Weinbau, zeigt eine ähnliche Symbiose. Die Toskana, bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften und erstklassigen Weine, ist auch ein Zentrum der Renaissance-Kunst. Viele Weingüter in dieser Region schmücken sich mit Kunstwerken und fördern lokale Künstler, indem sie ihre Werke in Weinkellern und auf den Etiketten ihrer Weinflaschen präsentieren.

Spanien bietet ein weiteres Beispiel für die Verschmelzung von Kunst und Wein. Die Region La Rioja ist berühmt für ihre avantgardistischen Weingüter, die von weltbekannten Architekten entworfen wurden. Diese Bauwerke sind nicht nur funktional, sondern auch ästhetische Meisterwerke, die die Landschaft prägen und eine einzigartige Verbindung zwischen der Architektur und dem Weinbau darstellen.

Amerika

In Nordamerika hat die Weinregion Kaliforniens Napa Valley eine starke Verbindung zu Kunst und Kultur etabliert. Viele Weingüter hier beherbergen beeindruckende Kunstsammlungen und veranstalten regelmäßig Kunstausstellungen. Dies spiegelt eine Kultur wider, die sowohl den Genuss von feinem Wein als auch von visueller Kunst schätzt. Solche Veranstaltungen bieten eine Plattform für lokale und internationale Künstler und ziehen Besucher an, die sich für beide Disziplinen interessieren.

Südamerika, insbesondere Argentinien und Chile, erlebt ebenfalls eine wachsende Verbindung zwischen Wein und Kunst. In Mendoza, Argentinien, kombinieren Weingüter wie Bodegas Salentein Weinproduktion mit Kunstaustellungen. Das Killka Art Center ist ein Teil des Weinguts und zeigt sowohl lokale als auch internationale Kunst, was die kulturelle Erfahrung der Weinverkostungen bereichert.

Asien und neue Weinregionen

Asien, obwohl relativ neu in der Weinproduktion, hat einzigartige Wege gefunden, Wein und Kunst zu verbinden. In Japan, wo der traditionelle Reiswein Sake tief in der Kultur verwurzelt ist, gibt es Bemühungen, diese traditionelle Getränkeform mit moderner Kunst zu verbinden. Sake-Flaschen werden oft von Künstlern gestaltet, um die Verbindung zwischen Tradition und Moderne zu symbolisieren.

China, das schnell zu einem bedeutenden Spieler auf dem globalen Weinmarkt wird, hat begonnen, Kunst in seine Weinkultur zu integrieren. Weingüter in Regionen wie Ningxia haben begonnen, Künstler einzuladen, um ihre Erfahrungen durch Kunst zu interpretieren. Dies fördert nicht nur die lokale Kunstszene, sondern bietet auch eine neue Perspektive auf den chinesischen Weinbau.

Zukunftsperspektiven und Entwicklung

Technologische Entwicklungen

Die Technologie spielt eine immer wichtigere Rolle in der Verbindung zwischen Wein und Kunst. Neue Techniken in der Weinherstellung, wie Präzisionslandwirtschaft und künstliche Intelligenz, ermöglichen es Winzern, die Qualität ihres Weins zu optimieren und nachhaltigere Praktiken zu implementieren. Diese Technologien helfen auch, den Prozess der Weinherstellung transparenter zu machen, indem sie Daten liefern, die für Konsumenten über QR-Codes auf Weinflaschen zugänglich sind, ähnlich wie bei digitalen Kunstwerken, die Informationen über den Künstler und die Technik bieten.

Parallel dazu revolutioniert die digitale Kunstwelt den traditionellen Kunstmarkt. Mit der Einführung von Blockchain und Non-Fungible Tokens (NFTs) entstehen neue Möglichkeiten, Kunst zu sammeln und zu handeln. Diese Technologien könnten auch im Weingut genutzt werden, um die Authentizität und Provenienz von Weinflaschen zu garantieren und gleichzeitig Künstlern zu ermöglichen, ihre Werke direkt auf den Etiketten zu digitalisieren und zu verkaufen.

Nachhaltigkeit und Kunst

Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem zentralen Thema sowohl in der Kunst als auch im Weinbau. Viele Winzer und Künstler streben danach, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren und ihre Praktiken an ökologische Prinzipien anzupassen. Im Weinbau bedeutet dies oft den Übergang zu biodynamischen Methoden, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Qualität des Weins verbessern, indem sie ein gesünderes Ökosystem für die Weinreben schaffen.

