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18. Januar 2007

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Spirituosen

Faude feine Brände Rote Bete Geist 100 ml.

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Rote-Bete-Geist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl – hier in der kleinen 100-ml-Flasche. Aus feldfrischer junger Roter Bete, „ländlich exotisch", mit kräftigem Auftritt, erdiger Note und leichter Süße im Abgang.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die feldfrische junge Rote Bete stammt von einem Landwirt aus Bötzingen – regional und tagesfrisch verarbeitet.

Mazeration und Destillation

Da die Rote Bete zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefert, entsteht ein Geist: Das Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase erdig und würzig, mit dem typischen Charakter frischer Roter Bete. Am Gaumen kräftig und intensiv, mit einer fein süßlichen Note im Abgang – ein ausdrucksstarkes, ungewohnt erdiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als außergewöhnliche, erdig-würzige Basis für Longdrinks und Cocktails. Die 100-ml-Flasche ist ideal zum Probieren oder als Geschenk.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Rote-Bete-Geist (Gemüse-Geist), Rote Bete aus Bötzingen
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff
Gebinde: 100-ml-Flasche

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Spirituosen

Andres Tresterbrand im Holzfass gereift

Spirituose · Pfalz · Tresterbrand (holzfassgereift)

Tresterbrand aus Traubentrester im Holzfass gereift Pfalz Weingut Andres · Deidesheim bernsteinfarben warm & würzig

Der Andres Tresterbrand im Holzfass gereift ist ein edler Traubentrester-Brand von den Gebrüdern Andres aus der Pfalz. Die Reife im Holzfass verleiht ihm eine warme, würzige Tiefe und eine feine, geschmeidige Holznote.


Andres Tresterbrand – holzfassgereift aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieser Tresterbrand – gewonnen aus dem Trester der eigenen Weinbereitung und anschließend im Holzfass gereift.

Herstellung und Reife

Tresterbrand entsteht durch die Destillation von Traubentrester – den Schalen, dem Fruchtfleisch und den Kernen, die nach dem Pressen der Trauben zurückbleiben. Nach dem Brennen reift dieser Brand im Holzfass, wo er seine bernsteinfarbene Tönung, eine geschmeidige Textur und würzige Reifearomen erhält.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas, mit warmer, würziger Tiefe: Anklänge von Trockenfrüchten, Nuss und feiner Vanille- und Holzwürze über einem klaren Traubencharakter. Am Gaumen geschmeidig und kraftvoll, mit langem, würzigem Nachhall.

Warm und würzig, bernsteinfarben – Trockenfrüchte, Nuss und feine Vanille-Holzwürze über klarem Traubencharakter, geschmeidig und kraftvoll mit langem Nachhall.

Am besten bei Zimmertemperatur (16–18 °C) aus dem bauchigen Glas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleiter zu Espresso und dunkler Schokolade oder pur zu Käse und Trockenfrüchten.


Produkt: Tresterbrand (aus Traubentrester), im Holzfass gereift
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; bei Zimmertemperatur servieren

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Weine

Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken BIO

Rotwein · Königsbach (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Königsbacher Ölberg (Große Lage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel · Südhang trocken · 20 hl/ha spontan · 50 % neu / 50 % gebraucht Barrique BIO · 2021

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken 2021 stammt von einer Parzelle direkt an der Lagengrenze zum berühmten Königsbacher Idig. Südhang, hoher Kalkmergelanteil und kühle Waldluft ergeben einen Pinot mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz.


Königsbacher Ölberg – Spätburgunder am Idig

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Ihr Spätburgunder-Weinberg im Königsbacher Ölberg liegt direkt an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig – mit Südhangexposition und einem noch höheren Kalkmergelanteil, perfekte Voraussetzungen für Spätburgunder.

Der Ölberg liegt hoch, mit Kalkmergel als prägendem Gestein. Durch seine besondere Position gibt es morgens und abends immer wieder kalte Lufteinträge aus dem Pfälzerwald, die dem Wein Frische schenken. Ziel der Brüder ist es, diese Gegebenheiten Jahr für Jahr perfekt zu interpretieren, sodass Weine mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz entstehen.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Säure. Die kalkmergelgeprägte, vom Pfälzerwald gekühlte Ölberg-Parzelle und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Präzision und salzige Mineralität – Spannung und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Große Lage) aus dem Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2021; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel, Ertrag nur 20 hl/ha.

Der Wein wird spontan mit natürlichen Hefen vergoren und je zur Hälfte in neuen und in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Machart verleiht dem Pinot Tiefe und feine Würze, ohne die kühle, kalkgeprägte Herkunft zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder von kühler, klarer Prägung: rote Kirsche und Waldbeeren, dazu feine Würze, ein Hauch Pfeffer und Tabak sowie eine dezent rauchige Note. Am Gaumen feinstrukturiert und elegant, mit seidigen Tanninen, animierender Säure und der kreidig-salzigen Mineralität des Kalkmergels – druckvoll und zugleich fein, mit langem, herkunftsklarem Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze, Pfeffer und Tabak – feinstrukturiert und elegant, mit seidigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität, druckvoll und fein zugleich.

