Echt oder gefälscht?

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkempfehlung bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkempfehlung 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut

Seinen Namen hat der Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut vom Vergissmeinnicht, das im Frühling wild zwischen den Reben blüht. Die Trauben kommen aus den Weinbergen der Familie in Congy und Coizard-Joches im Tal des Petit Morin, ergänzt um Reserveweine.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft ist blumig, mit frischen Zitrusnoten und heller Frucht. Im Mund frisch und elegant, mit klarer Säure und einer feinen salzigen Note. Das Finale ist gerade und sauber.

Mach was draus

Ein Champagner für den Aperitif, für Austern, Garnelen, Fisch oder Geflügel. Auch zu einer leichten Vorspeise passt er gut. Mit nur 1 g/l Zucker ideal für alle, die es trocken mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Myosotis ist der beste Einstieg zu Clément & Fils. Frisch, offen und trotzdem mit Tiefe.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bedeutet Myosotis? So heißt das Vergissmeinnicht auf Latein. Es wächst wild in den Weinbergen von Aurélien Clément.

Wie wird er ausgebaut? Mit Reserveweinen für Tiefe und einem langen Hefelager. Die Dosage liegt bei 1 g/l, Extra Brut.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Meunier, Chardonnay · Congy, Coizard-Joches (Vallée du Petit Morin) · Kalk · mit Reserveweinen · langes Hefelager · Extra Brut, 1 g/l · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 stammt aus der bekanntesten und einer der ältesten Lagen des Zellertals. Er besticht durch herrliche Weißfrüchte, mineralische Kalknoten und eine kräftige Würze, die in einem wahrlich druckvollen Abgang münden – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Schwarzer Herrgott ist die bekannteste und eine der ältesten Lagen des Zellertals. Das Zellertal hat die höchsten Berge der Pfalz; die Reben tun sich an der Oberfläche schwer und suchen sich den Weg tief in die Erde, wo sie auf Tonmergel- und Kalkschichten stoßen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Durch eine lange Feinhefelagerung und die Selektion der besten Trauben besitzt dieser Riesling ein sehr langes Lagerpotenzial und entwickelt sein volles Potenzial erst nach mehreren Jahren. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase herrliche Weißfrüchte und mineralische Kalknoten. Am Gaumen mineralisch und kräftig gewürzt, mit klarer Frucht, feiner Struktur und einem druckvollen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und gereiftem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Feinhefelagerung, Traubenselektion; Tonmergel und Kalk; langes Lagerpotenzial
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Bertheau Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses · 1er Cru Chambolle-Musigny unterhalb Le Musigny · SO-Lage 2019

Der Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2019 der Domaine François Bertheau stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage von Chambolle – einem Weinberg auf Grand-Cru-Niveau. In der Jugend verschlossen, läuft Bertheaus Amoureuses über die Jahre zur Hochform auf: Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und ein unendlich sanfter Nachhall.


Les Amoureuses – der berühmteste Premier Cru von Chambolle

Les Amoureuses („die Liebenden") gilt als bester Premier Cru der Gemeinde und als einer der großen Weinberge der Welt – bei einer Neuklassifizierung wäre ein Grand-Cru-Status kaum fraglich. Die Lage liegt am südlichen Ende von Chambolle-Musigny, direkt oberhalb des Dorfes Vougeot und unterhalb des Grand Cru Le Musigny; im Norden grenzt Les Charmes, südlich Les Petits Vougeots.

Der kalkhaltige Boden ist hier leichter: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in Felsspalten zwingt. Das begrenzt Wuchskraft und Ertrag und führt zu kleinen, konzentrierten Beeren. Die meist südöstliche Ausrichtung und das kühle Klima sichern Reife bei erhaltener Säure. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Trotz der Wärme bewahrten die Trauben eine bemerkenswerte Frische; die Reben lieferten konzentrierte, vollreife Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur balancierten Art der Amoureuses passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Jugend verschlossen und subtil. Mit Reife entfalten sich Samt und Seide, reinste, kernige Himbeerfrucht, ein erdiger Charakter und feste, zugleich seidige Tannine. Der Abgang ist unendlich sanft und lang.

Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und feste, seidige Tannine – ein Kult-Premier-Cru mit unendlich sanftem Nachhall.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Amoureuses (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); unterhalb Le Musigny, dünner Felsboden über hartem Kalkstein, SO-Lage
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Gevrey Chambertin Cazetieres 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Cazetiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten und höchstgelegenen Premiers Crus von Gevrey – ein reichhaltiger, gut strukturierter Pinot Noir mit Kraft und Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Cazetiers – Kraft aus Gevreys Höhen

Les Cazetiers ist eine 8,4 Hektar große Premier-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, ausschließlich mit Pinot Noir bestockt – einer der besten 1ers der Gemeinde, direkt neben dem berühmten Clos Saint-Jacques. Mit einer Oberkante auf rund 370 Metern zählt sie zu den höchstgelegenen Premier-Cru-Standorten Gevreys und des ganzen Burgunds.

Die Böden des steilen, gut dränierten Hangs sind voller kleiner Steine, die die Drainage fördern und Sonnenlicht sowie Wärme reflektieren. Das etwas wärmere Mesoklima begünstigt die Reife. Die Weine sind in der Regel reichhaltig, gut strukturiert und recht tanninbetont – robuste, kraftvolle Pinot Noirs, in der Jugend zugänglicher als die aus dem benachbarten Clos Saint-Jacques.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kraftvollen, gut besonnten Lage wie Les Cazetiers ergibt das einen reichhaltigen, strukturierten und zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom steinigen, gut besonnten Hang von Cazetiers lebt dieser Gevrey: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – robust und zugleich fein gezeichnet.

Dunkle Frucht und würzige Tiefe – reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~8,4 ha, steiler steiniger Hang, Oberkante ~370 m (eine der höchsten 1er-Lagen); neben Clos Saint-Jacques
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Silvaner Marktbreit O wie schön ist Franken 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Silvaner Deutscher Qualitätswein Marktbreit · Franken Spontangärung Barrique

Der Silvaner „O wie schön ist Franken" 2025 ist der barriquegereifte Silvaner von Christian Ottenbreit aus Marktbreit in Franken. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, zeigt der Wein herbe, vegetabile Aromen mit einer rauchigen Spur. Reife, saftige Frucht trifft auf Säurebiss und den Griff eines mürben Gerbstoffs. Trocken, mineralisch und würzig im Stil.


Marktbreit – Maindreieck, Franken

Die Reben für diesen Silvaner stehen in Marktbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden; der Hof des Weinguts Ottenbreit liegt im benachbarten Obernbreit. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner. Nach Spontangärung reift der Wein im kleinen Barriquefass, was ihm zarte rauchige und nussige Fasstöne sowie Griff verleiht. 

Im Glas

In der Nase herbe, deutlich vegetabile Aromen mit verhaltener gelber Frucht, einer Spur Rauch, angedeuteten Kapern und kräuterigen Anklängen. Am Gaumen reife, recht saftige Frucht mit Säurebiss und dem Griff eines mürben Gerbstoffs, dazu zart rauchige, leicht nussige und kräuterige Noten, eine Spur ätherisch und im Hintergrund Salz. Der Abgang bleibt rauchig, mit pfeffrigen Nuancen.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gebratener Fisch, Geflügel mit Pilzen, Kalbsbraten, gereifter Hartkäse und Spargel. Die rauchig-würzige Art trägt auch herzhafte fränkische Küche. Trinkreif ab sofort, bei kühler, dunkler Lagerung haltbar bis etwa 2029. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Marktbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein, trocken
Ausbau Spontangärung, kleines Barriquefass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Occhipinti SM Vino di Contrada Grillo 2020 BIO

Orange Wine · Grillo · Sizilien

Grillo 100 % Sicilia DOC · Bianco Orange Wine (48 h Maischestand) Contrada Santa Margherita (~490 m) biodynamisch · Bio (IT-BIO-014) 12 Monate österr. Eichenfass

Der Occhipinti SM Vino di Contrada 2020 ist ein reinsortiger Grillo und der jüngste Neuzugang im Portfolio von Arianna Occhipinti. „SM" steht für die Einzellage Santa Margherita am Fuß der Monti Iblei bei Chiaramonte Gulfi – rund 490 Meter hoch, kühl und windig. Durch eine 48-stündige Maischestandzeit entsteht ein strahlend oranger Wein (Orange Wine). Biodynamisch bewirtschaftet, ohne Schönung und Filtration. 8.436 Flaschen.