In der Kunstwelt wird Nachhaltigkeit durch die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien und Techniken sowie durch die Schaffung von Kunstwerken, die Umweltthemen thematisieren, gefördert. Solche Kunstwerke können Bewusstsein schaffen und Diskussionen über Umweltfragen anregen, ähnlich wie nachhaltig produzierte Weine Diskussionen über Lebensmittelherkunft und -produktion fördern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zukunft der Verbindung zwischen Wein und Kunst spannende Möglichkeiten bietet, die durch technologische Innovationen und ein verstärktes Umweltbewusstsein geprägt sind. Diese Entwicklungen versprechen nicht nur eine Verbesserung der Qualität und Nachhaltigkeit, sondern auch eine tiefere und reichhaltigere Erfahrung von Kunst und Wein.

Fazit und Schlussbetrachtungen

Wein und Kunst sind zwei Ausdrucksformen, die tief in der menschlichen Kultur verwurzelt sind und eine lange Geschichte der gegenseitigen Beeinflussung und Inspiration haben. Durch die Jahrhunderte haben beide Bereiche eine symbiotische Beziehung entwickelt, die sich in gemeinsamen Werten wie Handwerk, Tradition und Ästhetik manifestiert.

Die untersuchten Fallstudien und regionalen Besonderheiten zeigen, dass diese Verbindung in verschiedenen Kulturen und Epochen unterschiedliche Formen annimmt, stets bereichert durch die spezifischen Umstände und den kulturellen Kontext der jeweiligen Zeit. Die Zukunft der Beziehung zwischen Wein und Kunst sieht vielversprechend aus, mit neuen Technologien und einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit, die beide Bereiche weiter revolutionieren werden.

Indem wir Wein und Kunst zusammen betrachten, erkennen wir, wie tiefgreifend unsere Suche nach Schönheit und Bedeutung ist und wie diese Bestrebungen unser Leben bereichern. Diese Synergie von Wein und Kunst bietet nicht nur ästhetische und sensorische Freuden, sondern fördert auch ein tieferes Verständnis für die Komplexität und Vielfalt der menschlichen Erfahrung.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Verbindung von Wein und Kunst mehr als nur eine Kombination von Genussmitteln ist; sie ist ein Spiegelbild unserer Zivilisation und ein Fenster zu den kulturellen Werten und der Geschichte, die uns prägen und definieren.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Alle Fotos wurden mit KI generiert.

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer GC 2018 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz Basalt · Buntsandstein mit Kalkgeröll Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2018

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.

Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt, verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll, dichte Ton-/Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, lange Vollhefe; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Rebsorten

J.J. Prüm Bernkasteler Badstube Riesling Kabinett 2022

Weißwein · Bernkastel (Mosel) · Riesling

Riesling Bernkasteler Badstube Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen dunkler Tonschiefer Südwest-Lage Prädikatswein 2022

Der J.J. Prüm Bernkasteler Badstube Riesling Kabinett 2022 ist ein eleganter, feingliedriger Moselriesling mit typischer Leichtigkeit und präziser Ausstrahlung – schlank, glockenklar und typisch für den Stil von J.J. Prüm, mit großem Reifepotenzial.


Bernkasteler Badstube – kleinste Großlage der Mosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Mit nur rund 50 Hektar ist die Bernkasteler Badstube die kleinste Großlage an der Mosel – und eine der spannendsten. Die südwestlich exponierten Weinberge ruhen auf dunklem Tonschiefer mit Feinerde und Humus, was den Weinen Saftigkeit, Volumen und einen eleganten Schmelz verleiht. Der Name geht auf mittelalterliche Heilquellen zurück.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer, trockener Jahrgang; ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure. Diese Bedingungen ergaben einen fruchtbetonten, zugleich rassigen Kabinett mit klarer Schiefermineralität – Saftigkeit und Frische im Gleichgewicht.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der Bernkasteler Badstube, Jahrgang 2022; 100 % Riesling vom dunklen Tonschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur knackigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein schlanker, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

In der Nase kühle, feine Aromen von alten Apfelsorten, Aprikosen und frischen Kräutern, dazu ein Hauch Zitrus und leicht reduktive Noten. Am Gaumen zart süß, mit Apfeltee, weißem Steinobst und einem Hauch Honig; eine knackige Säure sorgt für Frische und Balance, der Nachhall ist klar und lang. Schlank, glockenklar und typisch J.J. Prüm.

Alte Apfelsorten, Aprikose und frische Kräuter, dazu Apfeltee, weißes Steinobst und ein Hauch Honig – zart süß, mit knackiger Säure, glockenklar und lang.