Ein eleganter, kalkgeprägter Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Königsbacher Ölberg (Große Lage), an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); Südhang, Kalkmergel; kühle Lufteinträge vom Pfälzerwald; 20 hl/ha
Klassifikation: Spätburgunder, Große Lage, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 50 % neues und 50 % gebrauchtes Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Francois Montand Sekt Blanc de Blancs brut Magnum

Schaumwein · Jura, Frankreich · Chardonnay & Chasselas

Magnum 1,5 Liter Jura, Ostfrankreich Blanc de Blancs Traditionelle Flaschengärung 9 Monate Hefelager Brut

Francois Montand Blanc de Blancs brut Magnum ist ein in der Flasche vergorener Sekt aus dem Jura im 1,5-Liter-Format, erzeugt von Maison du Vigneron auf den Kalk- und Mergelböden zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau. Die Cuvée aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas setzt auf Zug und Klarheit statt auf Fülle. Unsere Hausmarke – in der Flaschengröße, die den Abend trägt.


Jura – Kalk, Mergel und kühle Nächte

Das Jura liegt zwischen Burgund und dem Schweizer Grenzgebiet, die Rebflächen auf 250 bis 400 Metern, west- bis südwestexponiert. Kalk und grauer Mergel prägen die Böden, kühle Nächte halten die Säure hoch – die Grundvoraussetzung für Schaumwein mit Rückgrat.

Chasselas ist hier kein Lückenfüller, sondern historischer Bestand: Die Rebe hat im Jura und im benachbarten Bugey lange Tradition und liefert die runde Mitte, die den straffen Chardonnay auffängt.

Assemblage, Ausbau und das Magnum-Format

Die Cuvée besteht aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas. Maison du Vigneron verwendet nur die erste, feine Pressfraktion; die Grundweine gären kühl im Edelstahl, ohne Holz und ohne biologischen Säureabbau. Die zweite Gärung erfolgt in der traditionellen Flaschengärung, gefolgt von mindestens neun Monaten auf der Feinhefe. Die Dosage bleibt im Bereich Brut.

Die Magnum mit 1,5 Litern ist kein reines Schaustück: Das Verhältnis von Weinvolumen zu Sauerstoffeintrag über den Korken ist günstiger als in der 0,75er, der Sekt bleibt länger frisch und die Perlage feiner. Vor dem Öffnen mindestens vier Stunden kühlen – die größere Flasche braucht deutlich mehr Zeit im Eiswasser.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünlichem Rand, feine und ausdauernde Perlage. In der Nase weiße Blüten, Zitrusschale und reifer Apfel, dahinter ein Hauch frisches Hefegebäck. Am Gaumen straff und saftig zugleich: gelber Apfel, Weintraube, Zitrone, getragen von klarer Säure. Der Abgang bleibt trocken, mittellang, mit salzigem Nachhall.

Neun Monate Hefelager, 90 % Chardonnay, 1,5 Liter – dieser Sekt argumentiert mit Struktur und reicht für zwölf Gläser.

Bei 6 bis 8 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Aus der Magnum entwickelt sich der Wein über den Abend hinweg langsamer; angebrochen und mit gutem Verschluss hält er im Kühlschrank zwei Tage.

Am Tisch

Als Aperitif für größere Runden, zu Austern, Ceviche und Sushi, zu gebratenem Zander mit heller Sauce, zu Ziegenfrischkäse und jungem Comté. Auch zu Tempura und frittiertem Gemüse, wo die Kohlensäure das Fett aufbricht. Zwölf Gläser aus einer Flasche – die Magnum ist die Rechengröße für Empfänge, Hochzeiten und Menüs mit Aperitif-Start.


Flaschengröße 1,5 Liter (Magnum)
Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung, mind. 9 Monate Hefelager
Geschmacksrichtung Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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Weine

Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Devonschiefer Südsteillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der berühmtesten Steillagen der Mittelmosel – einer reinen Südlage auf blauem Devonschiefer mit teils über 100 Jahre alten Reben. Ein trockener Riesling von feiner Eleganz, moderatem Alkohol und lebhaft-spannender Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität des Schiefers.


Brauneberger Juffer – Südlage auf Devonschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio großer Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – naturnah bewirtschaftet, mit strengster selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Die Lage Brauneberger Juffer erstreckt sich am Südufer der Mosel um die Gemeinde Brauneberg – ein steiler Weinberg in ausschließlicher Südausrichtung auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf das Jahr 1790 zurück und die drei unverheirateten „Juffern" (Jungfern), die Töchter des kurpfälzischen Kammerherrn Wunderlich. Schon historisch zählte der Brauneberg zu den gerühmtesten Weinen der Mosel.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Brauneberger Juffer, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von teils über 100 Jahre alten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus der reinen Südlage auf blauem Devonschiefer lebt dieser Riesling von Präzision und Mineralität: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floralen Anklängen und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, vollmundig und doch elegant, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Länge verleiht – ein glasklarer, mineralischer Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Schiefermineralität – trocken, elegant und moderat im Alkohol, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer, Brauneberg an der Mittelmosel; reine Südsteillage auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer; teils über 100 Jahre alte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Portugal