Contrada Santa Margherita

Santa Margherita liegt am Fuß der Monti Iblei bei Chiaramonte Gulfi, deutlich höher als Occhipintis Lagen rund um Vittoria. Auf rund 490 Metern wurzeln die Grillo-Reben auf weißlichem, kalkhaltigem Mergel und sandigen Kalkstein-Sedimenten (Calcarenit) marinen Ursprungs. Der kleine Weingarten ist von Pinienwäldern, Eichen und alten Olivenbäumen umgeben; kühle Winde und Höhe sorgen für Frische und Salzigkeit. Erzogen werden die Reben im klassischen Alberello, dessen Laub die Trauben vor der sizilianischen Sonne schützt.

Assemblage und Ausbau

Der Wein ist reinsortiger Grillo, einer autochthonen weißen Rebsorte Siziliens. Nach zwei Jahren Experiment im Keller entschied sich Arianna Occhipinti für eine kurze Maischestandzeit von 48 Stunden, eine Spontangärung im Betontank und in ovalen österreichischen Eichenfässern. Darin reift der Wein anschließend rund 12 Monate. Abgefüllt wird ohne Schönung und Filtration. Der Schalenkontakt verleiht ihm die orange Farbe und feine Gerbstoffe.

Im Glas

Strahlendes Orange. Der Wein zeigt sich zunächst verhalten und gewinnt mit Luft an Intensität. In Nase und Gaumen herbe mediterrane Gewürze, Orange und Zitrusnoten, Oregano und Steinobst, getragen von einer markanten Salzigkeit. Dezente Gerbstoffe untermalen die würzige Frucht. Der Nachhall ist frisch, elegant und von kräftiger Länge.

Am Tisch

Bei 12–14 °C servieren. Durch Struktur und Gerbstoff ein vielseitiger Essensbegleiter: Pasta con le Sarde, gegrillter Fisch und Calamari, Caponata, würzige Gemüsegerichte sowie Pecorino Siciliano. Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.



Lage: Contrada Santa Margherita, Chiaramonte Gulfi (Sizilien), ~490 m
Klassifikation: Sicilia DOC (Bianco), Orange Wine
Ausbau: 48 h Maischestand, Spontangärung in Beton/österr. Eiche, 12 Monate österr. Eichenfass, ohne Schönung/Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Cielo Prosecco Frizzante Piccolo

Der Cielo Prosecco DOC Frizzante Piccolo kommt in der kleinen 0,2-Liter-Flasche – genau richtig für ein, zwei Gläser. Reiner Glera aus dem Prosecco-Gebiet, im Edelstahltank vergoren und sanft perlend abgefüllt. Ideal, wenn man keine ganze Flasche öffnen möchte.

Im Glas

Helles Strohgelb, feine Perlen. Der Duft erinnert an grünen Apfel, Birne und weiße Blüten. Im Mund fruchtig und leicht, mit einem sauberen, frischen Nachklang. Unkompliziert und angenehm prickelnd.

Mach was draus

Zum schnellen Anstoßen, zum Picknick, für die Hotelbar oder als kleine Aufmerksamkeit im Geschenkkorb. Dazu passen Antipasti, Fingerfood, Salate oder leichte Vorspeisen. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Piccolo ist mein Lieblingsmitbringsel. Klein, fein und immer willkommen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist der Unterschied zwischen Frizzante und Spumante? Frizzante hat weniger Kohlensäure und prickelt sanfter. Spumante perlt kräftiger.

Wer steht dahinter? Das Weinhaus Cielo e Terra, 1908 von Giovanni Cielo gegründet und bis heute ein Familienbetrieb. Sitz ist Montorso Vicentino; zahlreiche Partnerwinzer in Venetien und Apulien liefern zu.

Warum 0,2 Liter? Die Piccolo-Flasche reicht für etwa zwei Gläser. So bleibt nichts übrig und der Prosecco ist immer frisch.

100 % Glera · Prosecco DOC, Venetien · Tankgärung im Edelstahl · Frizzante · halbtrocken · 0,2 l Piccolo · Cielo e Terra, Montorso Vicentino · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...