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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Savigny-les-Beaune Aux Vergelesses 1er Cru 2024

Weißwein · Savigny-lès-Beaune 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Savigny-lès-Beaune 1er Cru Aux Vergelesses (blanc) Domaine Pierre Vincent 0,58 ha · gepflanzt 1989/1999 Ton & Kalk · oben am Hang ~15 % Neuholz · ~12 Mon. Fass + 6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Savigny-lès-Beaune 1er Cru „Aux Vergelesses" blanc 2024 ist ein rarer weißer Premier Cru. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – gewinnt aus diesem hoch am Hang gelegenen Climat einen dichten, salzig-mineralischen Chardonnay von großer Spannung.


Aux Vergelesses – rarer weißer 1er Cru

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen der Côte de Beaune, mit Reben von durchschnittlich rund 60 Jahren aus Massenselektion, biologisch bewirtschaftet und parzellenweise vinifiziert.

In Savigny-lès-Beaune liegt der Climat Les Vergelesses oben am Hang und ist in Chardonnay eher selten – die meisten Vergelesses-Parzellen tragen Pinot Noir. Vincents Parzelle misst 0,58 Hektar (gepflanzt 1989 und 1999) auf ton- und kalkgeprägtem Boden. Die südexponierte, luftige Höhenlage bewahrt Frische und Energie und verleiht dem Wein Spannung, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Savigny-lès-Beaune 1er Cru aus dem Climat Aux Vergelesses, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von ton- und kalkgeprägtem Boden.

Nach langem, sanftem pneumatischem Pressen und einer Nacht Vorklärung beginnt die alkoholische Gärung teils im Edelstahltank; anschließend wird der Most für die malolaktische Gärung ins Fass gelegt (rund 15 % Neuholz) und zwölf Monate im Holz ausgebaut. Danach folgen etwa sechs Monate im Edelstahltank, um Frische und Spannung zu bewahren, bevor der Wein gefüllt wird. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein energiegeladener weißer 1er Cru: weißer Pfirsich und Zitrus, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, salzig-jodige sowie kalkige Mineralität. Am Gaumen präzise und spannungsreich, mit dezenter, cremiger Textur aus dem Fassausbau, lebendiger Säure und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Weißer Pfirsich, Zitrus und weiße Blüten über Haselnuss und salzig-kalkiger Mineralität – präzise und spannungsreich, mit feiner cremiger Textur, lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, energiegeladener weißer 1er Cru mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Aux Vergelesses, Savigny-lès-Beaune 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); oben am Hang, Ton und Kalk; Parzelle 0,58 ha, gepflanzt 1989/1999
Klassifikation: Savigny-lès-Beaune Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: sanfte Pressung, alkoholische Gärung teils im Tank, malolaktische Gärung im Fass (~15 % Neuholz), ~12 Monate Fass, danach ~6 Monate Tank; biologische Bewirtschaftung

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Les Beguines

Champagner · Gueux · Meunier · Extra Brut

Jérôme Prévost La Closerie Les Béguines Extra Brut ist ein außergewöhnlicher, puristischer Champagner aus der nur zwei Hektar großen Parzelle „Les Béguines" am Rande der Champagne-Appellation. Er besteht überwiegend aus Pinot Meunier. Das Weingut arbeitet seit 1994 konsequent ökologisch und mit minimaler Intervention im Keller. Ein Champagner für Puristen und Kenner.


Les Béguines (Gueux)

Die Parzelle Les Béguines liegt am Rande der Champagne-Appellation auf rund 120 Metern Höhe mit Nord-Süd-Ausrichtung. Der Boden besteht aus kalkhaltigem Sand aus dem Thanetium (vor 55 bis 59 Millionen Jahren). Seit 1994 ökologisch bewirtschaftet, seit 1996 ohne Herbizide; der Boden wird ausschließlich manuell bearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Die Reben in dichter Bepflanzung bestehen zu rund 94 % aus Pinot Meunier (gepflanzt 1964), ergänzt um kleine Anteile Pinot Gris und Chardonnay. Die Gärung erfolgt spontan, der Ausbau über zehn Monate vollständig in Holzfässern (225–600 l) auf der vollen Hefe. Abgefüllt schonend per Schwerkraft, als Extra Brut mit minimaler Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein vielschichtiger, terroirgeprägter Champagner mit der charakteristischen Frucht und Würze des Meunier, getragen von Tiefe und einer feinen, salzigen Spannung. Der Abgang ist lang und puristisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas lohnt sich. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Les Béguines, Gueux (Champagne); kalkhaltiger Sand (Thanetium), 120 m, Nord-Süd
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Spontangärung, 10 Monate Holzfass (225–600 l) auf voller Hefe, Schwerkraftabfüllung

