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Feinkost

Giuliano Tartufi Crema Tartufata Trüffelcreme

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Crema Tartufata ist eine cremige Trüffelzubereitung mit 2 % Sommertrüffel – ein Klassiker der Trüffelküche. Aromatisch geprägt von schwarzen Oliven, Champignons und einem feinen Trüffelton, mit besonders cremiger Textur.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Die Tartufata gehört zu den klassischen Trüffelzubereitungen Italiens.

Zutaten und Herstellung

Basis sind Champignons und schwarze Oliven, verfeinert mit Sommertrüffel (Tuber aestivum, 2 %) und Olivenöl. Die Zutaten werden zu einer feinen, streichfähigen Creme verarbeitet.

Geschmack

Besonders feine, cremige Textur. Herzhaft und erdig, geprägt von schwarzen Oliven und Champignons, abgerundet von einem dezenten Trüffelton. Schon eine kleine Menge verleiht Gerichten eine elegante, trüffelige Note.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar: als Aufstrich für Bruschetta und Toast, zur Veredelung von Pizza, Pasta oder Risotto oder zum Abrunden von Fleisch- und Eierspeisen. Sparsam dosieren – das Aroma ist intensiv.

Passt zu: Bruschetta, Pasta, Risotto, Fleisch und Eiergerichten.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme (Tartufata)
Sorte: Sommertrüffel, schwarze Oliven, Champignons
Herkunft: Italien (Umbrien)
Verarbeitung: feine, streichfähige Creme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 12.02.2029

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2023

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette AOC Côtes du Rhône Villages Orange · südliche Rhône Ton über Flusskies Zementei und 500-l-Fass 18 Monate auf der Vollhefe 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2023 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Ganztraubig gepresst, in Zementeiern und gebrauchten 500-Liter-Fässern vergoren und 18 Monate unberührt auf der Vollhefe gereift. Ein vollmundiger Weißwein mit erstaunlicher Frische.


Inopia – Ton über Flusskies bei Orange

Rotem und Mounir Saouma haben mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune international Bekanntheit erlangt. Im Süden der Rhône arbeiten sie zusätzlich mit eigenen Weinbergen. 2011 kauften sie eine brachliegende Parzelle bei Orange. Das Bild dieses kargen Landes und der zurückhaltende Ansatz im Keller gaben dem Wein seinen Namen: Inopia, lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Die Böden bestehen aus rund einem Meter magerem Ton, darunter liegen etwa sieben Meter kleiner Flusskiesel, lokal grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape, deren Appellationsgrenze wenige hundert Meter entfernt verläuft. Diese Kiesschicht speichert Feuchtigkeit, im trockenen Klima der südlichen Rhône ein entscheidender Vorteil, und liefert den Wurzeln Mineralstoffe.

Die Saoumas bepflanzten die Fläche 2011 mit elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen rund 3.500. Die Konkurrenz der Reben untereinander senkt den Ertrag je Stock und konzentriert die Trauben. Alle Arbeiten im Weinberg werden von Hand erledigt.

Jahrgang 2023 – südliche Rhône

2023 begann in der südlichen Rhône mit einem historisch trockenen Winter: Zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fiel an 32 Tagen in Folge kein Regen, die längste Trockenperiode seit 1959. Das Frühjahr blieb frisch, der Sommer bis in den August hinein mäßig warm. Bis Ende August fielen in der Region nur 200 bis 350 Millimeter Niederschlag.

Vom 20. bis 24. August traf eine Hitzewelle das Rhônetal, in Orange wurden am 22. August 42,7 °C gemessen. Die weißen Rebsorten waren zu diesem Zeitpunkt meist schon reif oder kurz vor der Lese und litten kaum. Die Lese zog sich von der letzten Augustwoche bis Anfang Oktober. 2023 ergibt in der südlichen Rhône dichte, ausgewogene Weine, bei den Weißen mit guter Frische.

Ganztraubenpressung, Zementei und 18 Monate Ruhe

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2023, trocken. Die ganzen Trauben werden gepresst, der Most gelangt direkt in gebrauchte 500-Liter-Fässer und Zementeier mit 1.600 Litern, wo er vergärt.

