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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Les Genevrières blanc 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Les Genevrières · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Les Genevrières 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein sehniger, spannungsreicher Bio-Chardonnay – charmant vom ersten Moment, zugleich voller Energie, Salz und Stein. Eine der feinsten Lagen Meursaults, die hier ganz ohne Schwere überzeugt.


Les Genevrières – luftiger 1er Cru zwischen Charmes und Poruzot

Das Climat trägt seinen Namen nach den Wacholderbüschen (genévriers), die einst die Höhen der Côte de Beaune prägten. Der steinige Boden mit geringem ton-kalkigem Anteil liegt zwischen den Premiers Crus Les Charmes und Le Poruzot. Genevrières gilt als einer der feinsten und „luftigsten" Premier Crus Meursaults.

Auf diesem kargen, steinigen Untergrund bringen alte Reben einen Wein von elektrisierender innerer Spannung und Dichte hervor.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, knackige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt rund zwölf Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces – mit bewusst zurückhaltendem Anteil neuen Holzes –, gefolgt von etwa sechs Monaten im Edelstahltank. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

Eine Frühlingswiese mit Kräutern und Blüten, ein Hauch von Haselnuss und Walnuss, Zitrone, noch nicht ganz reifer Weinbergspfirsich, etwas grüne Ananas und viel Stein. Am Gaumen sehnig und sehr spannungsreich: viel Stoff und reife, doch stets knackige Frucht. Im Vordergrund stehen Extrakt, innere Spannung und Dichte – das Elektrisierende, das die alten Reben aus dem kargen Stein hervorbringen –, dazu das Salzige und eine griffige Textur. Eine elegante Cremigkeit sorgt schon jetzt für feine Noblesse und wird mit der Zeit zunehmen.

Sehnig und spannungsreich – das Elektrisierende, das alte Reben aus kargem Stein hervorbringen.

Steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung; Trinkfenster etwa 2026–2036. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, gebratene Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Poularde in Rahm. Auch solo ein Genuss – die Frische trägt durch das ganze Menü.


Lage: Meursault „Les Genevrières" (Côte de Beaune); steiniger Boden mit geringem Ton-Kalk-Anteil, zwischen Les Charmes und Le Poruzot, alte Reben
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, zurückhaltend neues Holz, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2018 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2018

Der Saxum Paderewski Vineyard 2018 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Tief, würzig und parfümiert, vollgewichtig und strukturiert – aus einem herausragenden Jahrgang, im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, würzigen und perfümierten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro (Mourvèdre), 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2018, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen, Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und dunkle Kirsche, florale Anklänge von Veilchen und Flieder, süße Gewürze, Lakritz und Anis sowie eine pfeffrige Note. Am Gaumen vollgewichtig und konzentriert, mit reifem, festem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze und blaue Frucht, Veilchen und Flieder über süßer Würze, Lakritz und Pfeffer – vollgewichtig, strukturiert und sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro, 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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Rebsorten

Ziereisen MUS Grauer Burgunder 2023

Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder ist ein weißer Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz. Der Jahrgang 2023 stammt ausschließlich aus handgelesenen Trauben von Reben im Alter von über 45 Jahren. Vinifikation und Ausbau folgen dem handwerklichen Ansatz des Betriebs: keine Filtration, kein technischer Eingriff.

Lage & Terroir

Das Weingut Ziereisen bewirtschaftet Lagen im südlichsten Zipfel Badens, direkt am Dreiländereck. Die Böden sind von Kalk und Lösslehm geprägt, das Klima durch die Nähe zum Oberrhein und zum Schwarzwald beeinflusst. Der Wein trägt die Herkunftsbezeichnung Landwein Oberrhein – eine Klassifikation, die Ziereisen bewusst wählt, um außerhalb restriktiver Weingesetz-Vorgaben arbeiten zu können.

Rebsorte: Grauer Burgunder (Pinot Gris). Die Trauben wurden in einer Korbpresse schonend gepresst. Die Gärung verlief spontan mit rebeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe – ohne Filtration abgefüllt. Ein kleines Depot in der Flasche ist produktionstypisch.