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

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Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine naturnahe Weinbergspflege sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; naturnah

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Weine

Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spanien

Aalto PS 2022 tinto

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero La Horra · La Aguilera alte Reben (60–90 J.) 20 Monate neue franz. Eiche trocken

Der Aalto PS 2022 ist der Spitzenwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen mit 60 bis 90 Jahre alten Reben in La Horra und La Aguilera. Nach Handlese und doppelter Selektion reift der Wein 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche. Der warme, trockene Jahrgang 2022 bringt einen kraftvollen, konzentrierten Wein mit 15 % vol. hervor.


La Horra & La Aguilera – Ribera del Duero

Die Bodegas Aalto liegen in Quintanilla de Arriba in der Ribera del Duero, gegründet von Mariano García und Javier Zaccagnini. „PS" steht für Pagos Seleccionados – eine Auswahl aus den besten Lagen des Guts. Die Trauben für den PS stammen aus alten Parzellen in La Horra und La Aguilera mit Reben zwischen 60 und 90 Jahren. Das kontinentale Klima der Hochebene mit heißen Tagen und kühlen Nächten gibt dem Tempranillo Tiefe und Frische.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von sehr alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit doppelter Selektion am Sortiertisch; vergoren wird im Edelstahltank, die malolaktische Gärung im Fass. Der Ausbau dauert 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche, abgefüllt im September 2024. 

Im Glas

Sattes, purpurnes Dunkelrot mit ausgeprägten Glyzerinschlieren. In der Nase balsamische, vollreife schwarze Früchte, Gewürze sowie feine Noten von Vanille und Holz. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit massivem, von dunkler Frucht durchzogenem Tannin und frischer Spannung. Stoffig und vollmundig, der Abgang bleibt lang und würzig.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, geschmortes Rind, Wild, Steaks vom Grill und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren rund zwei Stunden dekantieren. Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut über das kommende Jahrzehnt, etwa bis 2037. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage La Horra, La Aguilera · Ribera del Duero (Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 20 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche

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Weine

Schloss Lieser Gutsriesling SL trocken 2024

Weißwein · Mittelmosel · Riesling

Riesling Gutsriesling „SL" Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Devonschiefer-Steillagen VDP.Gutswein · trocken selektive Handlese 2024

Der Schloss Lieser Gutsriesling „SL" trocken 2024 ist ein klassisches VDP-Meisterwerk – mit sorgfältiger Handselektion in den eigenen Steillagen der berühmten Mittelmosel kultiviert. Ein charaktervoller, trockener Riesling mit facettenreicher Frucht, Finesse und ausgeprägter Schiefermineralität, der Eleganz und Authentizität der Region in jedem Schluck verkörpert.


Schloss Lieser – Moselriesling von Thomas Haag

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio berühmter Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – naturnah bewirtschaftet, mit strenger selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Der Gutsriesling „SL" ist die Visitenkarte des Guts: Er stammt aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen der Mittelmosel und bringt den charakteristischen, glasklaren Schloss-Lieser-Stil bereits auf Gutsweinebene ins Glas – mit der unverkennbaren Schiefermineralität der Region.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang. Nach einem anspruchsvollen, wechselhaften Wachstumsjahr bewahrte die langsame Reife eine lebendige, präzise Säure. Das Ergebnis sind besonders frische, filigrane und trinkanimierende Rieslinge mit klarer Struktur – ein Jahrgang wie geschaffen für die elegante, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Ausbau

Trockener Riesling (VDP.Gutswein) von der Mittelmosel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen.

Die Trauben werden in selektiver Handlese in den eigenen Steillagen gelesen. Vergoren wird schonend und auf der Feinhefe ausgebaut, um Frucht, Finesse und die klare Schiefermineralität unverfälscht zu bewahren – trocken, präzise und elegant.

Im Glas

Aus dem Devonschiefer der Mittelmosel lebt dieser Gutsriesling von Frische und Klarheit: helle, facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine subtile Würze, die sich nahtlos in eine ausgeprägte, feuersteinig-salzige Schiefermineralität einfügt. Am Gaumen trocken und animierend, mit lebendiger, präziser Säure, feinem Schmelz und einem klaren, mineralischen Nachhall.

Facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus mit subtiler Würze über feuersteinig-salziger Schiefermineralität – trocken, animierend und präzise.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling für den unbeschwerten Genuss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: eigene Steillagen der Mittelmosel; verwitterter Devonschiefer; naturnah bewirtschaftet, selektive Handlese
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Aurore Casanova Cuvée Rosé

Champagner · Champagne / Mardeuil · Rosé-Cuvée

Rosé d'assemblage Grand-Cru-Lagen: Puisieulx · Le Mesnil-sur-Oger Kreide- & Kalkböden Teilweise Eichenfass Naturhefen · ohne Filtration

Der Aurore Casanova Rosé Champagner ist ein Rosé d'assemblage aus dem 2013 gegründeten Winzerhaus von Aurore Casanova und Jean-Baptiste Robinet in Mardeuil bei Épernay. Der Rosé setzt auf Struktur statt Süße: eine Cuvée der drei Champagner-Rebsorten, farblich und aromatisch geprägt durch einen Anteil rot vinifizierten, teils im Holz ausgebauten Pinot Noir. Zart lachsfarben im Glas, trocken und vinös im Charakter.


Mardeuil: drei Terroirs zwischen Reims und der Côte des Blancs

Das Haus bewirtschaftet rund 3,8 Hektar in drei Zonen der Champagne: der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und der Vallée de la Marne. Kern sind zwei Grand-Cru-Herkünfte – Puisieulx für Pinot Noir und Chardonnay sowie Le Mesnil-sur-Oger und Oger für Chardonnay auf reiner Kreide. Der Meunier stammt aus dem Marnetal um Champvoisy.

Puisieulx bringt Lehm-Kalk über Kalkstein und liefert Zug und Mineralität, die Kreideböden der Côte des Blancs steuern Klarheit und Spannung bei. Die Reben zählen teils zu Pflanzungen aus den späten 1960er-Jahren. Der Betrieb ist seit 2023 biozertifiziert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 42 % Chardonnay, 30 % Pinot Noir und 12 % Meunier, ergänzt um 16 % rot vinifizierten Pinot Noir, der die Farbe und die Frucht des Weins prägt. Als Rosé d'assemblage entsteht die Färbung durch Zugabe des Rotweins, nicht durch Mazeration.

Ein Teil der Weine reift in der Eiche, was dem Rosé Textur und Tiefe gibt. Das Haus arbeitet minimalistisch: spontane Gärung mit Naturhefen, Reifung auf der Feinhefe und Ausbau ohne Filtration, im knapp dosierten Extra-Brut-Stil des Betriebs.

Im Glas

Zartes Rosé mit lachsfarbenen Reflexen. Die Nase zeigt rote Früchte und Erdbeere, dazu würzige Anklänge von Vanille und Zimt aus dem Holzausbau. Am Gaumen Waldfrüchte, dicht und rund, getragen von einer feinen Perlage und einem langen, herb-fruchtigen Abgang.

Ein trockener Rosé d'assemblage, der seine Farbe und Frucht dem rot vinifizierten Pinot Noir verdankt und durch den Holzausbau an Struktur gewinnt.

Vor dem Servieren gut gekühlt (8–10 °C); im Glas öffnet sich die würzige Seite mit etwas Luft.

Am Tisch

Als Aperitif solo, dazu Lachs und Thunfisch-Tatar, Vitello tonnato, gereifter Hartkäse oder eine Wildkräuter-Quiche. Der vinöse Charakter trägt den Rosé auch durch ein Menü mit Geflügel oder Kalb.


Lage Puisieulx, Le Mesnil-sur-Oger, Oger, Champvoisy (Sitz: Mardeuil)
Klassifikation Grand Cru (Puisieulx, Le Mesnil-sur-Oger, Oger)
Ausbau Rosé d'assemblage, teilweise Eichenfass, Naturhefen, ohne Filtration
Stil Extra Brut (Haus-Stil)

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Feinkost

Condimento Balsamico ROSE dolce 0,50 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Rosé dolce ist ein rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weinessig und zeigt eine zarte rosé Farbe mit fruchtiger Beerennote. Der Geschmack ist süß-säuerlich und mild, die Konsistenz fein viskos. Ein vielseitiges Würzmittel für Salate, Gemüse und Obst.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Rosé wird konzentrierter Traubenmost mit Weinessig vermählt; die schonende Verarbeitung gibt dem Condimento seine helle, rosafarbene Tönung.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und schonend verarbeitet, sodass die zarte rosé Farbe und die fruchtige Note erhalten bleiben. Zutaten: Weinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Zarte rosé Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont mit Anklängen roter Beeren und mild abgestimmtem Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und fruchtig.

Am Tisch

Klassisch zu Salaten, Gemüse und frischem Obst. Gut auch zu Frischkäse, Erdbeeren oder über Vanilleeis und Desserts. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Rosé dolce (rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.2030

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