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17. September 2008

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Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schieferton (Rotliegendes) steilste Parzelle Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2020 stammt von der steilsten Weinbergsparzelle Rheinhessens am Roten Hang. Ein Riesling von fast burgundischem Charakter, in dem der Stein dominiert: Tabak, Würze, Wildheit – schmelzig am Gaumen, mit schier unendlichem Nachhall.


Niersteiner Pettenthal – wo der Stein dominiert

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Südlich an den Rothenberg anschließend liegt das Pettenthal; beide Lagen gehen als Teil des Roten Hangs ineinander über, mit fast identischer Ausrichtung, Hangneigung und Bodenzusammensetzung. Der Name rührt vermutlich aus der Zeit kirchlichen Besitzes (Paters Tal = Tal der Mönche).

Auch hier dominiert der rote Schieferton, das berühmte „Rotliegende". Mit rund 170 Metern liegt das Pettenthal etwas höher als der Rothenberg, der Boden ist dadurch noch einen Tick karger; die Reben müssen tief in den weichen Stein wurzeln. Die Gutsparzelle ist mit mehr als 70 % Neigung die steilste Weinbergsparzelle Rheinhessens: Das Felsband des Roten Hangs tritt hier am ausgeprägtesten zutage, die Humusschicht ist extrem dünn, Nährstoffe finden sich nur tief im steinigen Boden. Mechanische Bewirtschaftung ist unmöglich – hier kann nur von Hand gearbeitet werden.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Schieferton und die extreme Steillage bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Schieferton (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein steingeprägter Riesling von fast burgundischem Charakter: Statt vordergründiger Frucht dominieren Tabak, Würze und eine gewisse Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln. Am Gaumen verführerisch schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität, lebendiger Säure und einem schier unendlichen Nachhall.

Statt Frucht dominieren Tabak, Würze und Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln – verführerisch schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität und schier unendlichem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); ~170 m, >70 % Neigung (steilste Parzelle Rheinhessens); roter Schieferton (Rotliegendes)
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2014

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2014

Der Noon Reserve Shiraz 2014 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2014 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2014er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Schäfer-Fröhlich Riesling vom Vulkangestein

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling vom Vulkangestein Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr Reben ~30 Jahre Spontangärung 2021

Der Schäfer-Fröhlich Riesling vom Vulkangestein 2021 ist die Boden-Cuvée des Guts von den vulkanischen Porphyrlagen der Nahe – rauchig und fruchtig zugleich, mit salzig-steiniger Mineralität. Ein klar gezeichneter, terroirgenauer Riesling im unverkennbaren Stil des Hauses.


Riesling vom Vulkangestein – Porphyr pur

Diese Cuvée bringt den vulkanischen Boden der Nahe ins Glas: Die Trauben stammen von verwittertem vulkanischem Porphyr und Quarz aus den Porphyrlagen des Guts – darunter Frucht aus den Großen Lagen Felsenberg und Stromberg – von rund dreißig Jahre alten Reben. Der vulkanische Untergrund verleiht dem Wein seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und salzig-steinige Tiefe.

Als Boden-Cuvée bildet der „Vulkangestein" das Gegenstück zum „Schiefergestein" des Guts und zeigt den Stil der großen Porphyrlagen in zugänglicher, früher trinkbarer Form – ein idealer Einstieg in die Riesling-Welt von Schäfer-Fröhlich.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf vulkanischem Porphyr ergibt das einen straffen, salzig-mineralischen und zugleich fruchtigen Riesling von feiner Spannung – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, vom Vulkangestein, trocken.

Der Wein vergärt spontan mit den weinbergseigenen Hefen in einer Kombination aus 600-Liter-Halbstückfässern und Edelstahltanks und reift anschließend auf der Feinhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr lebt dieser Riesling von Würze und Rauch: Zitrus wie Limette und Grapefruit, dazu reife, leicht exotische Frucht, Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität. Am Gaumen ist er fein strukturiert und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer salzig-steinigen Tiefe. Frucht und Mineralität halten sich die Waage – der Wein bleibt klar gezeichnet und mündet in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, exotische Frucht und rauchiger Feuerstein – fein strukturiert und präzise, mit salzig-steiniger Tiefe und langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, gewinnt mit etwas Luft und kurzer Reife. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch in heller Sauce, zu asiatisch-würziger Küche sowie zu jungem Hart- und Weichkäse.


Lage: Nahe (Deutschland); Boden-Cuvée von verwittertem vulkanischem Porphyr und Quarz (u. a. Frucht aus Felsenberg und Stromberg); Reben rund 30 Jahre
Klassifikation: Qualitätswein trocken (Boden-Cuvée „vom Vulkangestein"), Riesling
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in 600-l-Halbstückfässern und Edelstahl, Feinhefelager; reduktiver Stil

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014 14,50 % vol

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Frankreich

Michel Lafarge Volnay Mitans 1er Cru 2014

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Mitans Volnay 1er Cru (Frankreich) 2014 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Les Mitans 1er Cru 2014 ist ein konzentrierter, überraschend tanninstarker Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – aus einem klassischen Jahrgang, gebaut für lange Reife, mit der für das Haus typischen Eleganz und Mineralität.