Ein schlanker, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Bernkasteler Badstube (Großlage, ~50 ha), Bernkastel, Mosel; südwestlich exponiert; dunkler Tonschiefer mit Feinerde und Humus
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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Deutschland

Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Ruppertsberg Achtmorgen (Mikroparzelle) Ruppertsberger Reiterpfad · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein · Kalksandstein trocken · Burgunder-Stil Mittelhaardt 2024

Deutschland kann Chardonnay in Perfektion – und der flüssige Beweis ist der Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay 2024. Aus einer Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad füllen die Gebrüder Andres einen genialen Weißwein im klassischen Burgunder-Stil.


Ruppertsberg Achtmorgen – Chardonnay im Reiterpfad

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie eine Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad separat ab – kompromisslose, handwerkliche Kulturarbeit an einer nicht reproduzierbaren Parzelle.

Der Reiterpfad zählt zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt: Er steigt zum Pfälzerwald hin an, der ihn in seinem Windschatten vor Niederschlägen schützt. Das Gewann „An den acht Morgen" ist eines der exponiertesten und steinigsten des Reiterpfads – sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit einem charakteristisch hohen Kalksandstein-Anteil, was für die Mittelhaardt eher ungewöhnlich ist. Genau diese Verbindung schafft die Grundlage für einen präzisen, mineralischen Chardonnay.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, vom Pfälzerwald geprägte Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von einer Mikroparzelle im Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay im klassischen Burgunder-Stil.

Der Wein entsteht handwerklich und herkunftsbetont – biologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze. Die Machart stellt Herkunft und Präzision in den Vordergrund und verleiht dem Chardonnay Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken.

Im Glas

Anfangs ein kleiner Hauch von Reduktion, Buttercroissant, Nussmix, Buttermilch mit Zitrusspritzer-Anklängen, reife Birne und Apfel. Vollmundig, kraftvoll mit mineralischem, sattem Kern und ordentlich Dampf und Zug im Mund. Wild, mit Kräutervielfalt und salzigem Finish.

Buttercroissant, Nussmix und Buttermilch mit Zitrusspritzer, reife Birne und Apfel – vollmundig und kraftvoll, mit mineralischem, sattem Kern, viel Zug und salzigem Finish.

Sollte in der jetzigen Phase unbedingt dekantiert werden – oder noch ein paar Jahre im Keller reifen, um ihn dann blind gegen einen top Chassagne-Montrachet zu vergleichen. Es wird sich lohnen! Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz (Mittelhaardt); sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit hohem Kalksandstein-Anteil; Regenschatten des Pfälzerwalds
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Feinkost

Le Tresor des Dieux Les Petites Sablaises Kleine Sardinen

Feinkost · Sardinen · Vendée · Frankreich

Le Trésor des Dieux Les Petites Sablaises sind kleine, feine Sardinen aus Frankreich in nativem Olivenöl extra. Von der Familienkonserve Gendreau an der Vendée-Atlantikküste, nach alter Art zubereitet.


Herkunft

Hergestellt von der Conserverie Familiale Gendreau in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an der Vendée-Atlantikküste (gegründet 1903). Die kleinen Sardinen werden in Küstennähe der Insel Noirmoutier gefangen – Gendreau betreibt eigene Sardinenboote und garantiert eine handwerkliche, lokale Fischerei. Le Trésor des Dieux war Pionier der Label-Rouge-Sardine.

Zutaten und Herstellung

Zutaten: ausgewählte Sardinen, natives Olivenöl extra und Salz. Die Sardinen werden nach traditioneller Art („à l'ancienne") von Hand verarbeitet und in der Dose haltbar gemacht. Eine Dose enthält rund 7–12 kleine Sardinen.

Geschmack

Zartes, schmelzendes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl. Fein im Geschmack, mild-salzig, mit der typischen Qualität atlantischer Sardinen.

Zum Genießen

Klassisch auf geröstetem Baguette oder Landbrot, mit etwas Fleur de Sel, Zitrone oder Butter. Pur als Apéritif-Häppchen oder in Salaten.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Zitrone, Fleur de Sel und einem trockenen Weißwein.