Anschließend bleibt der Wein 18 Monate unberührt auf der Vollhefe – ohne Umpumpen, ohne Aufrühren. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und gibt Mannoproteine ab, die die Textur polstern; daraus kommen Fülle und Länge, ohne dass Holz ins Spiel käme. Das Zementei arbeitet dabei anders als das Fass: träge in der Temperatur, minimal im Sauerstoffeintrag – es hält die Frische, die eine so lange Hefereife sonst kosten würde. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase getrocknete Aprikose und Dattel, dazu Nuss, Rosine und eine Spur eingelegter Früchte – die Aromatik südlicher weißer Sorten, wenn sie reif geerntet und lange auf der Hefe gelassen werden.

Am Gaumen mundfüllend und breit gebaut, mit der seidigen Textur aus den achtzehn Monaten Hefekontakt – und trotzdem frisch, mit einer Säure, die den Körper trägt statt ihn zu bremsen. Der Abgang ist lang und salzig. In der Statik nahe an einem weißen Châteauneuf-du-Pape, nur kühler gezeichnet und mit mehr Trinkfluss.

Ton über Flusskies bei Orange, 18 Monate unberührt auf der Vollhefe: getrocknete Aprikose und Nuss mit kühler Frische.

Jung wie gereift zugänglich, aber gib ihm ruhig Luft – nach einer halben Stunde im Glas öffnet sich die Aromatik deutlich. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, sonst bleibt die Textur verschlossen.

Am Tisch

Edler Fisch und Krustentiere, Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, cremige Pasta- und Risottogerichte sowie würzige asiatische Küche und gereifter Hartkäse. Zu leichten Vorspeisen ist der Wein zu dicht – er gehört zum Hauptgang.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · ca. 1 m magerer Ton über ca. 7 m Flusskies (grès) · Pflanzung 2011 · 4.700 Stöcke/ha
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2023
Vinifikation Ganztraubenpressung · Gärung in gebrauchten 500-l-Fässern und Zementeiern (1.600 l)
Ausbau 18 Monate unberührt auf der Vollhefe · ohne Bâtonnage · ungeschönt · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Feinkost

Condimento Balsamico NERO dolce 0,5 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Das Condimento Balsamico Nero dolce der Acetaia del Casato Bertoni ist ein schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento aus Reggio Emilia. Es entsteht aus gekochtem Traubenmost und Weinessig und zeigt den klassischen süß-säuerlichen (agrodolce) Charakter. Die Konsistenz ist dickflüssig und leicht sirupartig, der Geschmack süß mit feiner Essignote. Vielseitig zum Verfeinern herzhafter wie süßer Gerichte. Hier in der 0,5-Liter-Flasche – die Vorratsgröße für die tägliche Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna – der Heimat des Aceto Balsamico. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage ist gekochter Traubenmost, der mit Weinessig vermählt und in Holzfässern gereift wird.

Anbau und Verarbeitung

Gekochter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und in Holzfässern gereift. Durch das Einkochen des Mosts gewinnt das Condimento seine Dichte, dunkle Farbe und Süße. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dickflüssiger, sirupartiger Textur. Im Geschmack deutlich süß, mit reifer Fruchtnote und dem richtigen Maß an Säure. Der Nachgeschmack bleibt lang und intensiv.

Am Tisch

Klassisch über gereiftem Käse wie Parmigiano, gegrilltem Fleisch und Gemüse. Ebenso zu Erdbeeren, frischem Obst, Risotto oder über Vanilleeis. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.

Flaschengröße 0,5 Liter

Die 0,5-Liter-Flasche ist die richtige Wahl, wenn der Balsamico Nero regelmäßig auf den Tisch kommt – für die tägliche Salatsauce, für Marinaden und zum Verfeinern warmer Gerichte. Gut verschlossen, kühl und dunkel gelagert, hält sich das Condimento lange.

Zum ersten Probieren oder als Mitbringsel gibt es die Sorte auch in der kleineren 0,25-Liter-Flasche.

Häufige Fragen

Was ist ein Condimento Balsamico?
Condimento ist die Bezeichnung für Balsamico-Würzen, die nicht den Regeln der geschützten Herkunftsbezeichnungen „Aceto Balsamico di Modena IGP“ oder „Aceto Balsamico Tradizionale DOP“ unterliegen. Der Hersteller kann Zutaten und Stil frei wählen – beim Nero von Bertoni für einen milden, lieblichen Geschmack.