Volnay Les Mitans – die Lage

Les Mitans liegt unterhalb des Dorfes Volnay auf rund 250 Metern, an einem sanften, nach Südosten gerichteten Hang. Lafarges Parzelle umfasst 0,39 Hektar mit alten Reben der Jahrgänge 1952 und 1976. Der Boden ist ein tiefer, dichter brauner Lehm über Kalkstein, durchsetzt mit rund 20 % kleinen Kalksteinen – ein Terroir, das seidige, zugleich strukturierte Volnays mit salzig-mineralischem Abgang prägt.

Volnay ist für elegante, feingliedrige Pinot Noirs bekannt. Die Domaine Michel Lafarge zählt hier zu den großen Adressen; Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter).

Jahrgang 2014 – Volnay

2014 gilt an der Côte de Beaune als sehr guter, klassischer Rotweinjahrgang mit Frische und Präzision.

Der Mitans zeigt sich in diesem Jahr ungewöhnlich konzentriert und tanninbetont – ein muskulöser, langlebiger Volnay aus einem herausragenden Terroir.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2014, 13,00 % vol.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte in Fässern mit nur rund 15 % Neuholzanteil, kaum geschwefelt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Ein feines, florales Bouquet aus Kirsche, Himbeere und Rosenduft, dazu Veilchen, Gewürze und eine sich entwickelnde mineralische Note. Am Gaumen seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und kraftvoll, mit dicht gewobenem, reifem Tanningerüst, lebendiger Frische und salzig-mineralischem, langem Abgang.

Seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und muskulös – ein Volnay für die lange Reife.

Jung noch straff, profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, Rind, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Mitans, Volnay 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); brauner Lehm über Kalkstein, alte Reben (1952/1976)
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; ca. 15 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Rebsorten

Metzger Weißburgunder

Weißwein · Weißburgunder · Pfalz · Deutschland

Metzger Weißburgunder ist ein knackig-frischer Pinot Blanc aus der Pfalz mit typischen Apfel-Birnen-Noten. Ein sehr klassisches, fruchtig-nussiges Duftbild mit süßen, roten Äpfeln, Papaya und leichten Haselnussnoten, im Hintergrund etwas grüne Banane.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima und die Böden bringen frische, fruchtbetonte Weißburgunder mit feiner Mineralität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Weißburgunder (Pinot Blanc). Der Ausbau bewahrt die knackige Frische und eine balancierende Restsüße, die die präsente Mineralität und die klare Frucht stützt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein klassisches, fruchtig-nussiges Bild mit süßen, roten Äpfeln, Papaya, leichten Haselnussnoten und etwas grüner Banane im Hintergrund. Am Gaumen knackig und frisch, mit präsenter Mineralität und balancierender Restsüße; viel Zitrusfrische, im Nachhall reife Birnen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Spargel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Weißburgunder)
Ausbau: Weißburgunder, fruchtbetont, balancierende Frische

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Rebsorten

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse

Weißwein · Sancerre · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Sancerre an der Loire. Er stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, der Heimat des Hauses Henri Bourgeois. Im Glas Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeere und Passionsfrucht.


Sancerre / Chavignol

Sancerre an der Loire ist eine der berühmtesten Sauvignon-Blanc-Appellationen der Welt. La Princesse stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, wo das Haus Henri Bourgeois beheimatet ist. Diese kalk- und tonreichen Böden verleihen dem Wein seine gut eingebundene Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische, frische Prägung des Sancerre-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeeren und Passionsfrucht. Am Gaumen gut eingebundene Mineralität mit Frische und einem idealen Fruchttouch. Der Abgang ist klar und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse (Crottin de Chavignol), Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Chavignol, Sancerre, Loire (Frankreich); Ton/Stein
Klassifikation: Sancerre AOC – Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, mineralisch-fruchtbetonter Ausbau

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Spirituosen

Hochstrasser Waldhimbeere Vakuum Destillat

Edelbrand · Waldhimbeere · Vakuum-Destillat · Steiermark

Hochstrasser Waldhimbeere Vakuum-Destillat ist ein Waldhimbeerbrand der Destillerie Hochstrasser aus Mooskirchen in der Steiermark. Beim Vakuumdestillieren wird die Maische bei niedrigen Temperaturen schonend auf ihren Siedepunkt gebracht – das erzeugt ein besonders aromaintensives Destillat, das die Fruchttypizität herausstellt.


Steiermark

Die Destillerie Hochstrasser ist ein traditionsreicher Brennereibetrieb aus Mooskirchen in der Steiermark (Österreich), bekannt für hochwertige Edelbrände und innovative Destillationsmethoden.

Herstellung und Reifung

Der Brand wird per Vakuumdestillation erzeugt: Die Maische wird bei niedrigen Temperaturen auf ihren Siedepunkt gebracht, wodurch ein besonders aromaintensives Destillat entsteht, das die Fruchttypizität der Waldhimbeere betont.

Im Glas

Intensive Aromatik mit typisch eleganter Frucht und einer Zitrusnote, dazu Waldhimbeer-Marmelade, eine schöne Karamell-Honigsüße und zart-nussige Anklänge. Aromatisch und ausdrucksstark im Abgang.

Zum Genuss

Gut gekühlt pur als Digestif genießen, idealerweise in einem dünnwandigen Brandglas.

Klassische Begleitung: Desserts mit roten Früchten, Schokolade und Eis.


Herkunft: Mooskirchen, Steiermark (Österreich)
Art: Waldhimbeerbrand (Obstbrand)
Herstellung: Vakuumdestillation (Niedertemperatur)

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