Hersteller: Conserverie Familiale Gendreau – Le Trésor des Dieux, Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée, Frankreich)
Produkt: Kleine Sardinen in nativem Olivenöl extra (Konserve)
Zutaten: Sardinen, natives Olivenöl extra, Salz
Herkunft: Vendée / Atlantikküste (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.05.2035

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USA

Saxum The Hexe 2018

Rotwein · Paso Robles · Grenache-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée The Hexe Multi-Vineyard · James Berry & G2 Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden lange Reife · Amphore & Puncheon 2018

Der Saxum The Hexe 2018 ist eine rare, um Grenache gebaute Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus den Spitzenlagen James Berry und G2 in Paso Robles. Vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit dunkler Beerenfrucht, Lakritz, würzigen Kräutern und einer beeindruckenden Mineralität – im Stil eines großen Châteauneuf-du-Pape.


The Hexe – die „Hexe" unter den Grenaches

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Name „The Hexe" (deutsch für Hexe) ist Programm: Für diese Cuvée wählt Justin Smith die dunkelsten, kraftvollsten und „teuflischsten" Grenache-Lots aus – jene mit der meisten Struktur und Tiefe. Der 2018er entstammt zu 60 % dem James Berry Vineyard und zu 40 % dem G2 Vineyard.

Beide Lagen liegen im Willow Creek District westlich von Paso Robles auf kargen, kalkreichen Böden, die in der Region selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der einen besonders reinen, frischen und zugleich konzentrierten Stil hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir von James Berry und G2 ergibt das einen vollmundigen, tiefgründigen Grenache von großer Klarheit, dessen Fülle von einer markanten mineralischen Frische getragen wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro (Mourvèdre), 13 % Graciano, 10 % Syrah und 5 % Petite Sirah, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Syrah dunkle Frucht und Pfeffer; Petite Sirah Farbe und festes Tannin. Der Hexe reift charakteristisch besonders lange in verschiedenen großen Gebinden – großen Puncheons und Beton-Amphoren –, die die Frucht und die kalkige Mineralität in den Vordergrund stellen, ohne sie mit Holznoten zu überlagern. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der um Grenache gebauten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: leuchtendes, nicht ganz undurchdringliches Purpur im Glas, dazu reichlich dunkle Beerenfrucht und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz, pfeffrige Kräuter und florale Anklänge, untermalt von einer ausgeprägten kalkigen Mineralität. Am Gaumen vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit seidigem Tannin ohne harte Kanten und einer mineralischen Frische, die in einen langen, parfümierten Nachhall mündet.

Dunkle Beere und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz und pfeffrige Kräuter über kalkiger Mineralität – konzentriert, rein und seidig, sehr lang.

Profitiert von kurzer Kellerreife; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus James Berry (60 %) und G2 (40 %), Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro, 13 % Graciano, 10 % Syrah, 5 % Petite Sirah (trocken)
Ausbau: besonders lange Reife in verschiedenen großen Gebinden (große Puncheons und Beton-Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Frankreich

Janots Bos St Aubin 1er Cru En Creot Blanc 2022

Weißwein · Saint-Aubin 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin 1er Cru En Créot Côte de Beaune Maison JanotsBos 2022

Der Janots Bos Saint-Aubin 1er Cru En Créot Blanc 2022 ist ein feiner, mineralischer Weißburgunder aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune – pur und elegant ausgebaut, mit der klaren Frische und Finesse, für die Saint-Aubin heute gefeiert wird.


Saint-Aubin 1er Cru En Créot

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, eingebettet zwischen den Hängen oberhalb von Puligny- und Chassagne-Montrachet. Lange für rustikale Pinots bekannt, hat sich das Dorf längst dem Chardonnay verschrieben – heute steht der weitaus größte Teil der Rebfläche auf weißen Sorten. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status, und dank engagierter junger Winzer zählt Saint-Aubin zu den spannendsten Adressen Burgunds für weiße Premiers Crus mit hervorragendem Preis-Genuss-Verhältnis.

Die Lage „En Créot" ist einer dieser Premiers Crus – hoch gelegen und steinig, auf kalkreichen Böden, die dem Wein klare Mineralität und kühle Spannung mitgeben. Maison JanotsBos in Meursault, geführt von Thierry Janots (rund zwei Jahrzehnte Kellermeister bei der Domaine des Comtes Lafon) und dem Niederländer Richard Bos, keltert daraus einen Saint-Aubin im puristischen Hausstil.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war an der Côte de Beaune ein sonnenverwöhnter, großzügiger Jahrgang mit gesundem Lesegut und reifer Frucht – dabei aber überraschend frisch und balanciert. In der höher gelegenen, kühlen Lage En Créot bewahrt der Chardonnay so seine Präzision: ein vollmundiger, fruchtbetonter Wein mit lebendigem Säurespiel und klarer mineralischer Struktur.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Ausbau in französischer Eiche im puristischen Stil des Hauses: Das Holz dient ausschließlich als dezente Stütze für Struktur und Finesse und soll das Terroir niemals überlagern, sondern sich subtil einfügen. Handlese, möglichst natürliche Vinifikation ohne überflüssige Eingriffe.