Wofür eignet sich der Balsamico Nero?
Für Salate, Marinaden und zum Abschmecken von Saucen, zu Fleisch, gereiftem Käse und Obst – überall dort, wo ein dunkler, süß-säuerlicher Akzent passt.

Wie wird er gelagert?
Gut verschlossen, kühl und dunkel. Balsamico muss nach dem Öffnen nicht in den Kühlschrank.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Nero dolce (schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento)
Inhalt 0,5 Liter
Zutaten gekochter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung gekochter Traubenmost mit Weinessig, im Holzfass gereift
Mindesthaltbarkeit (MHD) 2036

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny nördl. Chambolle · nahe Bonnes-Mares 2022

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod verbindet Finesse mit innerer Energie. Ein seidiger, tiefgründiger Pinot Noir mit reifer Himbeere, Herzkirsche und Cassis, floralen Noten und einer mineralischen Spannung aus dem kühlen Terroir von Les Baudes.


Les Baudes – Premier Cru im Norden von Chambolle

Les Baudes liegt im nördlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar angrenzend an den Grand Cru Bonnes-Mares. Das eher kühle Terroir auf Kalk- und Tonböden verleiht den Weinen eine präzise mineralische Spannung und eine frische Säure.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein Jahrgang, der diesem Les Baudes eine faszinierende Balance aus Finesse und innerer Energie verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Im Bouquet reife Himbeeren, saftige Herzkirschen und ein Hauch Cassis, vereint mit Veilchen und Rosenblättern, unterlegt von Graphit, nassem Stein und feinen orientalischen Gewürzen, die an Sandelholz und Weihrauch erinnern. Am Gaumen seidig und tiefgründig, mit samtiger Textur, klarer, frischer Säure und präzise eingebundenen Tanninen. Eine mineralische Spannung und innere Kraft hallen lange nach – bis ins salzig-würzige, fast schwebende Finale.

Himbeere, Herzkirsche und Veilchen über Graphit und nassem Stein – seidig, tiefgründig und mit mineralischer Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); nördliches Chambolle nahe Bonnes-Mares, kühles Kalk-/Tonterroir
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling Tonschiefer (Gutsriesling) Dönnhoff Nahe Tonschieferböden · Hanglagen trocken Edelstahl & großes Holzfass 2023

Der Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023 ist der perfekte Einsteiger-Riesling des Guts. Frisch, fruchtig und voller Finesse – ein mineralischer Nahe-Riesling, der richtig Spaß macht.


Tonschiefer – der Einsteiger-Riesling von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Tonschiefer ist der Gutsriesling des Hauses und zeigt schon auf Einstiegsniveau die klare, mineralische Handschrift des Guts.

Die Reben wachsen auf Hanglagen rund um den Leistenberg, geprägt von Tonschieferböden. Dieser Untergrund gibt dem Wein seine Frische, Finesse und mineralische Prägung.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Tonschieferböden bewahrten Frische, Finesse und eine klare mineralische Ader – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Hanglagen rund um den Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Tonschieferböden.

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank und in großen Eichenholzfässern, ganz auf Frische, klare Frucht und mineralische Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Ein frischer, mineralischer Riesling: helle Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine Schiefermineralität. Am Gaumen saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner Schiefermineralität – saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und frischem, mineralischem Nachhall.

Ein frischer, mineralischer Nahe-Riesling mit viel Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und leichter asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Hanglagen rund um den Leistenberg, Nahe; Tonschieferböden
Klassifikation: Gutsriesling, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Gärung im Edelstahltank und im großen Eichenholzfass

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Rebsorten

Hensel Aufwind Grauer Burgunder

Klassischer Burgunder mit Noten von frischem Laub, Haselnüssen, sowie einem Hauch Vanille. Durch einen dezenten Barriqueeinsatz gewinnt dieser Wein an Komplexität und Würze, ohne an Frische und eigenständigem Charakter zu verlieren. Am Gaumen wirkt er frisch mit recht schlanker Struktur. Text: Thomas Hensel

 

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Spanien

Contino blanco 2020

Weißwein · Rioja · Cuvée · Spanien

Contino Blanco ist eine Weißwein-Cuvée aus der Rioja, gewonnen aus Viura, Garnacha Blanca und Malvasía. Vom renommierten Einzellagen-Gut Contino, zeigt er sich saftig mit leicht exotischen Fruchtnoten. Der dezente Barriqueausbau gibt ihm Struktur und Reifepotenzial. Im Glas Limette, frische Vanille und unreifer Apfel.


