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30. Juli 2008

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2020

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2020 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Pian del Ciampolo ergibt das einen saftigen, samtigen Wein mit viel Trinkfluss und feiner Balance.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Rebsorten

Weingut Metzger Chardonnay Asselheim Ortswein 2023

Weißwein · Chardonnay · Ortswein · Pfalz

Weingut Metzger Chardonnay Asselheim Ortswein beeindruckt durch seine frische, ausdrucksstarke Aromatik. In der Nase ein faszinierendes Bouquet mit Noten von Toast, einer Prise Meerluft und Popcorn, das die mineralische Frische unterstreicht. Aus dem kühlen Eistal in der Pfalz.


Asselheim (Pfalz)

Asselheim liegt im kühlen Eistal in der Nordpfalz. Das kühle Klima und die geeigneten Böden bringen einen Chardonnay mit Frische, Kühle und mineralischer Prägung hervor. Das Weingut Metzger keltert daraus einen Ortswein mit klarem Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Der Ausbau – mit feinen Toast- und Popcorn-Noten aus der Hefe- bzw. Fassreife – bewahrt die kühle Eleganz und die mineralische Frische des Weins.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase ein faszinierendes Bouquet aus Toast, einer Prise Meerluft und Popcorn, getragen von mineralischer Frische. Am Gaumen kühl und elegant, mit frischer Säure und mineralischen Nuancen. Die Struktur ist frisch und ausgewogen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce.


Lage: Asselheim, Eistal, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Ortswein (Chardonnay)
Ausbau: 100 % Chardonnay, Hefe-/Fassreife

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Schaumweine

Metzger Blanc de Blancs brut

Sekt · Blanc de Blancs · brut · Pfalz

Metzger Blanc de Blancs brut ist ein trockener, feinperliger Sekt von der Weißburgunder-Rebe vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Er wirkt vielschichtig und gut strukturiert. Feine Hefenoten betten die dezenten Fruchtnuancen zart ein und sorgen für einen langen Abgang.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Hier liefert die Weißburgunder-Rebe die Basis für einen trockenen, fein strukturierten Blanc de Blancs.

Herstellung

Reinsortiger Weißburgunder (Blanc de Blancs), brut ausgebaut. Die Reife auf der Hefe verleiht dem Sekt feine Hefenoten und seine feinperlige Struktur.

Im Glas

Helles Gelb mit feiner Perlage. In der Nase feine Hefenoten mit dezenten Fruchtnuancen. Am Gaumen trocken, vielschichtig und gut strukturiert, mit langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, als Apéritif oder zum Essen.

Klassische Begleitung: Austern, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und feines Gebäck.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Sekt – Blanc de Blancs, brut
Ausbau: reinsortig Weißburgunder, Hefelager

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Spanien

Radio Boka Monastrell rosado

Roséwein · Monastrell · Castilla · Spanien

Radio Boka Monastrell Rosado ist ein vollmundiger, halbtrockener Roséwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Reinsortig aus der Monastrell-Traube gekeltert, zeigt er sich lachsrosa, fruchtbetont und frisch.


Castilla

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Rosado trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla; die Monastrell stammt von alten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortige Monastrell. Die früh gelesenen Trauben werden abgebeert, leicht angequetscht und rund 16 Stunden auf der Maische mazeriert. Vergoren wird temperaturkontrolliert im Edelstahl; der Wein bleibt halbtrocken.

Im Glas

Lachsrosa. In der Nase und am Gaumen ein bunter Früchtekorb aus reifen Erdbeeren und Himbeeren, dazu ein Hauch Lavendel. Frisch und saftig, mit einem mineralischen Spannungsbogen und intensivem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter. Die feine Restsüße macht ihn auch zu würzigen Gerichten zugänglich.

Klassische Begleitung: Tapas, Salate, asiatische Küche und leicht Scharfes.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (halbtrocken)
Ausbau: Edelstahl, kurze Maischestandzeit

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Weine

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Cuvée · Extra Brut · Bio

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut ist ein Bio-Champagner des Hauses Georges Laval. Die Assemblage vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers. Der Grundwein ist eine mehrjährige Cuvée – eine fortlaufende Reserve, die dem Champagner Tiefe und Komplexität verleiht. Im Glas pur und mineralisch.


