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Weine

Kühling- Gillot Hipping Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Hipping VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein Rotliegendes (Urgestein) Spontangärung · 1.200-l-Stückfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Hipping Riesling GG 2024 stammt aus einem der einzigartigsten Terroirs am Roten Hang. Ein vielschichtiger, finessenreicher Riesling, der saftige Frucht mit markanter Würze und der Schiefermineralik des Rotliegenden verbindet.


Niersteiner Hipping – Amphitheater am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Hipping wurde um 1550 erstmals als „Hupbuhl" urkundlich erwähnt – mundartlich „Ziegenhügel".

Wie ein Parabolspiegel vereinen sich die beiden Parzellen des Guts im höchsten Punkt des Hipping und erinnern mit Nord-Ost- und Süd-West-Hang an ein kleines, natürliches Amphitheater. Gelegen auf 80–170 Metern mit bis zu 60 % Hangneigung genießt die Lage volle Sonneneinstrahlung. Die rund 280 Millionen Jahre alten, kargen Urgesteinsböden des Rotliegenden speichern die Tageswärme, während die kühlen Nachtwinde des Seitentals die Säure erhalten.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion und die wärmespeichernden Rotliegend-Böden sicherten reifes Lesegut, während die kühlen Nachtwinde für Frische und Säurespannung sorgten – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Hipping, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Urgestein des Rotliegenden.

Die Trauben werden streng selektiert von Hand gelesen, der Most spontan vergoren und behutsam im 1.200-Liter-Stückfass ausgebaut. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In sattem Gelb strahlend, duftet er nach Steinobst mit würzigen Akzenten, die an Sesam und grünen Tee erinnern. Die extraktreich reduzierte Frucht ist sofort präsent, die markante Säure agiert im Hintergrund. Am Gaumen baut er rasch enormen Druck auf und verbindet mit viskoser Haptik saftige Frucht und markante Würze: gelbe und rote Früchte sowie Orangennoten, engmaschig verwoben mit langem rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und der typischen Schiefermineralik des Rotliegenden. Ein vielschichtiger Typ mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Steinobst mit Sesam und grünem Tee, gelbe und rote Früchte und Orangennoten, verwoben mit rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und Rotliegend-Mineralik – druckvoll und viskos, mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Ein vielschichtiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Leitmotiv des Hipping ist die Verbindung von Frucht und Würze: zu würziger asiatischer Küche, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Hipping (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 80–170 m, bis 60 % Hangneigung; Urgestein des Rotliegenden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im 1.200-l-Stückfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Dietrich Pinot Noir rosé

Roséwein · Pinot Noir · Pfalz · Deutschland

Dietrich Pinot Noir rosé ist ein trocken ausgebauter Roséwein aus 100 % Pinot Noir vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften. Der Rosé stammt aus einer einzelnen Lage und zeigt die helle, feine Frucht, für die Pinot Noir in der Pfalz steht.


Herkunft

Die Trauben wachsen rund um Großkarlbach im Norden der Pfalz, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für ein warmes, fast mediterranes Klima und reife Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Noir (Spätburgunder). Nach einer sehr kurzen Maischestandzeit wird der Most schonend abgepresst – das gibt dem Rosé seine helle Farbe und feine Frucht. Die kühle Vergärung im Edelstahltank bewahrt die frischen Fruchtaromen. Ausgebaut ist der Wein trocken, mit harmonisch eingebundener Restsüße.

Im Glas

Zartes, helles Rosa mit geringer Farbintensität. In der Nase Johannisbeere, Himbeere und Erdbeere. Am Gaumen fruchtbetont und frisch, die feine Restsüße stützt sich auf eine klare Säure, der Abgang bleibt saftig.

Am Tisch

Ein Rosé für die Terrasse und den Sommer. Klassische Begleitung: leichte Gerichte mit Meeresfrüchten, Salate und mediterrane Vorspeisen. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.


Herkunft: Pfalz, Großkarlbach
Klassifikation: Qualitätswein (QbA), trocken
Ausbau: kurze Maischestandzeit, kühle Vergärung im Edelstahltank

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Rebsorten

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Tank & Fass je 50 %

Der Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein präziser, salzig-frischer Chardonnay aus dem Mâconnais – Kultwein eines Erzeugers, der seit Jahrzehnten beweist, dass großer Chardonnay keinen Grand-Cru-Status braucht.


En Crazy – Chardonnay aus Pierreclos

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen ließen sich 1976 in Vergisson nieder und erwarben 1979 ihre ersten Parzellen in Pierreclos. Seither stellen sie im Mâconnais Weißweine her, die in Präzision, Mineralität und Spannung mit weit teureren Namen der Côte de Beaune mithalten.

Der En Crazy stammt aus der Lage Chavigne, von den unteren Teilen des Weinbergs. Guffens arbeitet eigenwillig: kein Entblättern, kein Gipfeln, späte Lese reifer, kleiner Beeren in mehreren Durchgängen – ungewöhnlich für Burgund, aber prägend für den Stil des Hauses.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten, indem zweimal geschnitten wurde. Danach setzten Hitze und Trockenheit über lange Zeit ein. Ein Saftstau verhinderte das Wachstum der Trauben – bremste aber zugleich den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der En Crazy vereint die ersten Säfte des unteren En-Crazy-Hangs mit den zweiten Pressungen der besseren Parzellen – eine jugendlich-zugängliche, klar gezeichnete Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die Trauben werden leicht angequetscht und auf einer modifizierten Coquard-Presse schonend gepresst – die ersten, pH-niedrigen Säfte sind der Schlüssel zur typischen Säurespannung. Der Ausbau erfolgte je zur Hälfte im Edelstahltank und im Fass.