Verkostungsnotiz

Die Nase zeigt sich zurückhaltend: reife Birne, weißer Pfirsich, ein Hauch Quitte, unterlegt von Brioche-Tönen aus dem Hefelager. Am Gaumen gradlinig und dicht, mit einer straffen, frischen Säurestruktur, die dem Wein Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, mineralisch und salzig – typisch für die Markgräflerland-Basis der Ziereisen-Weine.

Reifepotenzial & Speisenempfehlung

Jetzt trinkbar, mit optimalem Potenzial bis ca. 2030. Der Wein profitiert von 30–45 Minuten Dekantieren oder Belüften im Glas. Kühl lagern bei 10–12 °C in einer erschütterungsfreien, dunklen Umgebung. Das Depot vor dem Servieren absetzen lassen.

Klassische Begleitung: Flusskrebs, Zanderfilet, Ziegenkäse, weißer Spargel, Rindertatar. Der Wein trägt kraftvolle Aromatik, hält aber auch gegenüber würzigeren Gerichten stand.

Häufige Fragen

Was macht den Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder besonders?
Die Kombination aus über 45 Jahre alten Reben, Korbpressung, spontaner Gärung mit rebeneigenen Hefen und 20 Monaten Hefelager ohne Filtration ergibt einen handwerklich konsequent produzierten Naturwein mit ausgeprägter Mineralität.
Welche Rebsorten enthält der Ziereisen MUS 23?
100 % Grauer Burgunder (Pinot Gris) aus alten Reben des Weinguts Ziereisen in Efringen-Kirchen, Landwein Oberrhein.
Wie lange kann der Ziereisen MUS 23 gelagert werden?
Empfohlenes Trinkreifefenster: 2025–2030. Der unfiltrierte Ausbau und die straffe Säurestruktur stützen eine weitere Entwicklung im Keller.

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Italien

Caldora Montepulciano d'Abruzzo 12er Set

Rotwein · Montepulciano · Abruzzen · 12er-Set

Caldora Montepulciano d'Abruzzo ist ein saftiger Rotwein der Fantini Group aus den sonnigen Abruzzen – hier im günstigen 12er-Paket. Reinsortiger Montepulciano mit klaren Kirsch- und Brombeernoten, erdig-würzig und mit milden Gerbstoffen.


Abruzzen

Fantini by Farnese aus den Abruzzen zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens. Der Montepulciano d'Abruzzo ist die klassische Rotweinsorte der Region und bringt saftige, fruchtbetonte Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Montepulciano d'Abruzzo. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die saftige, fruchtbetonte Art. Ein unkomplizierter Alltagswein – ein ehrlicher Schoppenwein zum fairen Preis.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase klare Kirsch- und Brombeernoten mit erdig-würzigen Anklängen. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit milden Gerbstoffen und unkompliziertem Trinkfluss. Runder Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – solo, als Schoppen oder zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Gegrilltes und Hartkäse.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Montepulciano d'Abruzzo DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 12 Flaschen à 0,75 l

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Weine

Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2022 BIO

Weißwein · Franken · Chardonnay

Chardonnay Franken Sommerach · Rossbach Coche-Dury-Klon Muschelkalk Bio (Naturland) 2022

Der Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2022 ist ein kraftvoll-mineralischer Bio-Chardonnay aus Sommerach – gewachsen auf einem alten Coche-Dury-Klon aus Meursault. Voluminös, elegant und salzig, mit großartigem Schmelz. Mit das Beste, was diese Rebsorte in Deutschland hervorbringt.


Rossbach – ein Stück Meursault in Franken

Beharrlichkeit ist auch ein Weg, um an seine Ziele zu kommen. So rief Kerstin Richter-Östreicher über eine Woche lang mehrmals täglich bei den Chardonnay-Ikonen Raphaël und Jean-François Coche im Meursault an. Ihrem Mann Richard und ihr gefielen die Weine der legendenumwobenen Domaine Coche Dury im Burgund so gut, dass sie mehr darüber erfahren wollten, um ihr Wissen in die eigenen Weine einfließen zu lassen.