Rioja

Contino ist ein renommiertes Einzellagen-Gut in der Rioja Alavesa im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen frische, ausdrucksstarke Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Viura, Garnacha Blanca und Malvasía – Letztere bringt leicht exotische Fruchtnoten. Der dezente, aber nachhaltige Ausbau in Barriques aus französischer Eiche verleiht dem Wein das Gerüst, um sich weiter positiv zu entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Limette, frische Vanille und unreifer Apfel. Am Gaumen sehr saftig, mit leicht exotischen Fruchtnoten und feiner Struktur aus dem Holzausbau. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Blanco
Ausbau: Viura/Garnacha Blanca/Malvasía, französisches Barrique

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Rebsorten

Weiss Simod Cabernet Sauvignon Zweigelt

Rotwein · Burgenland · Cuvée

Cabernet Sauvignon & Zweigelt Riede Siebenmath · Apetlon Neusiedlersee · Seewinkel Schwarzerde, Schotter, Sand rund 12 Monate Barrique trocken

Weiss Simod ist eine Barrique-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt vom Weingut Manfred Weiss in Apetlon am Neusiedlersee. Der Name steht für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Töne von Trockenfrucht, Leder und Tabak; am Gaumen leicht rauchig, harmonisch, mit feiner Holzwürze im Abgang.


Riede Siebenmath im Seewinkel

Das Weingut Manfred Weiss bewirtschaftet rund 15 Hektar in Apetlon, im Seewinkel östlich des Neusiedler Sees und am Rand des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Das pannonische Klima bringt heiße, trockene Sommer; der See und die Lacken speichern Wärme und dämpfen zugleich die Extreme.

Die Böden wechseln kleinräumig zwischen Schwarzerde, Schotter und Sand. Die humusreiche Schwarzerde gibt Körper und Kraft, Schotter und Sand drainieren und erwärmen sich schnell – ideale Bedingungen für spät reifende Sorten wie Cabernet Sauvignon, die im kühleren Österreich sonst selten ganz ausreifen.

„Simod" ist die mundartliche Bezeichnung für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. Dass die Cuvée den Namen der Lage trägt und nicht den der Rebsorten, zeigt, worauf das Weingut Wert legt: Herkunft vor Sortenetikett.

Cabernet und Zweigelt im Barrique

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Die beiden Sorten ergänzen sich: Cabernet liefert Struktur, festes Tannin und dunkle Frucht, Zweigelt – die in Österreich 1922 gezüchtete Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent – bringt Kirschfrucht, Saftigkeit und Geschmeidigkeit.

Der Wein reift rund 12 Monate im Barrique. Das kleine Fass gibt Vanille und Röstaromen ab und rundet über den Sauerstoffkontakt die Gerbstoffe des Cabernet. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot mit reifen, leicht ziegelfarbenen Reflexen. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Aromen von getrockneten Früchten, Leder, Tabak und dunkler Schokolade. Am Gaumen leicht rauchig, vielschichtig und harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen und feiner Holzwürze im langen Abgang.

Cabernet für das Gerüst, Zweigelt für die Kirsche, zwölf Monate Barrique für die Würze – und Zeit in der Flasche für Leder und Tabak.

Bei 16–18 °C servieren. Eine halbe bis ganze Stunde vorher öffnen oder dekantieren; bei gereiften Flaschen ist ein leichtes Depot möglich.

Am Tisch

Passt zu rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse. Ebenso zu Rinderbraten, Hirschragout, Gulasch und Bergkäse – ein kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.


Produzent Weingut Manfred Weiss, Apetlon (Burgenland)
Rebsorte Cabernet Sauvignon und Zweigelt
Lage Riede Siebenmath, Apetlon · Seewinkel am Neusiedlersee, Österreich · Schwarzerde, Schotter und Sand
Klassifikation Qualitätswein · trocken
Ausbau rund 12 Monate im Barrique
Trinkempfehlung jetzt trinken

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