Im Glas

Ein reines, einladendes Bouquet aus weißem Pfirsich, Nektarine, weißen Blüten, Muskatnuss und frischem Brot, dazu ein Hauch geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, satinig und texturreich, getragen von feiner Säure und einer salzigen Note bis ins frische Finale.

Großer Chardonnay braucht keinen Grand-Cru-Status – präzise, salzig und voller Spannung.

Schon jung zugänglich, über Jahre lagerfähig (etwa 2024–2033). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse oder eine feine Gemüseküche. Ein vielseitiger, animierender Speisebegleiter.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); Kalk-Ton-Untergrund
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; je 50 % Edelstahltank und Fass, Coquard-Presse

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USA

Saxum Broken Stones 2019

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden französische Eiche 2019

Der Saxum Broken Stones 2019 ist eine rare, Syrah-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus dem kalkreichen Willow Creek District von Paso Robles. Tief, würzig und vielschichtig – mit dunkler Frucht, herzhafter Würze und einer kraftvollen, zugleich präzisen Statur. Der Name verweist auf die gebrochenen Kalksteine des Bodens.


Broken Stones – aus gebrochenem Kalkstein

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein", und „Broken Stones" spielt auf eben diesen gebrochenen, kalkreichen Untergrund an, dem die Cuvée ihren Charakter verdankt.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des Willow Creek District ergibt das einen tiefgründigen, kraftvollen und zugleich frischen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro (Mourvèdre) sowie Grenache und Carignan, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und herzhafte Würze; Graciano steuert Farbe, florale Frische und lebendige Säure bei; Mataro Struktur, Erdigkeit und eine trüffelige, herzhafte Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit, Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, gemahlener Pfeffer, geräuchertes Wild, eine erdig-würzige Note von verbrannter Erde und Trüffel sowie florale und kräuterige Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit dichter, geschliffener Textur, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die den kraftvollen Stil trägt – mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Pfeffer, geräuchertes Wild und Trüffel – kraftvoll und vielschichtig, von mineralischer Frische getragen, sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir (James Berry Vineyard), Kalkstein/Kalkschiefer der Monterey-Formation; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro sowie Grenache und Carignan (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Fleurie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Fleurie · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Fleurie Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Fleurie 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Fleurie gilt als der blumigste und eleganteste der Beaujolais-Crus; seine rosa Granit- und Sandböden verleihen dem Gamay einen besonders feinen, floral-fruchtbetonten und seidigen Charakter.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Fleurie, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Fleuries und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, ausgeprägte florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein besonders eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, blumige Würze und feine Mineralität – saftig, seidig und elegant, mit langer, feiner Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Fleurie (Frankreich); rosa Granit- und Sandböden; gilt als blumigster, elegantester der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Spirituosen

Sturzflug Premium Dry Gin

Gin · Premium Dry Gin · Ostalb · Deutschland

Sturzflug Premium Dry Gin ist ein handgemachter Dry Gin aus der Ostalb in Baden-Württemberg. Die langjährige Brennexpertise von Meisterbrenner Josef Bauer und das raue Klima der Ostalb bilden die Grundlage für einen zitrusfrischen, würzigen Gin aus fünfzehn handverlesenen Botanicals in Premiumqualität.


Herkunft

Gebrannt wird der Sturzflug von Sternekoch und Brennmeister Josef Bauer im Landgasthof Adler in Rosenberg auf der Ostalb. Die Produktion erfolgt in reiner Handarbeit und in kleinen Batches – von der Auswahl der Botanicals über die Destillation bis zur Abfüllung.

Botanicals und Destillation

Grundlage ist Wacholder (mehrjährig gereift, getrocknet destilliert). Dazu kommen Koriander, Orange, Zitrone, Limette und Ingwer für die zitrusfrische, leicht scharfe Aromatik sowie Kardamom, Paradieskörner, Kubebenpfeffer und Tonkabohne für warme Würze, exotische Schärfe und eine feine Vanillenote. Einige geheime Zutaten – darunter Lindenblüten vom hauseigenen Baum – runden die Rezeptur ab.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase zitrusfrisch, mit Wacholder im Hintergrund und einer floralen Lindenblütennote. Am Gaumen weich und vielschichtig, mit Zitrus, warmer Würze und der pfeffrigen Schärfe von Kubeben- und Paradieskörnern. Floral-fruchtiger Abgang mit feiner Schärfe.

Pur und im Drink

Ideal für einen aromatischen Gin & Tonic – mit neutralem oder zitrischem Tonic, garniert mit einer Orangenzeste. Die zitrusfrische, würzige Art macht ihn ebenso zur guten Basis für Martini und Gin-Cocktails.

Klassisch im Drink: Gin & Tonic mit Orangenzeste, Dry Martini oder Gin-Cocktails.


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Portugal

Feuerheerd´s 10 years Old Tawny Port

Portwein · Tawny · 10 Jahre · Douro · Portugal

Feuerheerd's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre gereifter Tawny-Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Nach langer Fassreife zeigt er komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca, Tinto Cão und weiteren autochthonen Douro-Sorten vinifiziert. Nach zehn Jahren Reife in Eichenholzfässern entwickelt er seine komplexen, oxidativen Aromen von Nüssen, Rosinen und Dörrobst.

Im Glas

Goldbraune bis ziegelrote Farbe. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Kuchen, Schokolade, Crème brûlée, Nüsse und gereifter Käse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port, 10 Jahre (süß)
Reifung: 10 Jahre im Eichenholzfass

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