Vallée de la Marne

Die Trauben stammen aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers in der Vallée de la Marne. Georges Laval bewirtschaftet die Reben naturnah und ökologisch; die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner seine Tiefe und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir. Der Grundwein ist eine Assemblage aus mehreren Jahrgängen (fortlaufende Reserve), die für Tiefe und Komplexität sorgt. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Champagner mit der charakteristischen Tiefe der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang und klar.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Chambrecy, Cumières, Hautvillers, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Mehrjahrgangs-Assemblage (fortlaufende Reserve), naturnah

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Länder/Regionen

Metzger Wechselspiel

Weißwein · Cuvée · Scheurebe & Riesling · Pfalz

Metzger Wechselspiel ist eine mild schmeckende Cuvée aus Scheurebe und Riesling vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Fruchtige Duftnoten von Holunder, schwarzer Johannisbeere und etwas Mango ergänzen sich mit leicht pfeffrigen Anklängen. Im Mund ein dynamisches Süße-Mineralitätsspiel mit viel Ananasaroma.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima bringt aromatische, fruchtbetonte Weißweine hervor – Scheurebe und Riesling ergänzen sich hier zu einer spannungsreichen Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Scheurebe und Riesling. Sie wird mild ausgebaut, mit einem dynamischen Spiel aus Süße und Mineralität, das die intensive Frucht und die Spannung trägt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase fruchtige Noten von Holunder, schwarzer Johannisbeere und etwas Mango, dazu leicht pfeffrige Anklänge. Am Gaumen ein dynamisches Süße-Mineralitätsspiel mit viel Ananasaroma. Dynamik und intensive Frucht halten die Spannung; im Nachhall leichte Zitrusnoten und exotische Ananas.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, würzige Gerichte, Salate, Geflügel oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée, mild
Ausbau: Scheurebe & Riesling, fruchtbetont, mild

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

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Weine

Peter Jakob Kühn Oestrich Riesling Quarzit 2022 BIO

Weißwein · Oestrich (Rheingau) · Riesling

Riesling Oestrich „Quarzit" Peter Jakob Kühn Doosberg · Klosterberg · Lenchen Lösslehm mit grauem Quarzit trocken spontane Fassgärung BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2022

Der Peter Jakob Kühn Oestrich Riesling „Quarzit" 2022 hat seinen Ursprung in den Oestricher Lagen Doosberg, Klosterberg und Lenchen. Ein typischer Riesling aus den tiefgründigen Oestricher Lagen: saftig und tief, mit reifer Frucht und erdiger Würze.


Oestrich „Quarzit" – Ortsriesling aus drei Lagen

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau in traditionellen Stückfässern mit langem Hefelager, der den Weinen Tiefe und Anmut verleiht.

Der „Quarzit" stammt aus den Lagen Oestricher Doosberg, Klosterberg und Lenchen. Im Boden findet sich humoser, teils etwas toniger Lösslehm, der von grauem Quarzit durchzogen wird. Die optimale Wasserführung im Doosberg versorgt die Reben auch in heißen Sommermonaten ausreichend – die Grundlage für einen saftigen, tiefen Riesling, der den Boden widerspiegelt, auf dem er gewachsen ist.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau von Sonne geprägt, mit spärlichem Regen in Juli und August. Begrünung zur Beschattung und Kühlung der Böden sowie eine bewusst schützende Laubwand halfen, Trockenstress und Sonnenbrand zu vermeiden; die älteren Anlagen mit ausgewachsenem Wurzelsystem meisterten das Jahr souverän. Ein nachhaltiger Wetterumschwung zur Rieslinglese und eine strenge Selektion in mehreren Durchgängen reduzierten die Menge deutlich. Das Ergebnis überrascht: nichts deutet auf einen warmen Jahrgang hin – die Weine sind feingliedrig, unbeschwert, schwebend und zart.

Ausbau

Trockener Ortsriesling aus den Oestricher Lagen Doosberg, Klosterberg und Lenchen, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von quarzitdurchzogenem Lösslehm.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts vinifiziert; die Fässer vergären leise und spontan, ganz auf Saftigkeit, Tiefe und die schmeckbare Herkunft der Oestricher Lagen ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein saftiger, tiefer Riesling, der den Quarzitboden widerspiegelt: reife gelbe Frucht nach Apfel und Pfirsich, dazu Zitrus, eine erdige Würze und feine, steinig-mineralische Anklänge. Am Gaumen saftig und schwebend, zugleich tief und griffig, mit lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Saftig und tief, mit reifer Frucht und erdiger Würze – reifer Apfel und Pfirsich über Zitrus und steinig-mineralischer Prägung, schwebend und griffig zugleich, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, herkunftsklarer Rheingau-Ortsriesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Oestricher Doosberg, Klosterberg und Lenchen, Rheingau; humoser, teils toniger Lösslehm, von grauem Quarzit durchzogen
Klassifikation: Ortsriesling „Quarzit", Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: spontane Fassgärung im Stil des Guts, langes Hefelager; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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