Im Glas

Ein expressives, frisches Bukett von Apfel, Zitrus und weißen Blüten, untermalt von feinen floralen und mineralischen Noten. Am Gaumen klar und fein gebaut, mit schlankem, finessenreichem Körper, der von einer ausgeprägten Mineralität und lebendiger Frische getragen wird – Energie und Eleganz statt Opulenz.

Saint-Aubin von seiner besten Seite – mineralisch, frisch und voller Energie.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu jungem Hartkäse.


Lage: Saint-Aubin 1er Cru „En Créot", Côte de Beaune (Frankreich); hoch gelegene, steinige Kalkböden
Klassifikation: Saint-Aubin 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Ausbau in französischer Eiche (dezent), Handlese, puristischer Stil; Lutte raisonnée

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Cepage Grand Cru

Champagner · Verzy Grand Cru · Pinot Noir · Extra Brut

Adrien Renoir Cuvée Le Cépage Grand Cru ist ein reinsortiger Champagner aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand Cru Verzy in der Montagne de Reims. Adrien Renoir verbindet die Kraft der Sorte mit großer Eleganz und Präzision. Als Blanc de Noirs in Extra Brut zeigt er eine puristische, charaktervolle Handschrift. Im Glas helles Gold mit feinster Perlage.


Verzy

Verzy ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalk- und silexgeprägten Böden verleihen dem Champagner eine subtile rauchige Note und eine fast salzige Mineralität. Hier wachsen die Pinot-Noir-Trauben für diese Cuvée.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir und wird als Blanc de Noirs ausgebaut. Nach der Flaschengärung reift er rund drei Jahre auf der Hefe und wird mit sehr niedriger Dosage als Extra Brut abgefüllt – das unterstreicht seine klare, präzise Stilistik.

Im Glas

Brillantes, helles Gold mit feinster Perlage. In der Nase vielschichtig: reife Birne, gelber Pfirsich und kandierte Zitruszeste, dazu geröstete Haselnuss, Brioche, weiße Blüten und eine rauchige Note. Am Gaumen dicht und zugleich feingliedrig, mit saftiger Frucht, salziger Mineralität und cremiger Textur. Der Abgang ist lang, frisch und elegant-herb.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Verzy Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Kalk/Silex
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: Flaschengärung, ca. 3 Jahre Hefelager, geringe Dosage

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Feinkost

Crêperolles Mini-Crêpe gefüllt mit Cheddarfüllung

Feinkost · Aperitif-Gebäck · Frankreich

Gavottes Crêperolles Cheddar sind kleine, knusprig gefüllte Mini-Crêpes aus Frankreich – ein herzhaftes Aperitif-Gebäck mit hauchdünner, blättriger Hülle und cremiger Cheddar-Füllung.


Herkunft

Die Crêperolles stammen von Gavottes, einer französischen Gebäckmarke aus der Bretagne. Sie gehört zur Traditionsbäckerei Traou Mad de Pont-Aven (gegründet 1920), heute Teil von Loc Maria Biscuits. Die kleinen Amuse-Bouches gibt es seit rund 60 Jahren.

Zutaten und Herstellung

Eine hauchdünne, blättrige Crêpe wird mit einer cremigen Käsefüllung gerollt. Die Füllung basiert auf aromatischem Cheddar. So entsteht ein knuspriges Gebäck mit herzhaftem Kern.

Geschmack

Außen knusprig und blättrig, innen cremig. Kräftiger, würziger Cheddar-Geschmack. Ein herzhafter, salziger Snack.

Zum Genießen

Der ideale Begleiter zum Apéro – zu Wein, Sekt, Bier, Wermut oder Gin Tonic. Eine raffinierte Alternative zu Chips, auch als Topping für Salate oder Suppen.

Passt zu: Wein, Sekt, Bier und als Aperitif-Snack.


Hersteller: Gavottes (Loc Maria / Traou Mad, Bretagne)
Produkt: gefülltes Aperitif-Gebäck (Mini-Crêpes)
Sorte: Cheddar (Crêperolles)
Herkunft: Frankreich (Bretagne)
Verarbeitung: hauchdünne Crêpe, gefüllt mit Käsecreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 22.09.2026

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