Feuerheerd s Anchor Port Fine White

Portwein · White Port · Douro · Portugal

Feuerheerd's Anchor Port Fine White ist ein frischer weißer Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Er besteht aus den weißen Douro-Sorten Gouveio, Donzelinho, Viosinho und Malvasia Fina. Ideal als Apéritif oder in Cocktails.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der White Port wird aus den weißen Douro-Sorten Gouveio, Donzelinho, Viosinho und Malvasia Fina erzeugt. Der Ausbau bewahrt die frische, fruchtbetonte Stilistik des Weins.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen frisch und fruchtig, mit feiner Süße. Unkompliziert und animierend, mit saftigem Abgang.

Zum Genuss

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, pur, auf Eis oder im Cocktail (z. B. mit Tonic). Ideal als Apéritif.

Klassische Begleitung: als Apéritif, in Cocktails, zu Oliven, Nüssen und Tapas.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: White Port (süß)
Reifung: Gouveio/Donzelinho/Viosinho/Malvasia Fina, frisch ausgebaut

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USA

Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2021 16,00 % vol

Der Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich elegant, weich und vielschichtig, aus einem milden Jahrgang, der laut Krankl an den großen 2019 erinnert.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta III 2021 stammt zu 51 % vom The Third Twin Vineyard, zu 26 % vom Cumulus Vineyard und zu 23 % vom Eleven Confessions Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2021 – Central Coast

2021 brachte an den Sine-Qua-Non-Lagen Krankls bevorzugte Bedingungen: mildes Wetter mit konstantem Sonnenschein, aber ohne extreme Hitze – nur ein einziger Tag mit 100 °F, und das an nur einem der vier Weinbergstandorte.

Das Ergebnis erinnert an den Jahrgang 2019, vielleicht mit etwas mehr Reichhaltigkeit: viel Eleganz, Charakter und spielerische Würze mit vielen Schichten und Nuancen.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 81,7 % Syrah, 11,3 % Grenache, 3,3 % Mourvèdre, 2,1 % Petite Sirah sowie 1,6 % weiße Sorten (0,7 % Gelber Muskateller, 0,9 % Petit Manseng).

21 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren, 79 % entrappt. Ausgebaut über rund 23 Monate: 53,0 % in brandneuen französischen Eichenfässern, 43,1 % in gebrauchten Fässern (ein bis drei Jahre alt) und 3,9 % in Beton.

Im Glas

Sehr dunkle Farbe. In der Nase Kaffeesatz, Rhabarber, rote Pflaumen, Toffee, Boysenbeere, zerdrückte Erdbeerhäute, Zigarrenkiste sowie etwas Kreide und staubige Keksbrösel. Am Gaumen super weich, aber nicht schlaff, sondern strukturiert und weit aufgefächert – ähnlich dem 2019, mit einem Hauch mehr Fleisch. Die Tannine sind reichlich, doch breit und seidig, dazu milde asiatische Gewürze. Mit Luft wird der Wein zusehends üppiger und umhüllender. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Super weich, doch strukturiert und aufgefächert – mit breiten, seidigen Tanninen.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (51 %), Cumulus (26 %) und Eleven Confessions (23 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 21 % Ganztrauben; 23 Monate Eiche/Beton (53,0 % neue französische Eiche, 43,1 % gebraucht, 3,9 % Beton); 16,00 % vol

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Avize Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Avize 2018 ist die pure Ausdruckskraft eines großen Terroirs. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe und unter Naturkork entfaltet dieser Blanc de Blancs seine ganze Größe – schnörkellos, glockenklar und geradezu kristallin, eine Hommage an das Terroir von Avize.


Champagne / Avize

Franck Bonville ist in Avize an der Côte des Blancs beheimatet. Die Trauben für den Pur Avize stammen aus drei renommierten Lagen, die das Herzstück des Dorfes bilden: Les Avats, Les Maladries und Les Chapelles. Diese Parzellen umarmen das Dorf förmlich und tragen seine typische Charakteristik – eine kühle, kalkige Frische mit feiner Spannung – in sich.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork in den kühlen Kellern der Maison Bonville, was ihm Tiefe, Präzision und kristalline Klarheit verleiht. In der Geschmacksrichtung extra brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Zitrusfrucht, ein Hauch weißer Blüten, frische Mandeln und etwas nasser Stein, die sich mit jedem Moment weiter öffnen. Am Gaumen schnörkellos, glockenklar und kristallin, mit Eleganz, Energie und Tiefe; die feine, zurückhaltende Frucht tritt hinter die Mineralität zurück, die das lange, salzig-frische Finale trägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Avize (Parzellen Les Avats, Les Maladries, Les Chapelles), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, extra brut
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Jahrgang: 2018

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