Nach einer Woche ging endlich jemand ans Telefon, ein Termin in Meursault wurde ausgemacht, und eine legendäre Weinprobe mit großer Jahrgangstiefe fand statt. Als Bonbon wurde noch der Kontakt zum Rebveredler der Familie Coche ausgetauscht – und nach einem Besuch dort wurden beste Chardonnay-Klone, die auch die Familie Coche im Burgund verwendet, ins fränkische Sommerach gekarrt. Das ist nun schon ein paar Jahre her, und inzwischen gehört der Chardonnay von Richard Östreicher und Kerstin Richter-Östreicher zu den besten Burgundern des Landes. Die Reben wurzeln in der Gewanne Rossbach auf Muschelkalk – das perfekte Terroir für Chardonnay.

Jahrgang 2022 – Franken

Der Jahrgang 2022 bringt im Rossbach einen kraftvollen, zugleich präzisen Chardonnay mit reifer Substanz und klarer Mineralität. Im puristischen Östreicher-Stil steht nicht die Primärfrucht im Vordergrund, sondern Struktur, Schmelz und Salzigkeit – ein Wein, der von etwas Flaschenreife profitiert.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Im konsequent puristischen Stil des Hauses: Spontangärung, durchgegoren, langer Ausbau im kleinen Holzfass auf der Hefe, ohne kellertechnische Eingriffe – für maximale Mineralität, Schmelz und Langlebigkeit. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Er duftet nach frischer Brotkruste, Haselnüssen und nassem Gestein. Zudem verfügt er über einen großartigen Schmelz. Bemerkenswert ist die Kraft, die er ausstrahlt: Voluminös zeigt er sich im Mund, und elegant und salzig schmeckend tänzelt er seine Bahnen den Körper hinunter. Das ist mit das Beste, was aus dieser Rebsorte in Deutschland angebaut wird. Punkt.

Das ist mit das Beste, was aus dieser Rebsorte in Deutschland angebaut wird. Punkt!

Schon jetzt großartig, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rossbach (Deutschland); Muschelkalk; Chardonnay-Klon aus Meursault (Coche-Dury)
Klassifikation: Franken, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, langer Ausbau im kleinen Holzfass auf der Hefe; biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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Australien

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2014

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Main Road · Fruit Trees Block Drew Noon MW franz. Barrique 2014

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2014 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek im reiferen Stil, vollmundig und doch nicht überladen, mit reifer Cassis, feinen Zedernoten und samtigen Tanninen.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Main Road und Fruit Trees des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2014 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2014er zeigt diese Handschrift mustergültig: vollmundig und reich, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance – kein überladener, sondern ein geschliffener, langlebiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

In der Nase ein Hauch Minze bzw. Eukalyptus, dazu Schichten überreifer Cassisfrucht und dezente Zedernoten. Am Gaumen vollmundig, aber nicht überladen, mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung trotz aller Fülle und Wucht. Die Tannine hinterlassen einen samtigen Eindruck und geben dem langen Abgang eine herzhafte Kante und eine gewisse Eleganz.

Vollmundig, ohne überladen zu sein – reife Cassis, Zeder und samtige Tannine.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, lässt sich aber gut zehn Jahre und länger lagern; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Main Road und Fruit Trees, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Weine

El Principe Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Principe Pasa Tinto ist ein Basis-Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura, gewonnen aus einer Selektion der besten Trauben des Guts. Die Cuvée vereint Tempranillo, Macabeo und die autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet – ähnlich dem italienischen Ripasso- oder Amarone-Prinzip –, was Zucker konzentriert und dem Wein Volumen gibt. Der Ausbau erfolgt allein im Stahltank, um die intensive Frucht zu bewahren.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Nach selektiver Lese wird ein Teil der Trauben angetrocknet, wodurch die Zuckerkonzentration steigt und der Wein mehr Alkohol und Volumen bildet. Der Ausbau erfolgt ausschließlich im Stahltank – ohne Holz, um die intensive Frucht zu erhalten. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle rote Früchte, Karamell, Kräuter und Schokolade. Am Gaumen weich und süffig, mit expressiv-fruchtiger Art. Mild und rund, mit dezenter Restsüße und einem feinen Rosinen-Touch im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: winterliche Schmorgerichte aller Art, dunkles Fleisch und reifer Käse. Durch seine fruchtige, weiche Art auch solo zu genießen. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, ein Teil der Trauben angetrocknet, Ausbau im Stahltank (ohne Holz)

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